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Test Samsung Galaxy Tab S 10.5 WiFi 16GB Bronze - Octa-Core und Super AMOLED-Display vereint

Das Samsung Galaxy Tab S 10.5 ist mit einem echten Octa-Core-Prozessor ausgestattet. Somit stehen je nach Anwendung bis zu 8 Kerne für jede Menge Leistung auf dem Papier bereit und auch das Super AMOLED-Display müsste für offene Münder sorgen können. Ob alles Gold ist oder vielleicht doch nur Bronze wie der Rahmen des neuen Samsung Tablets, klärt unser ausführlicher Testbericht.

Einleitung: Das Galaxy S5 in der Tablet-Version?

Das neue Top-Modell im Test: Samsung Galaxy Tab S 10.05Bildquelle: notebookinfo.de | st
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Kampf um die Spitzenposition: Samsung schickt sein neues Galaxy Tab S 10.5 mit Octa-Core-Prozessor und Super AMOLED-Display ins Rennen.

Im Tablet-Portfolio von Samsung den Durchblick zu behalten ist für den einen oder anderen inzwischen sicher nicht mehr ganz so einfach. Im Abstand von wenigen Monaten erscheinen stets neue Modelle und die Unterschiede zwischen ihnen halten sich oftmals in Grenzen. Alleine wenn man die 2014er-Editionen des Galaxy Note 10.1 dem Galaxy NotePro und Galaxy TabPro gegenüberstellt. Mit dem Samsung Galaxy Tab S 10.5 steht nun bereits die nächste Generation von Tablets für den Marktstart bereit. Dieses richtet sich wieder mehr an den klassischen Endkunden und Familien und weniger auf Business-Anwender. Was unter anderem auch daran festzumachen ist, dass das Tab S ohne S-Pen Stylus (Stift) ausgeliefert wird.

Dafür ist das neue Tablet von Samsung schlanker und leichter geworden, orientiert sich beim Design am Galaxy S5 und übernimmt auch das Super AMOLED-Display. Auf dem Datenblatt dürfte auch der hauseigene Exynos Octa-Core Prozessor ins Auge fallen. In unserem Test prüfen wir aber nicht nur die Hardware, das Display und die Akkulaufzeit im Praxiseinsatz. Wir widmen uns auch der Software, welche ebenfalls einen maßgeblichen Anteil daran hat, ob es am Ende wirklich Spaß macht das Tablet im Alltag zu verwenden.

Gehäuse: Bronze-Elemente und Gewichtsvorteile gegenüber der Konkurrenz von Apple

Wer zuerst die Rückseite des neuen Samsung Galaxy Tab S zu Gesicht bekommt, dem fällt sicherlich die Struktur auf, die der des Galaxy S5 entspricht. Das bisherige Tablet-Design hatte sich zuletzt am Galaxy Note 3 mit seiner Kunstleder-Optik orientiert. Beim Rahmen setzt Samsung erneut auf Kunststoff, allerdings im Bronze-Design, was nicht nur edler wirkt, sondern auch hochwertiger umgesetzt wurde. Man könnte also fast denken, dass der Rahmen tatsächlich aus Metall besteht. Allerdings ist die gewählte Farbe nicht gerade unauffällig, hier war das früher anzutreffende Silber doch etwas dezenter. Im Test hatten wir die Variante mit Titanium Bronze, aber auch die Alternative Dazzling White weist den gleichen bronzenen Rahmen auf. Damit wird sicherlich nicht der Geschmack von jedem getroffen, auch wenn viele Hersteller inzwischen auf Gold, Champagnerfarbe oder Bronze-Elemente setzen. Edel sieht das Tablet aber durchaus aus, außerdem ist es mit 6,6 Millimeter angenehm flach und auch nur 465 Gramm schwer. Zum Vergleich: Das iPad Air von Apple liegt bei 7,5 Millimeter und 469 Gramm. Lediglich das neue Sony Xperia Z2 Tablet ist noch etwas leichter und schlanker, leidet dafür aber auch unter unschönen Fingerabdrücken, die nur schwer zu entfernen sind. Dies hat Samsung eleganter gelöst, denn Fingerabdrücke sind auch nach längerer Nutzung praktisch nicht zu sehen. Obendrein sorgt die strukturierte Oberfläche für einen sicheren Halt des Tablets.

Das neue Top-Modell im Test: Samsung Galaxy Tab S 10.05Das neue Top-Modell im Test: Samsung Galaxy Tab S 10.05Bildquelle: notebookinfo.de | st
Bronze statt Silber: Beim Design orientiert sich das Galaxy Tab S eindeutig am Galaxy S5 und bietet obendrein einen Rahmen in Bronzener Farbgebung.

Neu und ungewöhnlich sind zwei kleine Knöpfe auf der Rückseite. Hier lässt sich offizielles Zubehör von Samsung an des Tablet „anstöpseln“. Diese stören aber nicht das Gesamterscheinungsbild, sondern fügen sich gelungen in das Design ein. Alle Tasten am Gehäuse sind gut erreichbar und der MicroSD-Kartenslot wird von einer Plastikabdeckung geschützt. Wasser- und staubgeschützt wie das Galaxy S5 oder Xperia Z2 Tablet ist das Samsung Galaxy Tab S hingegen nicht. Die Stereo-Lautsprecher sind, wie man das von den vorherigen Tablets gewohnt ist, an den beiden seitlichen Rahmenelementen angebracht. Der Klang ist durchschnittlich, gewinnt aber sicher keine Preise. Die Verarbeitung ist insgesamt hochwertig für ein Kunststoff-Modell, Tablets aus Aluminium fühlen sich aber dennoch wertiger an.

Ausstattung: Rundes Gesamtpaket bei Features und Software

Das neue Top-Modell im Test: Samsung Galaxy Tab S 10.05Bildquelle: notebookinfo.de | cw
Gut für einfache Bilder: Die Kamera im Galaxy Tab S löst mit 8 Megapixel im 4:3-Format auf, bei 16:9 Aufnahmen liegt die maximale Auflösung bei 6 Megapixel.

Fangen wir mit den Kamera-Fertigkeiten des Tablets an, auch wenn dieser Aspekt für viele zu vernachlässigen ist, da sich 10-Zoll Tablets nun mal nicht so gut für Schnappschüsse eignen. Dennoch ist es gut zu wissen, dass man mit der 8 Megapixel im Notfall brauchbare Bilder produzieren kann. Wer allerdings Aufnahmen im 16:9-Format bevorzugt, der kann lediglich Fotos mit 6 MP anfertigen. Die Frontkamera für Videochats und Selfies bietet eine Auflösung von 2,1 Megapixel.

Wie schon beim Galaxy S5, findet sich auch beim Galaxy Tab S ein Fingerabdruckscanner im Home-Button wieder. Dieser kann sowohl zum Entsperren des Geräts und für andere sicherheitsrelevante Features anstelle eines Passworts genutzt werden. So zum Beispiel auch beim Bezahlen via PayPal. Technisch hat sich hier nicht wirklich etwas verändert, weshalb der Nutzen auch beim Tablet nicht gerade hoch ist. Denn der Scanner kommt nicht an die Präzision der Touch ID Variante von Apple heran. So muss auch hier der Finger oft mehrmals über den Button gezogen werden um einen Effekt zu erreichen.

Das neue Top-Modell im Test: Samsung Galaxy Tab S 10.05Das neue Top-Modell im Test: Samsung Galaxy Tab S 10.05Bildquelle: notebookinfo.de | st
Lautsprecher nur Durchschnitt: Bei der Qualität der Lautsprecher hat sich nichts gegenüber den bisherigen Modellen von Samsung getan.

Ein echter Pluspunkt ist besonders für Haushalte und Familien die Geräteverwaltung. Zum Einen können Dateien, Bilder, Videos und Co. geschützt und zum Anderen können bis zu acht Benutzerkonten eingerichtet werden. Allesamt mit eigenem Homescreen, Ordner für eigene Dateien mit Schutz gegen Fremdzugriffe und einem eigenen Erscheinungsbild. Wer Kinder im Haushalt hat, der kann den Kindermodus installieren. Dieser bietet eine verspielte und bunte, aber simplere Oberfläche an. Hier können neben vorhandenen Apps zum Zeichnen auch weitere Apps für die Kinder manuell freigegeben werden. Auch die maximale Nutzungsdauer pro Tag lässt sich für die Sprösslinge einrichten.

Bei der Oberfläche gibt es keine Überraschungen. So wird Google Android in der Version 4.4.2 KitKat vorinstalliert und die Oberfläche mit Samsung TouchWiz und Content Home seitens der Südkoreaner aufgepeppt. Dies ermöglicht einen schnelleren und eleganteren Zugriff auf News, Mails und Termine. Weniger schön ist, dass aufgrund der vielen Apps und Anpassungen von den 16 GB Flashspeicher nur rund 10 GB übrig bleiben. Der Speicherplatz lässt sich aber via MicroSD-Karte um bis zu 128 GB erweitern.

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Kindermodus: Wer Kinder zu Hause hat, der wird den optional installierbaren Kindermodus samt maximaler Nutzungsdauer für die eigenen Kinder zu schätzen wissen.

Mit dabei ist auch ein WLAN-Modul für die Standards 802.11 a/b/g/n/ac mit Dual-Band-Support im 2,4 GHz und 5 GHz-Bereich. DLNA-Unterstützung, Bluetooth 4.0, GPS, GLONASS und Beidou für die Navigation und einen Infrarot-Sender für die Verwendung des Tablets als Universal-Fernbedienung. NFC bietet das Samsung Galaxy Tab S 10.5 hingegen nicht.

Technische Daten

Display:10.5" TouchAuflösung:2560 x 1600
Prozessor:Samsung Exynos 5 Octa 5420 / 1.9 GHzGrafikkarte:ARM Mali-T628 MP6
Festplatte16 GBRAM:3 GB
Plattform:Android 4.4 KitKat
Akkulaufzeit:9 Std.Gewicht:0.47 kg
B x H x T:24.73 cm x 17.73 cm x 0.66 cmFarbe:bronze

Leistung: Keine neuen Rekordwerte und das trotz Achtkern-Prozessor

Im Samsung Galaxy Tab S 10.5 WiFi findet sich nicht die schon fast gewohnte Kombination aus Qualcomm Snapdragon mit Adreno GPU-Einheit wieder. Stattdessen kommt Samsungs eigener Exynos 5420 mit der ARM Mali-T628 Grafikeinheit zum Einsatz. Der verbaute Exynos-Prozessor beherbergt ganze 8 Kerne und ist somit ein echter Octa-Core Chip. Verbaut sind vier ARM Cortex A-15 Kerne mit 1,9 GHz Taktrate und vier weitere ARM Cortex A-7 Kerne mit 1,3 GHz Frequenztakt. Letztere sorgen dafür, dass das Tablet auch bei einfachen Aufgaben schnell genug ist, aber gleichzeitig weniger Strom verbraucht. Bei leistungshungrigen Apps und Games können aber auch alle Acht Kerne gemeinsam die Arbeit verrichten.

Das neue Top-Modell im Test: Samsung Galaxy Tab S 10.05Das neue Top-Modell im Test: Samsung Galaxy Tab S 10.05Das neue Top-Modell im Test: Samsung Galaxy Tab S 10.05Bildquelle: notebookinfo.de | cw
Kein Leistungswunder: Im Grunde liegt der Octa-Core von Samsung gleichauf mit dem Snapdragon 800 von Qualcomm.

Die reine Anzahl der Kerne gibt nur wenig Aussagekraft über die Leistungsfähigkeit, denn nicht grundlos bewältigt der Apple A7 Dual-Core alle Aufgaben meisterhaft und liegt in Benchmarks oftmals gleich auf oder sogar vor einem Snapdragon 800 mit vier Kernen. Auch die GPU und viele weitere Teilaspekte der Chips spielen eine gewichtige Rolle bei der endgültigen Leistung. Nicht zu vergessen auch die Optimierung der Apps selbst in Hinsicht auf die verwendeten Prozessoren. Da die System-on-a-Chip (SoC) Varianten von Qualcomm am häufigsten in Android Tablets verbaut werden, setzen natürlich auch die meisten Entwickler auf eine möglichst gute Optimierung ihrer Apps im Hinblick auf die Qualcomm Chips.

Wer nun denkt, dass der Octa-Core von Samsung mit der Konkurrenz den Boden aufwischt, der hat sich getäuscht. In einigen Benchmarks steht der Exynos 5420 zwar sehr gut da, in anderen bleibt er dafür aber sogar um einiges hinter dem Snapdragon 800 zurück. Das ist besonders bei grafischen Benchmarks zu merken, da der Mali-628 zwar einiges an Leistung bietet, aber eben nicht gerade die Bestwerte aufstellen kann oder gar Spiele auf diesen hin optimiert wären. Das alles sollte aber nicht abschrecken, denn die Leistung des Samsung Galaxy Tab S 10.5 ist dennoch als sehr gut einzustufen. Alle normalen Aufgaben bewältigt das Tablet tadellos, auch die getesteten Spiele wie Dead Trigger 2 oder Asphalt 8 liefen in hohen Einstellungen flüssig über den hochauflösenden Bildschirm. Wer allerdings auf die Multi-Window-Funktion zurückgreift, bei der 2 Apps gleichzeitig aktiv genutzt werden können, der wird deutliche Verzögerungen spüren und sehen können. Aber hier ging es auch den Tablets mit Snapdragon-Prozessor nicht wirklich besser. Am Ende ist die Leistung aber trotz Octa-Core und 3 GB Arbeitsspeicher nicht besser einzustufen als die der Konkurrenz oder gar der eigenen Modelle. Ein Galaxy Note 10.1 in der 2014er LTE-Variante mit Snapdragon 800 und Adreno 330 liegt praktisch gleichauf mit dem neuesten Samsung Modell und die neuen Tablets mit Snapdragon 801 sind zum Teil sogar schneller.

Display: Super AMOLED und eine hohe Auflösung

Bei der Auflösung seiner Tablets hat Samsung schon länger geklotzt statt gekleckert. Hier ändert auch das Galaxy Tab S nichts daran. Bereits das Note 10.1 2014, NotePro und TabPro hatten ein hochauflösendes Display verbaut. Das Panel war allerdings ein anderes und so findet man die Super AMOLED-Technik des Galaxy S5 im aktuellen Samsung Galaxy Tab S wieder. Wer wirklich beeindruckt werden will, der startet einfach die vorinstallierten Beispielvideos. Hier zeigen sich die wirklich brillanten Farben des Displays besonders deutlich. Ohne Frage ist das Display mit einer Auflösung von 2.560 x 1.600 Pixel ein Highlight des Galaxy Tab S 10.5 geworden. Die Helligkeit ist zwar mit rund 280 bis 310 Candela nicht übermäßig hoch, dennoch lässt sich das Display auch bei Sonnenschein noch ablesen. Außerdem sorgt das Super AMOLED-Panel für einen sehr hohen Kontrast und guten Schwarzwert.

Emissionen: Gute Ergebnisse bei der Akkulaufzeit

Wer befürchtet hat, dass das dünne und leichte Tablet mit Achtkern-Prozessor und hochauflösendem Display den Akku geradezu leer saugt, den können wir an dieser Stelle beruhigen. Samsung hat einen fest verbauten Akku mit 7.900 mAh eingesetzt, mit dem man in der Praxis rund 14 Stunden lang am Stück das Display genießen kann. Damit werden die Werte der Konkurrenz im Highend-Bereich zwar nicht übertroffen, aber man liegt auf Augenhöhe zueinander. Die Laufzeit lässt sich deutlich verlängern, wenn man die Helligkeit herabsetzt, auf WLAN verzichten kann und von den vielfältigen Stromsparmodi Gebrauch macht. So bietet auch das Galaxy Tab S einen normalen Energiesparmodus, welcher die Leistung herab setzt und auf Wunsch sogar einen SW-Modus aufweist. Einen Schritt weiter geht der Ultra-Sparmodus. In diesem kann das Tablet in einen extrem eingeschränkten Zustand versetzt werden, womit nur noch ausgewählte Apps genutzt werden können. Hier hat man sich am eigenen Ultra-Sparmodus des Galaxy S5 orientiert, wobei dieser beim Smartphone aufgrund der Erreichbarkeit etwas mehr Sinn im Alltag macht.

Bei den Temperaturmessungen erzielt man etwas höhere Werte als die vorherigen Samsung Tablets oder die Konkurrenz von Sony und Apple. So liegen die Temperaturen normalerweise bei rund 30 Grad, bei Last aber auch gerne mal im Bereich von 38-40 Grad. Da die Höchstwerte aber eher im Gebiet der rückseitigen Kamera erreicht werden und im mittleren Tablet-Areal angesiedelt sind, fällt dies nicht negativ ins Gewicht.

In der Praxis: Top-Tablet – Aber kein Überflieger

Das neue Top-Modell im Test: Samsung Galaxy Tab S 10.05Bildquelle: notebookinfo.de | st
Rundes Erlebnis: Insgesamt ist das neue Galaxy Tab S ein absolutes Top-Modell geworden, die Leistung und Ausstattung ist aber dennoch nicht besser als bei der Konkurrenz oder gar den eigenen Vorgänger-Geräten TabPro und NotePro.

Das Samsung Galaxy Tab S 10.5 ist ein sehr gutes Tablet, daran besteht kein Zweifel. Das Super AMOLED-Display ist ein Traum, die Auflösung ein Augenschmeichler und es ist obendrein schmal und leicht. Darunter leidet weder die Leistung, noch die Akkulaufzeit. Beide Aspekte sind auf dem oberen Level angesiedelt. Das ist zwar positiv zu sehen, aber andererseits kann man es auch als Stillstand betrachten. Ja, dass Display ist hübsch, auf dem Papier steckt auch ein echter 8-Kern-Prozessor im Tablet, doch eben nur auf dem Papier. Die Auflösung, Akkulaufzeit und Rechenleistung gibt es so bereits bei Samsung selbst zu sehen oder sogar noch darüber. Bei der Leistung reist das Galaxy Tab 10.5 keine Bäume aus und siedelt sich auf dem Niveau der Snapdragon 800er-Serie an. Einige Werte sind besser, andere gar schlechter. Die Anzahl der Prozessorkerne alleine ist eben doch nicht alles.

Richtig gut hat uns dafür das Software-Konzept gefallen. Bis zu acht verschiedene Benutzerkonten mit eigenen Homescreens, Ordnern, Apps und obendrein ein Kindermodus mit verspielter, simpler Oberfläche für die Kleinen. Mit dazu gibt es einen Passwortschutz und eine maximale Nutzungsdauer, ein echtes Familientablet also. Weniger schön ist der Verzicht auf den genialen S-Pen Stylus, dieser war ein echter Mehrwert bei der Bedienung und Zeichnung bei vorherigen Tablet-Modellen von Samsung. Doch das Galaxy Tab S soll eben kein Business-Tablet sein sondern voll auf den Consumer-Bereich steuern.

Fazit

Ist das Samsung Galaxy Tab S 10.5 der neue Platzhirsch geworden? Nein, denn die Leistung und Auflösung sind nicht einmalig oder ein neuer Spitzenwert. Das Display ist mit Super AMOLED-Technik zwar eine echte Wucht, reicht alleine aber nicht dafür aus, ein echter Kaufgrund zu sein. Wer bereits ein Galaxy TabPro oder NotePro im Einsatz hat, der braucht sein Tablet nicht in den Ruhestand zu schicken. Der Octa-Core reicht nicht einmal aus um Tablets mit Snapdragon 800 zu schlagen, geschweige denn Modelle mit Snapdragon 801 oder dem kommenden Snapdragon 805. Am Ende bleibt ein hochwertiges, schnelles Tablet mit gutem Softwarepaket und klasse Display, das aber keine neuen Maßstäbe setzen kann.

459,99 EUR*zzgl. 4,99€ Versand
von Gravis.de | Händlerangabe: 27.03.15 10:50

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Testergebnisse im Detail
Die Einzelbewertungen im Überblick
  1. Erster Eindruck1,5 (Sehr gut)
  2. Display1,5 (Sehr gut)
  3. Eingabegeräte2,0 (Gut)
  4. Temperatur3,0 (Befriedigend)
  5. Lautsprecher2,5 (Gut)
  6. Akku und Energieverbrauch1,5 (Sehr gut)
  7. Software und Zubehör1,5 (Sehr gut)
  8. Verarbeitung1,5 (Sehr gut)
  9. Anschlüsse2,0 (Gut)
  10. Leistung (Spiele)1,5 (Sehr gut)
  11. Leistung (Anwendungen)1,5 (Sehr gut)
Benchmark
BenchmarksErzielter MesswertBestwert aller Tests
Google V84949 Pkt.Max. 10241 Pkt.
Sunspider1006.6 msMin. 285.6 ms
Smartbench 20126899 Pkt.Max. 9866 Pkt.
Linpack (Android)784496 MFLOPSMax. 1014670 MFLOPS
Geekbench 3 Single-Core948 Pkt.Max. 2761 Pkt.
Geekbench 3 Multi-Core2837 Pkt.Max. 5498 Pkt.
3DMark Ice Storm Extreme9334 Pkt.Max. 22461 Pkt.
3DMark Ice Storm Unlimited13614 Pkt.Max. 33046 Pkt.
NenaMark 259.7 fpsMax. 60.8 fps
Basemark ES 2.036.71 fpsMax. 59.98 fps
Basemark X Medium17710 Pkt.Max. 38175 Pkt.
Basemark X High7827 Pkt.Max. 28087 Pkt.
Antutu33092 Pkt.Max. 67413 Pkt.
Vellamo HTML52240 Pkt.Max. 5893 Pkt.
Vellamo Metal1446 Pkt.Max. 2704 Pkt.
Quadrant21338 Pkt.Max. 23945 Pkt.
Octane v14743 Pkt.Max. 9113 Pkt.
GFXBench 2.7 T-Rex HD Offscreen22.9 fpsMax. 49.7 fps
GFXBench 2.7 T-Rex HD Onscreen14 fpsMax. 40.6 fps
GFXBench 3.0 Manhatten Onscreen2.9 fpsMax. 22.2 fps
GFXBench 3.0 Manhatten Offscreen5.6 fpsMax. 29.8 fps
niedriger ist besserhöher ist besser
Akkulaufzeit
AuslastungErzielter MesswertBestwert aller Tests
Vollast3 Std. 10 Min.Max. 12 Std. 30 Min.
Maximal25 Std. 0 Min.Max. 50 Std. 59 Min.
Praxis14 Std. 0 Min.Max. 19 Std. 40 Min.
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