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Bilder zum Test: One Gaming Notebook M56-2N - Intel Ivy Bridge für Spieler aus Deutschland

Auch One setzt auf eine Variante der unter Gaming-Notebooks verbreiteten Chassis aus dem Hause MSI. Die gleichen latent aggressiven Formen begegnen uns auch bei diversen Modellen von Schenker Notebooks, Medion und MSI selber. Das One Gaming-Notebook M56-2N präsentiert einen spiegelnden Displaydeckel, dessen Klavierlackoberfläche über dem leuchtenden Logo eine kleine Pyramide bildet. Im Innenraum dominieren, bis auf das Tastaturbett mit benanntem Klavierlack, die mattierten Kunststoffoberflächen. Obwohl One mit Chromleisten und glänzende Aufsätzen an den Seiten der Scharniere zusätzlich verzieren möchte, macht das schlichtere Design der Medion Erazer Gamer beispielsweise den wertigeren Eindruck. Eine größere Anzahl an Einzelteilen der Außenhaut mindert immer auch die Stabilität. In erster Linie dient der 3,5 Kilo Gamer aber eher auf dem heimischen Schreibtisch und mit seinen inneren, nach Built-to-Order konfigurierten Werten. Klappt man den Deckel für den Transport öfter auf und zu, sammeln sich auf den spiegelnden Oberflächen auch beim Displayrahmen im Innern schnell Fingerabdrücke und Schlieren. Die Verarbeitung der aufgeräumten Basiseinheit ist sehr gut, der Deckel lässt ein paar Verwindungen zu. Die Spaltmaße sind gering und das DVD-Kombo-Laufwerk schließt sauber mit dem Chassis ab. Nur mittig in der Region des Netzschalters federt das Gehäuse stark nach. Grundsätzlich ist bei sorgsamem Umgang aber mit einem langen Leben des 15,6-Zoll Gaming-Notebooks zu rechnen.

Die Eingabegeräte hinterlassen einen ordentlichen Eindruck. Spieler dürften die farblichen Markierungen auf den WASD-Tasten beispielsweise begrüßen, auch der kurze Hub und ein deutlicher Druckpunkt der Tasten können überzeugen. Haptisch interessant ist die rutschfeste Beschichtung auf der Chiclet-Tastatur. Das leicht nach links versetzte Multitouchpad reagiert direkt und verzögerungsfrei. Die silbernen Maustasten klicken zudem angenehm unauffällig. Im Gegensatz zum ähnlichen MSI GT60 Gaming-Notebook, kann das One M56-2N keine hintergrundbeleuchteten Eingabegeräte vorweisen.

Schon öfters mussten wir das Anschlussportfolio und dessen Aufteilung bei den baugleichen Verwandten loben. Auch dieser 15,6-Zoller platziert außer dem Netzstecker einen HDMI-, einen VGA-, den LAN- und einen eSATA-Port an der Gehäuserückseite, um Kabelwirrwarr neben dem Notebook zu vermeiden. Zwei der vier seitlich angeordneten USB-Ports beherrschen den schnellen USB 3.0 Standard. Eine Reihe von Audiobuchsen bietet Anschlussmöglichkeiten für Kopfhörer, Mikrofon, Line-In und Line-Out (SPDIF) und der 4-in-1 Kartenleser fasst SD- sowie MemoryStick-Formate. Auf LAN-Parties ist man nicht mehr nur auf den Gigabit-LAN-Anschluss angewiesen, auch drahtlos kommuniziert der Gamer von One mit niedrigen Latenzen, dank BIGFoot Killer Wireless N1102 Modul. Wer Bluetooth benötigt muss auf ein leicht langsameres und ebenfalls konfigurierbares WLAN-Modul von Intel zurückgreifen.

Unser Testgerät des One Gaming-Notebook M56-2N kommt mit Windows 7 Home Premium Betriebssystem in der 64-Bit Version. Der Hersteller bietet aber auch andere Varianten oder gar den Verzicht auf ein Betriebssystem zur Auswahl an.

Technische Daten

Display:15.6"Auflösung:1920 x 1080 (Full HD)
Prozessor:Intel Core i7 3820QM / 2.7 GHzGrafikkarte:NVIDIA GeForce GTX 670M
1. Festplatte:
2. Festplatte:
128 GB SSD
1000 GB
RAM:16 GB
Laufwerk:DVD±RW (±R DL)Plattform:Microsoft Windows 7 Home Premium 64-Bit
Akkulaufzeit:3 Std.Gewicht:3.5 kg
B x H x T:39.54 cm x 5.56 cm x 26.77 cmFarbe:schwarz

Auf dem Prüfstand

In unserem Testsystem werkelt der leistungsstarke Intel Core i7-3820QM aus dem aktuellen Ivy Bridge Line-Up mit einem Basistakt von 2,7 GHz. Im Turbo erreicht ein einzelner CPU-Kern bis zu 3,7 GHz und beherrscht jedwede Anwendung von Multimedia bis Gaming. Der neue Ivy Bridge Prozessor arbeitet dabei äußerst sparsam mit einer maximalen Verlustleistung (TDP) von 45 Watt. Die im Vergleich zum ähnlich performanten Intel Core i7-2960XM der Sandy Bridge Generation geringere Abwärme ermöglicht höhere Turbotaktraten der vier Prozessorkerne, deren Leistung wird meist von zu hohen Temperaturen eingeschränkt. Im kraftvollen Trio mit 16 GB Arbeitsspeicher und einer Nvidia Geforce GTX 670M Grafikkarte bewältigen die Komponenten auch herausfordernde, aktuelle Spiele wie Battlefield 3, Batman: Arkham City oder Alan Wake in höchsten Einstellungen. Eine Crucial M4 SSD mit Geschwindigkeiten von 425 MB/s (Lesen) und 188 MB/s (Schreiben) als schnelle System-Partition und das großzügige Platzangebot einer 1.000 GB Festplatte von Samsung tragen zum Rundum-Sorglos-Paket bei.

Auch das matte FullHD-Display mit der Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel schreibt Gaming- und Multimediatauglichkeit groß. Eine durchschnittliche Leuchtdichte von 238 Candela pro Quadratmeter reicht auch schattige Plätze im Freien und das maximale Kontrastverhältnis von 714:1 ermöglicht Film- und Gaming-Vergnügen mit satten Farben und Schwarzwerten. Eine sehr hohe Blickwinkelstabilität in beide Richtungen ist das i-Tüpfelchen für das gute Display. Auch das Lautsprechersystem unterstützt die Multimedia-Ambitionen des One Gaming Notebook M56-2N. Ein klarer, runder Klang mit ausreichend Tiefen dank integriertem Subwoofer wird in ansprechender maximaler Lautstärke geliefert.

Beim Stromverbrauch zeigen sich die neuesten Generationen der Komponenten sehr sparsam. Intels Prozessor liegt im Engineering Sample (ES), das heißt Vorseriengerät, vor und kommt schon jetzt im Leerlauf auf einen minimalen Verbrauch von 25 Watt. Die Ivy Bridge ES-CPUs haben den niedrigsten Multiplikator bei 12 und werden im Leerlauf zu 1,2 GHz Takt gezwungen. Ein neues BIOS soll den Takt im Energiesparmodus auf 800 MHz senken und die maximale, schon jetzt vorbildliche, Akkulaufzeit von 6 Stunden und 34 Minuten nochmals steigern. Gleiches gilt für die dedizierte Nvidia-Grafikkarte, die im Akkumodus auf 75 MHz herunter taktet und somit schlechter als die Intel-Grafik abschneidet. Die Nvidia Optimus Technologie, welche es ermöglicht weniger fordernde Grafik von der Intel HD Graphics 4000 berechnen zu lassen, trägt zur langen Laufzeit bei. Unter Volllast zieht die diskrete Karte mit 100 Watt Verlustleistung den Akku innerhalb einer knappen Stunde leer¸ wir messen Spitzenlasten von 200 Watt.Bei Spielen ist mit einem Verbrauch von rund 100 Watt zu rechnen, die Lüfter drehen bei erträglichen 37 Dezibel (A) und halten die Durchschnittstemperaturen unter 28 Grad Celsius. Auf dem Schoß sollte das One trotzdem nicht betrieben werden, unter der Grafikkarte wird das Gehäuse schon mal 50 Grad Celsius heiß. Hartgesottene Gamer dürften sich auch nicht von den 48 Dezibel (A) unter Last stören.

Zusammenfassung

´Das One Gaming Notebook M56-2N bringt alles mit, was der Gamer braucht. Wer auf den Geldbeutel achten möchte und nicht bei der Leistung sparen will, kann bei diesem 15,6-Zoller gern zugreifen. Im Gegensatz zu Medion bietet One freie Konfigurierbarkeit und verzichtet im Vergleich zu MSI auf ein wenig Extras. Der von uns getestete Intel Core i7-3820QM ist für den Großteil der Anwendungen überdimensioniert, der Einsteiger Intel Core i7-3610QM reicht völlig. Die Einsparungen sollten an anderer Stelle investiert werden, für eine Nvidia GTX 675M zum Beispiel – Spiele belohnen die stärkere Grafikkarte mit zuschaltbaren Bildverbesserungen wie Anti-Aliasing.


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Testergebnisse im Detail
Die Einzelbewertungen im Überblick
  1. Erster Eindruck1,5 (Sehr gut)
  2. Display2,0 (Gut)
  3. Eingabegeräte1,5 (Sehr gut)
  4. Temperatur2,0 (Gut)
  5. Lautsprecher1,5 (Sehr gut)
  6. Betriebsgeräusche2,0 (Gut)
  7. Anschlüsse1,5 (Sehr gut)
  8. Akku und Energieverbrauch2,0 (Gut)
  9. Software und Zubehör2,0 (Gut)
  10. Leistung1,5 (Sehr gut)
Benchmark
BenchmarksErzielter MesswertBestwert aller Tests
3DMark0620281 Pkt.Max. 28871 Pkt.
3DMark112993 Pkt.Max. 15311 Pkt.
3DMarkVantage12644 Pkt.Max. 47497 Pkt.
PCMark74708 Pkt.Max. 6666 Pkt.
PCMarkVantage20704 Pkt.Max. 31224 Pkt.
PassMark Performance Test 7.03284 Pkt.Max. 19706 Pkt.
PassMark Performance Test (HDD Read)425 MB/sMax. 941.5 MB/s
PassMark Performance Test (HDD Write)188 MB/sMax. 781 MB/s
Everest RAM Read20405 MB/sMax. 20490 MB/s
Everest RAM Write27948 MB/sMax. 28089 MB/s
Everest RAM Latenz28 nsMin. 27.6 ns
Everest HDD Random Read306 MB/sMax. 1013.7 MB/s
Everest CPU Queen25201 Pkt.Max. 50362 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Single)6352 Pkt.Max. 7529 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Multi)23831 Pkt.Max. 27150 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (OpenGL)7683 Pkt.Max. 8798 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Single)5007 Pkt.Max. 5704 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Multi)19468 Pkt.Max. 21307 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (OpenGL)7396 Pkt.Max. 9005 Pkt.
Videokonvertierung39 Sek.Min. 32 Sek.
niedriger ist besserhöher ist besser
Akkulaufzeit
AuslastungErzielter MesswertBestwert aller Tests
Vollast0 Std. 54 Min.Max. 5 Std. 15 Min.
Maximal6 Std. 34 Min.Max. 24 Std. 53 Min.
Praxis3 Std. 45 Min.Max. 13 Std. 36 Min.
Durchschnittlicher Energieverbrauch

103 Watt
Stromkosten im Jahr bei der durchschnittlichen Verwendung von 6 Stunden täglich bei 24,00 Cent pro kWh: 6 Stunden x 365 Tage x 0,103 kWh x 24,00 Cent = 54,14 EUR

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