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Bildquelle: AMD
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AMD CrossFireX

AMD CrossFireX ist ähnlich wie SLI von NVIDIA eine Technik zur Verknüpfung von in der Praxis bis zu vier Grafikkarten, um die Leistungsfähigkeit der einzelnen Grafikkarten zu bündeln und damit theoretisch zu vervielfachen. Um die Technik nutzen zu können, sind zunächst eine Hauptplatine nötig, welche CrossFireX unterstützt, als auch entsprechende Grafikkarten von AMD. Im Unterschied zu SLI wird CrossFireX recht breit vermarktet und wird deshalb von deutlich mehr Mainboards unterstützt als SLI.

Eingeführt wurde CrossFire bereits im Jahr 2005. Damals war teilweise noch ein spezielles DVI-Kabel sowie eine „Master-Karte“ nötig, welche die Bildströme beider Grafikkarten verwaltet hat. Außerdem konnten lediglich zwei Grafikkarten zusammengeschaltet werden. Ab der Radeon-HD-3000-Serie konnten bis zu vier Grafikkarten genutzt werden. Realisiert wird die Verbindung über eine Brückenkarte, die auf beide Grafikkarten aufgesteckt wird, wie dies auch bei SLI der Fall ist. Seit der Hawaii-Serie kann auf diese Brückenkarte verzichtet werden, und dennoch eine hohe Leistungsfähigkeit erreicht werden.

Ein typisches Problem, was sowohl SLI als auch AMD CrossFireX plagt, ist das Phänomen der Mikro-Ruckler, das dadurch verursacht wird, dass die Grafikkarten Frames abwechselnd berechnen und dabei das zweite Frame wesentlich langsamer berechnet wird als das erste. Dies stört den Spielfluss und führt zu diesen Mikrorucklern, insbesondere bei langsamen Frameraten, so dass für ein ruckelfreies Spielerlebnis deutlich höhere Frameraten notwendig sind als bei einzelnen Grafikkarten. Abhilfe schafft ein relativ neuer Patch von AMD, bei dem für das schneller berechnete Frame ein kleiner Verzögerungs-Puffer eingebaut wurde, so dass die Frames gleichmäßiger ausgegeben werden, während die FPS-Zahl nur geringfügig sinkt.

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