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Intel HD Graphics 530

Die Intel HD Graphics 530 ist eine mobile Grafiklösung, die in Intel-Core-Prozessoren der 6. Generation zum Einsatz kommt. Sie wurde am 1. September 2015 zusammen mit der HD 510, HD 515, HD 520, Iris 540 und Iris 550 vorgestellt und gehört zur mittleren Ausbaustufe der neuen GPU-Generation. Taktfrequenzen und unterstützter Speicher hängen vom dem übergeordneten SoC ab. Die maximale Taktfrequenz von 1050 MHz ist in der Intel HD Graphics 530 zu finden, die in den mobilen Spitzenmodellen wie dem Core i7-6920HQ und i7-6700HQ verbaut ist. Da die GPU keinen eigenen Speicher hat, muss sie auf den Systemspeicher zurückgreifen. Das kann je nach Modell bis zu Dual-Channel DDR3L-1600 oder DDR-2133 Speicher sein. In allen Ausführungen bleibt jedoch die Anzahl an Execution Units (EUs) mit 24 konstant.

Architektur
Die Intel HD Graphics 530 basiert auf der neuen Gen9-Architektur. Die sogenannten Slices, auf welchen jeweils 3 Subslices mit den EUs, Texturesamplern und anderem integriert sind, wurden genauso aufgeteilt wie in der Vorgänger-Serie Gen8. Dies erlaubt Intel eine gute Skalierbarkeit der GPUs, da nicht nur Slices, sondern auch Subslices einzeln hinzugefügt oder deaktiviert werden können (die maximale Zahl an Slices wurde auf 3 erhöht). Wie auch bei der Gen8-Architektur kommen auf einen Subsclice 8 EUs. Daneben gibt es auch einen Unslice, der in jeder Konfiguration gleich bleibt, da er außerhalb der Slices verbaut ist. Für Gen9 hat Intel dem Unslice eine eigene „Power and Clock Domain“ spendiert. Wenn der Unslice zum Encoding und Decoding gebraucht wird, können somit die Slices komplett abgeschaltet und dadurch Strom gespart werden. Mit nur einem Slice ausgestattet, aber allen EUs aktiviert, gehört die Intel HD Graphics 530 mit ihren 24 EUs zur mittleren Ausbaustufe der Gen9-Serie.

Funktionen
Die GPU bietet Support für die APIs DirectX 12, OpenGL 4.4 und OpenCL 2.0. Drei Bildschirme mit Auflösungen bis 4K können über eDisplayPort 1.3, DisplayPort 1.2, HDMI 1.4 und per Adapter auch über HDMI 2 angeschlossen werden. Im Zusammenspiel von Miracast und Intel WiDi können Bilder auch kabellos bei 1080p und 60 Hz ausgegeben werden. Der Codec-Support wurde erweitert und umfasst nun auch H.265/HEVC, VP8 und MJPEG. Hardware-Decoding und –Encoding wird teils von der GPU selbst, aber auch von dem Unslice durchgeführt. H.265/HEVC z.B. wird vom Unslice unterstützt, weshalb Video-Streaming (also nur Decoding) sehr stromsparend ausgeführt wird.

Leistung
Die Leistung der Intel HD Graphics 530 variiert je nachdem, in welchem SoC sie zum Einsatz kommt. Zwar ist die Basistaktfrequenz mit 350 MHz in jeder Ausführung dieselbe, jedoch reicht die Turbotaktfrequenz von 900 MHz im Core i3-6100H bis zu 1050 MHz im Core i7-6920HQ. Da die GPU keinen eigenen Speicher hat und auf den Systemspeicher zurückgreifen muss, gibt es einen deutlichen Leistungsunterschied zwischen SoCs mit DDR3- und dem neuen DDR4-Speicher. Mit 1050 MHz und schnellem DDR4-2133 RAM ist die Intel HD Graphics 530 in den Core i7-Topmodellen die stärkste Variante. Diese erreicht ungefähr das Niveau der dedizierten GeForce 920M. Spiele aus dem Jahr 2015 können daher auf niedrigen und gelegentlich sogar mittleren Einstellungen gespielt werden.
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Technische Daten
ModellHD Graphics 530
DirectX-Version12
Chip-Takt1050 MHz
Dedizierter SpeicherNein
SpeichertypDDR3/DDR4
Speicheranbindung128 Bit
Stream-Prozessoren192
Speicherbandbreite34.1 GB/s
Fertigungsprozess14 nm

18 Smartphones und Notebooks mit Intel HD Graphics 530

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