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Bilder zum Test: Medion Erazer X7815 (MD 97927) - Leuchtstarkes 17-Zoll Flaggschiff

Dank der weniger performanten aber ansonsten baugleichen Modelle der Erazer X7813 Reihe kennen wir uns beim Chassis der Medion-Gamer mittlerweile aus wie in der eigenen Westentasche. Die massive Bauweise und das futuristisches Design sorgen für eine imposante Erscheinung. Vor allem die gebeizte Kunststoffoberfläche auf dem Deckel und der Handballenauflage gibt dem Gamer einen hochwertigen Touch. Die Designelemente sind sehr klobig: Die silberne Umrandung der Lautsprecher und die ähnliche Hervorhebung von Netzschalter und Webkamera hätte sich sparen können. Die Symbole der Funktionstasten im Touchpanel demonstrieren zudem eine gewisse Inkonsequenz – Alles hat einen Hauch von „versucht aber nicht gekonnt“. Bei dieser Einschätzung des Designs legen wir allerdings auch die perfektionierte Ausführung in der Gestaltung von hochpreisigen Alienware Gaming-Notebooks als Messlatte an und zu Medions Kampfpreisen darf man eben auch keine solche Detail-Versessenheit erwarten. Die Verarbeitung ist immerhin grundsolide, die Spaltmaße gering und nur um den Netzschalter herum gibt das bullige Gehäuse den Druckversuchen zu stark nach. Der Displaydeckel wirkt robuster als er ist und lässt sich zu leicht verwinden. Die Displayscharniere sind dafür sehr kräftig geraten und haben einen gut dimensionierten Widerstand.

Für die Preisklasse bietet Medion sehr gute Eingabegeräte. Nicht nur Gamer dürfen sich über die farblich markierten WASD- und Richtungstasten freuen. Der kurze Hub und der deutliche Druckpunkt der Chiclet-Tastatur machen auch lange Texte zu keinem Frusterlebnis. Das Multitouchpad liefert eine tolle Haptik und reagiert prompt auf alle Eingaben. Die dazugehörigen Tasten sind sehr knackig und besitzen auch die gebeizte Oberfläche der Handballenauflage.

Die Schnittstellen und ihre Aufteilung können überzeugen. An der Gehäuserückseite befinden sich praktischerweiseHDMI-, VGA-, eSATA- und ein LAN-Port, die den stationären Betrieb unterstützen. An den Seiten können Sie USB 3.0 und USB 2.0 Anschlüsse nutzen. Ein Multikartenleser und vier Audiobuchsen komplettieren die Anschlussmöglichkeiten. Drahtlos lässt sich über WLAN 802.11n und Bluetooth 3.0 kommunizieren. Vorinstalliert ist ein Windows 7 Home Premium Betriebssystem inklusive Cyberlink-Software-Paket und Microsoft Office 2010 Starter. Die Software-Ausstattung ist nicht überragend, aber auf jeden Fall ausreichend.

Technische Daten

Display:17.3"Auflösung:1920 x 1080
Prozessor:Intel Core i7 2670QM / 2.2 GHzGrafikkarte:NVIDIA GeForce GTX 570M
1. Festplatte:
2. Festplatte:
80 GB SSD
640 GB
RAM:8 GB
Laufwerk:k.A.Plattform:Microsoft Windows 7 Home Premium 64-Bit
Akkulaufzeit:k.A.Gewicht:3.82 kg
B x H x T:42.8 cm x 5.5 cm x 28.8 cmFarbe:schwarz

Auf dem Prüfstand

Die bis dato stärkste Konfiguration der Erazer 17-Zoll Reihe trägt eine Geforce GTX 570M Grafikkarte von Nvidia. Als Prozessor wird nach wie vor ein Intel Core i7-2670QM verbaut. Unsere Konfiguration hat - im Gegensatz zu den 12 GB des X7813 - immer noch ausreichende 8 GB Arbeitsspeicher. Bei anspruchsvollen Spielen wie The Elder Scrolls 5: Skyrim und Battlefield 3 schafft die GTX 570M die maximal möglichen Details mit Mühe und Not. Es müssen für ein jederzeit flüssiges Spielerlebnis in FullHD nur wenige Details oder die Kantenglättung zurückgeschraubt werden. Unter Beachtung des Preises kann sich die Leistung des Medion Erazer X7815 wirklich sehen lassen.

Sehr komfortabel ist die Ausstattung bezüglich der Speichermedien. Die verbaute SSD liefert zwar nicht die schnellstmöglichen Schreib- und Leseraten, kann aber immer noch einen doppelt so schnellen Zugriff gegenüber herkömmlichen Festplatten bieten. Als Boot-Festplatte beschleunigt sie das Gaming-Notebook um Einiges. Auf der 640 GB großen Festplatte finden genug Daten Platz und auch das vorhandene Blu-Ray Laufwerk gehört in dieser Preisklasse keineswegs zur Standardausstattung.

Bezüglich des Displays macht der Erazer X7815 einen großen Schritt nach vorn. Das mit 1.920 x 1.080 Pixel auflösende FullHD Panel ist nicht nur entspiegelt. Mit einer durchschnittlichen Helligkeit von 293 Candela pro Quadratmeter und einem starken Kontrast von 623:1 ist sogar ein Betrieb im Außenraum gut möglich. Die horizontale Blickwinkelstabilität ist ordentlich, in der Vertikalen invertieren - wie bei vielen Notebookdisplays - die Farben sehr schnell.

Der Akku hält auch ohne Nvidia Optimus Technologie über 5 Stunden. Unser Testmodell des Medion Erazer X7815 verbraucht im Leerlauf 28 Watt und unter Last bis zu 190 Watt. Im praktischen Gaming-Betrieb kann man mit einer Laufzeit von 1,5 bis 2 Stunden rechnen. Das Netzteil ist ordentlich dimensioniert und es gibt unter Volllast keine Notabschaltung. Die Kapazität der Batterie ist ausreichend, ohne Netzteil taktet aber auch der X7815 die Grafikkarte herunter und macht mobiles Spielen damit unmöglich.

Die Temperaturen sind mit 24 Grad Celsius im Leerlauf und mit 25,6 Grad Celsius unter Last über die ganze Gehäuseoberfläche gemessen mehr als akzeptabel. Die Dolby Home Theater v4 zertifizierten Lautsprecher bieten dank einem in die Chassis-Unterseite integrierten Subwoofer einen vollen Klang. Natürlich ist der Sound auch beim Erazer X7815 etwas höhenlastig aber durchaus kräftig.

Zusammenfassung

Die 17,3-Zoll Speerspitze Medion Erazer X7815 ist den Mehrpreis gegenüber den X7813 Modellen durchaus wert. Mit der verbauten Kombination aus Intel Vierkern-Prozessor und Nvidia Geforce GTX 570M bietet das Gaming-Notebook eine sehr gute Performance zu einem perfekten Preis. Das entspiegelte und leuchtstarke FullHD-Display macht den Erazer X7815 in Verbindung mit dem Blu-ray Laufwerk zu einem echten Multimediatalent.Die Mobilität ist zwar durch die Grafikdrosselung im Batteriemodus etwas eingeschränkt, das fällt bei einem Desktop-Replacement aber kaum ins Gewicht. Ebenso können wir über das bullige Design des 17,3-Zollers hinwegsehen. Preisbewusste Spieler sollten das Medion Erazer X7815 auf jeden Fall in die engere Auswahl nehmen.


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Testergebnisse im Detail
Die Einzelbewertungen im Überblick
  1. Erster Eindruck2,0 (Gut)
  2. Display1,5 (Sehr gut)
  3. Eingabegeräte1,5 (Sehr gut)
  4. Temperatur1,0 (Sehr gut)
  5. Lautsprecher2,0 (Gut)
  6. Betriebsgeräusche3,0 (Befriedigend)
  7. Anschlüsse1,5 (Sehr gut)
  8. Akku und Energieverbrauch3,0 (Befriedigend)
  9. Software und Zubehör2,0 (Gut)
  10. Leistung2,5 (Gut)
Benchmark
BenchmarksErzielter MesswertBestwert aller Tests
3DMark0617830 Pkt.Max. 28871 Pkt.
3DMark112523 Pkt.Max. 15311 Pkt.
3DMarkVantage11376 Pkt.Max. 47497 Pkt.
PCMark74048 Pkt.Max. 6666 Pkt.
PCMarkVantage14648 Pkt.Max. 31224 Pkt.
PassMark Performance Test 7.02215 Pkt.Max. 19706 Pkt.
PassMark Performance Test (HDD Read)239.4 MB/sMax. 941.5 MB/s
PassMark Performance Test (HDD Write)89.8 MB/sMax. 781 MB/s
Everest RAM Read15717 MB/sMax. 20490 MB/s
Everest RAM Write15710 MB/sMax. 28089 MB/s
Everest RAM Latenz52.3 nsMin. 27.6 ns
Everest HDD Random Read141.3 MB/sMax. 1013.7 MB/s
Everest CPU Queen34571 Pkt.Max. 50362 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Single)4821 Pkt.Max. 7529 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Multi)17795 Pkt.Max. 27150 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (OpenGL)5435 Pkt.Max. 8798 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Single)3814 Pkt.Max. 5704 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Multi)14824 Pkt.Max. 21307 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (OpenGL)5114 Pkt.Max. 9005 Pkt.
Videokonvertierung51 Sek.Min. 32 Sek.
niedriger ist besserhöher ist besser
Akkulaufzeit
AuslastungErzielter MesswertBestwert aller Tests
Vollast1 Std. 1 Min.Max. 5 Std. 15 Min.
Maximal5 Std. 7 Min.Max. 24 Std. 53 Min.
Praxis1 Std. 30 Min.Max. 13 Std. 36 Min.
Durchschnittlicher Energieverbrauch

105 Watt
Stromkosten im Jahr bei der durchschnittlichen Verwendung von 6 Stunden täglich bei 24,00 Cent pro kWh: 6 Stunden x 365 Tage x 0,105 kWh x 24,00 Cent = 55,19 EUR

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