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Acer Chromebook Laptop

Maximale Funktionalität bei niedrigem Preis, das verspricht die Acer Chromebook Notebook Serie. Das Besondere an ihnen: Statt auf Microsoft Windows zu setzen, verwendet das Gerät das minimalistische Google Chrome OS Betriebssystem. Dabei landen die meisten Daten in der Cloud, der integrierte Speicher ist relativ klein. Dank der sparsamen Software kommen die Notebooks der Serie komplett ohne Lüfter aus, sind federleicht und bieten eine enorme Akkulaufzeit. Die Kehrseite der Medaille: Ohne aktiven Internetzugang lassen sich die Geräte nur sehr eingeschränkt nutzen. Wir stellen die Modellreihe vor und unterstützen Sie bei der Kaufentscheidung.

Maximale Mobilität dank schlanken Designs

Um Ihnen eine möglichst große Auswahl zu bieten, gibt es die Acer Chromebook Laptops in verschiedenen Formaten. Wenn Sie besonders großen Wert auf Mobilität legen, liegen Sie mit den 11,6 Zoll Modellen genau richtig. Das geringe Gewicht von unter 1,1 kg macht den Transport zum Kinderspiel und auch in kleineren Taschen findet das Ultrabook Platz. Wer stattdessen eher einen größeren Bildschirm bevorzugt, bekommt die Geräte wahlweise auch mit 14 Zoll Display. Das entspiegelte Panel verringert dabei Reflexionen und erlaubt die Nutzung im Freien etwa auch an hellen Sommertagen.

Das Gehäuse hat eine matt-weiße Farbe und besteht praktisch ausschließlich aus Kunststoff. Die Verarbeitung ist ordentlich, doch ein Premium-Feeling will beim Acer Chromebook Notebook einfach nicht aufkommen. Einen Touchscreen bietet das Gerät nicht, dafür lassen sich Eingaben wahlweise per Chiclet-Tastatur oder Touchpad vornehmen. Alternativ lässt sich natürlich auch eine externe Maus nutzen.

Sparsamkeit ist die Devise: Die Ausstattung im Detail

Auch wenn die Notebooks auf der Acer-Webseite mit einem Full-HD-Display beworben werden, lohnt sich ein genauer Blick aufs Produktdatenblatt. Die meisten Modelle der Serie lösen nämlich nur mit 1.366 x 768 Bildpunkten auf und liegen damit deutlich unter dem erwähnten Standard. Während die Auflösung für Office-Anwendungen und den Browser mehr als ausreichend ist, profitieren besonders hochauflösende Filme von Full HD deutlich. Bei sämtlichen Modellen kommen IPS-Panels zum Einsatz, die im Vergleich zu ihren günstigeren TN-Pendants einen deutlich größeren Betrachtungswinkel bieten und auch in Punkto Farbtreue und Kontrast die Nase vorn haben. Die maximale Helligkeit hingegen lässt zu wünschen übrig.

Im Gegensatz zu Windows-basierten Notebooks müssen die Google-basierten Pendants keine großen Aufgaben schultern. Im Vordergrund liegt die Nutzung von Office-Programmen zum Anfertigen von Dokumenten und Speichern in der Cloud, sowie zum Surfen im Internet und allenfalls zur Wiedergabe von Videos und Filmen per Youtube oder Netflix. Folglich ist auch die Hardware minimalistisch: Bis auf wenige Ausnahmen kommen sparsame Intel-Chipsätze auf Celeron-Basis zum Einsatz, die einen deutlich reduzierten Takt zugunsten einer verringerten Energieaufnahme besitzen. Je nach Modell besitzen die Intel Celeron Prozessoren zwei oder vier Kerne, wobei sie in beiden Fällen auf einfache Anwendungsgebiete beschränkt sind. Die sparsame Hardware erlaubt allerdings auch den vollständigen Verzicht auf Lüfter, womit das Acer Chromebook Notebook lautlos im Betrieb ist. Zudem verspricht der taiwanesische Hersteller eine enorme Akkulaufzeit von bis zu 13 Stunden.

Abhängig vom Preis verbaut Acer bei seinen Notebooks wahlweise Flash-Festplatten auf eMMC-Basis oder aber vollwertige SSDs, die jedoch in beiden Fällen mit nur 32 Gigabyte eine äußerst knapp bemessene Speicherkapazität bieten. Dafür liefert Google für die ersten zwei Jahre 100 GB kostenlosen Cloud-Speicherplatz mit. Sämtliche Modelle besitzen zwei USB-Anschlüsse, von denen allerdings nur einer nach dem deutlich schnelleren 3.0-Standard arbeitet. Einige Geräte bieten zudem moderne USB Typ-C Schnittstellen, die man bei immer mehr Smartphones findet. Dazu kommt ein Speicherkartenleser sowie die Drahtlosstandards WLAN und Bluetooth 4.0.

Pfeilschneller Systemstart dank Google Chrome

Mal eben zwischen zwei S-Bahn-Haltestellen einen Text kontrollieren? Mit dem Acer Chromebook Laptop kein Problem. Das Google Chrome OS startet innerhalb von acht Sekunden. Problematisch wird es nur, wenn man in der S-Bahn keinen Empfang hat, und sich das fragliche Dokument in der Cloud befindet. Dann allerdings ist das Notebook kaum brauchbar, denn fast alle Anwendungen laufen über den integrierten Chrome-Browser.

Die Verlagerung der meisten Daten in die Cloud hat allerdings auch ihre Vorteile: So bleiben die Daten bei Systemabstürzen- und Defekten unangetastet und man kann überall auf die eigenen Dokumente und Medien zugreifen. Dadurch ist man unabhängiger von USB-Sticks und Speicherkarten, die gerne mal verloren gehen. Durch das schlanke System bieten die Chromebooks im Alltag trotz der gemächlichen Baytrail-Hardware eine gute Performance.