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Test Google Nexus 9 WiFi 16GB Weiß - Mit Android 5.0 Lollipop und NVIDIA Tegra K1 an die Spitze der Tablets?

Das HTC Nexus 9 ist das neue Google Vorzeigetablet. Ausgestattet ist es mit einem 8,9-Zoll großen und hochauflösenden Display, Android 5.0 Lollipop und dem leistungsstarken NVIDIA Tegra K1 Dual-Core mit 64-Bit Technologie. Somit hört sich das Tablet von HTC und Google mehr als nur interessant an. Mit einem Preis ab knapp 400 Euro sortiert sich das Modell ohne jeden Zweifel in die Highend-Kategorie ein. Ob dieser aber auch gerechtfertigt ist, prüfen wir in unserem Praxischeck.

Einleitung: Das neue Highlight unter den Tablets?

Das erste Tablet mit Android 5.0 Lollipop auf dem Markt.Bildquelle: notebookinfo.de | rk
Fotogalerie (12)
Schlicht aber Kraftvoll: Die Verpackung und das Gehäuse selbst sind eher unauffällig gestaltet. Im inneren schlummert aber modernste Technik beim HTC Nexus 9.

Von einem Google Nexus Tablet und Smartphone erwartet man in der Regel einiges. Besonders aber moderne Technik, ordentliche Verarbeitung und das alles möglichst zu einem attraktiven Preis. Die Modelle stehen aber auch für ein reines und unverändertes Android Erlebnis, inklusive der schnellsten Updates von Google selbst. Gespannt ist man also auf das Nexus 6 Smartphone und Nexus 9 Tablet. Letzteres wird von HTC hergestellt, womit man eigentlich auf ein schickes Design und eine hochwertige Verarbeitung hoffen kann. In unserem Test stellte sich allerdings heraus, dass das HTC Nexus 9 tatsächlich unter einigen Mängeln zu leiden hat, die besonders das Display und Gehäuse betreffen. Laut HTC und Google sollen diese allerdings demnächst der Vergangenheit angehören, ein neueres Testgerät stand zum jetzigen Zeitpunkt jedoch noch nicht zur Verfügung. Auch die Erstkäufer des Tablets dürften zum Teil von denselben Problemen betroffen sein.

Neben der Verwendung von Google Android 5.0 Lollipop, zählt mit Sicherheit auch der verbaute SoC (System-on-a-Chip) zu den Highlights des Tablets. So ist das Nexus 9 eines der ersten Geräte mit dem NVIDIA Tegra K1 Dual-Core mit 64-Bit Technologie und Kepler GPU. Technisch sollte das HTC Nexus 9 damit an die Spitze aller Android Tablets vordringen können. Auch die restliche Ausstattung ist auf hohem Niveau angesiedelt, wie es sich für ein Gerät dieser Preisklasse gehört. Für die 16 GB Version werden nämlich rund 389 Euro fällig, wer direkt mit 32 GB einsteigen will, der muss 90 Euro mehr investieren. Das LTE-Modell kostet sogar 559 Euro.

Gehäuse: Vorserien-Modell oder tatsächlich dürftige Verarbeitungsqualität?

Man könnte fast so weit gehen und sagen, dass HTC die Verarbeitungsqualität von Apple in die Android-Welt gebracht hat. Nicht grundlos wurde und wird die HTC One-Serie für das Design und die Qualität so sehr gelobt. Das Unibody Gehäuse aus Aluminium macht nämlich nicht nur optisch was her, sondern auch bei der Qualität der Verarbeitung sammelte HTC viele Pluspunkte. Dementsprechend gespannt konnte man auf das Endergebnis beim HTC Nexus 9 sein. Einen Metallrahmen hat das Nexus Tablet der neuesten Generation zwar, aber kein Gehäuse aus Aluminium. So muss man auch hier wieder mit dem beliebten Kunststoff leben, was aber nicht so tragisch wäre, wenn es nicht ein paar echte Schwächen bei der Verarbeitung und dem Design geben würde. Bei den Maßen bringt es das Tablet übrigens auf 153,68 x 228,24 x 7,95 mm bei 425 Gramm.

Schlichte Optik aus Kunststoff, lediglich der Rahmen ist aus Metall.Deutliche Schwächen in der Verarbeitung und Lücken am Rand sind ersichtlich.Bildquelle: notebookinfo.de | rk
Mit Mut zur Lücke: Leider ist die Verarbeitungsqualität der ersten Modelle mangelhaft.

Lobend erwähnen sollte man aber den soliden Klang dank HTC Boom Sound und Front Stereo-Lautsprechern. Dummerweise sind die Lautsprecher allerdings in einer Vertiefung untergebracht, wodurch sich viel Staub in diesen Lücken ansammelt. Bei unserem Testgerät war dies bereits gut ersichtlich, da das Modell bereits etwas länger in Verwendung war und wohl auch einige Tage in Redaktionen gelegen haben dürfte, um etwas mehr Staub einzufangen.

Die Tatsache dass die weiße Kunststoffrückseite leicht breiter ist, trägt leider ebenso zum etwas negativen optischen Gesamteindruck bei. Schlimmer ist aber der Rand zwischen Rückseite und dem Metallrahmen, der deutlich sichtbar ist. Zwar lässt sich die Rückseite auch wieder herandrücken, aber auch ebenso leicht wieder bei Benutzung abrücken bzw. verschieben. Die Rückseite ist dabei aber im eigentlichen Sinne nicht entfernbar. Man hat es hier nur schlichtweg mit schlechter Verarbeitungsqualität zu tun. Obendrein gibt es dann auch noch Geräusche von Kleber und Knarzen, wenn man das Gehäuse etwas fester zusammendrückt. Für das uns vorliegende Testgerät können wir keine gute Verarbeitungsqualität bescheinigen. Was für ein Tablet in diesem Preissegment so nicht passieren darf.

Die Rückseite des HTC Nexus 9 lässt sich relativ leicht lösen...... da sie nur an kleinen Verankerungen festgeclipt wurdeBildquelle: notebookinfo.de | rk
Schwache Verankerung: Nach unseren Tests für Verwindungssteifigkeit lösten sich einige der kleinen Clips.

Laut Hersteller ist von diesen Problemen ein Teil der Modelle aus den ersten Produktionsreihen betroffen. Die Mängel wurden aber erkannt und sollen bei neueren Modellen so nicht mehr in dieser Form auftreten. Wer zu den Erstkäufern zählt, der kann sich an den Kundenservice von Google wenden, um eine passende Lösung zu ermitteln, wie uns auf Nachfrage mitgeteilt wurde.

Ausstattung: Das erste Tablet mit Android 5.0 Lollipop

Gute Fotoqualität für ein Tablet.Das HTC Nexus 9 besitzt einen LED-BlitzBildquelle: notebookinfo.de | cw
Mit LED-Blitz: Für Tablets eine Besonderheit, denn normalerweise verfügen diese nicht über ein Blitzlicht bei den verbauten Kameras.

Als erstes Tablet überhaupt kommt das HTC Nexus 9 mit Google Android 5.0 Lollipop daher. Inzwischen steht allerdings bereits das erste Software-Update auf Android 5.0.1 zur Verfügung, welches einige der Kinderkrankheiten ausmerzt. Mit Android 5.0 hat sich das grundsätzliche Design beziehungsweise die Designsprache bei Android verändert. Das sogenannte Material Design war bereits im Google Play Store ersichtlich und bei einigen Apps die mit einem Update versehen wurden. Die gesamte Oberfläche ist nun etwas flacher, aber immer noch insgesamt relativ verspielt und bunt. Ein paar neue Animationen gibt es obendrein. Man muss sich aber nur bedingt umorientieren, wenn man Android 4.x zuvor verwendet hat.

Neben Sicherheitsverbesserungen und Datenverschlüsselungen auf dem internen Flashspeicher bietet Android 5.0 auch native 64-Bit Unterstützung an. Auch die Akkulaufzeiten sollen mit der neuen Major Version von Android verbessert ausfallen. Eine Änderung die aber jeder Nutzer direkt bemerken wird, sind die Benachrichtigungen. Diese können nun auch direkt zur Beantwortung genutzt werden. Auch gibt es keine zwei Menüs mehr, die man durch eine Wischbewegung von oben nach unten aufrufen könnte. Bisher waren die Schnelleinstellungen und Benachrichtigungen noch getrennt. Hier gibt es nun ein Menü, welches erst bei einer zweiten nach unten Wischgeste die Schnelleinstellungen direkt anzeigt. Hier erhält man nun auch Zugriff auf eine Taschenlampe, ähnliches kennt man bereits von modifizierten Oberflächen wie etwa dem Emotion UI von Huawei oder der Oberfläche von Apples iOS.

Auf der Rückseite ist der präsente Nexus-Schriftzug zu sehen.Die Kamera steht zum Teil aus dem Gehäuse heraus.Bildquelle: notebookinfo.de | rk
Abgeflacht: Die Rückseite wird zum Rand hin etwas schmaler, wodurch hier auch die Kamera aus dem Gehäuse heraussteht.

Eine Taschenlampen-Funktion im Tablet? Richtig gehört, denn im Nexus 9 steckt ein LED-Blitz auf der Rückseite. Das ist für ein Tablet durchaus eine echte Seltenheit. Die Kamera nimmt im 4:3 Format Fotos dabei mit 8,1 Megapixel auf, im 16:9 Format sind es hingegen nur noch 2,1 MP. Die Frontkamera liefert 1,6 MP bei 4:3 und 0,9 MP bei 16:9 Aufnahmen. Die Qualität kann sich dabei durchaus sehen lassen, zumindest für ein Tablet. Fotos und Videos können im internen 16 GB großen Flashspeicher abgelegt werden, welcher nicht nachträglich erweitert werden kann. Nach der Ersteinrichtung stehen dem Anwender von den 16 GB noch rund 9,5 GB zur freien Verfügung. Wir empfehlen daher klar, zur Variante für 479 Euro mit 32 GB Flashspeicher zu greifen.

Die WLAN-Version besitzt ein eigenes GPS-Modul, ebenso wie NFC und Bluetooth 4.0. Wer mit dem Tablet ins Internet will, der kann sich auf schnelle Verbindungen verlassen. Das HTC Nexus 9 unterstützt nämlich das MIMO-Verfahren und Dualband-WLAN im 2,4 und 5 GHz Bereich, sowie die Standards 802.11 a/b/g/n und ac. Der WLAN-Empfang war bei unserem Testgerät tadellos und sorgte für schnelle Downloadraten bei Apps.

Technische Daten

Display:8.9" IPS TouchAuflösung:1536 x 2048
Prozessor:NVIDIA Tegra K1 (64 Bit) / 2.5 GHzGrafikkarte:NVIDIA Kepler GK20A
Festplatte16 GBRAM:2 GB
Plattform:Android 5.0 Lollipop
Akkulaufzeit:12 Std.Gewicht:0.43 kg
B x H x T:22.83 cm x 15.39 cm x 0.8 cmFarbe:weiß

Leistung: Kraftmaschine dank NVIDIA Tegra K1

Leistungsstark: In Benchmarks schlägt das Nexus 9 alle anderen Android Tablets.Leistungsstark: In Benchmarks schlägt das Nexus 9 alle anderen Android Tablets.Bildquelle: notebookinfo.de | cw
An die Spitze: Kein anderes Android Tablet kommt an die Performance und Benchmarkergebnisse des Nexus 9 heran.

Nachdem NVIDIA mit dem Tegra 4 nicht wirklich der Durchbruch im Tablet-Segment gelingen konnte, soll sich dies mit dem Tegra K1 nun ändern. Bei den Vorgängerchips lag es allerdings weniger an fehlender Leistungsfähigkeit als an Aspekten wie zu hohem Verbrauch und starker Hitzeentwicklung. NVIDIA hat aber auch hier deutliche Verbesserungen erzielt, aber im Vordergrund steht die extreme Leistungsfähigkeit des SoC. Die verbaute Dual-Core Variante mit 64-Bit Architektur taktet mit sehr flotten 2,3 GHz. Dieser CPU stehen die neue Kepler GPU und 2 GB Arbeitsspeicher zur Seite, die für modernste Effekte und flüssiges Gaming sorgen soll.

Neben Apple beweist nun auch NVIDIA das es eben nicht auf die Anzahl der Kerne ankommt, wenn es um gute Leistung geht. Während andere Hersteller inzwischen Hexa-Core und Octa-Core-Modelle verbauen, setzt man bei Apple und NVIDIA hingegen auf Dual-Core und Tri-Core-Varianten. Die Benchmarkwerte machen klar, dass die neuen Chips von NVIDIA an die Spitze der Hitlisten vorstoßen können. In der Regel ist das HTC Nexus 9 das aktuell schnellste Tablet auf dem Markt im Android-Segment, lediglich das Apple iPad Air 2 kann in einigen Bereichen noch besser abschneiden.

Da wundert es nicht, dass die Systembedienung von Android 5.0 flüssig von statten geht, immerhin unterstützt Lollipop erstmals vollständig 64-Bit fähige Prozessoren. Auch bei Spielen konnten keine Ruckler festgestellt werden, auch moderne 3D Games laufen mit vollen Effekten stets ohne Framedrops ab. Letztlich gibt es aber ähnlich, wie beim iPad Air 2, auch beim Nexus 9, noch keine Spiele welche die verbaute Hardware wirklich ausreizen würden - Wodurch man auch mit einem älteren Tablet mit Snapdragon 800, 801 oder 805 nicht wirklich viel schlechter fährt, wenn es um die Leistungsfähigkeit geht. Aber mit dem HTC Nexus 9 muss man sich zumindest keine Sorgen machen, dass man zukünftig keine Leistungsreserven mehr vorrätig hätte.

Display: 4:3 Seitenverhältnis und hohe Auflösung mit Lichthöfen

Für Android Tablets ist das Seitenverhältnis von 16:9 oder 16:10 inzwischen fast Standard geworden. Bei Apple hingegen setzt man auf 4:3, was besonders beim Betrachten von Webseiten und Lesen von Dokumenten und Magazinen Vorteile mit sich bringt. Bei Google und HTC hat man diesen Pluspunkt wohl als stark genug angesehen, um auch beim Nexus 9 auf dieses Format zu setzen. Auch bei der Auflösung bewegt man sich auf Augenhöhe mit dem iPad, womit das HTC Nexus 9 im 4:3 Verhältnis eine Auflösung von 2.048 x 1.536 Pixel bietet. Das Display wird dabei von Gorilla Glass 3 geschützt und bietet eine Pixeldichte von rund 287 ppi.

Die maximale Helligkeit des Bildschirms schwankt nur sehr leicht und liegt zwischen 370 und knapp 400 cd/m². Damit erzielt man einen sehr guten Wert, welcher sogar leicht über dem des iPad Air 2 angesiedelt ist. Das Kontrastverhältnis liegt maximal bei knapp über 1000:1 und der Schwarzwert ist als durchschnittlich zu bezeichnen. Soweit so gut, leider konnten wir bei unserem Testgerät aber einige der Meldungen von Käufern bezüglich der Lichthöfe bestätigen. Besonders bei dunklen Hintergrundbildern, Webseiten oder auch beim Konsumieren von Filmen oder Serien mit dunklen Szenen sieht man die Displayausleuchtung an mehreren Stellen des Bildschirmrands relativ deutlich. Wer genauer darauf achtet, kann sich an diesem kleinen Manko durchaus stören. Fairerweise muss man hier aber auch sagen, dass bereits andere Tablets in der Vergangenheit darunter gelitten haben, auch frühere iPad-Generationen.

Emissionen: 15 Stunden im Durchschnitt für die Laufzeit

Im HTC Nexus 9 schlummert ein 6.700 mAh starker Akku, welcher fest verbaut ist. Dieser liefert für die extrem leistungsstarke Hardware mehr als ausreichend Laufzeit ab. Wer gerne und viel zockt, der kann mit etwas über 3,5 Stunden an Laufzeit rechnen. Damit bewegt sich das Nexus 9 im Durchschnitt von Highend-Tablets. Bei normaler Verwendung erreicht man hingegen durchaus 15 Stunden im Alltag. Damit liefert das Tablet absolute Topwerte und steht sogar besser da als das Sony Xperia Z3 Tablet Compact oder das iPad Air 2, was in etwa eine Stunde eher schlapp macht. Somit scheint NVIDIA endlich einen SoC entwickelt zu haben, der nicht nur leistungsstark ist, sondern auch stromsparend agieren kann.

Selbst bei den Temperaturen hinterlässt das Tablet einen soliden Eindruck und wird nicht mehr so extrem warm wie Tablets mit einem Tegra 3 oder Tegra 4 Chip im Herzen. Beim normalen Surfen und Video schauen klettern die Werte meist nur in einen Bereich von rund 30 Grad Celsius. Bei langer Volllast liegen die Temperaturen zwischen 35 und 42 Grad. Somit wird also auch hier keine zu heiße Angelegenheit aus der nächsten Spielesession heraus entstehen.

In der Praxis: Schnelles Android 5.0 Tablet mit Schwächen beim Display und der Verarbeitung

Fehlerbehaftet: Leider ist die Verarbeitungsqualität deutlich unter dem Durchschnitt angesiedelt.Bildquelle: notebookinfo.de | rk
Kein Überflieger: Trotz guter Akkulaufzeit und starker Hardware ist das HTC Nexus 9 aufgrund der Mängel (noch) kein absolutes Top Modell geworden.

Wer mehr auf innere Werte als auf Äußerlichkeiten abfährt, für den ist das HTC Nexus 9 ein absolutes Spitzentablet. Die Akkulaufzeit ist extrem positiv zu bewerten und kann sich problemlos mit den besten Tablets messen und diese sogar knapp schlagen. Dabei bietet das Tablet aber absolute Top-Leistung und das in allen Bereichen. Obendrein erhält man ein Gerät, das auch in Zukunft noch mehr als genügend Leistungsreserven beherbergt. Der Bildschirm ist hochauflösend und im 4:3 Format gehalten, was ich persönlich bei einem Tablet bevorzuge. Schließlich liest man doch relativ viel auf so einem Gerät, sei es in Foren, in Social Networks oder in Magazinen oder eben ganz normale Artikel auf Webseiten. Hier kommt das 4:3 Format positiv zum Tragen und bietet deutliche Vorteile. Aber auch Games und Videos sehen deshalb nicht etwa schlechter aus.

Android 5.0 bringt obendrein gute und sinnvolle Verbesserungen mit sich, beim Google Tablet bekommt man Updates auch in der Zukunft als erstes zur Verfügung gestellt und muss sich somit um die Zukunftsfähigkeit des Tablets keine Sorgen machen. Das alles sind die positiven Aspekte des Nexus 9, allerdings gibt es auch echte Schwachpunkte. Zum einen wären da die sichtbaren Lichthöfe bei dunkleren Hintergründen und im Besonderen die unterdurchschnittliche Verarbeitungsqualität des Gehäuses. Man kann nur hoffen, dass HTC und Google dies bei zukünftigen Revisionen beheben und Kunden der ersten Stunde mit Problemen womöglich auf einen Austausch hoffen können. Denn für ein Highend-Tablet im Premium Preissegment ist eine solche Qualität schlicht nicht angemessen.

Fazit

Mit dem Nexus 9 kehrt HTC eher holprig in den Tablet-Markt zurück. Das Google Tablet bietet gute Akkulaufzeiten, ein hochauflösendes Display, die leistungsstärkste Hardware im Android Bereich und das neueste Android Erlebnis. Leider sind aber kleine Mängel beim Display vorhanden und die Verarbeitungsqualität lässt stark zu wünschen übrig. Wer sich ein Tablet für knapp 400 oder sogar fast 500 Euro, je nach Modell, anschafft der kann hier deutlich mehr erwarten.

Ab 499,90 EUR sind Geräte aus der Serie verfügbar - Jetzt anzeigen

Testergebnisse im Detail
Die Einzelbewertungen im Überblick
  1. Erster Eindruck2,0 (Gut)
  2. Display2,5 (Gut)
  3. Eingabegeräte2,0 (Gut)
  4. Temperatur1,5 (Sehr gut)
  5. Lautsprecher2,0 (Gut)
  6. Akku und Energieverbrauch1,5 (Sehr gut)
  7. Software und Zubehör1,5 (Sehr gut)
  8. Verarbeitung4,0 (Ausreichend)
  9. Anschlüsse1,5 (Sehr gut)
  10. Leistung (Spiele)1,0 (Sehr gut)
  11. Leistung (Anwendungen)1,0 (Sehr gut)
Benchmark
BenchmarksErzielter MesswertBestwert aller Tests
Google V810241 Pkt.Max. 10241 Pkt.
Sunspider964.4 msMin. 285.6 ms
Smartbench 20123783 Pkt.Max. 9866 Pkt.
Linpack (Android)766667 MFLOPSMax. 1014670 MFLOPS
Geekbench 3 Single-Core1674 Pkt.Max. 2495 Pkt.
Geekbench 3 Multi-Core2883 Pkt.Max. 4887 Pkt.
PassMark Performance Test Mobile8229 Pkt.Max. 8229 Pkt.
3DMark Ice Storm Unlimited24743 Pkt.Max. 33046 Pkt.
Basemark ES 2.059.69 fpsMax. 59.98 fps
Basemark X Medium38175 Pkt.Max. 38175 Pkt.
Basemark X High28087 Pkt.Max. 28087 Pkt.
Antutu54306 Pkt.Max. 54306 Pkt.
Vellamo HTML55893 Pkt.Max. 5893 Pkt.
Vellamo Metal2704 Pkt.Max. 2704 Pkt.
Quadrant13393 Pkt.Max. 23945 Pkt.
Octane v18793 Pkt.Max. 9113 Pkt.
GFXBench 2.7 T-Rex HD Offscreen49.7 fpsMax. 49.7 fps
GFXBench 2.7 T-Red HD Onscreen40.6 fpsMax. 40.6 fps
GFXBench 3.0 Manhatten Onscreen22.2 fpsMax. 22.2 fps
GFXBench 3.0 Manhatten Offscreen29.8 fpsMax. 29.8 fps
niedriger ist besserhöher ist besser
Akkulaufzeit
AuslastungErzielter MesswertBestwert aller Tests
Vollast3 Std. 35 Min.Max. 12 Std. 30 Min.
Maximal25 Std. 0 Min.Max. 50 Std. 59 Min.
Praxis15 Std. 0 Min.Max. 19 Std. 40 Min.
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