Intel Celeron N3350

Intel Celeron N3350

(Apollo Lake), erschienen: 01.09.2016

1.1 - 2.4 GHz (Takt/Boost), 2 Kerne, 2 Threads, 2 MB (L2-Cache)mehr

Kategorie: Einsteiger Prozessoren

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Technische Daten zum Intel Celeron N3350

Technische Daten

CodenameApollo Lake
Generation
Erscheinungsdatum01.09.2016
Taktfrequenz1.1 GHz
Boost-Taktfrequenz2.4 GHz
Anzahl der Kerne2
Threads2
L2-Cache2 MB
L3-Cache / SmartCache
Fertigungstechnologie14 nm
Interne GrafikIntel HD Graphics 500
GPU Frequenz650 MHz
TDP6 Watt
SpeicherunterstützungDDR3L/LPDDR3-1866, LPDDR4-2400

Beschreibung

Der Intel Celeron N3350 ist ein Dual-Core Einsteiger-SoC für kostengünstige Einsteiger-Notebooks und 2-in-1-Geräte, das am 1. September 2016 vorgestellt wurde. Das SoC basiert auf der Goldmont-Architektur, die die 2. Weiterentwicklung der Atom-CPU darstellt. Es integriert 2 CPU-Kerne, die eine Basistaktfrequenz von 1,1 GHz haben und bis zu 2,4 GHz Burst-Frequenz erreichen können. Neben der CPU verfügt das SoC zudem über eine Intel HD 500 Grafikeinheit, die eine Basistaktfrequenz von 200 MHz hat, die auf bis zu 650 MHz Burst-Frequenz erhöht werden kann. Der integrierte Speichercontroller unterstützt bis zu 8 GB Dual-Channel DDR3L/LPDDR3-1866 und LPDDR4-2400 Speicher.

Architektur
Nachdem Intel Anfang 2016 das Broxton-SoC für Smartphones und Tablets gestrichen wurde, bedient nun Apollo Lake alleine den Verbrauchermarkt für Notebooks mit den neuen Ablegern der Atom-CPU. Apollo Lake ist der direkte Nachfolger der Braswell-Baureihe, die 2015 eingeführt wurde und bereits die 14 nm Low-Power-Prozesstechnologie benutzte. Apollo Lake ist eine wichtige Produktsparte, die die Intel Core-Prozessoren ergänzt und den Markt für konstengünstige Geräte bedient. Die Apollo Lake-SoCs basieren auf der Goldmont-Mikroarchitektur, die die erste überarbeitete Mikroarchitektur nach der 2013 eingeführten Silvermont-Architektur darstellt. Die Mikroarchitektur umfasst die MMX-Instruktionen, SSE4.2-Erweiterungen, AES-Instruktionen, die EM64-Technologie, NX/XD, VT-x und VT-d sowie die Burst-Performance-Technologie. Neu sind die SHA-Erweiterungen, die Hardware-Beschleunigung für Secure Hash-Algorithmen bieten. Die Apollo Lake-SoCs unterstützen nun S0ix Sleep-States mit flexibleren Schlafstadien und geringerem Stromverbrauch im Leerlauf. Damit funktioniert nun auch Windows 10 moderne Standby-Funktion, die für die Braswell-SoCs nicht verfügbar war. Neu ist auch die Möglichkeit, die SoCs mit schnellerem LPDDR4-Speicher auszustatten.

Die integrierte Intel HD 500 Grafikeinheit basiert nun auf der neueren Intel Gen9-Grafikengine, die auch in Skylake- und Kaby Lake-Prozessoren zu finden ist und eine deutlich bessere Performance als die Gen8 GPU liefert, die noch in den Braswell-SoCs zu finden war. Die Engine unterstützt Hardware-Decodierung von H.264, VC-1, WMV9, H.265/HEVC und VP9. Bis zu 3 Bildschirme können über eDP, DP, HDMI und MIPI-DSI angeschlossen werden. Die GPU verfügt über 12 Execution Units (EUs) und hat eine Basistaktfrequenz von 200 MHz, die auf bis zu 650 MHz gesteigert werden kann. Sie unterstützt Intel Quick Sync Video, Intel Clear Video und Clear Video HD Technologie sowie die APIs DirectX 12 FL 12_1, OpenCL und OpenGL.

Leistung
Die Apollo Lake-Baureihe soll laut Intel sowohl höhere CPUs- als auch GPU-Leistung liefern. Da die GPU auf der neueren Gen9-Grafikengine basiert, ist hier ein deutlicher Leistungssprung gegenüber Braswell zu verzeichnen. Zwar reicht die Leistung für die meisten Spiele immer noch nicht aus, aber vor allem die Videowiedergabe wird durch die native Unterstützung für HEVC und VP9 erheblich verbessert. Intel hat die TDP des Intel Celeron N3350 im Vergleich zu den Braswell-Einsteigermodellen von 4 Watt auf 6 Watt erhöht, wodurch höhere Taktfrequenzen über längere Perioden möglich sein sollten. Die tatsächliche Leistungsaufnahme im alltäglichen Betrieb beziffert Intel auf 4 Watt (SDP).

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