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NVIDIA Quadro P4200

Die NVIDIA Quadro P4200 ist eine High-End-Grafikkarte für Business-Notebooks, die am 21. Februar 2018 vorgestellt wurde. Bei der Grafikkarte handelt es sich ausschließlich um ein mobiles Modell, während die ein Jahr ältere Desktop-Version als Quadro P4000 bezeichnet wird. Obwohl beide Modelle den GP104-Grafikchip benutzen, verfügt die mobile Version über 20 aktive Streaming-Multiprozessoren (SM), während die Desktop-Variante nur mit 14 SM ausgestattet ist. Das heißt, dass die NVIDIA Quadro P4200 mit 2304 Shadereinheiten (CUDA-Cores) und 144 Texture-Mapping-Units (TMUs) kommt. Die Zahl der Render-Output-Units (ROPs) beläuft sich wie bei einem GP104 üblich auf 64. Der Chip hat einen Basistakt von 1227 MHz und kann durch NVIDIAs GPU-Boost-Technologie maximale Taktfrequenzen von bis zu 1647 MHz erreichen. Die GPU verfügt über einen 8192 MB großen Videospeicher (VRAM), der über ein 256-Bit Interface angebunden ist. Der GDDR5-Speicher hat eine Bandbreite von 224 GB/s und hat eine effektive Taktfrequenz von 6008 MHz.

Architektur
Der GP104-Grafikprozessor der NVIDIA Quadro P4200 basiert auf der modernen 16 nm Pascal-Architektur. Durch die Schrumpfung des Fertigungsprozesses von 28 nm auf 16 nm mit FinFET-Transistoren wird die Effizienz der GPUs erheblich erhöht, sodass der Stromverbrauch geringer ist, und Taktfrequenzen deutlich gestiegen sind. Im Hinblick auf den Aufbau des Grafikprozessors gibt es zwischen der Pascal-Architektur und der Maxwell-Vorgängerarchitektur kaum Unterschiede. Der Pascal Streaming-Multiprozessor (SM) ist wie Maxwells Streaming-Multiprozessor (SMX) in 4 Regionen aufgeteilt, jede mit eigenen Warp-Schedulern und Registersätzen sowie jeweils 32 Shadereinheiten, 8 Load/Store-Units und 8 Special-Function-Units (SFU). Im Gegensatz zum Maxwell-Streaming-Multiprozessor wurden die insgesamt 128 Shadereinheiten, bei denen es sich um Single-Precision Arithmetic-Logic-Units (ALUs) handelt, um 4 Double-Precision ALUs und 1 Half-Precision ALU ergänzt.

Funktionen
Die NVIDIA Quadro P4200 unterstützt die APIs DirectX 12.0, OpenGL 4.5, OpenCL 1.2 und CUDA-Compute 6.1. Ihre Shader können mit OpenCL und CUDA-Compute für generelle Berechnungen benutzt werden. Neben den aus der GeForce-Serie bekannten Features Optimus und PhysX unterstützt die Karte zudem die Quadro-Technologien 3D Vision Pro und Mosaic. Außerdem ist die Karte mit VR-Read-Zertifizierung und simultaner Multi-Projektion für Virtual Reality (VR) geeignet. Sie ist zudem mit der Quadro P5200 eine der wenigen mobilen Grafikkarten, die GPU Direct for Video unterstützt.

Leistung
Interessanterweise ist die NVIDIA Quadro P4200 bei der theoretischen Rechenleistung mit 7600 GFLOPS deutlich leistungsfähiger als die Desktop-Quadro-P4200 mit 5300 GFLOPS. Das liegt daran, dass sie über deutlich mehr Recheneinheiten verfügt. Trotzdem ist die TDP der NVIDIA Quadro P4200 mit 115 Watt nur 10 Watt höher als bei der Quadro P4000. Die Grafikkarte ist nicht nur für das Arbeiten mit CAD und Videoschnittprogrammen, sondern auch für Gaming mehr als geeignet.
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Technische Daten
ModellQuadro P4200
DirectX-Version12
Chip-Takt1227 MHz
Speichertakt6008 MHz
Dedizierter SpeicherJa
Speichergröße8192 MB
SpeichertypGDDR5
Speicheranbindung256 Bit
Stream-Prozessoren2304
Texture-Mapping-Units144
Rechenleistung über Stream-Prozessoren7589 GFlops
Pixelfüllrate105400 Mpixel/s
Speicherbandbreite192 GB/s
Fertigungsprozess16 nm
Transistoren7200 in Mio.

1 Notebook mit NVIDIA Quadro P4200

1 Notebook mit NVIDIA Quadro P4200