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Bildquelle: AMD
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AMD Puma (Mikroarchitektur)

Puma bezeichnet eine Mikroarchitektur von AMD, die auf Niedrigspannungsprozessoren und SoCs für den Einsatz in kompakten Notebooks und Tablets konzipiert ist. Die Architektur ist Nachfolgerin der ebenfalls nach einer Wildkatze benannten Jaguar-Architektur. Die Architektur nutzt nicht wie einige seiner Vorgänger das Clustered Multi Threading Design, was in der Praxis bedeutet, dass es keine „Module“ gibt und stattdessen eine reguläre Konfiguration mit zwei bis vier Prozessorkernen genutzt wird. Durch die Ausrichtung auf den Mobilbereich fehlt der Puma Architektur ein zweiter Speicherkanal, was in der Praxis aber nur zu kleineren Performance-Einbußen bei gleichzeitig verringertem Strombedarf bedeutet. Verglichen mit der Vorgängergeneration konnte die Energieeffizienz des Prozessors deutlich erhöht werden, was zum einen durch eine Verbesserung der Leiter, zum anderen durch eine Verringerung des Stromverbrauchs des Speicher- und Display-Controllers erreicht wurde.

Abhängig vom Einsatzgebiet haben die Prozessoren der Puma Generation eine maximale Verlustleistung von 10-15 Watt (Desktop/Notebook) bzw. 3.95-4.5 Watt (Tablets). Die Chips verfügen über einen bis zu 2 MB großen L2-Cache und unterstützen DDR3L-Speicher mit einer Taktfrequenz von bis zu 1.866 MHz, wobei einige Modelle auch auf DDR3L-1066-RAM beschränkt sind. Die Puma Prozessoren werden zumeist mit Grafikchips der Radeon-R-Serie kombiniert, welche die Graphics Core Next Architektur unterstützen. Im Gegensatz zum Vorgänger wird zudem ARM TrustZone unterstützt und in Form eines zusätzlichen ARM Cortex-A5 umgesetzt, was beispielsweise einer Verschärfung des Digital Right Managements (DRM) dient, was nicht allen Usern gefallen dürfte.

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