Test Sony Xperia Z2 (schwarz) - Das neue Android-Flaggschiff mit 20,7 Megapixel Kamera

Das Sony Xperia Z2 Smartphone geht nahezu als letztes Android-Flaggschiff ins Rennen um den Thron der Bestenliste. Schneller Quad-Core Prozessor, wasserfestes Design und ein 5 Zoll FullHD-Display sollen den Weg ebnen. Doch ist das genug um mit den Konkurrenten Samsung Galaxy S5 und HTC One M8 mithalten zu können? Wir fühlen dem Sony Xperia Z2 im ausführlichen Testbericht und Praxis-Check auf den Zahn.

Einleitung: Auf die inneren Werte kommt es an

Das neue Flaggschiff Xperia Z2 von Sony im Test.Bildquelle: notebookinfo.de | st
Fotogalerie (15)
Angriff auf Samsung und HTC: Wir testen das neue Flaggschiff Xperia Z2 von Sony.

So zumindest muss man auf den ersten Blick das Sony Xperia Z2 schon genau unter die Lupe nehmen, um den Unterschied zum Vorgänger ausmachen zu können. Sony hat dafür aber an der verbauten Hardware im Gegensatz zum Xperia Z1 eine Menge verändert und natürlich verbessert, schließlich muss dem Kunden ja für aktuell rund 599 Euro auch etwas geboten werden. Die Konkurrenz schläft nicht und besonders Samsung hat mit dem Galaxy S5 natürlich auch wieder rein vom Namen her viele potenzielle Käufer, die sich auf das neue Flaggschiff stürzen werden. Die Situation wird sicherlich nicht einfacher dadurch, dass auch andere Unternehmen im Highend-Bereich wildern. Darunter natürlich auch wieder HTC mit seinem neuen One M8 und OnePlus mit dem OnePlus One oder auch Huawei mit seinem zwar etwas leistungsschwächeren, aber preislich attraktiverem Ascend P7.

Das Sony Käufern des Xperia Z2 das neue Album von Michael Jackson gratis zukommen lässt, wird wohl auch bei den wenigsten den Ausschlag für oder gegen den Kauf beeinflussen können. Vorherige Besonderheiten wie etwa ein Schutz vor Staub und Wasser fallen inzwischen zwar nicht weg, die Konkurrenz aus dem Hause Samsung bietet aber einen ähnlich guten Schutz beim Galaxy S5 an. In unserem Test gehen wir daher besonders der Frage nach, wie sich das Xperia Z2 im Vergleich zur aktuellen Konkurrenz schlägt und ob sich das Upgrade auf das Z2 für Besitzer des Z1 lohnt.

Gehäuse: Glas, Aluminium sowie Wasser- und Staubschutz via IP 55/58

Anders als das Gehäuse des Z2 Tablets, verursacht das Gegenstück beim Smartphone Z2 keinerlei große Augen. Während das Tablet unglaublich schmal und federleicht ist, präsentiert sich das Xperia Z2 mit 8,2 Millimeter und 163 Gramm weder besonders dünn noch leicht. Zum Vergleich wiegt das Samsung Galaxy S5 lediglich 145 Gramm bei 8,1 mm Dicke und das HTC One M8 knapp 160 Gramm bei 9,35 mm. Das höhere Gewicht im Vergleich zum Galaxy S5 ist aber klar den eingesetzten Materialien geschuldet. Während das Smartphone von Samsung auf eine Kunststoffrückseite setzt, findet man bei Sony erneut eine gläserne Rückseite mit Hochglanz. In der schwarzen Variante zieht diese magisch die Fingerabdrücke an, sie lässt sich aber zum Glück auch extrem einfach und schnell wieder von eben diesen befreien. Parallel dazu sorgt die Aluminium-Umrandung an den Seitenrändern für haptische Wertigkeit und Stabilität.

Das neue Flaggschiff Xperia Z2 von Sony im Test.Das neue Flaggschiff Xperia Z2 von Sony im Test.Bildquelle: notebookinfo.de | st
Glas als Hauptbestandteil: Das Gehäuse besteht zum größten Teil aus Glas, ähnliches gab es bereits beim Z1 und dem iPhone 4 und 4S von Apple.

Trotz der Maße und des Gewichts fühlt sich das Smartphone aber weder klobig noch schwer an, es liegt auch stets sicher und gut in der Hand. Aufgrund der Größe ist es aber vielleicht dennoch für Leute mit sehr kleinen Händen etwas unbequem zu bedienen. Die Anschlüsse sind erneut bis auf den Kopfhörereingang durch Abdeckungen geschützt. Wer das Smartphone also aufladen möchte, die SIM-Karte wechseln sowie die MicroSD-Karte tauschen will, der muss zuvor die Abdeckungen aufklappen. Das ganze klappt allerdings aufgrund der kleinen Einkerbungen einwandfrei und auch ohne lange Fingernägel. Dieser Fakt mag zwar beim regelmäßigen Aufladen etwas störend sein, dafür ist das Smartphone aber auch gegen Wasser und Staub gemäß IP 55 / 58 geschützt. Neben physikalischen Tasten für die Lautstärke und das Ein- bzw. Ausschalten verfügt das Sony Xperia Z2 auch über einen extra Kopf, welcher als Auslöser für die verbaute Kamera dient. Für die Navigation im System selbst wird hingegen auf On-Screen-Buttons zurückgegriffen, die bei Anwendungen die nicht im Vollbild laufen entsprechend ein wenig Bildschirmplatz wegnehmen.

Die Verarbeitung ist als sehr hochwertig einzustufen. Sicherlich wird nicht jeder den gleichen Gefallen an der stark auf Glas ausgelegten Gehäuseart finden, edel sieht das gute Stück aber dennoch aus. Die Rahmen rund um das Display sind relativ klein, zumindest was die seitlichen Elemente betrifft.

Ausstattung: Viele Features, aber gravierende Schwächen bei der Kamera-Software

Sony lässt im Bereich der Ausstattung nur wenige Wünsche offen. Neben Bluetooth 4.0 steht auch WLAN nach den Standards 802.11 b/g/n und WLAN-ac zur Auswahl, womit schnellere Verbindungen im Bereich von 2,4 und 5 GHz ermöglicht werden. NFC, UKW-Radio, Miracast, DLNA-Support, kabellose Übertragungen von Bildschirminhalten, die Bluetooth-Verbindung mit dem PlayStation 3 Controller, LTE nach Cat-4-Standard für Downloadraten von bis zu 150 Mbit/s, GPS, GLONASS, High Res DAC-Audio via USB und eine Kamera für Videoaufnahmen in 4K. Bis auf einen MicroHDMI-Port, der aber aufgrund von DLNA und Miracast-Support nicht gerade schmerzlich vermisst wird, fehlt eigentlich fast nichts im Xperia Z2. Der Akku lässt sich nicht wechseln und der verbaute Flashspeicher fällt mit 16 GB nicht gerade groß aus, letzterer lässt sich aber via MicroSD um bis zu 128 GB erweitern.

Das neue Flaggschiff Xperia Z2 von Sony im Test.Das neue Flaggschiff Xperia Z2 von Sony im Test.Bildquelle: notebookinfo.de | st
Schutz vor Wasser und Staub: Die Eingänge sind bis extra Schutzklappen versehen, die im geschlossenen Zustand das Smartphone vor Wasserunfällen schützen.

Wer also gerne Inhalte auf das Smartphone streamt oder andersherum die Inhalte auf den heimischen TV bringen will, der hat mit dem Xperia Z2 jede Menge Optionen zur Verfügung. Wer etwa eine MyCloud von Western Digital (WD) im Einsatz hat, der kann diese bereits ohne jegliche Vorkonfiguration im Medienplayer von Sony anwählen und von dort aus Inhalte auf dem Smartphone wiedergeben. Die Software von Sony überzeugt grundsätzlich auf ganzer Linie, wird doch einiges angeboten in Sachen Medienmanagement, Navigation und auch eine Office Suite ist mit dabei. Mit Music und Video Unlimited, sowie dem PlayStation Mobile Store stehen neben dem Google Play Store noch weitere Services für Apps, Filme und Serien zur Verfügung, die das Angebot zusätzlich vergrößern und abrunden. Als Betriebssystem kommt natürlich die neueste Google Android 4.4.2 KitKat-Version zum Einsatz. Die Oberfläche wurde dabei ein klein wenig von Sony angepasst, wie man es von den Xperia-Geräten bereits aus der Vergangenheit her gewohnt ist. So freut man sich etwa über diverse Konfigurationsmöglichkeiten für Benachrichtigungen, einen manuellen Weißabgleich für das Display, Features wie das Aufwecken aus dem Standby bei doppelter Fingerberührung und viele weitere kleine aber feine Einstellungsoptionen beim Xperia Z2, wie etwa einen Handschuhmodus, der die Smartphone-Bedienung auch im Winter ermöglicht.

Die vordere Kamera des Xperia Z2 reicht übrigens für einfache Videotelefonate und Selfie-Shots durchaus mit seinen 2,2 Megapixeln aus. Die Hauptkamera hingegen bietet auf dem Papier stolze 20,7 Megapixel. Features wie Autofokus, Panorama-Aufnahmen, Bildstabilisator, 4K Videaufnahmen, HDR, LED Blitz und 8 x Digital Zoom hören sich ebenfalls sehr gut an. Dennoch kann die Kamera es nicht mit den Top-Modellen auf dem Markt aufnehmen und ist auch relativ weit von der Qualität der Kamera im Nokia Lumia 1020 entfernt.

Extrem enttäuscht waren wir vom Automatik-Modus der Kamera, die von Otto Normalverbraucher wohl am häufigsten benutzt wird. Hier stehen von der verfügbaren 20,7 Megapixel nur noch 8 Megapixel zur Verfügung. Das erkennt man natürlich erst, wenn man sich die Bildinformationen nach der Aufnahme genauer ansieht. Außerdem gibt es keine HDR-Option während der Automatik-Aufnahme. Schaltet man nun in den manuellen Modus, sind die 20,7 Megapixel im 4:3-Format einstellbar. Allerdings kann die Option HDR nur mit maximal 8 Megapixel aktiviert werden. Bei höheren Auflösungen ist der Punkt in der Kamera-App einfach ausgegraut. Das es keine technische Unmöglichkeit ist, zeigen andere Hersteller. In die Kategorie „Verarsche am Kunden“ fallen diese Fehler auch deshalb, weil sie bereits seit dem Xperia Z bekannt sind.

Das neue Flaggschiff Xperia Z2 von Sony im Test.Das neue Flaggschiff Xperia Z2 von Sony im Test.Bildquelle: notebookinfo.de | st
Fotoqualität: Die Kamera selbst liefert zwar gute Ergebnisse, leider ist die Software aber noch stark Fehlerbehaftet, weshalb wir im Bereich der Software eine Abwertung vorgenommen haben.

Die Kamera und Software selbst scheint davon ab noch nicht ganz ausgereift zu sein, viele Optionen – z.B. der optische Bildstabilisator - stellen sich nach dem Schließen der App wieder auf die Grundeinstellungen zurück. Wer gar die Videokamera auf 4K-Aufnahmen umstellt und los filmt, der wird bereits nach rund 2-5 Minuten mit einer Überhitzung und einem Zwangs-Shutdown der Kamera-Software konfrontiert werden. In unseren Tests hatte die Kamera bereits nach knapp 2 Minuten diese Zwangsabschaltung durchgeführt. Hier muss Sony also möglichst schnell nachbessern, auch die Kamera-Software im HTC One M8 hatte im Auslieferungszustand noch mit Macken zu kämpfen. Man merkt also dass der Zeitdruck bei der Entwicklung der neuen Highend-Modelle enorm gewesen sein muss, um nicht den zeitlichen Anschluss an die Konkurrenz zu verlieren bzw. nicht zu weit ins Hintertreffen zu gelangen.

Technische Daten

Display:5.2"Auflösung:1920 x 1080
Prozessor:Qualcomm Snapdragon 800 (8974-AB) / 2.3 GHzGrafikkarte:Qualcomm Adreno 330
Festplatte16 GBRAM:3 GB
Plattform:Android 4.4 KitKat
Akkulaufzeit:19 Std.Gewicht:158 g
B x H x T:7.33 cm x 14.68 cm x 0.82 cmFarbe:schwarz

Leistung: Power auf Augenhöhe mit der Highend-Konkurrenz

Bei der Rechenleistung muss sich das neue Flaggschiff-Modell von Sony nicht hinter der Konkurrenz von Samsung und HTC verstecken. Schließlich schlägt auch im Herzen des Xperia Z2 ein Qualcomm Snapdragon 801 Quad Core-Prozessor. Genauer gesagt handelt es sich dabei um den MSM8974AB mit einer Taktrate von 2,3 GHz, gepaart mit 3 GB Arbeitsspeicher und Qualcomms Adreno 330 für grafische Berechnungen. Damit ist auch für die Zukunft sichergestellt, dass eine flüssige und reibungslose Bedienung möglich ist und auch Leistungsreserven vorhanden sind. Egal ob mehrere Tabs im Browser geöffnet, Videos aufgenommen oder aufgezeichnet oder leistungshungrige Apps wie Dead Trigger 2, Asphalt 8 oder Real Racing 3 ausgeführt werden. Das Sony Xperia Z2 bewältigt alle Aufgaben mit Bravour.

Das neue Flaggschiff Xperia Z2 von Sony im Test.Das neue Flaggschiff Xperia Z2 von Sony im Test.Das neue Flaggschiff Xperia Z2 von Sony im Test.Bildquelle: notebookinfo.de | st
Top-Niveau: Software und Spiele laufen butterweich auf dem Xperia Z2.

Dennoch schneidet das Sony Smartphone im direkten Vergleich mit dem HTC One M8 und Samsung Galaxy S5 ein wenig schlechter bei den Benchmarks ab, da sowohl Samsung als auch HTC auf etwas schnellere Varianten des Snapdragon 801 zurückgegriffen haben. Am Ende wirkt sich dies aber auf die Performance nicht wirklich aus, da es aktuell keine Apps gibt die wirklich einen spürbaren Unterschied zwischen einem Snapdragon 801 mit 2,5 statt 2,3 GHz aufbieten können.

Display: FullHD-Auflösung, aber in Sachen Helligkeit nicht auf Top-Niveau

Das Display im neuen Sony Xperia Z2 ist gegenüber dem Vorgänger von 5 auf 5,2-Zoll angewachsen. Die Auflösung liegt bei 1.920 x 1.080 Pixel. Ein IPS-Panel wurde selbstverständlich in dieser Geräteklasse gewählt, somit sind auch stabile Blickwinkel bzw. eine Blickwinkelunabhängigkeit sichergestellt worden. Die Farben wirken dabei knackig scharf und die Helligkeit fällt mit rund 385 cd/m² hoch genug aus. Auch wenn hier das Samsung Galaxy S5 und HTC One M8 die Nase vorn haben. Der Kontrastwert liegt hingegen bei guten 1241:1. Am Ende reicht es hier für das Sony Smartphone nicht für die vordersten Plätze, die Helligkeit dürfte aber dennoch in den meisten Situationen ausreichend hoch sein. Für ein Highend-Modell hätten wir uns aber dennoch über besserte Werte gefreut, vor allem da ein iPhone 5S, Galaxy S5 und One M8 hier deutlich besser abzuschneiden wissen.

Emissionen: Gute Werte bei der Laufzeit

Das verwendete Glas führt dazu, dass das Sony Xperia Z2 durchaus ein paar Stellen hat, an denen das Smartphone relativ warm wird. Mit etwas über 40 Grad kann es also schon etwas heißer zugehen. In der Regel bewegen sich die Werte aber bei etwas unter 40 Grad und im Bereich von ca. 33-36 Grad Celsius. Wer hingegen gerne und viel zockt, der wird die erhöhte Wärmeentwicklung durchaus wahrnehmen können. Bereits erwähnt hatten wir ja auch, dass bei der hochauflösenden Videoaufnahme das Smartphone nach wenigen Minuten überhitzt und die App für Aufnahmen dann direkt schließt.

Der Akku im Flaggschiff von Sony weißt eine Kapazität von 3.200 mAh auf, womit ein höherer Wert als bei Samsung und HTC gezeigt wird. Der Akku lässt sich dafür aber auch nicht auswechseln und das Display ist ein wenig größer gegenüber der direkten Konkurrenz. Im Durchschnitt reicht eine volle Ladung für knapp 13 Stunden Laufzeit aus. Wer hingegen die volle Geräteleistung abruft und etwa leistungshungrige Games am Stück ausführt, muss nach rund 3 Stunden die nächste Steckdose aufsuchen. Wer die Helligkeit herunter regelt und die Stromsparmodi des Xperia Z2 einsetzt, kann aber auch über 20 Stunden Laufzeit erreichen. Diese sind allerdings unter normalen Einsatzbedingungen nicht realistisch.

In der Praxis: Gute Verbesserungen im Vergleich zum Vorgänger

Das neue Flaggschiff Xperia Z2 von Sony im Test.Bildquelle: notebookinfo.de | st
Gelungenes Update: Sony hat im Vergleich zum Xperia Z1 beim Z2 diverse Verbesserungen bei der Hardware vorgenommen.

Sony liefert mit dem Xperia Z2 ein gutes Smartphone ab, welches preislich auf dem selben Level wie das Samsung Galaxy S5 und HTC One M8 liegt. Somit müssen also stolze 599 Euro investiert werden, um sich das neue Flaggschiff von Sony zu sichern. Dafür gibt es aber jede Menge Leistung, auch wenn diese bei der Konkurrenz noch etwas höher ausfällt. Das Display ist gut, kommt aber bei der Helligkeit ebenfalls nicht ganz an die Konkurrenz heran. Von der Softwareseite her hat uns das Xperia Z2 hingegen zum größten Teil überzeugt: Die Bedienung und die dezenten UI-Überarbeitungen von Android passen an allen Ecken und Enden und es ist ein wahrer Spaß im System unterwegs zu sein.

Ähnlich wie das HTC One M8 zum Launch leidet aber auch das Sony Xperia Z2 noch unter Problemen mit der Kamera bzw. dessen Software. Daher ist es aktuell auch nicht praktikabel, möglich Videos in 4K aufzunehmen die länger als rund 2 Minuten dauern, da das Gerät ansonsten überhitzt und die App für die Aufzeichnung automatisch schließt. Das ist zwar ärgerlich, wir gehen aber davon aus, dass Sony diese und weitere Kinderkrankheiten an der Software in den nächsten Wochen noch ausmerzen wird. Gleiches gilt für den Automatik-Modus, der nur mit 8 MP anstelle der versprochenen 20,7 MP arbeiten kann und keine HDR-Option bietet.

Fazit

Mit dem Xperia Z2 liefert Sony erneut ein sehr gutes Smartphone ab. Die Verbesserungen gegenüber dem Vorgänger sind zwar nicht unbedingt äußerlicher Natur, aber unter der Haube umso deutlicher ausgefallen. Allerdings wird es Sony gegen die namhafte und bekannte Konkurrenz von HTC und besonders Samsung nicht gerade einfach haben. Wenn man bedenkt, dass das Display der Konkurrenz und die Hardware sogar kleine Vorteile bei einem identischen Preis mit sich bringen, dürfte in jedem Fall der Kampf um die Verkäufer spannend werden. Wer nach einem der schnellsten Smartphones auf dem Markt mit einer sehr guten Verarbeitung und ausgereifter Software (bis auf die Kamera) sucht, kann mit dem Xperia Z2 von Sony aktuell zumindest nicht viel verkehrt machen. Am Ende werden also die persönlichen Vorlieben beim Design des Gehäuses (Glas bei Sony, Kunststoff bei Samsung oder Aluminium bei HTC) zur Entscheidung des Wunschmodells einen entscheidenden Beitrag spielen.

Bester Preis73,99 EUR (17%) günstiger
ab 356,00 EUR*inkl. Versandkosten
von Notebooksbilliger.de | Händlerangabe: 22.12.14 14:21

Zum Anbieter
6 Angebote im Preisvergleich (356.00 - 429.99 EUR)

Testergebnisse im Detail
Die Einzelbewertungen im Überblick
  1. Erster Eindruck 1,5 (Sehr gut)
  2. Display 2,0 (Gut)
  3. Eingabegeräte 1,5 (Sehr gut)
  4. Temperatur 2,0 (Gut)
  5. Lautsprecher 2,0 (Gut)
  6. Akku und Energieverbrauch 2,0 (Gut)
  7. Software und Zubehör 3,0 (Befriedigend)
  8. Verarbeitung 1,5 (Sehr gut)
  9. Anschlüsse 1,5 (Sehr gut)
  10. Leistung (Spiele) 1,0 (Sehr gut)
  11. Leistung (Anwendungen) 1,0 (Sehr gut)
Benchmark
Benchmarks Erzielter Messwert Bestwert aller Tests
Google V8 4869 Pkt. Max. 8605 Pkt.
Sunspider 941.7 ms Min. 346.8 ms
Smartbench 2012 7619 Pkt. Max. 10254 Pkt.
Linpack (Android) 727011 MFLOPS Max. 1143896 MFLOPS
Geekbench 3 Single-Core 949 Pkt. Max. 1630 Pkt.
Geekbench 3 Multi-Core 2757 Pkt. Max. 3243 Pkt.
3DMark Ice Storm Unlimited 18816 Pkt. Max. 19619 Pkt.
NenaMark 2 60 fps Max. 61.8 fps
Basemark ES 2.0 59.82 fps Max. 61.76 fps
Antutu 33436 Pkt. Max. 48394 Pkt.
Vellamo HTML5 1605 Pkt. Max. 3450 Pkt.
Vellamo Metal 1182 Pkt. Max. 2024 Pkt.
Quadrant 19892 Pkt. Max. 24455 Pkt.
Octane v1 4052 Pkt. Max. 7749 Pkt.
GFXBench 2.7 T-Rex HD Offscreen 27.5 fps Max. 44.7 fps
GFXBench 2.7 T-Red HD Onscreen 29.2 fps Max. 53 fps
GFXBench 3.0 Manhatten Onscreen 12.5 fps Max. 30.9 fps
GFXBench 3.0 Manhatten Offscreen 11.8 fps Max. 18.6 fps
niedriger ist besser höher ist besser
Akkulaufzeit
Auslastung Erzielter Messwert Bestwert aller Tests
Vollast 3 Std. 18 Min. Max. 6 Std. 40 Min.
Maximal 22 Std. 30 Min. Max. 50 Std. 59 Min.
Praxis 12 Std. 50 Min. Max. 33 Std. 10 Min.
Kommentieren
Mit dem Absenden erklären Sie Ihr Einverständnis mit den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzerklärung.