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Test LG G3 (D855) 16GB Schwarz - Das neue Flaggschiff betritt den Ring

Mit dem LG G3 möchte man direkt gegen das Sony Xperia Z2, HTC One M8 und Samsung Galaxy S5 antreten und die Kontrahenten möglichst gar übertrumpfen. Die verbaute Hardware der Top-Modelle ähnelt sich extrem, umso wichtiger ist es auf die besonderen Merkmale hinzuweisen. LG will vor allem mit der Software und Kamera die potenziellen Käufer für sich gewinnen. Zudem spielt das hochauflösende Quad-HD-Display eine der größten Rollen. Wir sehen uns das LG G3 im Test genauer an.

Einleitung: Quad HD & Laser-Autofokus sollen die Konkurrenz das Fürchten lehren

Im Praxistest: Das neue LG G3 mit QHD-Display Bildquelle: notebookinfo.de | st
Fotogalerie (13)
Kampf um die Spitze: LG schickt das G3 in das Rennen um die Krone des besten Highend-Smartphones.

Dass das G3 das neue Flaggschiff von LG ist steht außer Frage, denn nicht grundlos wurden unzählige Journalisten nach London eingeladen, um der offiziellen Präsentation des LG G3 beizuwohnen. Vor Ort hatten auch wir die Möglichkeit bereits erste Eindrücke zu sammeln und nun ist auch das entsprechende Testsample bei uns eingetroffen. Beim Testgerät handelt es sich um die schwarze Ausführung des LG G3 mit 16 GB Flashspeicher, welche mit 2 GB Arbeitsspeicher ausgestattet ist. Im Handel gibt es das G3 zum Launch noch in goldener und weißer Farbgebung und obendrein mit 32 GB Flashspeicher und dort dann auch mit 3 GB Arbeitsspeicher. Die Performance-Unterschiede kommen dabei aber eher nur in Benchmark-Ergebnissen zum Tragen, denn im Alltag rennt auch das „kleinere“ LG G3 mehr als flott.

Kabelloses Laden, Laser-Autofokus, QHD-Display, Quick Circle Case, Smart Notice, Knock Code und andere Buzzwörter fliegen einem beim ersten Aufeinandertreffen mit dem LG G3 um die Ohren. Was sich dahinter verbirgt und ob die klangvollen Namen auch für nützliche Features stehen, klärt unser Testbericht zum LG G3.

Gehäuse: Metallic-Optik und hochwertiger Kunststoff

Viele Diskussionen und Gerüchte gingen vorab um das sagenumwobene LG G3 im Netz umher. Teil dieser Gerüchte war auch immer ein mögliches Gehäuse aus Metall bzw. Aluminium. Am Ende hatte man sich bei LG allerdings dagegen entschieden und setzt doch erneut auf Kunststoff, dafür will man bei der Gesprächsqualität und dank des austauchbaren Akkus Pluspunkte sammeln. Die Rückseite des G3 hat allerdings eine Optik spendiert bekommen, die an Aluminium erinnert. Obendrein sieht das Gehäuse des Smartphones nicht nur edel aus, sondern ist auch gut verarbeitet, stabil und kein Magnet für unschöne Fingerabdrücke, wie etwa beim Vorgänger.

Im Praxistest: Das neue LG G3 mit QHD-Display Im Praxistest: Das neue LG G3 mit QHD-Display Bildquelle: notebookinfo.de | st
Kein Aluminium: Das Gehäuse des LG G3 ist allerdings dennoch sehr schick anzusehen und gut verarbeitet.

Die seitlichen Ränder rund um das Gehäuse sind extrem schmal und auch der Rand ober- und unterhalb des Displays fällt angenehm klein aus und beherbergt etwa die Frontkamera und das Logo von LG. Rund 75% der Gehäusefront werden laut LG vom Display beansprucht, weshalb das Smartphone trotz des 5,5 Zoll Bildschirms noch recht gut in der Hand liegt und angenehm bedienbar bleibt. Diese Werte erreicht LG auch dadurch, dass weder an der Front, noch an den Seiten Knöpfe zur Bedienung zu finden sind. Die Steuerung von Lautstärke und Co. erfolgt wieder durch die Tasten auf der Rückseite und den bekannten, aber beim LG G3 verbesserten Rear-Key-Taster. Gewichtstechnisch bringt es das neue Modell auf 151 Gramm. LG verbaut im Gehäuse einen einzelnen Lautsprecher mit 1 Watt Leistung, dieser leistet einiges und sorgt für eine gute Klangkulisse, auch wenn etwa der Boom-Sound und die Lautsprecher-Grill-Optik bei HTC hier weiterhin als besser einzuordnen sind.

Ausstattung: Jede Menge Funktionen und eine verbesserte UI

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Schnappschuss: Die Kamera hat 13 MP und liefert durchaus ansehnliche Ergebnisse ab.

Besonderen Wert bei der Entwicklung des G3 hat LG auf die eigene Oberfläche und die Apps gelegt, aber auch die Kamera und deren Features zählt zu den wichtigsten Eckpunkten. Auf dem Papier hört sich das ganze durchaus beeindruckend an: 13 Megapixel, LED Dual-Blitz, Sprach- und Gestenauslösefunktionen, HDR, Autofokus per Laser, OIS+ Bildstabilisator, 8x digitaler Zoom und die Möglichkeit Videos in QHD-Qualität aufzunehmen. In der Tat hinterlässt die Kamera bei den ersten Testfotos auch einen guten bis sehr guten Eindruck. Die Kamera fokussiert flott neu und kommt auch mit schnelleren Bewegungen noch ordentlich klar. Die Aufnahmen sehen dazu bei Sonnenschein gut bis sehr gut aus und die QHD-Videos sind einen Blick wert, auch wenn diese natürlich nicht im Geringsten an die bereits hinterlegten Beispielfilme heranreichen können. Für die beliebten Selfie-Freunde ist die Frontkamera (2,1 MP) und auch die Hauptkamera bestens geeignet. Letztere da es durch einfache Handgesten möglich ist die Selbstauslösefunktion des Smartphones zu nutzen. So lässt sich das Handy auch einfach passend aufstellen, man bringt sich und evtl. Freunde in Position und erteilt einen Sprachbefehl oder nutzt eine entsprechende Geste für den eigentlichen Schnappschuss. Alles in allem überzeugt die verbaute Kamera, vor allem dank dem Bildstabilisator, der Software und schnellen Fokussierung.

In Sachen Verbindungsoptionen und Übertragungen fährt LG alle wichtigen Optionen auf. LTE der Kategorie 4, WLAN nach den Standards 802.11 a/b/g/n/ac, Bluetooth 4.0, NFC, DLNA, Miracast, UKW-Radio und GPS bzw. Assisted GPS für die Navigation. Einer schnelleren Datenübertragung und der kabellosen Verbindung von Zubehör und dem Streamen von Inhalten auf den TV steht also praktisch nichts im Wege. Mit 16 GB Flashspeicher ist die Ausstattung im soliden Bereich beim günstigeren LG G3. Der Speicher kann allerdings auch um bis zu 2 TB erhöht werden, was allerdings nur ein theoretischer Wert ist, immerhin gibt es gerade einmal MicroSD-Karten mit einer Kapazität von 128 GB im Handel.

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Austauschoption: Der Akku im LG G3 lässt sich problemlos wechseln oder gegen einen zweiten Akku austauschen bei Bedarf.

LG überzieht Google Android 4.4.2 KitKat mit der eigenen Optimus-Oberfläche in der Version 3.0. Diese ist deutlich weniger bunt und verspielt als noch die Variante die man etwa vom LG G2 kannte. Die Icons und Fenster sind nun flacher gestaltet und orientieren sich etwas stärker an Apple iOS 7 und dem kommenden Android L. Die Anpassungen selbst sind allerdings nicht so gewaltig wie etwa beim Samsung Galaxy S5 oder dem HTC One M8 ausgefallen, was den meisten Nutzern entgegen kommen sollte. Die Knock Code Funktionen und bekannte Features wie QSlide, Quick Remote, Dual-Window und Co. sind auch beim G3 wieder mit dabei. Somit ist es etwa möglich mehrere Apps gleichzeitig zu nutzen, um zum Beispiel Bilder direkt in eine Mail herüber zu ziehen. Knock Code kann unter anderem für bessere und sichere Bildschirmsperren verwendet werden. Wer das LG G3 erwirbt, der erhält auch Zugang zu einigen Features von McAfee Security und der Möglichkeit das G3 per Fernzugriff zu sperren, Daten zu löschen oder komplett untauglich zu machen. Weiterhin können Fotos, Ordner und einzelne Dateien geschützt werden, somit sind diese nicht für Fremd- oder Gastbenutzer einsehbar, auch nicht wenn das Smartphone an den PC angeschlossen wird. Für den einen oder anderen sind dies sicherlich nützliche Features und ein echter Pluspunkt, was auch für den eigentlichen Gastmodus auf dem Smartphone gilt.

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Gute Software: Die Oberfläche und LG eigenen Anpassungen können im Praxiseinsatz überzeugen.

Smart Notice und Smart Keyboard sind hingegen komplett neue Features. So informieren einen die Smart Notice-Tafeln auf dem Homescreen etwa über wichtige Termine oder einfach nur über das anstehende Wetter. Somit muss man nicht erst in die Wetter App gehen und sich die Voraussage anschauen, sondern bekommt direkt mitgeteilt, dass man einen Schirm einpacken soll. Die Smart Notice-Funktion wird aber auch dafür genutzt, um den Anwender etwa daran zu erinnern, dass man einen verpassten Anruf hatte und seit z.B. 3 Stunden nicht zurückgerufen hat. Bekanntlich vergisst man so etwas ja doch einmal und die kleine Zahl am Telefon App Icon wird auch gerne mal übersehen bzw. vergessen. Ebenfalls möglich ist die Anzeige von Apps, die etwa lange nicht genutzt wurden und unnötig Speicherplatz wegnehmen und die Empfehlen eben diese zu entfernen. Smart Cleaning gibt hier obendrein Auskunft über den belegten und freien Platz, Infos und die Option temporäre Daten auch direkt wieder entfernen zu lassen. Die Tastatur von LG wurde ebenfalls verbessert und erlaubt nun etwa eine Größenveränderung für ein schnelleres und bequemeres Schreiben, sowie eine intelligente und schnellere Korrektur. Wer sich verschreibt, der kann nun einfach mit dem Finger die Leertaste berühren und festhalten und darüber streichen und so den Cursor an die gewünschte Stelle verschieben. Dies ist eine durchaus nützliche Komfort-Funktion und geht allemal schneller und besser von der Hand als das mühsame verschieben des Cursors mit dem Finger.

Technische Daten

Display:5.5" IPSAuflösung:1440 x 2560
Prozessor:Qualcomm Snapdragon 801 (8974-AC) / 2.5 GHzGrafikkarte:Qualcomm Adreno 330
Festplatte16 GBRAM:2 GB
Plattform:Android 4.4 KitKat
Akkulaufzeit:7,17 Std.Gewicht:151 g
B x H x T:7.46 cm x 14.63 cm x 0.9 cmFarbe:schwarz

Leistung: Starke Werte für das LG G3

Entgegen ersten Gerüchten schlägt im Herzen des LG G3 kein Snapdragon 805, sondern wie bei der Konkurrenz von Samsung, HTC und Sony ein Qualcomm Snapdragon 801. LG verbaut den MSM8974_AC Quad-Core mit 2,5 GHz Taktung. Diesem steht Qualcomms Adreno 330 zur Seite, ebenso 2 GB RAM in der 16 GB Variante des LG G3. Wenig verwunderlich also, dass das neueste Smartphone aus dem Hause LG alle Aufgaben im Testfeld problemlos meistern konnte. Die Navigation im Netz läuft schnell und ohne unschöne Verzögerungen ab, gleiches gilt auch für die Bewegungen durch die Oberfläche oder das Abspielen von Videos. Lediglich beim Einsatz der Dual-Window-Funktion bei der mehrere Apps gleichzeitig auf dem Bildschirm aktiv genutzt werden können, kann es zu spürbaren Verzögerungen kommen.

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Kraftprotz: Aktuelle Spiele und alltägliche Aufgaben bewältigt das G3 absolut problemlos.

Für Spieler ist das LG G3 eine wahre Freude, denn zum einen ist mehr als genug Leistung für die aktuellen Top Games vorhanden und zum anderen sehen diese auf dem Quad HD-Bildschirm auch noch umwerfend gut aus. Wer sich für das Smartphone entscheidet, der sollte auch in naher Zukunft noch über ein Modell mit ausreichend Leistungsreserven für kommende Highend-Apps gesegnet sein. Wir denken hier etwa an den Shooter Modern Combat 5 von Gameloft, welcher ein paar extra Effekte wie SSAO für die Top-Modelle bieten wird.

Display: Quad HD für ein noch schärferes Erlebnis

Eines der großen Highlights des LG G3 ist ohne jede Frage das Display bzw. die Auflösung. Während die meisten Smartphones eine FullHD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel aufweisen, geht LG hier noch ein gutes Stück weiter. Stolze 2.560 x 1.440 Pixel weist das 5,5 Zoll große IPS-Panel auf, womit man bei der Pixeldichte von rund 538 ppi liegt. Die Leuchtkraft des Bildschirms liegt bei voller Helligkeit in etwa zwischen 320 und 380 Candela und der Kontrastwert pendelt sich bei knapp unter 1000:1 ein. In Sachen Helligkeit liegen Samsung und HTC also etwas weiter vorn, während sich das G3 in etwa auf Höhe des Xperia Z2 von Sony bewegt. Die höhere Auflösung macht sich allerdings positiv bemerkbar. Besonders deutlich wird dies aber erst, wenn man auch entsprechend hochauflösende Bilder oder Videos auf dem Display betrachtet. LG hat zur Demonstration etwas Material vorinstalliert und wer dieses selbst begutachtet oder einem Freund zeigt, der wird in jedem Fall staunende Blicke zu Gesicht bekommen. Das QHD-Display des LG G3 ist also ohne jede Frage ein echter Augenschmeichler, auch Farben gibt das Display klar und satt wieder. Wer also gerne Filme, Serien oder Fotos auf dem Handy betrachtet, der wird seine wahre Freude haben.

Emissionen: Display ein echter Akkusauger

LG betonte vorab immer wieder, dass das G3 trotz der hohen Displayauflösung und dank des 3.000 mAh starken Akkus sehr solide oder gar gute Werte bei der Akkulaufzeit aufweisen sollte. In unserem Praxistest können wir diesen Aussagen aber nur sehr bedingt zustimmen, denn im Durchschnitt ist bereits nach rund siebeneinhalb bis acht Stunden Schluss. Wer gerne zockt, der muss nach etwas über zweieinhalb Stunden die nächste Steckdose aufsuchen. Allerdings bewegt sich das LG G3 hier in einem recht normalen Rahmen. Das HTC One M8, Samsung Galaxy S5 und Sony Xperia Z2 weisen allesamt längere, teils sogar deutlich längere Akkulaufzeiten auf. Einen extremen Energiesparmodus wie bei der Konkurrenz sucht man beim LG Smartphone obendrein vergeblich. Zwar passt das Smartphone die Leistung und Helligkeit automatisch an die Notwendigkeiten und Gegebenheiten an, aber auch dadurch werden am Ende wohl eher selten 10 Stunden Laufzeit erreicht werden können.

Wer praktisch alle Kommunikationsfeatures wie NFC, Bluetooth, WLAN und Co. kappt und die Helligkeit auf das Minimum reduziert erhält zwar rund 13 Stunden Laufzeit beim LG G3, aber wirklich praxisnah wäre dieser Wert am Ende eher nicht. Man kann also getrost sagen, dass das hochauflösende Display auch einen Nachteil mit sich bringt und das ist die etwas unterdurchschnittliche Akkulaufzeit. Immerhin lässt sich der Akku aber austauschen und ggf. gegen einen zweiten Akku ersetzen. Das LG G3 lässt sich obendrein kabellos aufladen. Eine spezielle Ladestation gibt es ebenfalls im Handel, welche bei einigen Händlern auch Teil einer kostenlosen Beigabe im Rahmen von Vorbestellungsaktionen war.

Unter längerer Last wird das LG G3 bis zu 40 Grad warm, was auch an der leistungsstarken Hardware liegt. Viel besser sieht es hier bei der Konkurrenz nämlich nicht aus, oftmals liegen die Werte sogar in exakt den gleichen Wertebereichen wie beim LG Smartphone. Diese Temperaturbereiche werden ohnehin nur an einigen Teilbereichen des Gehäuses erreicht und spiegeln nicht die Werte wieder, die man bei normaler Nutzung zu erwarten hat. Wer nur im Web surft, Fotos schießt und hin und wieder für ein paar Minuten spielt, der kann sich eher auf Werte von 25-33 Grad einstellen, womit man sich im guten Durchschnitt ansiedelt.

In der Praxis: Leistungsstarkes Smartphone mit beeindruckendem Display und guter Kamera

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Starkes Gesamtpaket: Das LG G3 reiht sich in die Riege der Top-Smartphones an und bietet ein extrem scharfes und hochauflösendes Display.

Schon beim ersten Hands-On in London wusste das LG G3 zu gefallen. Die Verarbeitung ist gelungen, dass Display ist ein echter Augenschmeichler und das Smartphone sieht trotz Kunststoffgehäuse sehr hochwertig aus und fühlt sich auch entsprechend an. Es macht eine Menge Spaß mit dem Gerät zu arbeiten und zu spielen, denn alles geht flüssig und schnell von statten. Die Bedienung ist durch die verbesserte Rear-Key-Variante und die Gestenoptionen ein echter Genuss. Helligkeit, Leuchtkraft, Farbtreue und Blickwinkelstabilität sind beim Display ebenfalls auf gutem Niveau und wer erstmals die Beispiel Fotos und Filme von LG auf dem QHD-Display sieht wird durchaus ins Schwärmen und Staunen geraten. Für Fotos und Videos zwischendurch ist das LG G3 ebenfalls eines der besten Vertreter im Smartphone-Bereich. Der extrem schnelle Fokus, die schnelle und bequeme Auslösefunktion, der Bildstabilisator. All dies sorgt zusammen mit der Möglichkeit Fotos mit 13 MP und Videos in QHD-Qualität aufzunehmen für eine Menge Spaß.

Einen kleinen Haken gibt es aber dennoch, denn die leistungsstarke Hardware und vor allem das extrem hochauflösende Display sorgen für eine starke Beanspruchung des verbauten Akkus. Somit bleibt die Akkulaufzeit hinter der Konkurrenz zurück und das zum Teil auch recht deutlich. Nicht jeder möchte einen zweiten Akku mitnehmen oder das Smartphone immer am Abend aufladen müssen. Auch die von HTC und Samsung bekannten Ultra-Energiesparmodi fehlen dem LG G3, es gibt also keinen S/W-Modus der dafür sorgt, dass man notfalls auch weiterhin SMS verschicken und empfangen kann, sowie für Telefongespräche noch viele weitere Stunden trotz sehr niedrigen Akkustand erreichbar bleibt.

Fazit

Das LG G3 ist ohne jeden Zweifel ein absolutes Top-Modell im Smartphone-Markt geworden. Die Bedienung ist ein Traum, die Kamera zählt mit zu den besten, die Leistungsfähigkeit bewegt sich ebenfalls auf praktisch einer Stufe mit der Highend-Konkurrenz und das QHD-Display ist ein wahrer Traum. Mit der Option das Smartphone kabellos zu laden und interessantem Zubehör wie dem Quick Circle Case oder der SmartWatch G Watch, hat LG auch abseits des eigentlichen Smartphones noch einige interessante Zubehör-Objekte in den Startlöchern stehen, die für einen Kaufgrund sprechen könnten. Der Kampf um die Käuferschicht wird mit dem LG G3 in jedem Fall bereichert und man erhält ein sehr gutes Smartphone, das im Bereich der Kamera und des Displays die Nase vorn hat, aber dafür bei der Akkulaufzeit zurückstecken muss. Wer damit leben kann, der wird mit dem LG G3 lange Zeit viel Spaß haben können.

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von Cyberport.de | Händlerangabe: 26.06.16 04:17

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Testergebnisse im Detail
Die Einzelbewertungen im Überblick
  1. Erster Eindruck1,5 (Sehr gut)
  2. Display1,5 (Sehr gut)
  3. Eingabegeräte2,0 (Gut)
  4. Temperatur2,0 (Gut)
  5. Lautsprecher2,0 (Gut)
  6. Akku und Energieverbrauch3,0 (Befriedigend)
  7. Software und Zubehör1,5 (Sehr gut)
  8. Verarbeitung1,5 (Sehr gut)
  9. Anschlüsse1,5 (Sehr gut)
  10. Leistung (Spiele)1,0 (Sehr gut)
  11. Leistung (Anwendungen)1,0 (Sehr gut)
Benchmark
BenchmarksErzielter MesswertBestwert aller Tests
Google V84732 Pkt.Max. 12557 Pkt.
Sunspider912.5 msMin. 324 ms
Smartbench 20128445 Pkt.Max. 10254 Pkt.
Linpack (Android)618862 MFLOPSMax. 1143896 MFLOPS
Geekbench 3 Single-Core857 Pkt.Max. 2550 Pkt.
Geekbench 3 Multi-Core2213 Pkt.Max. 6501 Pkt.
3DMark Ice Storm Extreme8721 Pkt.Max. 11312 Pkt.
3DMark Ice Storm Unlimited15219 Pkt.Max. 28912 Pkt.
PassMark Performance Test Mobile4470 Pkt.Max. 9539 Pkt.
NenaMark 259.8 fpsMax. 62 fps
Basemark ES 2.059.38 fpsMax. 61.76 fps
Basemark X Medium23388 Pkt.Max. 38199 Pkt.
Basemark X High11579 Pkt.Max. 27386 Pkt.
Antutu27574 Pkt.Max. 134612 Pkt.
Vellamo HTML52596 Pkt.Max. 5917 Pkt.
Vellamo Metal1535 Pkt.Max. 3712 Pkt.
Quadrant21490 Pkt.Max. 42160 Pkt.
Octane v14377 Pkt.Max. 8260 Pkt.
GFXBench 2.7 T-Rex HD Offscreen26.7 fpsMax. 85 fps
GFXBench 2.7 T-Red HD Onscreen20.2 fpsMax. 53 fps
GFXBench 3.0 Manhatten Onscreen7.2 fpsMax. 30.9 fps
GFXBench 3.0 Manhatten Offscreen11 fpsMax. 41 fps
niedriger ist besserhöher ist besser
Akkulaufzeit
AuslastungErzielter MesswertBestwert aller Tests
Vollast2 Std. 39 Min.Max. 6 Std. 40 Min.
Maximal12 Std. 30 Min.Max. 50 Std. 59 Min.
Praxis7 Std. 35 Min.Max. 33 Std. 10 Min.
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