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Bilder zum Test: HTC One V Schwarz - Android-Einsteiger mit Knick

Das HTC One V ist im aktuellen Portfolio im Einsteiger-Segment angesiedelt und gehört der HTC One Familie an. In einer schlichten, umweltfreundlichen Verpackung kommt der inoffizielle HTC Legend Nachfolger mit einem Unibody-Metallgehäuse zum Kunden. Mit schmalen Abmessungen von 120,3 x 59,7 x 9,2 Millimetern ist das Smartphone auch für kleine Hände geeignet und eine angenehme Abwechslung zu den riesig anmutenden Modellen wie dem Samsung Galaxy Note. Was als erstes auffällt, ist eine charakteristische Kinnlade unterhalb des Displays, welche bereits bei anderen Modellen Verwendung fand. Dies sorgt für mehr Ergonomie bei der Bedienung, da man eine bessere Bezugskante hat. Negativ wirkt sich dieser Knick allerdings bei denjenigen aus, die das Smartphone bevorzugt in der Hosentasche tragen. Oberhalb des Knicks sind drei berührungsempfindliche Schaltflächen “Zurück“, “Home“ und “Letzte Apps“ angebracht. Für SMS, Emails oder längere Texte steht eine virtuelle Tastatur bereit. Auffällig sind die scharfen Kanten rund um das Display an denen man sich zwar nicht schneidet, die sich aber auch nicht gerade angenehm anfüllen.

Die Ecken auf der Rückseite sind abgerundet und verleihen dem Modell insgesamt trotzdem eine gute Haptik. Unter einer Plastikabdeckung auf der Rückseite befindet sich der SIM- und microSD-Karten-Slot unterhalb des fest verbauten 1.500 mAh starken Akkus. Hier wurde auch die 5 Megapixel-Kamera mit LED-Blitz und Autofokus angebracht. Eine Front-Kamera für Videotelefonate zum Beispiel via Skype fehlt. Auf der Oberseite befinden sich ein 3,5 Millimeter Klinkeanschluss für Headsets und der Start-Knopf. Die Lautstärkewippe positioniert sich auf der rechten Seite und ein microUSB Port auf der linken Seite.Das Angebot an Schnittstellen gestaltet sich übersichtlich. Vorhanden ist ein microUSB-Anschluss zum Aufladen und Datenaustausch mit einem Computer oder Laptop. Das verbaute WLAN-Modul beherrscht 802.11 b/g/n und Bluetooth 4.0 ist auch mit an Bord. Unterwegs gelangt unser Testgerät über HSPA ins Internet.

Technische Daten

Display:3.7"Auflösung:480 x 800
Prozessor:Qualcomm Snapdragon MSM8255 / 1.00-1.50 GHzGrafikkarte:Qualcomm Adreno 205
Festplatte4 GBRAM:512 MB
Plattform:Android 4.0 Ice Cream Sandwich
Akkulaufzeit:k.A.Gewicht:115 g
B x H x T:5.9 cm x 0.92 cm x 12 cmFarbe:schwarz

Auf dem Prüfstand

Hardwaretechnisch ist das HTC One V mit dem 1 GHz starken Single-Core Qualcomm MSM8255 Prozessor und 512 MB Arbeitsspeicher etwas schwach auf der Brust. Als GPU kommt ein Andreno 205 zum Einsatz. Dennoch läuft das Betriebssystem flüssig, einzig anspruchsvolle Spiele erfordern längere Ladezeiten. Beim Surfen hingegen macht es eine gute Figur, das 3,7 Zoll Display ist groß genug um viele Webseiten ohne ständiges Zoomen darzustellen.

Der Touchscreen bietet eine Auflösung von 800 x 480 Pixeln bei einer Pixeldichte von 252 ppi. Auch bei höchster Zoomstufe ist kaum ein Treppchen-Effekt bei der Schrift-Darstellung zu erkennen. Die durchschnittliche Helligkeit liegt mit 319 Candela pro Quadratmeter auf einem sehr guten Wert. Zum Vergleich: Das Samsung Galaxy S3 bietet hier nur 240 Candela. Mit einem Schwarzwert von 0,27 Candela liefert das One V knackige Farben und ein hohes Kontrastverhältnis von 1296:1, was in dieser Preisklasse nicht oft gesehen wird. Die Lautsprecher zeigen sich durch eine gute maximale Lautstärkeund einen runden Klang multimediatauglich. Die mitgelieferten In-Ear-Kopfhörer sorgen in Verbindung mit der Beats-Audio-Technologie für einen guten Klang, da es sich aber nicht um Beats-Kopfhörer handelt, bleibt der große Wow-Effekt aus. Die gute Qualität spiegelt sich auch bei Gesprächen wieder. Beim Telefonieren ließ sich der Gesprächspartner klar und deutlich verstehen, egal ob auf Festnetz oder im Mobilfunknetz.

Der Hersteller setzt beim Betriebssystem auf Android 4.0.3 alias Ice Cream Sandwich sowie seine hauseigene HTC Sense 4.0 Benutzeroberfläche. Kein Hersteller greift mit seiner UI so tief in das System ein wie HTC. Davon profitiert der Benutzer im mehrere Hinsicht. Zum einen kann das Gerät mit umfassenden Widgets und grafischen Spielereien stärker personalisiert werden als das bei anderen Herstellern der Fall ist. Außerdem wirkt die Oberfläche schlicht, schlank und nicht überladen. Die zentrale Eingabemethode bildet der 3,7 Zoll große Touchscreen, welcher für diese Preisklasse ein recht gutes Bild liefert.Über den Bildschirm navigiert es sich schnell und sicher durch die Menüs.

Der lokale Speicherplatz von rund 4 GB kann über einen microSD-Slot auf bis zu 32 GB erweitert werden. Dem Nutzer stehen vom internen Speicher allerdings nur knapp 0,94 GB zur freien Verfügung, eine microSD-Karte befindet sich nicht im Lieferumgang. Knapp sieben Stunden hält der 1.500 mAh starke Akku im Online-Betrieb bei voller Display-Helligkeit durch. Die Sprechzeit bei voller GSM-Sendeleistung liegt bei knapp vier Stunden. Bei einer untypischen Dauernutzung der wichtigsten Funktionen bleibt eine praktische Akkulaufzeit von rund fünf Stunden und 27 Minuten. Wer nicht dauerhaft surft, telefoniert oder Videos schaut, genießt eine lange Standbyzeit und muss nur aller zwei Tage an den Strom.

Zusammenfassung

Mit dem HTC One V hat der taiwanische Hersteller ein gutes Einsteiger-Handy abgeliefert, das sich vor allem durch seine gute Verarbeitung und das kompakte Format von der Konkurrenz absetzt. Die verwendete HTC Sense Oberfläche sorgt für eine flotte Navigation und viele Anpassungsmöglichkeiten. Dafür muss der Kunde aber auch tiefer in die Tasche greifen. Gemessen an der verbauten Hardware ist es mit einem Preis von rund 240 Euro nicht gerade günstig. Ein besseres Preis-/Leistungsverhältnis bietet hier ein Sony Xperia arc welches mit einem schnellere 1,4 GHz Single-Core Prozessor ausgestattet ist und erst im Mai ein Update auf Android 4.0.3 erhalten hat. Auch gut gefallen hat uns die Ausstattung des HTC Desire X für 285 Euro.


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Testergebnisse im Detail
Die Einzelbewertungen im Überblick
  1. Erster Eindruck2,0 (Gut)
  2. Leistung (Spiele)3,0 (Befriedigend)
  3. Verarbeitung1,0 (Sehr gut)
  4. Leistung (Anwendungen)3,0 (Befriedigend)
  5. Eingabegeräte2,0 (Gut)
  6. Display2,0 (Gut)
  7. Lautsprecher2,0 (Gut)
  8. Temperatur2,0 (Gut)
  9. Anschlüsse3,0 (Befriedigend)
  10. Akku und Energieverbrauch2,0 (Gut)
  11. Software und Zubehör2,0 (Gut)
Benchmark
BenchmarksErzielter MesswertBestwert aller Tests
Google V8809 Pkt.Max. 12723 Pkt.
Sunspider2644.9 msMin. 194.3 ms
Browsermark69366 Pkt.Max. 189125 Pkt.
Smartbench 2012758 Pkt.Max. 10254 Pkt.
Linpack (Android)31806 MFLOPSMax. 1143896 MFLOPS
Geekbench 2497 Pkt.Max. 4180 Pkt.
PassMark Performance Test Mobile1129 Pkt.Max. 9575 Pkt.
NenaMark 228 fpsMax. 62 fps
Basemark ES 2.016.65 fpsMax. 61.76 fps
GL Benchmark 2.1 (Pro)23 fpsMax. 61 fps
GL Benchmark 2.1 (Pro Offscreen)18 fpsMax. 253 fps
GL Benchmark 2.1 (Egypt)32 fpsMax. 59 fps
GL Benchmark 2.1 (Egypt Offscreen)20 fpsMax. 148 fps
niedriger ist besserhöher ist besser
Akkulaufzeit
AuslastungErzielter MesswertBestwert aller Tests
Vollast2 Std. 12 Min.Max. 6 Std. 40 Min.
Maximal24 Std. 59 Min.Max. 50 Std. 59 Min.
Praxis5 Std. 27 Min.Max. 33 Std. 10 Min.
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