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Bildquelle: AMD
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AMD

AMD bzw. Advanced Micro Devices, wie die US-amerikanische Firma mit Hauptsitz in Sunnyvale, Kalifornien, eigentlich heißt, ist ein Chip-Hersteller und zumindest auf dem PC- und Notebook-Markt neben Intel der wichtigste Prozessorhersteller. Seitdem AMD im Jahr 2006 auch den Hersteller ATI aufgekauft hat, sind auch Grafikchips ein sehr wichtiges Standbein für den Hersteller. Seit dem Boom im Tablet-Segment und bei Niedrigspannungsprozessoren konzentriert sich AMD vornehmlich auf die Entwicklung energiesparender Komplettchipsätze mit integrierter Grafikeinheit. Eine Stärke des Herstellers ist dabei die dank des Aufkaufs von ATI vorhandene Expertise im 3D-Bereich, so dass AMD-Chips in der Regel über relativ leistungsstarke Grafikeinheiten verfügen.

Zunächst spezialisierte sich AMD im Bereich Speicherchips, bis von Intel die Lizenz zum Nachbau früher Prozessoren wie dem 80286 erworben wurde. Seit dem 80586 entwickelt AMD jedoch aufgrund eines Rechtsstreits eigene Prozessoren, von denen der AMD K5 der erste war. Seit 2008 hat AMD seine eigenen Fertigungsanlagen ausgegliedert, so dass sich der Hersteller voll auf die Entwicklung konzentrieren kann.

Starke Marken von AMD sind zum Beispiel AMD Phenom, AMD Fusion für Tablets und stromsparende Notebooks sowie AMD FX-Series, die vor allem in Desktops eingesetzt wird. Auf dem Grafikmarkt hat AMD die Marke Radeon übernommen und fertigt entsprechend AMD Radeon Grafikchips, die ein breites Leistungsspektrum abdecken und sowohl in Tablets als auch in Highend-Gaming-PCs verwendet werden können. Im Server-bereich ist AMD beispielsweise mit der Opteron-Prozessorserie vertreten. AMD entwickelt auch stets neue Innovationen im Grafik- und Prozessormarkt. So sorgt beispielsweise die TressFX-Technik von AMD in TombRaider für eine extrem realistische Darstellung der Haare der weltberühmten Archäologin.

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