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AMD Radeon R6 M255DX

Die AMD Radeon R6 M255DX ist im strengen Sinne keine eigene Grafikeinheit, sondern eine hybride Crossfire-Verbindung der integrierten Radeon R5 (Kaveri) mit einer dedizierten Radeon R5 M230 oder M255. Die Abkürzung „DX“ steht dabei für die Dual-Graphics-Technologie, die mit allen Radeon Grafikkarten der M200-Serie und den integrierten GPUs der Kaveri-Generation verwendet werden kann. Die AMD Radeon R6 M255DX verfügt kombiniert über 576 Shadereinheiten, 36 TMUs und 12 ROPs (8 ROPs in Verbindung mit der R5 M230). Je nachdem, ob für die Kombination eine R5 M230 oder M255 zum Einsatz kommt, beträgt die maximale Taktfrequenz 855 MHz oder 940 MHz. Die GPU kann auf den dedizierten DDR3-Speicher der R5 M230/M255 und auf den Systemspeicher der APU zurückgreifen.

Architektur
Der Grafikchip derRadeon R5 (Kaveri) basiert auf der Graphics Core Next 1.1 (GCN) Architektur und bietet durch die Umstellung der Fertigung auf das 28-nm-Verfahren gegenüber seinen Vorgängern Richland und Trinity (VLIW-Design) ein erhöhtes Effizienzniveau und bessere Performance bei geringerem Energieverbrauch. Etwa die Hälfte einer APU der Kaveri-Generation wird von der GPU eingenommen. Die R5 M230 und M255 tragen den Codenamen Oland und basieren auf dem Jet-Grafikprozessor in der Jet-Pro-Variante. Sie werden ebenfalls im 28 nm Verfahren gefertigt. Die GPUs der GCN-Architektur sind in sogenannte Compute Units (CUs) unterteilt, auf welchen jeweils 64 Shadereinheiten und 4 TMUs verbaut sind. Die R5 (Kaveri) verfügt über 4 CUs, während die R5 M230 und M255 5 CUs integrieren. Rechnerisch ergibt sich für die AMD Radeon R6 M255DX also eine Konfiguration von 9 CUs mit insgesamt 576 Shadereinheiten und 36 TMUs, womit sie fast auf dem Niveau der Radeon R9 M265X liegt (640:40). Je nachdem, ob die GPU eine Kombination der R5 (Kaveri) mit der R5 M230 oder M255 ist, verfügt sie über 8 oder 12 ROPs.

Funktionen
Die Dual-Graphics-Technologie funktioniert bislang nur mit A-Series APUs und dedizierten GPUs der M200-Serie. Die Crossfire-Technologie muss im Catalyst Control Center aktiviert werden, um den Tandem-Modus zu ermöglichen. Dieser Betriebsmodus ist jedoch nur für DirectX 10 und 11.2 verfügbar, ältere DirectX 9 Spiele können nicht dual ausgeführt werden. Die AMD Radeon R6 M255DX unterstützt außerdem OpenGL 4.3 und OpenCL 1.2 sowie AMDs Mantle API. Dank PowerTune-Technologie, die den Stromverbrauch überwacht und verändern kann, ist es möglich, die Taktfrequenz für eine bessere Performance anzupassen. AMDs App Acceleration verbessert außerdem die Performance bei der Videowiedergabe, Office-Anwendungen, Web-Browsern und Video-Editoren.

Leistung
Beide GPUs der AMD Radeon R6 M255DX benutzen Alternate Frame Rendering (AFR) und rendern jeweils einen Frame. Aufgrund der Kombination der Frameraten kann es manchmal zu Mikrorucklern kommen. Die hybride Grafikkarte reiht sich in etwa zwischen GeForce 820M und 830M ein und kann in einigen Benchmarks das Niveau der Radeon R7 M265 erreichen. Die tatsächliche Leistung ist jedoch immer davon abhängig, welche Spiele die Treiber unterstützen. So können einige Spiele nur die Grafikleistung der R5 M230 oder M255 benutzen, während andere Spiele, wie Tomb Raider und Dead Space 3, die Ressourcen der AMD Radeon R6 M255DX voll ausnutzen können und auch bei mittleren bis hohen Einstellungen stabile Frameraten liefern.
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Technische Daten
ModellAMD Radeon R6 M255DX
DirectX-Version11.2
Chip-Takt940 MHz
Speichertakt1000 MHz
Dedizierter SpeicherJa
Speichergröße4096 MB
SpeichertypDDR4
Speicheranbindung64 Bit
Stream-Prozessoren576
Texture-Mapping-Units36
Rechenleistung über Stream-Prozessoren499,2 GFlops
Pixelfüllrate6240 Mpixel/s
Speicherbandbreite16 GB/s
Fertigungsprozess28 nm
Transistoren1040 in Mio.

1 Notebook mit AMD Radeon R6 M255DX

1 Notebook mit AMD Radeon R6 M255DX