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  3. Test Toshiba Satellite L670-134 - Multimedia-Power für die breite Masse?

Erster Eindruck vom Toshiba Satellite L670-134

Es gehört bei Multimedia-Notebooks fast schon zum guten Ton: Das extrem breite Widescreen-Display. Auch das Toshiba L670-134 besitzt eines. Eingebettet ist es in einem schwarz-gemusterten Kunststoff-Gehäuse mit glänzender Oberfläche und viel Platz für schmierige Fingerabdrücke. Das Gerät wirkt mit seinen abgerundeten Kanten allgemein etwas rundlich und ist für ein 17’’-Gerät vergleichsweise leicht. Eine Display-Sicherung sucht man vergebens und kann somit problemlos und einhändig das Display hochklappen, um einen Blick auf selbigen sowie die Tastatur zu erhaschen. Um die Status-LED ablesen zu können, kann das Display nämlich auch heruntergeklappt sein: Durch die Anbringung an der Vorderkante des Gehäuses sind wir immer über Festplatten-Aktivität sowie Netzstatus im Bilde. Das Touchpad ist leicht linksbündig angebracht.

Technische Daten und Ausstattung

Gewissermaßen als Gehirn des Toshiba L670-134 dient ein Intel Core i5-430M Prozessor, dessen zwei Kerne mit 2,26 GHz takten. Dank der modernen TurboBoost-Technologie kann der Takt aber in Echtzeit auf bis zu 2,53 GHz angehoben werden, um auch Programme mit mangelnder Mehrkern-Unterstützung ausreichend zu beschleunigen. Als Graifkkarte kommt eine im Mittelfeld angesiedelte ATI Mobility Radeon HD 5650 einschließlich DirectX 11 Unterstützung zum Einsatz. Der dedizierte Grafikspeicher ist 1 GB groß und wird quantitativ nur noch vom 4 GB großen Arbeitsspeicher des Notebooks überboten. Die Display-Auflösung liegt bei ergonomischen 1600x900 Bildpunkten. Die interne, 320 GB fassende Festplatte rotiert mit notebooktypischen 5400 Umdrehungen und bietet für Fotos und Filme ausreichend Platz. Als besonderes Feature kann das Toshiba L670-134 mit einem Blu-ray-Laufwerk aufwarten.

Anschlüsse

Zur Ausstattung gehören „2,5“ USB-Anschlüsse. Um genau zu sein, besitzt das Toshiba L670-134 zwei feste USB-Anschlüsse und einen Kombinations-Anschluss eSATA/USB2.0. Doch selbst wenn Sie kein eSATA-Laufwerk besitzen, sind drei USB Anschlüsse etwas wenig für ein Notebook dieser Größe. Ein HDMI-Anschluss ermöglicht die Übertragung des Bildschirminhaltes auf einen großen LCD- oder Plasma-Fernseher. Weiterhin gehört zum Toshiba L670-134 ein CardReader für die verschiedensten Formate, sowie WLAN und Bluetooth.

Software und Zubehör

Die obligatorische Sicherheitssoftware stammt beim Toshiba L670-134 von McAfee. Datensicherungsfunktionen bieten sowohl Neros „BackItUp“ als auch die Recovery-Software von Toshiba. Nutzer von Microsoft Office müssen mit einer Testversion vorlieb nehmen und können diversen Mitmenschen ihren Kummer mit Hilfe der vorinstallierten Skype.Software kundtun. Die Corel DVD Movie Factory ermöglicht das Hantieren mit Videodateien und dem Erstellen von Video-CDs. Angenehm, dass sich auf einem Multimedia-Notebook auch Multimedia-Software befindet! Damit während des Filmschauens nicht plötzlich der Akku den Dienst versagt, zeigt das Eco Utility Watt-genau den momentanten Stromverbrauch an – vorbildlich.

Display

Das glänzende Display bietet einen guten Kontrast sowie knackige Farben. Der Betrachtungswinkel ist zu den Seiten hin groß, nach oben hin tritt jedoch schnell Farbverfälschung auf. Die Reaktionszeit ist im akzeptablen Bereich; beim Verschieben von Fenstern ergeben sich mitunter leichte Unschärfen. Mit einem Helligkeits-Niveau, welches in allen Bereichen des Bildschirms unterhalb von 200 cd/m² liegt, ist das Multimedia-Notebook zu dunkel.

Eingabegeräte

Das Toshiba L670-134 punktet mit einer sehr guten Tastatur. Der Druckpunkt ist vorbildlich und das Ziffernpad erleichtert Eingaben beispielsweise in Microsoft Excel erheblich. Zwischen den Tasten ist nur sehr wenig Platz gelassen und so hat es auch Schmutz nicht leicht, die Tastatur zu befallen. Das multitouchfähige Touchpad rundet den guten Eindruck über die Eingabegeräte des Toshiba L670-134 ab, auch wenn es einen Hauch größer ausfallen könnte.

Temperatur

Bei aller Leistungsfähigkeit ist es jedoch notwendig, dass auch die Komponenten einen kühlen Kopf bewahren. Die Temperatur von 39°C bei der internen Festplatte ist aber absolut im Normal-Bereich.

Betriebsgeräusche

Punkten kann das Toshiba L670-134 auch mit der Leistung, insbesondere der CPU-Power. So erreicht das Notebook im CPU Queen Test von Everest beeindruckende 16156 Punkte. Auch die 7669 Punkte im CineBench Rendering-Benchmark sprechen für eine für alle Zwecke ausreichende CPU-Leistung. Geringfügig schwächer schneidet die Grafikkarte ab: 6732 Punkte im 3D-Mark 2006 sind bei Notebooks dieser Preisklasse Durchschnitt. Genügend Rechenpower für aktuelle 3D-Spiele ist aber dennoch gegeben. Gegebenenfalls muss auf Bildverbesserungen wie Kantenglättung verzichtet werden. Doch gerade auch durch die gute CPU-Leistung eignet sich das Toshiba L670-134 super für Videokonvertierung und Verschlüsselung.

Doch auch die Arbeitsleistung kommt nicht zu kurz. Neben den zwei physikalischen Kernen nutzt der Prozessor die HyperThreading Technik, so dass dem Anwender praktisch vier Kerne zur Verfügung stehen. Damit steht dem exzessiven Multi-Tasking nichts im Weg. Die vier Gigabyte Arbeitsspeicher sind zwar mittlerweile Standard, sorgen aber dafür, dass auch für größere Programme genügend Ressourcen bereit stehen.

Leistung

Punkten kann das Toshiba L670-134 auch mit der Leistung, insbesondere der CPU-Power. So erreicht das Notebook im CPU Queen Test von Everest beeindruckende 16156 Punkte. Auch die 7669 Punkte im CineBench Rendering-Benchmark sprechen für eine für alle Zwecke ausreichende CPU-Leistung. Geringfügig schwächer schneidet die Grafikkarte ab: 6732 Punkte im 3D-Mark 2006 sind bei Notebooks dieser Preisklasse Durchschnitt. Genügend Rechenpower für aktuelle 3D-Spiele ist aber dennoch gegeben. Gegebenenfalls muss auf Bildverbesserungen wie Kantenglättung verzichtet werden. Doch gerade auch durch die gute CPU-Leistung eignet sich das Toshiba L670-134 super für Videokonvertierung und Verschlüsselung.

Doch auch die Arbeitsleistung kommt nicht zu kurz. Neben den zwei physikalischen Kernen nutzt der Prozessor die HyperThreading Technik, so dass dem Anwender praktisch vier Kerne zur Verfügung stehen. Damit steht dem exzessiven Multi-Tasking nichts im Weg. Die vier Gigabyte Arbeitsspeicher sind zwar mittlerweile Standard, sorgen aber dafür, dass auch für größere Programme genügend Ressourcen bereit stehen.

Akku und Energieverbrauch

Wenn das Notebook sonst auch einen ganz ordentlichen Eindruck macht: In puncto Akku-Ausdauer kann es keine Trophäe gewinnen. Unter Volllast ist bereits nach 46 Minuten der Bildschirm schwarz, und auch im Praxisbetrieb ist bereits nach einem Film Schluss - Wenn das Notebook es überhaupt bis zum Abspann schafft. Rührt man das Notebook nicht an und deaktiviert alle optionalen Komponenten, so hält das Gerät knapp 3 Stunden ohne Netzstrom durch.

Der Praxis-Stromverbrauch unterstreicht das Ergebnis noch zusätzlich: 51 Watt zieht das Toshiba L670-134 aus der Batterie. Kein Wunder, dass letztere unter diesem Umstand schnell den Geist aufgibt.

Praxis

Es war ja nicht anders zu erwarten: Mit der geballten Power der zwei Rechenkerne (Mit HyperThreading vier) sind auch mit einer Lupe bei der Wiedergabe von FullHD Material keine Ruckler zu erkennen. Darüber hinaus bleibt noch genug Restleistung für weitere, rechenintensive Programme. Beispielsweise könnten Sie ohne Probleme gleichzeitig einen HD-Film anschauen und selbigen im Hintergrund in ein Handy-kompatibles Format konvertieren. Um wenigstens Ansatzweise Kinostimmung sollte neben gedimmtem Licht auch ein geeignetes Lautsprecher-Set zur Verfügung stehen: Die integrierten Lautsprecher des Toshiba L670-134 sind weder laut noch sonderlich gut. Besonders die Mitten scheinen in der Standard-Einstellung stark überbetont, während Bässe konstruktionsbedingt kaum wahrzunehmen sind. Leider gibt es beim Toshiba L670-134 auch keine FN-Taste für die Lautstärke.

Richtig gut hat die Bildschirmauflösung gefallen. Die ist locker ausreichend, um zwei Word-Dokumente in gut lesbarer Schrift nebeneinander zu platzieren, oder um Kunden, die ihren Desktop eher unaufgeräumt lassen, genügend Platz zu bieten. Gar nicht gut hingegen ist die Auflösung der Webcam. VGA-Auflösung wirkt antiquiert, außerdem hatte die Kamera einen Farbstich. Schwacher Trost: Die Darstellung erfolgt recht flüssig, ist aber auch von den Lichtverhältnissen abhängig.

Zusammenfassung

Um auf den Titel zurückzukommen: Das Toshiba L670-134 wird vielen Kunden gute Dienste leisten. Sowohl in Bezug auf die Ausstattung, genannt sei hier das Blue-ray-Laufwerk, als auch auf die Leistung. Die ist für den Preis vorzüglich und reicht auch für das ein oder andere Spiel zwischendurch locker aus. Nicht gefallen haben die unter Last zu hohe Lautstärke sowie die viel zu kurze Akku-Laufzeit. Wer mit diesen und kleineren Mängeln leben kann, bekommt mit dem Toshiba L670-134 einen guten Allrounder zu einem akzeptablen Preis.

Testergebnisse im Detail
Die Einzelbewertungen im Überblick
  1. Erster Eindruck1,7 (Gut)
  2. Ausstattung1,6 (Gut)
  3. Display2,5 (Gut)
  4. Eingabegeräte1,6 (Gut)
  5. Temperatur2,2 (Gut)
  6. Betriebsgeräusche2,8 (Befriedigend)
  7. Anschlüsse1,9 (Gut)
  8. Akku und Energieverbrauch3,9 (Ausreichend)
  9. Software und Zubehör1,8 (Gut)
  10. Leistung1,6 (Gut)
  11. Praxis2,0 (Gut)
Benchmark
BenchmarksErzielter MesswertBestwert aller Tests
3DMark066732 Pkt.Max. 28871 Pkt.
PCMarkVantage5394 Pkt.Max. 31224 Pkt.
Everest RAM Read7526 MB/sMax. 20490 MB/s
Everest RAM Write5530 MB/sMax. 28089 MB/s
Everest RAM Latenz101.5 nsMin. 27.6 ns
Everest CPU Queen16156 Pkt.Max. 50362 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Single)3330 Pkt.Max. 7529 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Multi)7669 Pkt.Max. 27150 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (OpenGL)4830 Pkt.Max. 8798 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Single)2719 Pkt.Max. 5704 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Multi)6321 Pkt.Max. 21307 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (OpenGL)4904 Pkt.Max. 9005 Pkt.
Videokonvertierung270 Sek.Min. 32 Sek.
niedriger ist besserhöher ist besser
Akkulaufzeit
AuslastungErzielter MesswertBestwert aller Tests
Vollast0 Std. 46 Min.Max. 5 Std. 15 Min.
Maximal2 Std. 50 Min.Max. 24 Std. 53 Min.
Praxis1 Std. 41 Min.Max. 13 Std. 36 Min.
Durchschnittlicher Energieverbrauch

51 Watt
Stromkosten im Jahr bei der durchschnittlichen Verwendung von 6 Stunden täglich bei 24,00 Cent pro kWh: 6 Stunden x 365 Tage x 0,051 kWh x 24,00 Cent = 26,81 EUR