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Test Apple iPad Air 2 LTE 128GB Gold - Ein neuer Stern am Tablet-Himmel

Im Test prüfen wir das Apple iPad Air 2 auf Herz und Nieren. Die Konkurrenz auf dem Tablet-Markt ist immens und auf den ersten Blick unterscheiden sich die Tablets der Air-Generation nur marginal. Unter der Haube hat Apple allerdings kräftig nachgelegt und präsentiert ein pfeilschnelles Tablet mit dem Apple A8X Prozessor, einem schlankeren Gehäuse und einer verbesserten iSight Kamera. Mehr Infos findet ihr in unserem Testbericht.

Einleitung: Dünner, schneller, schärfer

Im Test: Das blitzschnelle iPad Air 2 von Apple.Bildquelle: notebookinfo.de | st
Fotogalerie (9)
Rückkehr des Königs: Apple stellt die neue Generation des iPads vor.

Der September und Oktober waren gefüllt mit neuen Produkten von Apple. Auf die Vorstellung des iPhone 6 und iPhone 6 Plus sowie der Apple Watch folgte nun ein 5K iMac, der aktualisierte Mac mini und die neuen iPads. Während das iPad mini nur ein marginales Update spendiert bekommen hat, sieht das beim iPad Air zumindest innerlich anders aus. Optisch hat sich nämlich nur wenig geändert, auch wenn das iPad Air 2 18% schlanker ist als sein Vorgänger. Das Design ist fast identisch und ist noch nicht an die extrem abgerundeten Ecken der neuen iPhones angelehnt.

Im Gegensatz zum iPhone muss man beim iPad auch nicht mit einer Kameralinse leben, die aus dem Gehäuse heraus steht. Dabei ist das iPad Air 2 sogar noch dünner geworden als das iPhone 6. Alles ist allerdings auch beim iPad Air Nachfolger nicht besser geworden, denn aufgrund der geringen Bauhöhe hat zumindest der Akku etwas gelitten. Die Kapazität ist niedriger, die Akkulaufzeit erwies sich im Test aber dennoch als sehr gut. Apple setzt außerdem erstmals auf 2 GB Arbeitsspeicher und einen Prozessor mit gleich drei Kernen anstelle der gewohnten Dual-Core-Variante.

Ob sich das Upgrade für iPad Air Besitzer oder der direkte Einstieg in die Tablet-Welt mit dem Apple iPad Air 2 wirklich lohnt, klären wir in unserem ausführlichen Testbericht.

Gehäuse: Der Blick vom Thron herab

Bei der Verarbeitungsqualität liegt Apple seit Jahren an der Spitze. Da sich am Design gegenüber dem Vorgängermodell kaum etwas geändert hat, weiß das iPad Air 2 auch in Punkte Gehäuse wieder zu begeistern. Bei der Bautiefe liegt das neue iPad bei 6,1 mm gegenüber 7,5 mm beim ersten Modell richtig gut im Rennen. Damit ist das iPad Air 2 sogar deutlich flacher als das sehr schlanke iPhone 6, das es auf 6,9 mm bringt. Am Design selbst hat sich hingegen fast nichts verändert. Man bekommt immer noch das gleiche Grundaussehen wie beim Vorgänger präsentiert, dies schließt auch wieder die beiden Lautsprecheröffnungen am unteren Gehäuserand und die metallischen Lautsprecherwippen, sowie den Power Button mit ein. Die Anordnung wurde im Gegensatz zum iPhone 6 und iPhone 6 Plus beim iPad nicht verändert, was aber hier auch nicht nötig war.

Im Test: Das blitzschnelle iPad Air 2 von Apple.Im Test: Das blitzschnelle iPad Air 2 von Apple.Bildquelle: notebookinfo.de | st
Noch dünner: Das Gehäuse ist 18% schmaler als beim Vorgängermodell ausgefallen.

Das schlanke Gehäuse sorgt dafür, dass das Gewicht auch noch einmal weiter reduziert werden konnte. So wiegt das Apple iPad Air 2 trotz Aluminium-Unibody-Gehäuse nur 437 Gramm bzw. 444 Gramm in der Variante mit LTE-Modem. Die Gewichtsunterschiede fallen allerdings im Alltag kaum auf, wog doch bereits das iPad Air 1 nur noch 469 Gramm. Durch die kompakte Bauweise mussten allerdings kleine Abstriche beim Akku vorgenommen werden bzw. dessen Kapazität. Verzichtet werden muss auch auf den durchaus praktischen Sperrschalter am Gehäuserand. Dieser konnte wahlweise zum Stummschalten oder für die Orientierungssperre eingesetzt werden. Wer länger die Lautstärketaste zum Verringern selbiger drückt, bekommt sein Tablet zwar ebenfalls flott stumm. Praktischer war allerdings die mechanische Taste. Auch die Orientierung lässt sich über zwei Fingergesten feststellen, wir hätten aber lieber unseren heißgeliebten Schalter am Gehäuse zurück.

Hinzugekommen ist dafür Touch ID im Homebutton. Damit findet der Fingerabdruckscanner nun auch Einzug in die iPad-Reihe von Apple. Der Sensor reagiert dabei größtenteils sehr schnell und zuverlässig und ermöglicht es beim Auflegen des Fingers das iPad direkt zu entsperren. Auch Einkäufe können damit im iTunes und App Store auf Wunsch verifiziert werden, gleiches gilt auch für Drittanbieter Apps, die Touch ID Unterstützung anbieten. Dabei ist es egal ob es sich etwa um Banking Apps oder Passwort-Tools handelt. Wie schon sein Vorgänger liegt auch das iPad Air 2 sehr gut und sicher in der Hand. Die Ränder sind zwar nicht sehr schmal, sorgen aber für sicheren Halt und eine perfekte Bedienbarkeit des Tablets. Fingerabdrücke sind im Grunde nur auf dem metallischen Apple Logo auf der Rückseite und dem Touchscreen selbst auszumachen.

Ausstattung: Verbesserte Kamera, schnelleres WLAN und Support für 20 LTE-Bänder

Im Test: Das blitzschnelle iPad Air 2 von Apple.Bildquelle: notebookinfo.de | cw
Bessere Kameras: Apple hat sowohl die Rück- als auch die Vorderkamera verbessert, womit nun eine sehr solide Fotoqualität geboten wird.

Apple hat beide Kameras im iPad Air 2 einer Frischzellen Kultur unterzogen. So löst die hintere Hauptkamera nun mit 8 Megapixel auf, bietet Autofokus, in der Software gibt es außerdem den Belichtungsregler und auch Panoramaaufnahmen sind mit bis zu 43 Megapixel möglich. Features die man so auch von den neuen iPhones kennt. Aber nicht nur aufgrund des fehlenden LED-Blitzes ist der Sensor im iPad Air 2 etwas schlechter einzustufen. Für ein Tablet können sich die Fotos und Videos aber dennoch sehen lassen. Videos lassen sich maximal in 1080p bei 30 fps aufzeichnen, auch Zeitlupenvideos bei 120 fps und Zeitrafferaufnahmen sind möglich. Ein Bildstabilisator für Videos und Fotos ist integriert. Die 1,2 MP Frontkamera reicht für Facetime und Selfies in der Regel ebenfalls aus.

Für unseren Test hat uns Apple die LTE-Variante des iPad Air 2 zur Verfügung gestellt, diese unterstützt den Cat 4 Standard und 20 LTE-Bänder, identische Werte wie beim iPhone 6 erwarten uns somit hier. Das neue iPad bietet erstmals Support für den ac-Standard, die Zweikanal-Technik im 2,4 GHz und 5 GHz-Bereich gab es aber bereits beim Vorgänger, wie auch das MIMO-Verfahren. Unklar ist noch die NFC-Thematik, einige Fotos der Komponenten im inneren deuten auf einen verbauten NFC-Chip hin, allerdings bewirbt Apple diesen nicht und hat den Chip wohl wenn auch deaktiviert. Bluetooth 4.0 LE sorgt für unkomplizierte Verbindungen mit diversem Zubehör, auch die Verbindung mit iPhone und MacBook profitiert davon. So können mit iOS 8 nun auch Gespräche und SMS an das iPad weitergeleitet werden. Die Gespräche selbst werden allerdings über das iPhone aufgebaut, auch beim LTE-Tablet. Die Verbindung von iPhone, iPad und Mac sind durch die neue Version von IOS noch weiter verbessert worden. Dateien können nun via AirDrop direkt zwischen iPhone, iPad und Mac ausgetauscht werden und diese werden bei Verwendung von iCloud und iCloud Drive auch stets synchron gehalten.

Im Test: Das blitzschnelle iPad Air 2 von Apple.Im Test: Das blitzschnelle iPad Air 2 von Apple.Bildquelle: notebookinfo.de | st
Touch ID: Neu ist auch der Fingerabdruckscanner beim iPad Air der 2. Generation.

Bei den Farben hat sich wie auch bei der Speicherausstattung etwas getan. So gibt es das iPad Air 2 nun auch in goldener Option, neben Silber und Spacegrau. Auch bei den Speicheroptionen hat man das Tablet der iPhone-Reihe entsprechend angepasst. Das iPad Air 2 gibt es wahlweise mit 16, 64 oder 128 GB Flashspeicher, auch LTE-Optionen stehen zur Verfügung. Das kleinste Basismodell mit WLAN und 16 GB kostet 489 Euro, die Speicherupgrades kosten jeweils 100 Euro. Wir empfehlen dabei zur mittleren Version mit 64 GB zu greifen, da hier ausreichend Platz für Fotos, Videos, Serien, Magazine und Apps vorhanden ist.

Technische Daten

Display:9.7" IPS TouchAuflösung:2048 x 1536
Prozessor:Apple A8X / 1.5 GHzGrafikkarte:PowerVR GXA6850
Festplatte128 GBRAM:2 GB
Plattform:iOS 8.0
Akkulaufzeit:10 Std.Gewicht:0.44 kg
B x H x T:16.95 cm x 24 cm x 0.61 cmFarbe:weiß Gold

Leistung: Performance-Monster dank 2 GB RAM und neuer 3 Kern CPU

Im Test: Das blitzschnelle iPad Air 2 von Apple.Im Test: Das blitzschnelle iPad Air 2 von Apple.Bildquelle: notebookinfo.de | cw
Gewaltige Werte: Der neue Triple-Core-Prozessor sorgt zusammen mit der GPU und 2 GB RAM für neue Bestwerte in einigen Benchmarks.

Bei der Präsentation des iPad Air 2 hatte Apple mit einer nicht zu unterschätzenden Leistungssteigerung gegenüber dem letztjährigen Modell geworben. Die Versprechungen waren dabei nicht übertrieben, wie die Benchmark- und Alltagstests deutlich machen. Der neue Apple A8X schlägt den im iPhone 6 und iPhone 6 Plus verbauten A8 zum Teil sehr deutlich. Erstmals setzt auch Apple auf mehr als zwei Kerne beim Prozessor, aber nicht die gewohnte Quad-Core-Variante vieler Android und Windows Tablets. Stattdessen kommt, zugegebenermaßen etwas ungewöhnlich, eine CPU mit drei Kernen zum Einsatz, etwas dass man bisher so fast nur von der Microsoft Xbox 360 kannte. Jeder einzelne der drei Kerne taktet dabei mit 1,5 GHz, beim Vorgänger war noch der A7 mit 1,4 GHz mit zwei Kernen verbaut worden. Der Level 2 Cache wurde ebenso wie der Arbeitsspeicher verdoppelt, womit der L2 Cache nun bei 2 MB und der RAM bei 2 GB liegt.

Der Wunsch nach 2 GB RAM war dabei schon lange vorhanden, auch wenn das System mit 1 GB absolut flüssig lief und auch Apps kein echtes Problem für die damalige Hardware darstellten. Anders sah dies allerdings beim Surfen im Web mit dem iPad aus. Die letzten Generationen inklusive iPad Air hatten hier durchaus einen kleinen Flaschenhals. Da Surfvergnügen war zwar völlig in Ordnung, aber beim Nutzen von mehreren offenen Tabs mussten diese beim Wechsel zwischen diesen und beim App Wechsel stets neu in den Speicher geladen werden.

Hier können wir nun endgültig bestätigen, dass auch dieses Manko beseitigt wurde. Dafür dürfte nicht nur die stärkere CPU, sondern in erster Linie die Verdopplung des Arbeitsspeichers verantwortlich sein. Testweise hatten wir im Hintergrund den App Store und iTunes Store geöffnet, sowie Dokumente in Pages und Keynote geöffnet. Anschließend wurde Safari gestartet und über 10 Tabs mit Foren und bildreichen Webseiten geöffnet. Beim Wechsel der Tabs und auch beim Wechseln der aktiven App gab es keinerlei Reload-Aktionen mehr. Die Webseiten verblieben also komplett im Arbeitsspeicher des iPad Air 2. Für alle die sehr häufig und viel im Web mit dem Tablet unterwegs waren bzw. sind ist dies ein nicht zu unterschätzender Fortschritt.

Neben dem A8X Triple-Core 64-Bit Prozessor findet sich auch die aktuell modernste und stärkste PowerVR GPU im Tablet wieder. Die Leistung der GPU, in diesem Fall die PowerVR GX6650 Einheit, wird aber zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht ausgereizt. Spiele liefen auch auf dem iPad Air bereits flüssig und das System ebenfalls. Zwar gibt es erste Spiele die die neue Metal API von iOS 8 nutzen, doch diese Games laufen eben auch bereits mit dem iPad Air der 1. Generation und ab dem iPhone 5s aufwärts. Die verbesserte Grafik zeigt sich etwa in Asphalt 8 durch Wettereffekte und mehr Fahrzeuge auf der Strecke.

Wie schon beim iPhone 6 und 6 Plus steckt auch im iPad Air 2 der M8 Motion Co-Prozessor, welcher sich um sämtliche Bewegungsrelevante Berechnungen der Sensoren kümmert, auch der Barometer Chip findet sich im neuen Tablet von Apple wieder.

Noch unterstützen nicht alle Benchmarks die neue Hardware problemlos, im Test lieferte uns etwa GFX Bench keinerlei Ergebnisse ab. Die Werte in Geekbench 3 und in Browsertests wussten dafür aber zu begeistern, besonders die Multi-Core-Leistung des iPad Air 2 ist bis dato die Beste die gemessen wurde.

Display: Gutes und hochauflösendes Display ohne echte neue Highlights

Dem Display hat sich Apple beim Nachfolger ebenfalls angenommen, die Änderungen fallen allerdings doch eher marginal aus. Das 9,7-Zoll große Display mit IPS-Panel löst weiterhin mit 2.048 x 1.536 Pixeln auf und bringt es somit erneut auf 264 ppi Pixeldichte. Die Farben sind klar und auch die Helligkeit geht mit 340 bis 375 Candela in Ordnung und liegt in etwa gleichauf mit dem Vorgänger. Der Kontrast und Schwarzwert sind beide als überdurchschnittlich zu bewerten, echte Highlights sollte man aber nicht erwarten. Die Qualität des Bildschirms bewegt sich dennoch im Rahmen der Spitzenmodelle. Die geringe Bautiefe sorgte nun auch dafür, dass Apple keine extra Schichten mehr zwischen Display und Touchpanel einplant, sondern ein vollständig laminiertes Display nutzt. Neu ist das allerdings nicht, denn auf diese Technik setzt auch Acer bei seinen neueren Tablets oder Apple selbst bei seinen iPhones. Die Anti-Reflexionsbeschichtung sorgt auch lediglich für minimal weniger Spiegelungen.

Emissionen: Kleinerer Akku, aber immer noch sehr lange Laufzeit

Der Akku im iPad Air 2 hat eine geringe Kapazität als im letztjährigen Air-Modell. Dies wirkt sich auch minimal auf die Akkulaufzeit aus. Unter voller Last konnten wir allerdings sogar eine Steigerung feststellen, was auch iOS 8.1 und dem neuen System-on-a-Chip (SoC) zu verdanken sein könnte. Mit rund 4,3 Stunden konnten hier sehr gute Werte erreicht werden. Wer hingegen auf Gelegenheitsspielchen zwischendurch setzt und ansonsten eher Videos schaut, normale Programme verwendet und in Social Networks und im Web unterwegs ist, der kann mit rund 14 Stunden Laufzeit rechnen. Damit ist das iPad Air 2 zwar etwas schneller leer als der Vorgänger, insgesamt liegt das Tablet aber immer noch in der Spitzengruppe.

Die Temperaturen fallen wohl aufgrund der stärkeren Hardware etwas höher aus, ohne dabei allerdings jemals unangenehm heiße Stellen am Gehäuse zu verursachen. Im Standardbetrieb sind die Werte meistens unter 30 Grad angesiedelt und auch bei langer Auslastung der Komponenten am Stück erreicht das Alu-Gehäuse nur selten Werte über 35 Grad.

In der Praxis: Das aktuell schnellste Tablet auf dem Markt

Im Test: Das blitzschnelle iPad Air 2 von Apple.Bildquelle: notebookinfo.de | st
Steht gut da: Apple liefert mit dem iPad Air 2 ein unglaublich leistungsstarkes Tablet ab.

Wenn uns eine Sache beim iPad Air noch gestört hatte, dann war es das immer wieder auftretende neu laden von Tabs im Safari Browser. Dieser zugegebenermaßen für einige sehr nervende Aspekt wurde nun ausgemerzt. Die Hardware im Apple iPad Air 2 ist Rekordverdächtig, dass beweisen Praxistests und auch Benchmarks gleichermaßen. Der Triple-Core-Prozessor und die neue GPU verrichten zusammen mit nun endlich 2 GB RAM einen großartigen Dienst im schlanken Tablet von Apple.

Für einige mag dies bereits Grund genug sein, um ein Upgrade vom iPad Air vorzunehmen. Andere erfreuen sich zusätzlich an Touch ID, den deutlich besseren Kameras und dem schlankeren Gehäuse. Spiele werden aber wohl nicht in absehbarer Zeit die Hardware im iPad Air 2 ausreizen. Nicht grundlos hatte Apple wohl auch Produktivätsapps auf der Keynote genutzt um die Leistung im Tablet zu demonstrieren. Wer möglichst viel Umsatz generieren möchte, der sorgt in der Regel auch dafür, dass ältere Generationen von Tablets bei seinen Games unterstützt werden. Auf dem Papier und in Benchmarks beweist aber auch die PowerVR GX6650 GPU zu was sie wohl im Leisten zu Stande wäre. Es bleibt abzuwarten und zu hoffen, dass zukünftig mehr Spielehersteller die Hardwareleistung zumindest für verbesserte Effekte nutzen werden.

Perfekt ist aber auch das iPad Air 2 nicht, vermisst man doch den Schalter für die Stummschaltung bzw. Orientierungssperre. Auch in Sachen Multitasking und Multi-User-Verwaltung muss Apple möglichst mit iOS 9 oder früher nachziehen. So schön Touch ID und Family Sharing auch sein mögen, mehrere Benutzerkonten können dennoch nicht angelegt werden, was zumindest für Familien und Menschen die ihr iPad doch gerne mal an Freunde weiterreichen störend ist.

Fazit

Das Apple iPad Air 2 ist ein wahres Ungeheuer was die reine Leistung betrifft. Der Apple A8X und der doppelt so große Arbeitsspeicher sorgen dafür, dass die Performance absolut grandios ausfällt. Endlich können auch über 10 Tabs gleichzeitig geöffnet sein, ohne dass diese beim Tab- oder App-Wechsel ständig neu in den RAM geladen werden müssen. Die wahre Leistung der CPU und GPU wird man aber wohl vorläufig nicht im Praxisalltag feststellen können und somit muss man sich vorerst mit Benchmarkwerten und einer Wahnsinnsleistung bei Safari begnügen.

Erste Spiele zeigen bereits auf, wo die Reise hingehen könnte. Die Verarbeitung ist auch beim iPad Air 2 wieder extrem hochwertig ausgefallen und auch die Kameras konnten deutlich verbessert werden. Auf der Softwareseite wünschen wir uns hingegen möglichst in absehbarer Zeit Multi-Window und bessere Multitasking-Funktionen, sowie die Option zum Einrichten von mehreren Benutzerkonten auf dem iPad.

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von Comtech | Händlerangabe: 01.10.16 01:35

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Testergebnisse im Detail
Die Einzelbewertungen im Überblick
  1. Erster Eindruck1,0 (Sehr gut)
  2. Display1,5 (Sehr gut)
  3. Eingabegeräte2,0 (Gut)
  4. Temperatur1,5 (Sehr gut)
  5. Lautsprecher2,0 (Gut)
  6. Akku und Energieverbrauch1,5 (Sehr gut)
  7. Software und Zubehör1,5 (Sehr gut)
  8. Verarbeitung1,0 (Sehr gut)
  9. Anschlüsse1,5 (Sehr gut)
  10. Leistung (Spiele)1,0 (Sehr gut)
  11. Leistung (Anwendungen)1,0 (Sehr gut)
Benchmark
BenchmarksErzielter MesswertBestwert aller Tests
Google V89737 Pkt.Max. 10241 Pkt.
Sunspider285.6 msMin. 285.6 ms
Geekbench 3 Single-Core1815 Pkt.Max. 2761 Pkt.
Geekbench 3 Multi-Core4519 Pkt.Max. 5498 Pkt.
PassMark Performance Test Mobile3966 Pkt.Max. 8229 Pkt.
3DMark Ice Storm Unlimited21539 Pkt.Max. 33046 Pkt.
Octane v19113 Pkt.Max. 9113 Pkt.
niedriger ist besserhöher ist besser
Akkulaufzeit
AuslastungErzielter MesswertBestwert aller Tests
Vollast4 Std. 15 Min.Max. 12 Std. 30 Min.
Maximal25 Std. 0 Min.Max. 50 Std. 59 Min.
Praxis14 Std. 35 Min.Max. 19 Std. 40 Min.
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