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Test Samsung Galaxy Tab 4 7.0 WiFi 8GB Weiß - Viel Tablet für wenig Geld

Wir haben uns das Samsung Galaxy Tab 4 7.0 Tablet in der WiFi-Variante gesichert und einem ausführlichen Test unterzogen. Das Nachfolgemodell des Galaxy Tab 3 bringt ein paar Verbesserungen mit sich, orientiert sich aber weiterhin aufgrund der Ausstattung und dem Preises an der Einsteiger-Klientel. Alle Infos, Vor- und Nachteile des neuen Google Android Modells liefern wir im ausführlichen Testbericht.

Einleitung: Dezente Verbesserungen beim Nachfolger

Einsteigerklasse: Wir haben das Samsung Galaxy Tab 4 7.0 WiFi getestet.Bildquelle: notebookinfo.de | st
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Einsteiger-Klasse: Das Samsung Galaxy Tab 4 7.0 richtet sich mit einem Preis von unter 200 Euro und aufgrund der verbauten Hardware an Nutzer mit eher geringen Ansprüchen.

Die Investitionssumme für das neue Samsung Galaxy Tab 4 7.0 hält sich, wie schon beim Vorgängermodell, stark in Grenzen. Aktuell ist das 7-Zoll große Tablet für rund 179 Euro im Handel erhältlich. Damit bewegt man sich in etwa auf Augenhöhe mit dem EVGA Tegra Note 7, Google Nexus 7 und dem neuen LG G Pad 7.0. Natürlich sind neben den namhaften Vertretern auch noch Tablets von vielen anderen Herstellern im Preisbereich von 150-200 Euro auf dem Markt vertreten. Der Konkurrenzkampf im Bereich der Einsteiger-Modelle ist also entsprechend groß.

Dem Galaxy Tab 4 hat Samsung nur kleinere Verbesserungen spendiert. So schlägt nun ein Quad-Core-Prozessor anstelle eines Dual-Core-Modells im Herzen des Tablets. Der Arbeitsspeicher wurde geringfügig erhöht und es gibt eine höhere Display-Auflösung. Die restlichen Änderungen sind eher unerheblicher Natur. Ob das neue Display überzeugen kann und wie sich die TouchWiz-Oberfläche auf dem kleinen Tablet schlägt, klären wir in unserem nachfolgenden Praxis-Check.

Gehäuse: Stabil und schlicht

Vom Design her spielt das Galaxy Tab 4 eher in einer schlichten Liga, auch für die Verhältnisse von Samsung. Hier gibt es keine Kunstlederrückseite oder ausgefallene Rahmen in Champagner-, Bronze- oder Goldoptik zu bestaunen. Unser Testmodell kommt fast komplett in weißer Farbgebung daher. Lediglich ein kleiner schmaler, silberner Rahmen ist vorhanden und sorgt so für kleinere Akzente der Front. Die Rückseite ist mit einem leichten Muster versehen, was aber nur bei genauerer Betrachtungsweise ins Auge sticht. Das Tablet liegt dafür bestens in der Hand und die rückseitige Fläche bleibt frei von unschönen Fingerabdrücken.

Einsteigerklasse: Wir haben das Samsung Galaxy Tab 4 7.0 WiFi getestet.Einsteigerklasse: Wir haben das Samsung Galaxy Tab 4 7.0 WiFi getestet.Bildquelle: notebookinfo.de | st
Gute Verarbeitung: Trotz des geringen Preises muss man keine Abstriche beim Gehäuse befürchten.

Der Rahmen rund um das Display fällt angenehm schmal aus, insgesamt liegt das Galaxy Tab 4 sehr gut in der Hand und hinterlässt einen wertigen Eindruck. Sämtliche Tasten sind tadellos verarbeitet, deutlich zu erfühlen und die Bedienung ist einfach. Mit rund 276 Gramm ist das Tablet dabei weder zu schwer noch zu leicht, um sich billig anzufühlen. Die Rückseite lässt sich übrigens nicht entfernen. Eine MicroSD-Karte kann aber an der Seite eingesteckt werden, nachdem die vorhandene Plastikabdeckung geöffnet wurde. Somit ist dieser Slot auch direkt gegen das Eindringen von Staub geschützt, eine IP-Zertifizierung zum Schutz vor Staub und Wasser weist das günstige Tablet allerdings nicht auf.

Optische Highlights mag man vergeblich suchen. Alles in allem ist das Samsung Galaxy Tab 4 7.0 zwar schlicht, aber zumindest wertig in der Verarbeitung. Für den Klang sorgt ein einfacher Mono-Lautsprecher auf der Rückseite. Dieser liefert eine brauchbare Klangkulisse ab, die für ein Tablet im Preisbereich von 150-200 Euro als angemessen bezeichnet werden kann.

Ausstattung: Flüssige Bedienung von Android 4.4 KitKat mit TouchWiz-Oberfläche

Samsung setzt auch bei seinem Einsteiger-Modell auf die angepasste TouchWiz-Oberfläche. Alles ist hier etwas bunter bzw. farbenfroher gestaltet und um ein paar Extras erweitert worden im Gegensatz zur Vanilla-Variante von Android. Die Bedienung klappt trotz der recht dürftigen Hardware flüssig. Google Android findet sich in der Version 4.4.2 KitKat auf dem Samsung Galaxy Tab 4 7.0 wieder. Das ist zwar nicht die allerneueste Version, aber im Vergleich zu vielen anderen Einsteigergeräten steht man hier dennoch gut dar.

Etwas kurz kommt der interne Flashspeicher weg, dieser beträgt lediglich 8 GB, wovon obendrein nur rund 4,52 GB zur freien Verfügung stehen. Selbst wenn man also nur wenige Apps installieren sollte, ist man gut damit beraten, sich eine MicroSD-Karte direkt mit einzupacken. Der Steckplatz unterstützt offiziell Karten mit einer maximalen Kapazität von 32 GB.

Einsteigerklasse: Wir haben das Samsung Galaxy Tab 4 7.0 WiFi getestet.Einsteigerklasse: Wir haben das Samsung Galaxy Tab 4 7.0 WiFi getestet.Bildquelle: notebookinfo.de | st
Schwache Kamera: Die 3 Megapixel-Kamera ohne LED-Blitz und Autofokus liefert keine guten Bilder ab.

Wer das Tablet als Navigationsgerät verwenden möchte, kann dies jederzeit tun, denn ein GPS Modul mit Assisted GPS-Support wurde seitens Samsung verbaut. Externes Zubehör kann mit Hilfe von Bluetooth 4.0 auch kabellos verbunden werden. WLAN-Verbindungen sind mit den Standards 802.11 a/b/g/n möglich, nur der ac-Standard fehlt. Dafür wird allerdings die Dual-Band-Funktionalität geboten, wodurch Verbindungen im 2,4 und 5 GHz-Bereich ermöglicht werden.

Für Fotos und Schnappschüsse ist die Neuauflage des Galaxy Tab hingegen auch weiterhin nicht zu gebrauchen. Die 3 Megapixel Kamera bietet keinen LED-Blitz oder Autofokus an. Die Aufnahmen sind also nicht einmal für den Notfall noch als ausreichend zu bezeichnen. Die Frontkamera liefert mit seinen 1,3 MP auch kein besseres Bild ab. Videos kann die Hauptkamera bei 30 Frames maximal mit 1.280 x 720 Pixel (720p) aufzeichnen.

Technische Daten

Display:7" TouchAuflösung:1280 x 800
Prozessor:Qualcomm Snapdragon 400 (8926) / 1.2 GHzGrafikkarte:Qualcomm Adreno 305
Festplatte8 GBRAM:1,5 GB
Plattform:Android 4.4 KitKat
Akkulaufzeit:10 Std.Gewicht:0.28 kg
B x H x T:10.79 cm x 18.69 cm x 0.9 cmFarbe:weiß

Leistung: CPU und GPU bewegen sich unterhalb der Mittelklasse-Konkurrenz

Einsteigerklasse: Wir haben das Samsung Galaxy Tab 4 7.0 WiFi getestet.Einsteigerklasse: Wir haben das Samsung Galaxy Tab 4 7.0 WiFi getestet.Einsteigerklasse: Wir haben das Samsung Galaxy Tab 4 7.0 WiFi getestet.Bildquelle: notebookinfo.de | cw
Keine Leistungsreserven: Die Kombination aus CPU und GPU liefert nur genügend Leistung für eher einfache Apps und die Standardanwendungen.

Wer rein nach der Bezeichnung auf dem Datenblatt geht, der könnte eine größere Leistungssteigerung beim Samsung Galaxy Tab 4 7.0 gegenüber dem Tab 3 7.0 erwarten. Allerdings bewegt sich der verbaute Marvell Quad-Core mit 1,2 GHz auf Basis von ARM Cortex A7-Kernen im absoluten Einsteigerbereich. Dies macht sich im Besonderen in den Benchmarks bemerkbar und natürlich auch bei anspruchsvolleren Aufgaben und Spielen. Die Vivante GC1000 GPU reicht zwar für einfache Spiele aus, bleibt aber insgesamt hinter Konkurrenzmodellen zurück. Ein Tegra Note 7 oder Google Nexus 7 (2013) bietet deutlich mehr Leistung im Gesamtpaket als das Galaxy Tab 4 7.0.

Das Einsteiger-Tablet profitiert bei der Systembedienung und beim Surfen im Web von dem leicht vergrößerten Arbeitsspeicher. So finden sich nun 1,5 GB RAM in der 4er Version des Galaxy Tab wieder. Lediglich beim Entsperren des Tablets kommt es zu spürbaren Verzögerungen. Die kleine, nutzbare Fläche und die eingeschränkte Hardwareleistung sorgen zusammen dafür, dass der grundsätzlich vorhandene MultiWindow-Mode nur wenig Spaß bereitet. Einfachen Ansprüchen wird das Samsung Galaxy Tab 4 7.0 aber dennoch gerecht werden.

Display: HD-Auflösung und solide Helligkeitswerte

Der 7-Zoll Bildschirm des Samsung Tablets löst mit 1.280 x 800 Pixel auf, womit das Display dem HD-Standard entspricht. Das Vorgängermodell war noch auf 1.024 x 600 Pixel beschränkt. Somit liefert die Neuauflage ein deutlich feiner aufgelöstes und schärferes Bild ab. Die Farben und Blickwinkelstabilität wissen ebenfalls zu gefallen. Texte lassen sich klar erkennen, auch wenn diese etwas kleiner dargestellt werden sollten.

Die Helligkeitswerte haben uns überzeugt, liegen diese doch im Bereich von 300 bis 370 cd/m². Negativ ist hier höchstens die recht große Diskrepanz zu bewerten, denn der Maximalwert wird unten links erreicht, während der niedrigste Wert oben rechts erzielt wird. Eine gleichmäßige Ausleuchtung ist zumindest bei unserem Testgerät nicht gegeben. Der Schwarzwert des Panels kann weniger überzeugen, so wirkt das Schwarz eher wie ein Grauton, wodurch sich auch ein recht dürftiger Kontrastwert von 627:1 ergibt.

Emissionen: Guter Durchschnitt

Der 4.000 mAh Akku liefert in unseren Tests durchaus zufriedenstellende Werte ab, was auch der recht leistungsschwachen Hardware verdankt sein dürfte. Die Cortex A7-Kerne sind bekanntlich sehr genügsam bei der Stromaufnahme. Selbst wer mit dem Tablet anspruchsvollere Spiele am Stück genießt, kann sich noch über rund 4,1 Stunden Laufzeit freuen. Im Alltag dürften Werte im Bereich von rund 10,4 Stunden allerdings realistischer sein. Wer die Helligkeit ein wenig reduziert, der kann auch noch mehr aus dem Akku herauskitzeln. Damit liegt das Samsung Galaxy Tab 4 7.0 im absoluten Durchschnitt was die Laufzeit betrifft.

Auch bei den Temperaturen muss man sich keine Gedanken machen. Diese bewegen sich bei normaler Verwendung im Bereich von 28-30 Grad Celsius und selbst bei langer Volllast werden nur einige Stellen über 33 Grad warm.

In der Praxis: Günstiges Einsteiger-Tablet mit harter Konkurrenz

Einsteigerklasse: Wir haben das Samsung Galaxy Tab 4 7.0 WiFi getestet.Bildquelle: notebookinfo.de | st
Eingeschränkte Empfehlung: Im direkten Vergleich mit einigen namhaften Konkurrenten, wie dem Google Nexus 7, zieht das Samsung Galaxy Tab 4 7.0 den Kürzeren.

Das Samsung Galaxy Tab 4 7.0 ist kein schlechtes Tablet, wenn man nur einfache Ansprüche an ein solches stellt. Für einen Preis von aktuell rund 179 Euro kann man keine Wunder erwarten und diese bekommt man hier auch nicht geboten. Das Tablet ist gut verarbeitet, sieht nicht wie ein billiges Modell aus und reicht für die Hauptaufgabengebiete durchaus aus. Die Leistung genügt nämlich für Webseitenbesuche, die Nutzung von Social Networks wie Facebook, Foren und einfachen Apps. Die Bedienung ist obendrein flüssig und das Display bietet eine gute Auflösung und klare Farben. Akkulaufzeit und Co. passen ebenfalls, hier gibt es kaum etwas zum Meckern.

Echte Schwachpunkte sind die praktisch unbrauchbare 3 Megapixel Kamera, der geringe interne Speicherplatz und die insgesamt schwache Hardware. Hier muss sich das Galaxy Tab 4 7.0 einfach den Vergleich zum Tegra Note 7 und Google Nexus 7 gefallen lassen und auch das neue LG G Pad 7.0 weist mehr Power auf. Daher gibt es eigentlich nur wenige Gründe, warum man unbedingt das Samsung Tablet anstelle eines Google Nexus 7 (2013) kaufen sollte.

Fazit

Samsung hat sein Galaxy Tab 4 7.0 in wichtigen Bereichen verbessert. Es ist etwas leichter geworden, schicker, bietet mehr Arbeitsspeicher und eine höhere Auflösung. Die Hardware hinkt der namhaften Konkurrenz aber dennoch nach. Die Kamera ist weiterhin als unbrauchbar zu bezeichnen, was bei einem Tablet aber immer noch zu verschmerzen ist. Wer ohnehin nicht vor hat die neuesten Spiele auf dem Tablet zu nutzen, der bekommt mit dem Samsung Galaxy Tab 4 7.0 ein Modell das schnell genug für die alltäglichen Apps und eBooks ist und obendrein ein gutes Display besitzt.

179,99 EUR*zzgl. 4,99€ Versand
von Gravis.de | Händlerangabe: 27.03.15 10:50

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Testergebnisse im Detail
Die Einzelbewertungen im Überblick
  1. Erster Eindruck1,5 (Sehr gut)
  2. Display2,0 (Gut)
  3. Eingabegeräte2,0 (Gut)
  4. Temperatur2,0 (Gut)
  5. Lautsprecher3,0 (Befriedigend)
  6. Akku und Energieverbrauch2,0 (Gut)
  7. Software und Zubehör2,0 (Gut)
  8. Verarbeitung2,0 (Gut)
  9. Anschlüsse2,5 (Gut)
  10. Leistung (Spiele)3,0 (Befriedigend)
  11. Leistung (Anwendungen)3,0 (Befriedigend)
Benchmark
BenchmarksErzielter MesswertBestwert aller Tests
Google V81736 Pkt.Max. 10241 Pkt.
Sunspider1662.2 msMin. 285.6 ms
Smartbench 20123845 Pkt.Max. 9866 Pkt.
Linpack (Android)125258 MFLOPSMax. 1014670 MFLOPS
Geekbench 3 Single-Core325 Pkt.Max. 2761 Pkt.
Geekbench 3 Multi-Core1050 Pkt.Max. 5498 Pkt.
PassMark Performance Test Mobile2382 Pkt.Max. 8229 Pkt.
3DMark Ice Storm3091 Pkt.Max. 37622 Pkt.
3DMark Ice Storm Extreme1550 Pkt.Max. 22461 Pkt.
3DMark Ice Storm Unlimited2658 Pkt.Max. 33046 Pkt.
NenaMark 257.2 fpsMax. 60.8 fps
Basemark ES 2.013.13 fpsMax. 59.98 fps
Basemark X Medium3231 Pkt.Max. 38175 Pkt.
Basemark X High913 Pkt.Max. 28087 Pkt.
Antutu13271 Pkt.Max. 67413 Pkt.
Vellamo HTML51181 Pkt.Max. 5893 Pkt.
Vellamo Metal711 Pkt.Max. 2704 Pkt.
Quadrant4205 Pkt.Max. 23945 Pkt.
Octane v11896 Pkt.Max. 9113 Pkt.
GFXBench 2.7 T-Rex HD Offscreen3.7 fpsMax. 49.7 fps
GFXBench 2.7 T-Rex HD Onscreen5.7 fpsMax. 40.6 fps
niedriger ist besserhöher ist besser
Akkulaufzeit
AuslastungErzielter MesswertBestwert aller Tests
Vollast4 Std. 10 Min.Max. 12 Std. 30 Min.
Maximal16 Std. 40 Min.Max. 50 Std. 59 Min.
Praxis10 Std. 25 Min.Max. 19 Std. 40 Min.
Kommentare (2)
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