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  3. Test Samsung Serie 7 Chronos 700Z3A S01 - Gute Verschmelzung von Design, Leistung & Mobilität

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Bilder zum Test: Samsung Serie 7 Chronos 700Z3A S01 - Gute Verschmelzung von Design, Leistung & Mobilität

Ähnlich wie das bereits getestete Samsung Serie 7 Chronos 700Z5A besticht unser 14-Zoll Testgerät mit einer ausgesprochen guten Verarbeitung. Durch eine Aluminium-Verstärkung sind Verwindungen am Deckel und der Handballenauflage kaum auszumachen. Lediglich über dem integrierten, optischen DVD-Brenner federt die Tastatur minimal nach. Den Schreibkomfort trübt dieses Manko jedoch nicht. Ein gravierender Nachteil ist der Verschlussmechanismus des Deckels. Im geschlossenen Zustand schließt dieser nicht bündig ab und lässt einen sichtbar großen Spalt zwischen Display und Basis-Einheit entstehen. Bei gröberem oder unvorsichtigem Umgang könnten so schnell Schmutz oder Gegenstände eindringen und die Arbeitsumgebung oder den Bildschirm beschädigen. Obwohl uns auch außenstehende Shop-Kunden diesen Mangel bestätigen konnten, steht dennoch die Frage im Raum, ob sich der Fehler nur über eine bestimmte Charge oder über die komplette Serie verbreitet hat. Für unseren Geschmack hätten zudem die Gummifüße an der Unterseite minimiert werden können, da sämtliche Verwindungen der Basis-Einheit des Samsung Serie 7 700Z3A der daraus resultierenden Höhenmaximierung zuzuschreiben sind. Farblich setzt das Subnotebook auf einen metallisch gebürsteten Look, der die Kombination aus Aluminium und Kunststoff gut verschmelzen lässt.

Gefallen finden wir an der beleuchteten Chiclet-Tastatur und dem großflächigen Multi-Touchpad. Das Keyboard ist wenige Millimeter in die Arbeitsumgebung eingelassen, womit die Höhe der Tasten auf einer Ebene mit der Handballenauflage für eine ergonomische Handhaltung sorgt. Vielschreiber werden sich über den angenehm kurzen Hub, das klare Feedback und den knackigen Druckpunkt freuen. Neben der Beschriftung werden auch die Seitenränder der einzelnen Tasten beleuchtet, was die Tastensuche in dunklen Anwendungsszenarien vereinfacht. Vergleichbar mit der Apple Macbook-Serie verfügt auch das Samsung Serie 7 700Z3A über Touchpad-Tasten, die direkt in die sensitive Fläche des Pads integriert wurden. Um einen Klick auszuführen drückt man daher das komplette Touchpad in das Gehäuse ein. Die fein perforierte Oberfläche setzt sich aufgrund der guten Gleiteigenschaft optisch und haptisch von der Handballenauflage ab. Bekannte Mehrfinger-Gesten wie die „Pinch-to-Zoom“-Funktion oder das Zwei-Finger-Scrolling werden problemlos umgesetzt.

Ein Großteil der Schnittstellen befindet sich an der linken Seite des Samsung Serie 7 700Z3A. Sehr nah beieinander liegend zeigen sich hier USB 3.0, USB 2.0, HDMI und ein Gigabit-LAN-Port. Über einen Mini-VGA-Slot können zusätzliche Module für die analoge Kommunikation angebunden werden. Ein passender Adapter auf das Standard-VGA-Format liegt dem Notebook bei. Die Auflösung der im Displayrahmen integrierten Webcam liegt bei 1,3 Megapixel. Abgerundet wird das Anschlussportfolio von einem Multi-Kartenleser und einem Zwei-Wege-Audioanschluss. Letzterer kann als Ein- sowie Ausgang verwendet werden. Die internen Stereo-Boxen (4 Watt) sorgen jedoch bereits für einen guten Klang. Trotz mittenlastiger Musikwiedergabe hält sich die Höhenverzerrung in Grenzen und im Vergleich zur Konkurrenz liegt die Qualität weit über dem Durchschnitt. Die kabellose Kommunikation in unserem Testsystem wird von einem WLAN 802.11n Modul übernommen, das zusätzlich die Übertragungsmöglichkeit via Bluetooth 3.0 anbietet. Geschäftskunden hätten sich sicher über einen Docking-Port gefreut. Den kann dieses Subnotebook jedoch nicht anbieten.

Softwareseitig wird das Samsung Serie 7 700Z3A mit dem Microsoft-Betriebssystem Windows 7 Professional ausgeliefert. Eine Recovery-DVD zur Neuinstallation befindet sich im Lieferumfang. Zusätzlich sind verschiedene Cyberlink-Applikationen, Skype und die kostenlose Starter-Edition von Microsoft Office 2010 vorinstalliert. Überzeugt sind wir vor allem von der umfangreichen Support-Suite von Samsung, die sich durch einfache und verständliche Einstellungsmöglichkeiten für Bildschirm, Energieverbrauch undBeleuchtung von der Konkurrenz abhebt.

Technische Daten

Display:14"Auflösung:1600 x 900
Prozessor:Intel Core i5 2430M / 2,4 GHzGrafikkarte:AMD Radeon HD 6490M
Festplatte750 GBRAM:8 GB
Laufwerk:DVD±RW (±R DL) (DVD-Brenner), DVD-RAM (DVD-Laufwerk)Plattform:Microsoft Windows 7 Professional 64-Bit-Edition
Akkulaufzeit:7 Std.Gewicht:2.17 kg
B x H x T:23 cm x 2.39 cm x 35.04 cmFarbe:Edles Aluminium-Design

Auf dem Prüfstand

Im Inneren des 14-Zoll Subnotebooks werkelt ein Intel Core i5-2430M Zweikern-Prozessor, der es mit Hilfe der Turbo Boost 2.0 auf eine maximale Taktrate von 3,0 GHz bringt. Acht Gigabyte DDR3-Arbeitsspeicher und die im Prozessor integrierte Intel HD Graphics 3000 Onboard-Grafiklösung sorgen in Kombination für eine gute Leistung in Büro-Anwendungen oder beim Surfen im Internet. Für schnellere Berechnungen beim Video-Rendering oder zur Unterstützung bei HD-Medien kann die dedizierte AMD Radeon HD 6490M zugeschaltet werden. Ähnlich wie bei der bekannten Nvidia Optimus Technologie erkennt das System automatisch, wann die integrierte Grafikeinheit für anstehende Aufgaben nicht ausreicht und schaltet in diesem Moment die Radeon-Lösung hinzu. Ein Hybrid-Betrieb, wie es beim Zusammenspiel mit einem AMD Llano-Prozessor möglich ist, gibt es nicht. Verglichen mit den Geforce-Grafikkarten ist die Radeon HD 6490M mit einer Nvidia Geforce GT 520M oder GT 525M gleichzustellen.

Durch die dedizierte Grafikkarte erweitert sich das Anwendungs-Spektrum des Samsung Serie 7 Chronos 700Z3A von Office-Aufgaben über Multimedia-Anwendungen, bis hin zu aktuellen Gaming-Titel auf niedrigen bis mittleren Detailstufen. Die integrierte 2,5-Zoll Festplatte fasst 750 GB und kann mit schnellen 7.200 Umdrehungen pro Minute gute Werte im sequentiellen Lesen und Schreiben liefern. In beide Richtungen überträgt die HDD Daten mit über 100 MB/s. Zusätzlich verbaut Samsung einen 8 GB großen Express Cache, der häufig genutzte Daten auslagert, um Boot- und Ladesequenzen zu beschleunigen. Ab Werk kann dieser Flash-Speicher nicht selbst belegt werden, der Mehrwert durch die automatische Bestückung kann sich jedoch sehen lassen. Windows 7 Professional fährt nach einer gewissen Lernphase in der Hälfte der sonst benötigten Zeit hoch.

Der integrierte HD+ Bildschirm mit einer nativen Auflösung von 1.600 x 900 weiß aufgrund seiner hohen Pixeldichte zu gefallen. Hinzu kommen die entspiegelte Oberfläche und eine durchschnittliche Ausleuchtung von 300 Candela pro Quadratmeter. Somit ist das Samsung Serie 7 Chronos 700Z3A auch für den Außeneinsatz gerüstet. Die Blickwinkelstabilität ist mit durchschnittlichen TN-Panels zu vergleichen. Während Abweichungen im horizontalen Bereich sehr groß sein können, kommt es bereits bei geringer Winkelveränderung in der Vertikalen zu Farbinvertierungen und Helligkeitsverlusten. Hier könnte Samsung nur mit einem IPS-Panel gegensteuern, das den Preis des 14-Zoll Subnotebooks jedoch deutlich erhöhen würde. Enttäuscht waren wir von den geringen Kontrastwerten, die bei maximal 130:1 liegen.

Optimiert wurde das Samsung Serie 7 700Z3A jedoch für den anspruchsvollen Büro-Alltag in kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie für Freiberufler. Mit einem fest integrierten 8-Zellen-Akku versucht Samsung die notwendige Balance zwischen Leistung und Mobilität zu gewährleisten. In der Praxis beläuft sich die Akkulaufzeit auf 4,5 Stunden. Der Battery Eater Benchmark konnte im Idle maximal 7 Stunden messen. Somit konnte Samsung sein Versprechen einhalten und gibt realistische Werte im vorab veröffentlichten Datenblatt an. Bei einem Gewicht von 2,17 Kilogramm bringt der 14-Zoller nur geringfügig mehr als das Apple Macbook Pro 13“ auf die Waage, dessen Gehäuse hingegen komplett aus Aluminium besteht. Dennoch ist das Serie 7 700Z3A Subnotebook sehr kompakt und findet in jeder Aktentasche Platz.

Im Bereich der Emissionen schneidet das Samsung Serie 7 Chronos 700Z3A ebenfalls gut ab. Unter Anwendung gängiger Büro- und Multimedia-Software liegt der Stromverbrauch zwischen 30 und 64 Watt. Der Lüfter dreht in diesem Szenario mit 35 Dezibel (A) auf. Unter praxisferner, voller Auslastung steigt dieser Wert auf 43 dB(A) an. Im serienmäßigen Silent-Modus kann die Lautstärke minimiert werden. Dabei nimmt der Nutzer jedoch eine stetige CPU-Drosselung auf 800 MHz in Kauf. Die Temperaturen auf der Ober- und Unterseite bleiben mit einem Durchschnitt von 31 Grad Celsius im grünen Bereich. Punktuelle Ausreißer melden sich jedoch mit einem Maximalwert von 49 Grad Celsius (Last) an der Unterseite. Ein Schoßbetrieb während einer aufwändigen Rendering-Sequenz sollte also vermieden werden.

Zusammenfassung

Als direkter Konkurrent zum Macbook Pro schlägt sich die Samsung Serie 7 Chronos im 14-Zoll Format wacker und kann an vielen Stellen die von Apple hochgesetzte Messlatte sogar überspringen. Vor allem das gut ausgeleuchtete, matte Display steigert den Mobilitäts-Wert enorm. Die gute Verarbeitung und die edle Aluminium-Aufmachung wissen in der Redaktion und auch in der Community zu gefallen. Am nicht bündigen Abschließen des Deckels mit der Basis-Einheit im geschlossenen Zustand muss Samsung jedoch noch arbeiten.

Im direkten Vergleich kann sich das Gesamtpaket gegen die optisch schon angestaubten Macbook Pro Modelle durchsetzen. Nicht zuletzt auch aufgrund der besseren Leistung im Office- und Multimedia-Betrieb. Wenn Sie auf der Suche nach einem soliden und kompakten Notebook mit ansprechender Leistung und mattem Bildschirm sind, dann sollten Sie das Samsung Serie 7 Chronos 700Z3A in die engere Auswahl nehmen.


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Testergebnisse im Detail
Die Einzelbewertungen im Überblick
  1. Erster Eindruck1,0 (Sehr gut)
  2. Display1,5 (Sehr gut)
  3. Eingabegeräte1,0 (Sehr gut)
  4. Temperatur2,0 (Gut)
  5. Lautsprecher2,5 (Gut)
  6. Betriebsgeräusche2,0 (Gut)
  7. Anschlüsse2,0 (Gut)
  8. Akku und Energieverbrauch2,5 (Gut)
  9. Software und Zubehör2,5 (Gut)
  10. Leistung1,5 (Sehr gut)
Benchmark
BenchmarksErzielter MesswertBestwert aller Tests
3DMark065399 Pkt.Max. 28871 Pkt.
3DMark111109 Pkt.Max. 15311 Pkt.
3DMarkVantage2727 Pkt.Max. 47497 Pkt.
PCMark71858 Pkt.Max. 6666 Pkt.
PCMarkVantage6398 Pkt.Max. 31224 Pkt.
PassMark Performance Test 7.01418 Pkt.Max. 19706 Pkt.
PassMark Performance Test (HDD Read)106.5 MB/sMax. 941.5 MB/s
PassMark Performance Test (HDD Write)103.4 MB/sMax. 781 MB/s
Everest RAM Read15557 MB/sMax. 20490 MB/s
Everest RAM Write15967 MB/sMax. 28089 MB/s
Everest RAM Latenz56.0 nsMin. 27.6 ns
Everest HDD Random Read78.9 MB/sMax. 1013.7 MB/s
Everest CPU Queen19341 Pkt.Max. 50362 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Single)4764 Pkt.Max. 7529 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Multi)8631 Pkt.Max. 27150 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (OpenGL)5444 Pkt.Max. 8798 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Single)3819 Pkt.Max. 5704 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Multi)7132 Pkt.Max. 21307 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (OpenGL)5402 Pkt.Max. 9005 Pkt.
Videokonvertierung103 Sek.Min. 32 Sek.
niedriger ist besserhöher ist besser
Akkulaufzeit
AuslastungErzielter MesswertBestwert aller Tests
Vollast1 Std. 20 Min.Max. 5 Std. 15 Min.
Maximal7 Std. 7 Min.Max. 24 Std. 53 Min.
Praxis4 Std. 25 Min.Max. 13 Std. 36 Min.
Durchschnittlicher Energieverbrauch

47 Watt
Stromkosten im Jahr bei der durchschnittlichen Verwendung von 6 Stunden täglich bei 24,00 Cent pro kWh: 6 Stunden x 365 Tage x 0,047 kWh x 24,00 Cent = 24,70 EUR

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