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Bilder zum Test: ASUS Eee Pad Transformer Tablet TF300TG-1G097A + 3G + Docking - Optimales Preis-Leistungs-Verhältnis

Das Asus Transformer Pad TF300TG ist mit dem größeren Bruder Transformer Pad Infinity TF700 von der Bauform sehr ähnlich. Die High-End TF700 Variante ist etwas schlanker, hat ein Aluminiumchassis, ein helleres Display und die Tegra 3 CPU (T33) taktet schneller. Das TF300TG Modell besitzt ein Kunststoffchassis in den Farbvarianten Blau, Rot und Weiß und ist wie alle Modelle im Transformer Pad Sortiment mit einem Tastaturdock erhältlich. Dieses erhöht nicht nur die Benutzerfreundlichkeit bezüglich der Texteingaben sondern erweitert mit einem Zusatzakku auch die Laufzeit. Das Aufgabenfeld wird mit einem zusätzlichen, vollwertigen USB-Port und einem SD-Slot noch einmal etwas in Richtung Produktion verschoben.

Das Kunststoff-Backcover des Transformer Pad TF300TG trägt eine von der Zen-Reihe bekannte konzentrische Struktur und erhöht den Grip des Geräts. Das Tastaturdock ist mit einer leicht mattierten Oberfläche versehen. Mit einem Gewicht von 635 Gramm ist das Tablet zwar etwas schwerer aber immer noch einfach zu handhaben. Auch mit Tastaturdock ist ein Gewicht von 1,2 Kilogramm mit Blick auf den Netbook-Formfaktor durchaus zu vertreten. Die Verarbeitung ist sehr gut, es gibt weder scharfe Kanten noch zu große oder uneinheitliche Spaltmaße. Aufgrund des Kunststoffes knarzt das Gehäuse ein wenig und das Backcover gibt auf Druck nach. Wer sein TF300 nicht allzu sehr foltert, kann jedoch mit einer langen Produktlebensdauer rechnen. Das An- und Abdocken der Tastatur erfolgt sehr bequem, das breite Scharnier ist stabil und ein Schloss hält die Tablet-Einheit in der Schiene.

Über den 10,1 Zoll IPS-Multitouchscreen lässt es sich sehr flüssig und präzise durch das Android 4.1 Jelly Bean Betriebssystem navigieren. Die Chiclet-Tastatur der Basiseinheit bietet einen echten Mehrwert für das Tablet. Die Tasten besitzen nicht nur einen kurzen Hub und einen klaren Druckpunktfür gehobenen Schreibkomfort sondern erlauben mit Sonderfunktionstasten eine bequemere Steuerung des Betriebssystems und der Tablet-Funktionen. Sehr schnell gewöhnt man sich an die kürzeren Wege für Lautstärke- und Helligkeitsoptionen, das An- und Ausschalten der Funkmodule oder die Rückkehr zum Homescreen. Ist das Tablet angedockt, so lassen sich alle Eingabemethoden nach Belieben kombinieren. Google-Suchen beispielsweise laufen mit der Spracheingabe etwas schneller, für längere Emails und Texte wird natürlich die Chiclet-Tastatur genutzt. Mit der vorinstallierten Polaris Office App können Worddateien, Excelmappen oder Powerpoint-Folien erstellt werden – eine Funktion welche im Konkurrenzgerät Sony Xperia Tablet S beispielsweise erst gegen Aufpreis hinzugefügt werden kann. Das Touchpad bietet gute Gleiteigenschaften und erkennt unsere Gesten bis fast an den Rand der Tastatur sehr direkt und präzise. Für längere Texte sollte es per FN-Sondertaste deaktiviert werden um unbeabsichtigte Sprünge im Text zu vermeiden.

Am Tablet selber finden sich ein microSD-Slot, ein microHDMI Ausgang, ein 3,5mm Kopfhörer-Anschluss und der proprietäre DockingPort an der Unterseite. Über diesen wird das Tastaturdock angebunden welches dem Schnittstellen-Portfolio einen Host-fähigen USB 2.0 Port und einen SD-Kartenslot hinzufügt. Drahtlos kommuniziert das TF300TG über WLAN b/g/n, Bluetooth 3.0 und UMTS. Die Wifi-only Variante TF300T kostet rund 100 Euro weniger. Das TF300TL mit Unterstützung für den neuen LTE-Mobilfunkstandard kostet mit 629 Euro noch einmal 50 Euro mehr als das TF300TG. Die rückwärtige Kamera kommt gut ohne LED-Blitz aus und löst mit 8 Megapixel auf. Bezüglich der Schärfe und Bildqualität erhalten wir überzeugende Resultate, der Autofokus erscheint ein klein wenig träge. Auch die 1,2 Megapixel Frontkamera erfüllt ihren Zweck der Videotelefonie zufriedenstellend. Das Bild wirkt kontrastreich und farbintensiv was nicht zuletzt auch dem Display zu verdanken ist. Das TF300TG ist mit Lage-, Beschleunigungs,- Umgebungslicht- und GPS-Sensor sowie einem digitalen Kompass ausgerüstet.

Technische Daten

Display:10.1" IPS TouchAuflösung:1280 x 800
Prozessor:NVIDIA Tegra 3 T30L / 1,2 GHzGrafikkarte:NVIDIA Geforce ULP (Tegra 3)
Festplatte32 GBRAM:1 GB
Plattform:Android 4.0 Ice Cream Sandwich
Akkulaufzeit:9.5 Std.Gewicht:0.63 kg
B x H x T:26.3 cm x 9.9 cm x 18 cmFarbe:rot

Auf dem Prüfstand

Hardwaretechnisch ist das Asus Transformer Pad TF300TG mit einem Nvidia Tegra 3 SoC (T30L) sehr gut ausgerüstet. Der Quadcore Prozessor taktet mit bis zu 1,3 GHz und bekommt 1 GB Arbeitsspeicher zur Seite gestellt. Die integrierte Geforce ULP Grafikeinheit taktet mit 416 MHz nicht auf maximaler Stufe (520 Mhz), bewältigt jedoch die Darstellung moderner und grafisch aufwendiger Spieletitel wie Dead Trigger oder Horn sehr flüssig. Dafür sollten dann aber alle parallel geöffneten Apps geschlossen werden. Der interne Speicherplatz hat eine Kapazität von 32 GB und bietet ab Werk schon sehr viel Platz. Über den microSD-Slot kann der Speicherplatz natürlich relativ preiswert aufgestockt werden.

Das 10,1 Zoll IPS-Display löst mit 1.280 x 800 Pixel auf und überzeugt mit einer guten durchschnittlichen Helligkeit von 266 Candela pro Quadratmeter und einem ansehnlichen maximalen Kontrastverhältnis von 951:1. Im direkten Sonnenlicht reflektiert das kratzfeste Soda Lime Glass natürlich, um sein Tablet auch draußen jederzeit nutzen zu können, muss zum Transformer Pad Infinity Modell gegriffen werden. Das Flaggschiff der Transformer Pads bietet mit 537 Candela pro Quadratmeter auch direkter Sonneneinstrahlung Paroli. Das TF300TG bietet dank IPS-Technologie gute Blickwinkel und frische, knackige Farben. Auch der Sound kann überzeugen, der Stereolautsprecher rechts an der Rückseite liefert einen ausgewogenen und satten Klang. Hält man das Tablet in der Hand, reflektiert die Handfläche den Sound als „manuelle“ Klangverbesserung.

Im Auslieferungszustand kommt das Asus Transformer Pad TF300TG mit Android 4.0 Ice Cream Sandwich Betriebssystem. Der Hersteller bietet das Update auf die Android 4.1.1 Jelly Bean Version an. Diese läuft nochmal einen Tick flüssiger und erweitert mit dem Google Now Assistenten und einer verbesserten Spracheingabe den Funktionsumfang. Asus integriert einen Browser, Dateimanager, Polaris Office und Medienbibliotheken damit das Multimediatablet sofort umfangreich genutzt werden kann. Der Google Play Store bietet Zugriff auf eine Vielzahl an zusätzlichen Apps.

Bei der Akkulaufzeit macht der 22 Wh Akku einen sehr guten Eindruck, im Leerlauf und bei minimaler Helligkeit sowie deaktivierten Funkverbindungen ermitteln wir 16 Stunden und 42 Minuten. Das Tastaturdock verlängert diese Akkulaufzeit auf äußerst beachtliche 24 Stunden und 16 Minuten. Das Nvidia Tegra 3 SoC erreicht diese lange Akkulaufzeit mit einem fünften Stromsparkern (Nvidia 4-plus-1). Schauen wir ein Video im Dauerbetrieb, so hält der integrierte Akku rund 5 Stunden und 40 Minuten. Unter Belastung ziehen wir die Batterie in 3 Stunden und 53 Minuten leer. Die Temperaturen des lüfterlosen Tablets bleiben dabei stets im grünen Bereich, im Schnitt messen wir 27,7 Grad Celsius.

Zusammenfassung

Das Asus Transformer Pad TF300TG bietet alles, was ein modernes Tablet braucht. Mit einem Nvidia Tegra 3 Prozessor ist die Hardware auf der Höhe der Zeit, das IPS-Display ist hell und knackig und der Akku sehr ausdauernd in unserem Test. Das Modell besitzt dank einem Tastaturdock nicht nur eine verlängerte Akkulaufzeit sondern den Funktionsumfang eines Netbooks. Die Transformer-Reihe setzt das moderne Hybrid-Konzept äußerst gelungen um und verleiht gerade der gehobenen Mittelklasse rund um die TF300 Modelle ein ausgesprochen gutes Preis-Leistungsverhältnis. An der Verarbeitung gibt es nichts zu meckern und mit UMTS-Unterstützung ist Internet auch unterwegs leicht erreichbar. Gerade Studenten auf der Suche nach einem mobilen Begleiter sollten das Transformer Pad TF300TG genauer ins Auge fassen.


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Testergebnisse im Detail
Die Einzelbewertungen im Überblick
  1. Erster Eindruck1,5 (Sehr gut)
  2. Display2,0 (Gut)
  3. Eingabegeräte1,0 (Sehr gut)
  4. Temperatur1,5 (Sehr gut)
  5. Lautsprecher2,0 (Gut)
  6. Akku und Energieverbrauch1,5 (Sehr gut)
  7. Software und Zubehör2,0 (Gut)
  8. Verarbeitung1,5 (Sehr gut)
  9. Anschlüsse1,0 (Sehr gut)
  10. Leistung (Spiele)1,5 (Sehr gut)
  11. Leistung (Anwendungen)1,5 (Sehr gut)
Benchmark
BenchmarksErzielter MesswertBestwert aller Tests
Google V81645 Pkt.Max. 10241 Pkt.
Sunspider1326.7 msMin. 285.6 ms
Browsermark138510 Pkt.Max. 166125 Pkt.
Smartbench 20123548 Pkt.Max. 9866 Pkt.
Linpack (Android)134075 MFLOPSMax. 1014670 MFLOPS
Geekbench 21371 Pkt.Max. 6210 Pkt.
PassMark Performance Test Mobile2124 Pkt.Max. 8229 Pkt.
NenaMark 256.5 fpsMax. 60.8 fps
Basemark ES 2.018.16 fpsMax. 59.98 fps
GL Benchmark 2.1 (Pro)58 fpsMax. 60 fps
GL Benchmark 2.1 (Pro Offscreen)89 fpsMax. 126 fps
GL Benchmark 2.1 (Egypt)51 fpsMax. 59 fps
GL Benchmark 2.1 (Egypt Offscreen)66 fpsMax. 131 fps
Antutu10571 Pkt.Max. 67413 Pkt.
Vellamo HTML51302 Pkt.Max. 5893 Pkt.
Vellamo Metal367 Pkt.Max. 2704 Pkt.
Quadrant3615 Pkt.Max. 23945 Pkt.
niedriger ist besserhöher ist besser
Akkulaufzeit
AuslastungErzielter MesswertBestwert aller Tests
Vollast3 Std. 53 Min.Max. 12 Std. 30 Min.
Maximal24 Std. 16 Min.Max. 50 Std. 59 Min.
Praxis9 Std. 31 Min.Max. 19 Std. 40 Min.
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