AMD Radeon RX 550X

AMD Radeon RX 550X

AMD Radeon RX 550X

Dedizierter Speicher (GDDR5), 1176 MHz (Takt), DirectX-Version 12mehr

Kategorie: Mittelklasse-Grafikkarten

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Technische Daten zum AMD Radeon RX 550X

Technische Daten

ModellAMD Radeon RX 550X
DirectX-Version12
Chip-Takt1176 MHz
Speichertakt7000 MHz
Dedizierter SpeicherJa
Speichergröße4096 MB
SpeichertypGDDR5
Stream-Prozessoren512/640
Speicheranbindung128 Bit
Pipelines640
Texture-Mapping-Units40
Rechenleistung über Stream-Prozessoren1650 GFlops
Pixelfüllrate20600 Mpixel/s
Speicherbandbreite112 GB/s
Fertigungsprozess14 nm
Transistoren3000 in Mio.

Beschreibung

Die AMD Radeon RX 550X ist eine Mittelklasse-Grafikkarte für Notebooks und Desktop-PCs, die am 9. April 2018 vorgestellt wurde. Wie so oft bei AMD ist die Grafikkarte in zwei distinkten Versionen verfügbar. Es gibt eine kleinere Variante mit 8 Compute Units (CUs) und eine größere Variante mit 10 CUs. Bei Varianten sind nur als OEM-Modelle verfügbar, das heißt, sie sind nicht im freien Handel verfügbar. Was das noch heißt, ist, dass Notebook-Hersteller frei wählen können, welche Version der Karte sie in ihren Geräten verbauen und mit welchen Taktfrequenzen sie ausgestattet wird. Typischerweise hat die GPU einen Basistakt zwischen 1000-1100 MHz sowie eine maximale Boost-Frequenz von bis zu 1287 MHz. Die GPU-Variante mit 8 CUs verfügt über 512 Shadereinheiten und 32 Texture-Mapping-Units (TMUs), während das Modell mit 10 CUs 640 Shadereinheiten und 40 TMUs integriert. Beide Versionen haben jedoch 16 Render-Output-Units (ROPs). Als Speicher werden entweder 2 GB oder 4 GB GDDR5 verbaut, die effektive Speichertaktfrequenz liegt bei 7000 MHz. Das Speicherinterface ist 128-Bit breit und die Bandbreite beträgt 112 GB/s.[Bold]Architektur[/Bold]Wie die Vorgängerin Radeon RX 550 benutzt auch die AMD Radeon RX 550X den Lexa-Grafikchip in der Lexa-Pro-Variante. Der Lexa-Chip trägt den Codenamen Polaris 12 und verfügt über 2,2 Milliarden Transistoren auf einer Fläche von 101 Quadratmillimetern. Damit ist der Chip nicht viel kleiner als der Polaris 21, der in der Radeon RX 560X zum Einsatz kommt. Zwar ist die Anzahl der Compute Units im Vergleich zu dieser etwas geringer, dafür bleiben aber die gleiche Anzahl an ROPs (16) und das gleiche 128-Bit Speicherinterface erhalten. Allerdings hat der Polaris 12 mit 512 KB nur die Hälfte des L2 Caches. Der Chip wird mit der 14 nm Prozesstechnologie von GlobalFoundries gefertigt und basiert auf AMDs Graphics-Core-Next-Architektur (GCN) der 4. Generation. GCN4 kommt mit zahlreichen Neuerungen, wie z.B. neuen Hardware-Schedulern, einem neuen Bildschirm-Controller sowie einem optimierter Speichercontroller. Die Geometrie-Engine hat nun einen Primitive Discard Accelerator, der versteckte Dreiecke bereits früh aus der Grafik-Pipeline entfernt, bevor die Berechnung überhaupt stattfindet. Die Shader-Effizienz wurde durch Instruction Prefetch, vergrößerten Instruction Puffern und nativer FP16- und Int16-Unterstützung um 15% gegenüber GCN2-basierten High-End-Grafikkarten wie der R9 390X erhöht.[Bold]Funktionen[/Bold]Die GPU unterstützt die Wiedergabe und Aufnahme von 4K-Videos mit dem H.264-Codec, sowie den H.265/HEVC-Codec mit niedrigerer Auflösung. Sie ist mit dem APIs DirectX 12, OpenGL 4.5, OpenCL 2.0 und Vulkan 1.1 kompatibel. Weitere unterstützte Features sind Radeon FreeSync, Radeon Chill und Radeon ReLive.[Bold]Leistung[/Bold]Wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich bei der AMD Radeon RX 550X lediglich um eine schnellere Version der Radeon RX 550. Damit können die meisten Spiele in FullHD-Auflösung gespielt werden, wenn an der Einstellungsschraube gedreht werden. Bei der Auflösung sind niedrige bis mittlere Detaileinstellungen möglich, für alles darüber muss die Auflösung reduziert werden. Käufer sollten darauf achten, beim Notebook-Erwerb die GPU-Variante mit 10 Compute-Units zu erstehen, da die Version mit 8 CUs eine niedrigere Leistung hat.

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