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DRM

DRM steht für Digital Rights Management, zu Deutsch: digitales Rechtemanagement ist ein Mechanismus zur Kontrolle und Einschränkung der Nutzungsmöglichkeit digitaler Medien. Deshalb genießt die Technik bei vielen Nutzern nicht gerade einen guten Ruf. Möglich ist die Nutzung von DRM bei fast allen Software-Arten, doch zumeist trifft man die Technik bei Video- und Ton-Material an. DRM ist besonders eine Folge der im Zuge der zunehmenden Verbreitung von Internet aufkommenden Tauschbörsen, bei der Nutzer von anderen Nutzern kostenlos auch urheberrechtlich geschütztes Material von der Festplatte herunterladen konnten.

Es gibt verschiedenste DRM-Systeme, doch sie alle arbeiten mithilfe von kryptografischen Verfahren zur Verschlüsselung der Medien und der festen Verknüpfung der Nutzbarkeit an eine Lizenz. Wie diese im Einzelnen aussieht, kann sehr unterschiedlich sein. Grob unterscheiden lässt sich in ein Wiedergaberecht, ein Transportrecht und in das Recht, abgeleitete Werke zu erstellen. Bereits beim Transportrecht wird die Geschichte heikel, denn hier wird entschieden, ob Werke kopiert, ausgeliehen oder weitergegeben werden können. So hat beispielsweise bei PC-Spielen der Trend zu Downloads von Spielen statt klassischer Datenträger dazu geführt, dass Hersteller wie Valve und EA auf eine feste Verknüpfung eines Spiels mit dem Nutzerkonto setzen, wodurch eine Weitergabe unmöglich wird. Dabei war den Publishern auch ein Dorn im Auge, dass es einen boomenden Markt für gebrauchte Computerspiele gab.

DRM kann bereits hardware-seitig in vielen Geräten integriert sein. So unterstützt der HDMI-Standard bzw. Kabel von Hause aus DRM, es ist Bestandteil der SD-Speicherkarte sowie von Computern und Smartphones.

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