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Arbeitsspeicher

Arbeitsspeicher, in Prospekten und bei Herstellern oft auch als RAM (engl. Für Random Access Memory) bezeichnet, ist eine wichtige Computer-Komponente, in deren Speicher ausgeführte Programme und Programmteile abgespeichert werden. Der Speicher ist flüchtig und wir dbei jedem Herunterfahren des Computers gelöscht.

Der Arbeitsspeicher muss dabei besonders schnell sein und eine ausreichende Kapazität aufweisen. Übersteigt der genutzte Speicher von Programmen die Kapazität des Arbeitsspeichers, werden Teile von Programmen auf die Festplatte in die Auslagerungsdatei verschoben, wodurch die Geschwindigkeit der Programme zunächst deutlich sinkt. Darum ist der Arbeitsspeicher für die Gesamtleistung des Computers neben Grafikkarte und Prozessor mitentscheidend.

Bei Notebooks hat der Arbeitsspeicher meist eine Kapazität zwischen vier und 16 Gigabyte, wobei 4 GB für einen komfortablen Betrieb des Windows-Betriebssystems das Minimum sind. Bei Netbooks, also besonders kleinen Subnotebooks, ist der Arbeitsspeicher manchmal auch nur 2 GB groß. Bei Smartphones und Tablets liegt die Kapazität meist zwischen 1 und 4 GB, wobei das Android-Betriebssystem, das bei diesen Gerätegruppen vorherrschend ist, weniger Speicher benötigt, nicht zuletzt, weil Smartphone-Anwendungen meist deutlich einfacher sind.

Für die Leistung des Arbeitsspeichers ist dabei nicht nur die Taktfrequenz entscheidend, gängig sind bei Notebooks und PCs etwa 1.600 MHz, sondern auch die Latenzen des Speichers. Dies bezeichnet die Verzögerungen beim Zugriff, die nur wenige Nanosekunden betragen sollten. Je nach Einsatzgebiet kommen dabei verschiedene Speichermodule zum Einsatz, so gibt es solche für Grafikkarten, für PCs, für Notebooks und für Tablets.

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