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Test HP Spectre XT Pro-Ultrabook (B8W13AA) Notebook

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Zum Anbieter

Test: HP Spectre XT Pro-Ultrabook (B8W13AA)

Achillesferse Display

Für die Businessvariante des HP SpectreXT mit dem Zusatz Pro verbaut Hewlett-Packard ein Trusted Plattform Modul und setzt auf Windows 7 Professional Betriebssystem. Ansonsten gleicht die Ausführung dem HP SpectreXT – rechtfertigen die Änderungen 150 Euro Aufpreis?

Beschreibung

Das Business-Modell HP SpectreXT Pro Ultrabook wurde nur geringfügig für den Einsatz im Unternehmensbereich aufgestockt. Der Hersteller spendiert ein Trusted Plattform Modul mit zusätzlichen Sicherheitsfunktionen und ein Windows 7 Professional Betriebssystem. Am Design wurde gegenüber dem HP SpectreXT Ultrabook (B8W13AA) nichts verändert. Das schicke Ultrabook setzt auf ein Chassis aus gebürstetem Aluminium und einem Magnesiumboden mit matter Oberfläche. Dadurch bleibt das Ultrabook mit einer Bauhöhe 14,5 Millimetern bei einem angenehmen Gewicht von 1,39 Kilogramm. Die abgeschrägten Kanten erlauben den Blick auf das unbehandelte Aluminium und verleihen dem SpectreXT Pro einen hochwertigen Look. Die perforierte Lautsprecherleiste mit dem Beats Audio Logo und dem stylischen Netzschalter neigt sich leicht nach oben und schließt sauber mit dem Display ab. Ob zu- oder aufgeklappt, das HP SpectreXT Pro Ultrabook verwöhnt den Betrachter mit schlichter aber eleganter Gestaltung. Die Designelemente wurden sparsam eingesetzt und wirken wie aus einem Guss. Nur hinsichtlich der Funktionalität müssen durch den spiegelnden Displayrahmen Abstriche gemacht werden. Die fest angezogenen Scharniere heben zwar die Basiseinheit beim Öffnen, verhindern aber ein Nachwippen des Displaydeckels und grenzen damit den Störfaktor der Reflexionen ein. Die Verarbeitung ist durchweg gut, die Spaltmaße sind gering und gleichmäßig und dank der Verwendung von Metall verursachen auch unsere Verwindungsversuche keinen Schaden. Der Displaydeckel lässt sich mit wenig Aufwand durchbiegen, so schnell geht das HP SpectreXT Pro Ultrabook jedoch nicht zu Bruch.

Die Eingabegeräte des HP SpectreXT Pro Ultrabook sind nicht nur schick sondern auch funktional. Eine Hintergrundbeleuchtung für die Chiclet-Tastatur erleichtert das Tippen in dunkler Umgebung. Die matt-schwarzen Tasten sind ausreichend voneinander abgegrenzt und vermitteln dank kurzem Hub und klarem Druckpunkt ein gutes Schreibgefühl ohne dabei durch hohe Geräuschentwicklung unangenehm aufzufallen. Das elegant eingelassene Touchpad grenzt die Mausersatztasten zwar mit einer Linie optisch ab, erlaubt Klicks jedoch fast auf der kompletten Fläche. Das Feedback ist deutlich und die matte Oberfläche sorgt für gute Gleiteigenschaften und präzise Navigation. Tippt man doppelt auf das Rechteck in der oberen rechten Ecke, so kann das Touchpad deaktiviert werden um bei längeren Schreibeinsätzen keine unbeabsichtigten Zeilensprünge durch die Handballen zu verursachen.

Das Anschlussportfolio ist übersichtlich und ausreichend. Positiv beurteilen wir die vollwertigen HDMI- und Gigabit-LAN Ports auf der linken Seite neben dem USB 3.0 Anschluss. Rechts finden wir neben dem Multikartenleser und dem Headset-Audioport nur einen USB 2.0 Anschluss, allerdings mit Sleep & Charge Funktion. Drahtlos kommuniziert das HP SpectreXT Pro (B8W13AA) über WLAN-N, Bluetooth 4.0 und Intels Wireless Display Technologie für die Anbindung externer Bildschirme. Die 1,3 Megapixel Webkamera bietet eine ordentliche Qualität für Videochats. Dank der Beats Audio Software kann aus den integrierten Lautsprechern, welche in der Standardeinstellung sehr höhenbetont auftreten, ein etwas runderes Klangbild herausgeholt werden. Die maximale Lautstärke ist angemessen.

HP setzt beim SpectreXT Pro Ultrabook auf ein Windows 7 Professional Betriebssystem, gerade Geschäftskunden könnten die Abwesenheit der Multimedia-Oberfläche von Windows 8 begrüßen. Zusätzlich installiert der Hersteller die HP CoolSense Oberfläche für die Lüfterregelung und ein Beats Audio Programm für Soundeinstellungen.

Auf dem Prüfstand

Als Vertreter der Ultrabooks trägt das HP SpectreXT Pro einen typischen ULV-Prozessor in Form des Intel Core i5-3317U mit 1,7 GHz Basis- und bis zu 2,6 GHz Turbotakt. Mit 4 GB Arbeitsspeicher bewältigt das Ultrabook Büroanwendungen, Multimedia und Videokonvertierungen in flotter Manier. Einen Anteil an der hohen Systemgeschwindigkeit trägt auch die schnelle 128 GB SSD mit Leseraten von 420,7 MB/s und Schreibraten von 251,1 MB/s. Da in stromsparenden Ultrabooks zumeist nur die integrierte Intel HD 4000 Graphics für die Grafikausgabe eingesetzt wird, müssen Spielefreunde die Detailstufen bei modernen Titeln zurückfahren.

Die Achillesferse des HP SpectreXT Pro Ultrabook (B8W13AA) verorten wir wie auch bei der Consumervariante beim Display. In Verbindung mit der spiegelnden Oberfläche beschränkt die geringe Leuchtdichte von 193 Candela das Ultrabook zu Einsätzen in geschlossenen Räumen. Helle Umgebungen erschweren die Lesbarkeit von Inhalten aufgrund störender Reflexionen. Das Glare Finish mauschelt ein wenig intensivere Farben herbei, der Schwarzwert ist jedoch vergleichsweise hoch und das resultierende maximale Kontrastverhältnis von 177:1 sehr mager. Gerade im Businessbereich gehört ein mattes Display zum guten Ton, auch die Auflösung von 1.366 x 768 Pixel hinkt der Konkurrenz mittlerweile hinterher.

Auch bei der Kühlung verorten wir Optimierungsbedarf. Wir vermuten, dass unser Testgerät eine kleine Lüftermacke vorweist. Die minimale Lautstärke des Lüfters liegt bei noch akzeptablen 33 dB im Leerlauf. Schon geringste Last verursacht ein Röcheln wie bei einem Miniaturwasserkocher, das Maximum an Lautstärke liegt bei 47 dB – in jeder Situation vernehmen wir ein störendes Fiepen. Für die Klärung des Umstandes haben wir ein weiteres Testgerät geordert, um den Testbericht notfalls noch einmal anzupassen. Auf dem Schoß sollte das HP SpectreXT Pro Ultrabook (B8W13AA) nicht betrieben werden. Die Höchsttemperaturen in Nähe der Kühllösung liegen um die 52 Grad Celsius. Dafür bleibt die Handballenauflage relativ kühl und die Durchschnittstemperatur bewegt sich mit 31 Grad Celsius in einem angenehmen Rahmen. Der Stromverbrauch im Leerlauf liegt mit 15,5 Watt auf einem vergleichsweise hohen Niveau, Browsing über WLAN verbraucht 25 Watt und die volle Auslastung zieht bis zu 42 Watt. In diesem nicht ganz alltäglichen Szenario ist der Akku nach 85 Minuten aufgebraucht, im Leerlauf erhielten wir einen Wert von guten 8 Stunden und 33 Minuten. Bei ausgewogener Belastung hält die 45 Wh Batterie knapp 5 Stunden.

Zusammenfassung

Das HP SpectreXT Pro Ultrabook (B8W13AA) zeigt eine gute Verarbeitung und ein tolles Design. Das Anschlussportfolio genügt durchaus aber das leuchtschwache und spiegelnde Display mindert die Einsatzfähigkeit deutlich. Dazu kommt die lautstarke Kühlung mit einem störenden Fiepen. Das können auch die sehr guten Eingabegeräte und der ausdauernde Akku nicht kompensieren. Im Businessumfeld erwarten wir ein mattes und höherauflösendes Display sowie einen leisen Betrieb. Die Komponenten sind flott, von Intel Core i5-3317U bis zur 128 GB SSD. Das Toshiba Portégé Z930-110 kommt mit einer ähnlichen Ausstattung und kann für einen Aufpreis von 100 Euro ein entspiegeltes Display, fast 300 Gramm weniger Gewicht und ein Mobilfunkmodem vorweisen.

Autor: , Montag 21. Januar 2013

Testergebnisse im Detail

Die Einzelbewertungen im Überblick
Erster Eindruck 1,5 (Sehr gut)  Display 4,0 (Ausreichend)
Eingabegeräte 2,0 (Gut)  Temperatur 3,0 (Befriedigend)
Lautsprecher 2,5 (Gut)  Betriebsgeräusche 4,0 (Ausreichend)
Anschlüsse 2,5 (Gut)  Akku und Energieverbrauch 2,0 (Gut)
Software und Zubehör 2,0 (Gut)  
Leistung 2,0 (Gut)
Benchmark
Benchmarks
Erzielter Messwert
Bestwert aller Tests
3DMark06
 
5526 Pkt.
Max. 27244 Pkt.
3DMark11
 
613 Pkt.
Max. 10225 Pkt.
3DMarkVantage
 
3156 Pkt.
Max. 39290 Pkt.
PCMark7
 
5303 Pkt.
Max. 19709 Pkt.
PassMark Performance Test 7.0
 
1491.4 Pkt.
Max. 19706 Pkt.
PassMark Performance Test (HDD Read)
 
420.7 MB/s
Max. 941.5 MB/s
PassMark Performance Test (HDD Write)
 
251.1 MB/s
Max. 781 MB/s
Everest RAM Read
 
14417 MB/s
Max. 20490 MB/s
Everest RAM Write
 
18857 MB/s
Max. 28089 MB/s
Everest RAM Latenz
 
45.1 ns
Min. 27.6 ns
Everest HDD Random Read
 
424.2 MB/s
Max. 1013.7 MB/s
Everest CPU Queen
 
9657 Pkt.
Max. 50362 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Single)
 
4468 Pkt.
Max. 22123 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Multi)
 
9160 Pkt.
Max. 25166 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (OpenGL)
 
4868 Pkt.
Max. 10854 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Single)
 
3533 Pkt.
Max. 35890 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Multi)
 
7455 Pkt.
Max. 20564 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (OpenGL)
 
4026 Pkt.
Max. 17165 Pkt.
Videokonvertierung
 
94 Sek.
Min. 32 Sek.
höher ist besser niedriger ist besser
Akkulaufzeit
Auslastung
Erzielter Messwert
Bestwert aller Tests
Vollast
 
1 Std. 25 Min.
Max. 5 Std. 15 Min.
Maximal
 
8 Std. 33 Min.
Max. 15 Std. 0 Min.
Praxis
 
4 Std. 59 Min.
Max. 7 Std. 51 Min.
Durchschnittlicher Energieverbrauch
25 Watt
Stromkosten im Jahr bei der durchschnittlichen Verwendung von 6 Stunden täglich bei 24,00 Cent pro kWh: 6 Stunden x 365 Tage x 0,025 kWh x 24,00 Cent = 13,14 EUR
Test-Siegel als Druckversion: Test-Siegel
Lichtdichte in cd/m²
  1. 194
  2. 207
  3. 195
  4. 196
  5. 203
  6. 202
  7. 176
  8. 180
  9. 181
Temperatur in °C
Oberseite
  1. 33
  2. 38.5
  3. 30.7
  4. 29.5
  5. 33.1
  6. 29
  7. 27
  8. 25.4
  9. 27.2
Unterseite
  1. 32.9
  2. 45.1
  3. 30.5
  4. 29.1
  5. 32.1
  6. 28
  7. 26.5
  8. 27.3
  9. 26.8
Lautstärke in dB(A)
Durchschnitt 33 dB(A)
Hochleistung 47 dB(A)
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