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Anisotrope Filterung

Unter Anisotroper Filterung versteht man eine Methode in der Grafikberechnung, durch welche der Schärfeeindruck bei weiter entfernten Texturen erhalten wird. Anisotrope Filterung ist dabei bilinearer und trilinearer Filterung überlegen, benötigt aber auch etwas mehr Rechenleistung. Zudem lässt sich die anisotrope Filterung bei nahezu allen aktuellen Notebook-Grafikkarten im Treiber aktivieren und sich deshalb auch in Spielen nutzen, die in den Spieleinstellungen diesen Filterungsmodus nicht anbieten. Der Vorteil der anisotropen Filterung besteht dabei in der Berücksichtigung der Objekte und des Betrachtungswinkels, zudem errechnet der Filter weichere Übergänge zwischen den Texturschärfewechseln.

Im Grafiktreiber stehen dabei verschiedene Filtereinstellungen zur Verfügung, angefangen bei 2-facher anisotroper Filterung bis hin zu 16-facher Filterung. Eine Erhöhung des Wertes resultiert dabei in schärferen Texturen bzw. weiter entfernt noch scharf wirkenden Texturen. Zwar können die meisten aktuellen Grafikkarten anisotrope Filterung ohne eine allzu große Leistungseinschränkung nutzen, doch ist diese Grafikverbesserung sehr bandbreitenintensiv. Besonders Notebook-Grafikkarten mit einer schmalen Bandbreite von 128 Bit oder weniger brechen mit ihrer Leistungsfähigkeit bei Einsatz des anisotropen Filters deutlich ein.

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