1. Startseite
  2. Grafikkarten
  3. Mittelklasse-Grafikkarten
  4. AMD Radeon R6
  5. AMD Radeon R6 M340DX

AMD Radeon R6 M340DX

Die AMD Radeon R6 M340DX ist eine hybride Dual-Graphics-Kombination aus der integrierten Radeon R6 (Carrizo) aus der AMD-APU A10-8700P und einer dedizierten Radeon-Grafikkarte. AMD macht keine Angaben darüber, um welche dedizierte Grafikkarte es sich genau handelt, jedoch sind Modelle wie die R5 M330 oder R5 M335 wahrscheinlich. Mit der Dual-Graphics-Technologie können in einem Notebook mit einer AMD-A-APU und einer dedizierten AMD-GPU die Ressourcen der integrierten und dedizierten GPU kombiniert werden, um eine höhere Spieleleistung zu erreichen. Die GPUs benutzen dafür die Alternate-Frame-Rendering-Technologie, bei der die Frames abwechselnd berechnet werden. Die 384 Shadereinheiten, 24 TMUs und 8 ROPs der R6 (Carrizo) und die 320 Shadereinheiten, 20 TMUs und 8 ROPs der dedizierten GPU werden über CrossFire miteinander kombiniert.

Architektur
Über die Radeon R6 (Carrizo) ist bekannt, dass sie auf der neuesten Version der Graphics-Core-Next-Architektur (GCN) basiert (inoffiziell als GCN 1.2 bezeichnet). Sie ist eine abgewandelte Form der Pirate-Islands-Familie von dedizierten GPUs und wurde für die Integration in AMDs APUs angepasst. Die Verbesserungen der weiterentwickelten GCN-Architektur sind eine optimierte Tessellation-Performance, verlustfreie Delta-Color-Kompression, ein effizienteres Instruction Set und eine neue Multimedia-Engine. Durch die neue Delta-Color-Kompression für die ROPs wird die Speicherbandbreite bis zu 40% besser ausgenutzt. Das effizientere Instruction Set erlaubt energiesparende Berechnungen und Media-Verarbeitung dank 16-Bit Floating-Point- und Integer-Instruktionen. Die parallele Datenverarbeitung wurde durch die Teilung der SIMD-Lanes optimiert und das Task-Scheduling verbessert. Die R6 (Carrizo) im A10-8700P taktet mit maximal 800 MHz und ist an den Systemspeicher angebunden. Bei der R5 M330 und R5 M335 ist unklar, ob sie auf einer älteren GCN-Baureihe oder der aktuellen GCN 1.2 basieren. Das GPU-Z-Tool erkennt beide Karten als Exo-Pro-Grafikchip an, der auf dem ersten GCN-Chip „Oland“ basiert. Die GPUs verfügen über 2048 MB DDR3-Speicher, der über ein 64-Bit-Interface angebunden ist. Die R5 M330 taktet mit maximal 1030 MHz, die R5 M335 mit 1070 MHz.

Funktionen
Die Dual-Graphics-Technologie muss über das Catalyst-Control-Center aktiviert werden und funktioniert nur mit integrierten GPUs der A-Series-APUs. Im Dual-Graphics-Modus werden nur die neueren DirectX-Versionen 10, 11 und 12 unterstützt, DirectX 9 ist nur mit einer einzelnen GPU möglich. Neben DirectX unterstützt die AMD Radeon R6 M340DX auch OpenGL 4.3 und die Mantle API. Dank der R6 (Carrizo) verfügt die Hybrid-GPU zudem über den neuesten Unified-Video-Decoder 6 (UVD) und die Video-Coding-Engine 3.0 (VCE) für die stromsparende hardwaregestützte Wiedergabe von HEVC/H.265 in 4K-Auflösung.

Leistung
Die verwendete Alternate-Frame-Rendering-Technologie hat den Nachteil, dass im Dual-Graphics-Modus Mikroruckler auftreten können. Dies geschieht, weil die integrierte und dedizierte GPU die Frames oft unterschiedlich schnell berechnen. Es gibt viele Spiele, die durch den Dual-Graphics-Modus mit der AMD Radeon R6 M340DX flüssiger laufen. Andere Spiele, die Kompatibilitätsprobleme mit der Technologie haben, sind jedoch oft mit nur einer GPU zufrieden. Die AMD Radeon R6 M340DX ist vermutlich mit der GeForce 910M vergleichbar.
Weiterlesen und technische Daten anzeigen

Technische Daten
ModellRadeon R6 M340DX
DirectX-Version12
Dedizierter SpeicherJa
Speicheranbindung64 Bit
Stream-Prozessoren704
Texture-Mapping-Units44
Fertigungsprozess28 nm

2 Notebooks mit AMD Radeon R6 M340DX

2 Notebooks mit AMD Radeon R6 M340DX