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AMD Radeon R5 M335

Die AMD Radeon R5 M335 ist eine dedizierte Notebook-Grafikkarte für das Einsteiger-Segment. Die Karte basiert auf dem bereits betagten Oland-Grafikchip und wurde am 8. Mai 2015 als Teil der neuen Radeon M300-Reihe vorgestellt. Sie hat eine Taktfrequenz von maximal 1070 MHz und ist mit maximal 4096 MB DDR3 Speicher ausgestattet. Der Speicher ist über ein 64-Bit Interface angeschlossen und hat einen effektiven Speichertakt von 2200 MHz. Der Grafikchip ist mit 320 Stream-Prozessoren, 20 TMUs und 8 ROPs ausgestattet. Die Grafikkarte unterstützt DirectX 12.

Architektur
Es ist unklar, ob die AMD Radeon R5 M335 auf dem älteren Oland-Chip oder auf dem abgeänderten Tonga-Chip basiert, der z.B. in den High-End-Modellen R9 M390X und R9 M395X zum Einsatz kommt. Wahrscheinlicher ist, dass die Karte auf dem Oland-Grafikchip basiert, der bereits Anfang 2013 in der Radeon HD 8000M-Reihe verwendet wurde. Die AMD Radeon R5 M335 trägt den Codenamen Exo (oder Exo Pro) und basiert auf der Graphics Core Next Architektur (GCN). Im Oland-Grafikchip kommt die GCN-Architektur der 1. Generation zum Einsatz. Die GCN-Architektur vereint 64 Stream-Prozessoren und 4 TMUs auf einer Compute Unit (CU). Asynchrone Compute Engines (ACEs) kontrollieren die Berechnung und verteilen Aufgaben auf die CUs. Der AMD Radeon R5 M335 stehen 5 CUs zur Verfügung, wodurch sich die Zahl der Stream-Prozessoren und TMUs auf insgesamt 320 bzw. 20 beläuft. Zusammen mit den 8 ROPs hat sie eine Konfiguration von 320:40:8 und ist damit am unteren Ende des M300-Line-Ups angesiedelt. Sie liegt folglich auf demselben Niveau wie die R5 M320 und R5 M330, nur die R5 M315 liegt noch darunter.

Funktionen
Die Grafikkarte unterstützt die APIs DirectX 12, OpenGL 4.3, OpenCL 1.2 und Vulkan. Zudem wird auch AMDs alternative Mantle API unterstützt. Die GPU decodiert MPEG-4 AVC/H.264, VC-1, MPEG-2 und Flash mit AMDs Unified Video Decoder (UVD). Zu den Stromspar-Features zählen ZeroCore zur Abschaltung der GPU im Leerlauf und die Power-Gating-Technologie, welche ungenutzte Sektionen des Chips abschalten kann. Mit der HD3D-Technologie können 3D-Inhalte auf entsprechend ausgestatteten Monitoren wiedergegeben werden. Darüber hinaus verfügt die AMD Radeon R5 M335 über AMD Enduro, für den Wechsel zwischen integrierter und dedizierter Grafikkarte, und AMD App Acceleration zur Verbesserung der Leistung bei Videowiedergabe und -editierung, Office-Anwendungen und Web-Browsern.

Leistung
Die AMD Radeon R5 M335 ist dank höherer Taktraten etwas leistungsfähiger als die Vorgängerin R5 M255. Sie konkurriert daher mit der GeForce 920M von NVIDIA. Den Flaschenhals der GPU stellt zweifelsfrei der langsame DDR3-Speicher dar, weshalb anspruchsvollere Spiele oft nicht flüssig dargestellt werden können. Ältere und weniger fordernde Spiele können mit niedrigen bis mittleren Einstellungen gespielt werden. Daher eignet sich die Grafikkarte vor allem für kostengünstige Einsteiger-Notebooks.
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Technische Daten
ModellR5 M335
DirectX-Version12
Chip-Takt1070 MHz
Speichertakt1100 MHz
Dedizierter SpeicherJa
Speichergröße4096 MB
SpeichertypDDR3
Speicheranbindung64 Bit
Stream-Prozessoren320
Texture-Mapping-Units20
Rechenleistung über Stream-Prozessoren648,8 GFlops
Pixelfüllrate8560 Mpixel/s
Speicherbandbreite17.6 GB/s
Fertigungsprozess28 nm
Transistoren1040 in Mio.

9 Notebooks mit AMD Radeon R5 M335

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