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AMD Radeon RX

Die AMD Radeon RX-Grafikkarten sind als Desktop-Modelle vorhanden und als mobile Modelle angekündigt. Das erste mobile Modell der Serie, wurde am 19. Juni 2016 angekündigt und wird als RX 480 (Notebook) bezeichnet. Zwar trägt sie die gleiche Bezeichnung wie die RX 480 für Desktop-PCs, jedoch basiert sie auf dem kleineren Baffin-Grafikchip, der aus der RX 460 Desktop-Grafikkarte bekannt ist. Die AMD Radeon RX-GPUs sind die ersten Polaris-Modelle, die auf AMDs neuester Grafikarchitektur basieren und mit der modernen 14 nm Fertigungstechnologie hergestellt werden. Die RX 480 (Notebook) ist bislang die einzige angekündigte mobile Polaris-GPU, wenn man von den Radeon Pro-Modellen absieht. Sie verfügt wie die Radeon Pro 460 über 16 Compute Units mit insgesamt 1024 Shadereinheiten, 64 TMUs und 16 ROPs. Sie ist mit schnellen GDDR5-Speicher ausgestattet, der über ein 128-Bit Interface angebunden ist.

Architektur
Die Grafikkarten der AMD Radeon RX-Serie basieren auf der Graphics-Core-Next-Architektur (GCN) der 4. Generation. Die Desktop-Grafikkarten benutzen den Polaris 10-Grafikchip, während die mobilen Grafikkarten Polaris 11-Chips verwenden. Beide Ausführungen werden mit der 14 nm FinFET-Prozesstechnologie von GlobalFoundries gefertigt. Der Polaris 10-Chip ist auf höhere Leistung ausgelegt, während der Polaris 11-Chip mit Technologien entwickelt worden ist, die vor allem zur Erhöhung der Energieeffizienz beitragen. Die Polaris 11-Grafikkarten sind daher mit dem Die-Thinning-Prozess gefertigt, bei dem die Größe jeder Siliziumplatte von 780 Mikrometer auf 380 Mikrometer geschrumpft wird. Das entspricht in etwa der Dicke von gerade einmal 4 übereinandergelegten Blatt Papier. Neuerungen, die in allen Grafikkarten der 4. Generation GCN zu finden sind, umfassen auf der Hardware-Seite vor allem neue Hardware-Scheduler, einen neuen Bildschirm-Controller und einen optimierten Speichercontroller. Der dedizierte TrueAudio-Prozessor wurde mit der TrueAudio-Next-Technologie ersetzt, mit der die GPU selbst Audiophysik berechnet. Mit weiteren Verbesserungen wie Instruction Prefetch zur Reduzierung von Pipeline-Leerlauf, ein größeren Instruction Puffer, eine höhere L2 Cache Zugriffseffizienz und native FP16 und Int16 Unterstützung tragen zur Erhöhung der Shader-Effizienz um bis zu 15% gegenüber den Hawaii-GPUs, die noch auf der 3. Generation GCN basieren.

Funktionen
Die AMD Radeon RX Grafikkarten unterstützen die APIs DirectX 12, OpenGL 4.5, OpenCL 2.1 und Vulkan 1.0. Der Codec-Support umfasst HEVC Main-10 mit 4K und 60 FPS, VP9 mit 4K, MJPEG mit 4K und 30 FPS, H.264 mit 4K und 120 FPS und VC1 mit 1080p und 60 FPS.

Leistung
Während die Desktop-Modelle der AMD Radeon RX-Serie vom unteren Mittelklassesegment bis zum oberen Mittelklassesegment reichen, wäre die RX 480-Variante für Notebooks im unteren High-End-Bereich einzuordnen. Mit ihren 16 Compute Units ist sie sehr gut mit der Radeon Pro 460 vergleichbar und damit problemlos für die meisten modernen Spiele in FullHD-Auflösung und bei hoher Detailstufe geeignet.
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16 Notebooks mit AMD Radeon RX

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