Test ASUS Transformer Pad TF103C mit Keyboard-Dock 16GB Schwarz - Preiswerter Hybrid mit Intel Atom Z3745

Im neuesten Modell Asus Transformer Pad TF103C schlägt ein leistungsstarker Intel Atom Z3745 Quad-Core Prozessor und zusammen mit einem Tastatur-Dock kommt das gute Stück für 279 Euro (UVP) in den Handel. Wir haben uns das Hybrid- bzw. 2-in-1-Modell geschnappt, geprüft wie sich das Tablet im Praxisalltag schlägt und erläutern welchen Eindruck die angedockte Tastatur hinterlassen hat. Mehr Infos gibt es in unserem ausführlichen Testbericht.

Einleitung: Das Tablet mit dem Plus an Komfort

Im Test: Das neue ASUS Transformer Pad TF103C mit Tastatur-Dock.Bildquelle: notebookinfo.de | st
Fotogalerie (11)
Das gewisse Extra: Wir testen das neue Asus Transformer Pad mit Tastatur-Dock.

Asus bietet sein neuestes Transformer Pad in verschiedenen Varianten an. Neben der Farbwahl zwischen Schwarz und Weiß, kann man auch zwischen Versionen mit oder ohne Tastatur-Dock wählen. Das Dock schlägt dabei mit 50 Euro zusätzlich zu Buche, bringt aber auch ein Touchpad mit. Für unseren Test haben wir das Transformer Pad TF103 in Schwarz mit dem dazugehörigen Dock von Asus gestellt bekommen. Besonderes Interesse hatte im Voraus bereits der verbaute Prozessor von Intel bei uns geweckt und entsprechend gespannt waren wir darauf, wie sich der Intel Atom Z3745 der Bay Trail-Generation schlagen würde. Mit rund 279 Euro (UVP) inklusive dem Tastatur-Dock siedelt sich das Transformer Pad im mittleren Preissegment für 10-Zoll-Tablets an.

In unserem Test klären wir, wie leistungsstark der neueste Prozessor von Intel wirklich ist und ob die Tastatur einen echten Mehrwert darstellen kann. Immerhin bringt es die Kombination aus Tablet und Keyboard auf stolze 1,1 kg, womit man sich gewichtstechnisch schon wieder im Ultrabook-Bereich bewegt, aber mit kleinerem Display und verkleinerter Tastatur leben muss.

Gehäuse: Stabil und optisch überzeugend

Mit rund 550 Gramm ist das Asus Transformer Pad wahrlich kein Leichtgewicht geworden, dafür kann man aber auch an der Verarbeitungsqualität nur wenig aussetzen. Das Tablet ist extrem stabil und verwindungssteif, liegt gut in der Hand und sieht obendrein durch die matte Oberfläche auch noch schick aus. Leider bleibt die Rückseite dabei aber nicht von den typischen Fingerabdrücken verschont, die Reinigung derselben fällt obendrein etwas schwerer aus als bei Konkurrenzmodellen. Das Display ist von einem großen, schwarzen Rahmen umgeben, welcher an allen Seiten relativ wuchtig ausfällt. Kein Vergleich etwa zum Xperia Z2 Tablet von Sony.

Im Test: Das neue ASUS Transformer Pad TF103C mit Tastatur-Dock.Im Test: Das neue ASUS Transformer Pad TF103C mit Tastatur-Dock.Bildquelle: notebookinfo.de | st
Gute Verarbeitung: Am Tablet selbst gibt es nichts auszusetzen, leider ist das Tastatur-Dock aber nicht auf der selben Wertigkeitsstufe angesiedelt.

Die beiden Stereo-Lautsprecher finden sich jeweils an den äußeren Rändern der Rückseite wieder und liefern ein sehr solides Klangbild ab. Für ein Tablet ist das Audioergebnis zumindest gut genug, wenn man hin und wieder einen Film sehen möchte oder etwa das ein oder andere Spiel genießen will. Die andockbare Tastatur verfügt außerdem über einen normalgroßen USB-Anschluss mit OTG-Funktion. Es können also auch externe Festplatten an diesem angeschlossen und betrieben werden. Der Docking-Port weist lobenswerterweise auch eine kleine, stoffartige Leiste auf, die das verbundene Tablet vor unschönen Kratzern beim herein- und hinausziehen bewahrt.

Ausstattung: Extra Tastatur erlaubt Bedienungsvorteile

Im Asus Transformer Pad TF103C finden sich 16 GB Flashspeicher, welcher sich um bis zu maximal 64 GB via MicroSD-Karte erweitern lässt. Der Steckplatz dazu findet sich an der Gehäuseseite des Tablets und verfügt über keinerlei Staubschutzabdeckung. Beim Betriebssystem findet sich mit Google Android 4.4.2 die fast noch neueste Version auf dem Tablet wieder. Erweitert wird Android dabei durch die Asus eigene Zen UI. Neben einigen Asus Apps wie Do It Later für Tasks und Omlet für den Austausch von Daten, ist auch die Oberfläche optisch und funktional leicht modifiziert worden. Dabei halten sich die Eingriffe im Vergleich zu Samsung oder HTC aber deutlich in Grenzen. Die Zen Oberfläche zeigt so etwa die Ereignisse der nächsten Tage direkt auf dem Homescreen und Lockscreen auf Wunsch an, etwa kommende Meetings oder Geburtstage.

Im Test: Das neue ASUS Transformer Pad TF103C mit Tastatur-Dock.Im Test: Das neue ASUS Transformer Pad TF103C mit Tastatur-Dock.Bildquelle: notebookinfo.de | st
Schweres Gerät: Mit dem Tastatur-Dock im Verbund bringt es das Transformer Pad TF103C auf über 1 Kilogramm.

Das Schnellzugriffsmenü erlaubt nach einer Wischbewegung den Zugriff auf den Flugmodus, GPS, WLAN, Kamera, Soundrekorder oder auch dem Equalizer. Auf dem Lockscreen selbst lassen sich ebenfalls Schnellzugriffe einrichten, womit man etwa einfach das Mailsymbol herunterzieht und so nicht nur der Bildschirm entsperrt wird, sondern auch direkt die entsprechende App gestartet wird. Insgesamt sind die Anpassungen durch Asus als nützlich und gelungen zu bezeichnen, ohne die Oberfläche oder das System selbst unnötig zu überladen.

Bei den Verbindungsoptionen fährt Asus fast das komplette Programm auf. Unterstützt das neueste Transformer Pad doch neben Miracast für die drahtlose Bildschirmübertragung auch WLAN im Dual Band mit den Standards 802.11 a/b/g/n, sowie Bluetooth 4.0, GPS und GLONASS für die Navigation. Lediglich auf NFC muss beim Tablet von Asus verzichtet werden. Bei den verbauten Kameras muss man hingegen Einschränkungen akzeptieren. Bringt es die Hauptkamera doch gerade einmal auf 2 Megapixel im 4:3-Format und 1 Megapixel im 16:9-Format. Entsprechend schwach fällt die Qualität der Aufnahmen mit der Kamera aus. Die Frontvariante mit 0,3 MP lässt die Kamerafähigkeiten des Tablets dabei auch nicht gerade besser aussehen.

Im Test: Das neue ASUS Transformer Pad TF103C mit Tastatur-Dock.Im Test: Das neue ASUS Transformer Pad TF103C mit Tastatur-Dock.Bildquelle: notebookinfo.de | st
Vielseitig: Dank Tastatur und Touchpad erhöht sich der Nutzfaktor des Tablets noch einmal.

Das Transformer Pad lässt sich über eine Vorrichtig fest mit dem Tastatur-Dock verbinden. Ein extra Knopf an der Tastatur-Erweiterung dient als Hilfsmittel für das Abdocken der Tablet-Einheit. Hat man Tablet und Tastatur erst einmal verbunden, können die diversen Funktionstasten der Tastatur verwendet werden. Diese erlauben die einfache Navigation auch ohne Einsatz der Finger auf dem Tablet, aber auch die Lautstärke, die WLAN-Steuerung oder ein Abschalten des Displays sowie diverse weitere Funktionen lassen sich über die Tastatur direkt auf Tastendruck ausführen. Unterhalb der Tasten findet sich außerdem ein Touchpad für multiple Fingereingaben. Es ist also möglich Gesten mit mehreren Fingern, etwa zum Scrollen durch Internetseiten, auszuführen. Beim Einsatz des Touchpads wird auch ein Mauszeiger auf der klassischen Android-Oberfläche eingeblendet, was den Bedienkomfort nochmals steigert. Das Schreibgefühl selbst ist ordentlich, aber nicht mit hochwertigen Notebook-Tastaturen zu vergleichen. Auch weil die Tastatur selbst relativ klein ist. Da das Tablet und Dock allerdings eine Einheit bilden und auch andere, externe Funktastaturen in der Regel eher klein und schmal ausfallen, kann man dies nur bedingt als negativen Aspekt aufführen.

Technische Daten

Display:10.1" IPS TouchAuflösung:1280 x 800
Prozessor:Intel Atom Z3745 / 1.33 GHzGrafikkarte:Intel HD Graphics (Bay Trail)
Festplatte16 GBRAM:1 GB
Plattform:Android 4.4.2 KitKat
Akkulaufzeit:9.5 Std.Gewicht:0.55 kg
B x H x T:25.76 cm x 17.84 cm x 0.99 cmFarbe:schwarz

Leistung: Starke Leistungswerte für ein Mittelklasse-Modell

Asus setzt beim Prozessor auf den neuen Intel Atom Z3745 mit 1,33 GHz und 1,86 GHz im Turbo Mode. Der neueste Chip aus dem Hause Intel hat dabei einiges auf dem Kasten, wie unsere Benchmarkwerte deutlich zeigen. Wir waren von der Performance ebenfalls positiv überrascht, lediglich der mit 1 GB recht knapp bemessene Arbeitsspeicher bremst das Tablet ein wenig aus und verhindert so das Vordringen in die Region von Highend-Modellen. So verweigerte das Tablet etwa die Ausführung von einigen rechenintensiven Benchmarks aufgrund von mangelnden, freien RAM. Bei der normalen Bedienung macht sich dies aber nur selten bemerkbar, denn das Surfen im Web geht absolut flüssig und ohne Verzögerungen vonstatten. Die meisten Apps bewältigt die Intel CPU ebenfalls problemlos, auch Spiele mit anspruchsvoller Grafik lassen sich meist auf hohen Einstellungen flüssig spielen oder aber zumindest auf der mittleren Einstellung ohne FPS-Einbrüche genießen.

Im Test: Das neue ASUS Transformer Pad TF103C mit Tastatur-Dock.Im Test: Das neue ASUS Transformer Pad TF103C mit Tastatur-Dock.Im Test: Das neue ASUS Transformer Pad TF103C mit Tastatur-Dock.Bildquelle: notebookinfo.de | st
Turbo: Der neue Intel Atom-Prozessor mit 64-Bit bietet jede Menge Leistung.

Display: HD-Auflösung und gute Kontrastwerte

Das neue Asus Transformer Pad TF103 verfügt über ein 10,1 Zoll IPS-Display mit einer Auflösung von 1.280 x 800 Pixel. Damit zählt der Bildschirm sicher nicht zur Klasse mit der höchsten Auflösung. Farben, Texte und Bilder werden aber dennoch ausreichend scharf dargestellt. Sicherlich wäre ein FullHD-Display wünschenswert gewesen, für die Preisklasse von 229 Euro für das Tablet alleine müssen allerdings auch in Teilbereichen kleinere Abstriche in Kauf genommen werden. Die Ausleuchtung ist mit Ausnahme der unteren rechten Ecke gleichmäßig verteilt und bewegt sich im Bereich von rund 330 bis 360 cd/m². Der Kontrastwert liegt bei sehr guten 1565:1 und auch der Schwarzwert überzeugte im Test mit den Messgeräten und dem bloßen Auge. Insgesamt findet sich also ein gutes Panel mit überdurchschnittlichen Werten im Transformer Pad wieder.

Emissionen: Ausbaufähige Akkulaufzeiten

Im Durchschnitt fällt die Akkulaufzeit mit etwas über 7,5 Stunden eher unterdurchschnittlich aus. Wer dem Prozessor dauerhaft voll auslastet und auch die Helligkeit und GPS, sowie Bluetooth nutzt, der kommt auf knapp 3 Stunden Laufzeit. Leider besitzt das Tastatur-Dock trotz des recht hohen Gewichts keinen extra Akku, weshalb die Laufzeit bei der Nutzung des Docks auch nicht länger ausfällt. Die Stromspareinstellungen selbst sind relativ rudimentär ausgefallen, so kann man im Grunde nur zwischen wenigen Basiseinstellungen wählen und auch beim heruntersetzen der Helligkeit auf den Minimalwert und der Deaktivierung von WLAN, GPS und Co. erhält man am Ende eine Laufzeit von rund 12,5 Stunden. Bei den Temperaturwerten gibt es ebenso positive Meldungen, denn durchschnittlich liegen die Werte bei normaler Verwendung bei rund 26-28 Grad und selbst unter langer und voller Auslastung der CPU klettern die Werte nur selten und an wenigen Stellen über die Marke von 34 Grad Celsius.

In der Praxis: Gute Leistung und nützliches Tastatur-Dock zum interessanten Preis

Im Test: Das neue ASUS Transformer Pad TF103C mit Tastatur-Dock.Bildquelle: notebookinfo.de | st
Gutes Gesamtpaket: Für den Preis bekommt man jede Menge Leistung und gute Technik geboten.

Das Asus Transformer Pad TF103 hat uns im Test durchaus gefallen, besonders überrascht im positiven Sinne waren wir von der Leistungsstärke des neuen Intel Atom Z3745. Obwohl der Preis von 229 für das Tablet alleine und 279 Euro für die Kombination aus Tablet und Tastatur-Dock recht niedrig angesiedelt ist, liegt die Leistungsfähigkeit des Tablets schon fast im Bereich der Oberklasse-Modelle. Die Performance wird letztlich nur ein wenig von dem mit 1 GB recht knapp bemessenen Arbeitsspeichers getrübt. Mit der HD-Auflösung werden die meisten Nutzer absolut zufrieden sein, Kontrastwerte und Helligkeit passen ebenfalls. Wir hätten uns allerdings klar eine höhere Akkulaufzeit gewünscht, denn gute 10 Stunden sollte ein 10-Zoll Tablet heutzutage schon mitmachen. Die extra Tastatur erweist sich im Alltag als durchaus nützlich, auch wenn das Gewicht des Transformer Pads damit auf über 1 Kilogramm anwächst und das obwohl kein weiterer Akku im Dock verbaut wurde.

Fazit

Mit dem neuen Transformer Pad TF103C liefert Asus ein sehr solides Tablet mit Tastatur-Dock ab. Die Auflösung geht in Ordnung, die Verarbeitung ist gut, der Preis ist durchaus ansprechend und die Leistung ist dank des neuen Intel Prozessors näher an der Oberklasse als der typischen Mittelklasse anzusiedeln. Lediglich die recht enttäuschende Akkulaufzeit und der fehlende extra Akku im Dock drücken die Gesamtwertung ein wenig herab. Wer also ein 2-in-1 Tablet im Preisbereich unter 300 Euro sucht, ist mit dem Asus Transformer Pad TF103C gut beraten.

Bester Preis35,00 EUR (12%) günstiger
ab 249,00 EUR*inkl. Versandkosten
von Cyberport.de | Händlerangabe: 30.10.14 14:27

Zum Anbieter
6 Angebote im Preisvergleich (249.00 - 284.00 EUR)

Testergebnisse im Detail
Die Einzelbewertungen im Überblick
  1. Erster Eindruck 1,5 (Sehr gut)
  2. Display 2,5 (Gut)
  3. Eingabegeräte 2,0 (Gut)
  4. Temperatur 2,0 (Gut)
  5. Lautsprecher 2,0 (Gut)
  6. Akku und Energieverbrauch 2,5 (Gut)
  7. Software und Zubehör 2,0 (Gut)
  8. Verarbeitung 2,0 (Gut)
  9. Anschlüsse 2,0 (Gut)
  10. Leistung (Spiele) 2,0 (Gut)
  11. Leistung (Anwendungen) 2,0 (Gut)
Benchmark
Benchmarks Erzielter Messwert Bestwert aller Tests
Google V8 5841 Pkt. Max. 9737 Pkt.
Sunspider 692.5 ms Min. 285.6 ms
Smartbench 2012 9459 Pkt. Max. 9620 Pkt.
Linpack (Android) 677376 MFLOPS Max. 1014670 MFLOPS
Geekbench 3 Single-Core 771 Pkt. Max. 2495 Pkt.
Geekbench 3 Multi-Core 2434 Pkt. Max. 4887 Pkt.
PassMark Performance Test Mobile 4606 Pkt. Max. 5432 Pkt.
3DMark Ice Storm Extreme 8966 Pkt. Max. 22461 Pkt.
3DMark Ice Storm Unlimited 14414 Pkt. Max. 21539 Pkt.
NenaMark 2 60.8 fps Max. 60.8 fps
Basemark ES 2.0 56.09 fps Max. 59.98 fps
Basemark X Medium 13951 Pkt. Max. 17710 Pkt.
Antutu 33225 Pkt. Max. 35234 Pkt.
Vellamo HTML5 3070 Pkt. Max. 3070 Pkt.
Vellamo Metal 1157 Pkt. Max. 1446 Pkt.
Quadrant 14405 Pkt. Max. 22294 Pkt.
GFXBench 3.0 Manhatten Onscreen 14.8 fps Max. 15.7 fps
niedriger ist besser höher ist besser
Akkulaufzeit
Auslastung Erzielter Messwert Bestwert aller Tests
Vollast 2 Std. 46 Min. Max. 12 Std. 30 Min.
Maximal 12 Std. 30 Min. Max. 50 Std. 59 Min.
Praxis 7 Std. 35 Min. Max. 19 Std. 40 Min.
Kommentare (3)
Mit dem Absenden erklären Sie Ihr Einverständnis mit den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzerklärung.