AMD Radeon R4 (Stoney Ridge)

AMD Radeon R4 (Stoney Ridge)

Radeon R4 (Stoney Ridge)

(DDR4-2133), 600 (Boost), DirectX-Version 12mehr

Kategorie: Office-Grafikkarten

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Technische Daten zum AMD Radeon R4 (Stoney Ridge)

Technische Daten

ModellRadeon R4 (Stoney Ridge)
DirectX-Version12
Chip-Takt Boost600
Dedizierter SpeicherNein
SpeichertypDDR4-2133
Stream-Prozessoren192
Speicheranbindung64 Bit
Pipelines192
Texture-Mapping-Units12
Fertigungsprozess28 nm

Beschreibung

Die AMD Radeon R4 (Stoney Ridge) ist eine integrierte Einsteiger-Grafikkarte, die in AMD APUs der Stoney-Ridge-Baureihe zu finden ist. Sie wurde zusammen mit dem A6-9210 am 31. Mai 2016 vorgestellt. Im Gegensatz zur Vorgängerin Radeon R4 (Carrizo-L) wurde die Zahl der Compute Units von 2 auf 3 erhöht, wodurch nun 192 Shadereinheiten und 12 TMUs verbaut sind, die von vermutlich 4 ROPs ergänzt werden. Die maximale Taktfrequenz ist mit 600 MHz jedoch 25% niedriger als bei der Vorgängerin. Die GPU verfügt nicht über dedizierten Speicher und muss daher auf den Systemspeicher zugreifen. Die übergeordnete APU unterstützt Single-Channel DDR4-2133 Speicher.[Bold]Architektur[/Bold]Wie die Radeon R4 (Carrizo-L) basiert auch die AMD Radeon R4 (Stoney Ridge) auf der Graphics-Core-Next-Architektur der 3. Generation (GCN 1.2). Sie bringt daher alle Verbesserungen mit sich, die mit dieser Generation eingeführt wurden, wie die verbesserte Tessellation-Performance, eine 40% höhere Speicherbandbreiteneffizienzdurch verlustfreie Delta-Color-Kompression und das aktualisierte und optimierte Instruction Set. Zwar wurden mit der 7. APU-Generation, die in die Bristol-Ridge- und Stoney-Ridge-Baureihen aufgeteilt ist, keine expliziten Änderungen an der integrierten GPU vorgenommen, jedoch konnte die Leistung durch neue Technologien, die die ganze APU betreffen, deutlich gesteigert werden. Vor allem wurde der Spielraum für Turbotaktfrequenzen beträchtlich vergrößert, sodass nun längere Turbotaktperioden möglich sind. Ermöglicht wird dies u.a. durch das neue „Skin Temperature Aware Power Management“ (STAPM). Bis zu 5 Sensoren können von Notebookherstellern auf den Geräten platziert werden und im Zusammenspiel mit dem STAPM die Turbotaktperioden verlängern, solange das Gehäuse kühl bleibt. Weitere Verbesserungen der Stoney-Ridge-Baureihe sind die Unterstützung für schnellen DDR4-2133 Speicher und der optimierte Unified-Video-Decoder 6 (UVD 6). Dieser unterstützt nun natives H.265/HEVC-Decoding in FullHD-Auflösung, MJEPG-Decodierung und VP9-Decoding in HD-Auflösung. Zudem wurde der Stromverbrauch bei der Wiedergabe von 1080p-Videos wurde um bis zu 9% gesenkt.[Bold]Funktionen[/Bold]Wie auch der Radeon R2 (Stoney Ridge) bleiben der AMD Radeon R4 (Stoney Ridge) AMDs Gaming-Features, Virtual Super Resolution und die FreeSync-Technologie, vorenthalten. Immerhin wird AMD Perfect Picture mit AMD Steady Video unterstützt, wodurch bei Videos Fluktuationen und Zittern für eine ruckelfreie Wiedergabe reduziert werden und die Bildqualität insgesamt verbessert wird. Mit der GPU können native 4K-Bildschirme über HDMI 2.0 angeschlossen werden. Die GPU unterstützt DirectX 12.[Bold]Leistung[/Bold]Die AMD Radeon R4 (Stoney Ridge) hat eine Konfiguration, die mit der der Radeon R4 (Kaveri) vergleichbar ist, basiert jedoch auf einer neueren GCN-Generation und bietet zudem die Vorteile der Stoney-Ridge-APU-Baureihe. Zusammen mit der Unterstützung für DDR4-2133 Speicher sind daher Leistungssteigerungen von über 50% möglich. Die tatsächliche Leistung hängt jedoch auch davon ab, mit welcher TDP (10-15 Watt) die übergeordnete APU konfiguriert ist, da bei einer niedrigeren TDP Taktfrequenzen nicht lange auf hohem Niveau bleiben können. Im Bestfall können viele anspruchslosere und ältere Spiele bei niedriger Detailstufe und mit mittleren Auflösungen gespielt werden.

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