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Bildquelle: Nvidia
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Nvidia CUDA

NVIDIA CUDA bezeichnet eine von NVIDIA eingeführte Programmiertechnik, mit welcher die Grafikkerne für allgemeine Programmberechnungen nutzbar gemacht werden können, was in der Theorie einen deutlichen Leistungsanstieg bewerkstelligen soll, vor allem bei stark parallelisierbaren Aufgaben, bei denen die zahlreichen Grafikkerne eine deutlich höhere Performance versprechen als die vergleichsweise behäbigen CPUs. Dabei wird die CUDA-Technik häufig in professionellen Gebieten verwendet, so bei der Lösung seismologischer Probleme oder im Rahmen des SETI@home-Programmes, mit welchem Heimanwender ihre Rechenleistung zur Erforschung des Weltalls zur Verfügung stellen können.

Ein Nachteil der Technik liegt in der Natur von Grafikprozessoren selbst: Sie sind eher für Berechnungen mit niedrigen Bitraten vorgesehen und können oftmals nicht die bei CPUs gewohnte Genauigkeit bieten, was beispielsweise im Falle der Videoenkodierung zu einer deutlich schlechteren Bildqualität verglichen mit einer per CPU umgewandelten Videodatei führt. Außerdem ist die CUDA-Technik auf den Einsatz von NVIDIA-Hardware beschränkt, wodurch der Einsatz weniger universell erfolgt. Dies mag auch ein Grund dafür sein, warum es trotz der bereits vor Jahren erfolgten Einführung von CUDA nach wie vor relativ wenige Anwendungen gibt, die diese Technik unterstützen. Mit OpenCL steht außerdem eine quelloffene Alternative parat, die für die meisten Betriebssystem, so auch für Android, verfügbar ist.

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