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Bildquelle: AMD
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AMD Graphics Core Next

Graphics Core Next bezeichnet eine Grafikarchitektur von AMD, die man allgemein als Nachfolger von TeraScale zusammenfassen kann. Zum Einsatz kommt die Graphics Core Next in den 28-nm-Grafikkarten und Grafikchips der HD 7000, 8000, Rx200 Generationen sowie den allermeisten entsprechenden AMD Accelerated Processing Units Grafikeinheiten. Grob gesagt sollten mit Einführung der neuen Architektur besonders die Fähigkeiten im Bereich des GPGPU Computing verbessert werden, in Anwendugnen neben Spielen also, die den Grafikprozessor für die Berechnung von Daten nutzen, wie beispielsweise einige Videoconverter. Neuere Versionen von Graphics Core Next unterstützen auch AMD TrueAudio. Die neueste Generation bietet eine deutlich verbesserte Leistung bei Tessellation-Berechnungen, wie sie beispielsweise bei einigen Spielen wie Metro 2033 anfallen.

Die grundlegende Veränderung der Graphics Core Next gegenüber der TeraScale Vorgängerarchitektur war der Umstieg von einer VLIW zu einer RISC-Architektur. Dieser Wechsel macht zwar eine deutliche Erhöhung der Transistorzahl erforderlich, bietet aber Vorteile beim GPU-Computing und führt auch zu einer besseren Auslastung der Grafikkerne. Die Architektur unterstützt auch AMD PowerTune, eine Technik, die dafür sorgt, dass bestimmte TDP-Schwellenwerte durch dynamische Anpassung der Performance (bzw. der Taktfrequenz) nicht überschritten werden.

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