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Bilder zum Test: Samsung Serie 3 305E7A S04 - Stolperstein AMD-Treiber

Samsung beweist bei der Gestaltung des Notebook Line-Ups ein gutes Auge für Ästhetik. Obwohl komplett aus Kunststoff gefertigt, macht das Gehäuse des Samsung Serie 3 305E7A S04 mit seinem Look von gebürstetem Metall und Chrom einen hochwertigen und eleganten Eindruck. Vor allem die Haptik des Displaydeckels kann überzeugen und lässt mit seiner feinen Struktur Verschmutzungen keinen Nährboden. Diese Herangehensweise konnte sich nicht bis zum Arbeitsraum durchsetzen. Klappt man das Notebook auf, überraschen einen der äußerst dünne Displayrahmen und einladend große Eingabegeräte. Beide Elemente, der Displayrahmen sowie das Tastaturbett, tragen eine lackierte Oberfläche und sind dementsprechend nicht so wehrhaft gegenüber Abdrücken wie der Displaydeckel. Die mattierte Handballenauflage mit Chromoptik macht diesbezüglich eine Ausnahme.

Die Verarbeitung hinterlässt gemischte Eindrücke. Mit 3,15 Zentimeter maximaler Bauhöhe sieht das Samsung Serie 3 305E7A relativ flach aus, das flexible Kunststoffgehäuse lässt sich aber zu leicht eindrücken und der Displaydeckel gibt Verwindungen zu schnell nach. Letzterer schließt sehr eng und sauber mit der Basiseinheit ab, hebt diese aber beim einhändigen Aufklappen an. Das wird durch einen zu kleinen Sims an den glatten Seiten des Displaydeckels zusätzlich erschwert, mit schwitzigen Fingern kann man sehr leicht abrutschen. Wir empfehlen ein beidhändiges Öffnen. Die Spaltmaße sind gleichbleibend gering, können das windige Gehäuse aber nicht wirklich aufwerten. Der DVD-Brenner schließt sauber ab und das Tastaturbett federt leicht nach. Dem Schreibkomfort tut das keinen Abbruch.

Generell kann man den Eingabegeräten einen hohen Komfort bescheinigen. Das Tastaturbett ist ein wenig eingelassen, was der Ergonomie zugutekommt. Die Tasten hätten größer ausfallen können, Schreibarbeiten machen jedoch durch ausreichend Abstand, einen mittelangen Hub und deutlichen Druckpunkt Spaß. Das haptische und akustische Feedback ist knackig, Vielschreiber fühlen und hören ihre Produktivität sprichwörtlich. Für Büroanwendungen wie Tabellenkalkulation gibt es einen separaten Ziffernblock. Das Multitouchpad fällt angenehm groß aus und reagiert präzise. Die glänzenden Tasten des Mausersatzes geben ein ähnlich kraftvolles Klickgeräusch von sich.

Die Ausstattung ist ausreichend, bietet für die Allround-Kategorie aber auch keine Extras. Drei USB 2.0 Ports, ein HDMI- sowie ein VGA-Ausgang, der Gigabit-LAN Anschluss und zwei Audiobuchsen verteilen sich an den Seiten des Chassis. Ein 4-in-1 Kartenleser für SD- und MMC-Formate komplettiert das Anschlussportfolio. Die drahtlose Kommunikation läuft über WLAN 802.11 b/g/n. Vorinstalliert sind ein Windows 7 Home 64-Bit Betriebssystem, die Microsoft Office 2010 Starter Version und eine Reihe Samsung Anwendungen. Hinsichtlich der Benutzerfreundlichkeit tut sich das Programm Easy Settings aus den zahlreichen Konfigurationstools der Hersteller hervor. Selten bekommen Nutzer sämtliche Einstellungsmöglichkeiten so übersichtlich und intuitiv anwählbar zusammengefasst.

Technische Daten

Display:17.3"Auflösung:1366 x 768
Prozessor:AMD A-Series A8-3510MX / 1.80 GHzGrafikkarte:NVIDIA GeForce GT 520MX
Festplatte500 GBRAM:4 GB
Laufwerk:DVD±RW (±R DL) (DVD-Brenner), DVD-RAM (DVD-Laufwerk)Plattform:Microsoft Windows 7 Home Premium 64-Bit-Edition
Akkulaufzeit:7 Std.Gewicht:2.65 kg
B x H x T:40.67 cm x 2.79 cm x 26.63 cmFarbe:silber / schwarz schwarz silber

Auf dem Prüfstand

Obwohl die AMD A8-3520M APU auf ganze vier Prozessorkerne mit 1,6 GHz Takt zurückgreifen kann, liegt die Anwendungsleistung in etwa auf dem Niveau eines mobilen Intel Core i3 Zweikerners. In den Turbotakt von bis zu 2,5 GHz springt die CPU nur sporadisch. Angesichts der Ermangelung von Hyperthreading – die A8 APU berechnet nur vier Threads gleichzeitig gemäß der tatsächlichen Anzahl von Prozessorkernen – fällt die Ausstattung mit acht Gigabyte Arbeitsspeicher für ein Allround-Notebook sehr üppig aus. Eine vom Prinzip her tolle Erfindung ist AMDs asymmetrische Crossfire Technologie, auch Dual Graphics genannt. Die integrierte Grafikeinheit der APU, AMD Radeon HD 6620G, kann mit der dedizierten und deutlich stärkeren AMD Radeon HD 6470M in aufwendigen 3D-Anwendungen zusammenarbeiten. Leider funktioniert diese Kombination nur in modernsten Spielen, deren Grafik auf der DirectX 11 Schnittstelle beruht. Ist das der Fall, bewältigt die aus beiden Karten kombinierte AMD Radeon HD 6640G2 fordernde Spiele in niedrigen bis mittleren Detailstufen. Die durchschnittliche Bildwiederholrate sollte deutlich über 30 FPS liegen, ansonsten kann es durch das Prinzip der wechselnden Bildberechnung zu sogenannte Micro-Rucklern kommen. Da die dedizierte Grafikeinheit nur im Crossfire-Modus funktioniert und manuell für ältere DirectX 9/10 Anwendungen nicht ausgewählt werden kann, wurde die Leistungsnote von uns entsprechend abgestraft. Die Festplatte bietet mit einem Terabyte Speicherplatz ordentlich Kapazität, mit sequentiellen Schreib- und Leseraten jeweils über 100 MB/s kann sich auch die Geschwindigkeit sehen lassen.

Der matte Bildschirm hemmt Lichtreflexionen und kommt mit einer durchschnittlichen Helligkeit von 211 Candela pro Quadratmeter auch in Außenarealen klar. Die HD+ Auflösung von 1.600 x 900 Pixel bietet einen angemessenen Arbeitsraum. Die Blickwinkelstabilität in beide Richtungen ist gegeben, in der Vertikalen naturgemäß gering (TN-Panel). Am maximalen Kontrast von 119:1 müssen wir mäkeln, die Schwarzwerte sind zu hoch. Einen ähnlich „flachen“ Charakter haben auch die Stereolautsprecher. Es fehlen Bässe und Mitten, das Klangbild ist sehr höhenlastig.

Mit einem Leerlaufverbrauch von 15 Watt erreicht das Samsung Serie 3 305E7A S04 eine maximale Akkulaufzeit von 5 Stunden und 26 Minuten und bleibt mit 29 Dezibel (A) auch leise im Betrieb. In der Praxis liegt der Verbrauch bei37 Watt und Sie dürfen mit einer Laufzeit von 3 Stunden und 14 Minuten rechnen. Hinsichtlich der Wärmeentwicklung gibt sich der 17,3 Zoller vorbildlich mit durchschnittlichen Temperaturen von 27,7 Grad Celsius. Aufgrund der größeren Abwärme in der Nähe des Lüfterauslasses sollten Sie beim Betrieb auf dem Schoss Berührungsstellen in der entsprechenden Region vermeiden.

Zusammenfassung

Samsungs Serie 3 305E7A S04 ist ein schickes 17,3 Zoll Allround-Notebook, welches mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis lockt und mit den Treiber- und Performance-Schwächen von AMDs Llano Plattform zu kämpfen hat. Der dünne Displayrahmen, die Instant-On Technologie, ordentliche Eingabegeräte und vor allem das matte Finish für das Display bieten gute Argumente für einen Kauf. Wer es auf das Design von Samsung abgesehen hat, findet mit dem Serie 3 300E7A S03 eine günstigere Alternative mit ähnlicher Grafikleistung der Nvidia Geforce GT 520MX, aber deutlich stärkerem Intel Core i5-2450M Prozessor.


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Testergebnisse im Detail
Die Einzelbewertungen im Überblick
  1. Erster Eindruck2,0 (Gut)
  2. Display2,5 (Gut)
  3. Eingabegeräte2,5 (Gut)
  4. Temperatur1,5 (Sehr gut)
  5. Lautsprecher3,5 (Befriedigend)
  6. Betriebsgeräusche2,0 (Gut)
  7. Anschlüsse3,0 (Befriedigend)
  8. Akku und Energieverbrauch3,0 (Befriedigend)
  9. Software und Zubehör2,0 (Gut)
  10. Leistung4,0 (Ausreichend)
Benchmark
BenchmarksErzielter MesswertBestwert aller Tests
3DMark065848 Pkt.Max. 28871 Pkt.
3DMark111094 Pkt.Max. 15311 Pkt.
3DMarkVantage3443 Pkt.Max. 47497 Pkt.
PCMark71531 Pkt.Max. 6666 Pkt.
PCMarkVantage4308 Pkt.Max. 31224 Pkt.
PassMark Performance Test 7.0937.5 Pkt.Max. 19706 Pkt.
PassMark Performance Test (HDD Read)104.1 MB/sMax. 941.5 MB/s
PassMark Performance Test (HDD Write)104.1 MB/sMax. 781 MB/s
Everest RAM Read7373 MB/sMax. 20490 MB/s
Everest RAM Write8197 MB/sMax. 28089 MB/s
Everest RAM Latenz67.7 nsMin. 27.6 ns
Everest HDD Random Read73.4 MB/sMax. 1013.7 MB/s
Everest CPU Queen13529 Pkt.Max. 50362 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Single)2266 Pkt.Max. 7529 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Multi)7317 Pkt.Max. 27150 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (OpenGL)4055 Pkt.Max. 8798 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Single)1764 Pkt.Max. 5704 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Multi)5731 Pkt.Max. 21307 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (OpenGL)3956 Pkt.Max. 9005 Pkt.
Videokonvertierung114 Sek.Min. 32 Sek.
niedriger ist besserhöher ist besser
Akkulaufzeit
AuslastungErzielter MesswertBestwert aller Tests
Vollast1 Std. 1 Min.Max. 5 Std. 15 Min.
Maximal5 Std. 26 Min.Max. 24 Std. 53 Min.
Praxis3 Std. 14 Min.Max. 13 Std. 36 Min.
Durchschnittlicher Energieverbrauch

37 Watt
Stromkosten im Jahr bei der durchschnittlichen Verwendung von 6 Stunden täglich bei 24,00 Cent pro kWh: 6 Stunden x 365 Tage x 0,037 kWh x 24,00 Cent = 19,45 EUR

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