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15.6" TFT | Intel Core i7 3632QM / 2,2 GHz | AMD Radeon HD 7670M | 4 GB RAM | 500 GB Festplatte | 2.48 kg Gewicht
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15.6" TFT | Intel Core i5 3230M / 2.6 GHz | AMD Radeon HD 7730M | 8 GB RAM | 1000 GB Festplatte | 2.76 kg Gewicht
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Test Toshiba Satellite Z930-119 Notebook

  • 13.3" TFT
  • 256 GB SSD
  • 4 GB
  • 8 Std.
  • 1.12 kg
Prozessor Intel Core i5 3317U / 1,7 GHz
Grafikkarte Intel HD Graphics 4000
Plattform Microsoft Windows 7 Home Premium SP1 64-Bit
Laufwerk ohne Laufwerk
Nicht verfügbar
Ab 799,00 EUR sind Geräte aus der Serie verfügbar - Jetzt anzeigen

Test: Toshiba Satellite Z930-119

Leichtgewicht im Business-Dress

Mit altem Design und neuem Innenleben wirft Toshiba den Nachfolger seines ersten Ultrabooks Satellite 830 auf den Markt. Wir haben wir uns die zweite Generation, das Satellite Z930 mit aktuellen Intel Ivy Bridge Prozessoren genauer angesehen.

Beschreibung

Ende 2011 präsentierte Toshiba mit dem Satellite Z830-10J ein erschwingliches Ultrabook mit matten Display und einer hohen Mobilität. Design und Gehäuse sind gleich geblieben, aber die inneren Werte wurden deutlich aufgebohrt. Getreu dem Motto „Was nicht kaputt ist, soll man auch nicht reparieren“ steckt Toshiba seine Hardware wieder in ein Magnesiumgehäuse. Hier dominieren matte stahlgraue Farben in Kombination mit Chromelementen auf den Touchpad-Tasten. Bei einem niedrigen Gewicht von 1,12 Kilogramm weist es eine niedrige Bauhöhe von knapp 15,9 Millimetern auf. Umso erstaunlicher, dass Toshiba es schafft, vollwertige Anschlüsse unterzubringen. Die Konkurrenz setzt hier oft Adapter für den Netzwerkanschluss oder den HDMI-Ausgang ein. Da Toshiba nahezu alle Anschlüsse auf die Rückseite verlagert und den sperrigen VGA- und Netzwerkanschluss in die Standfüße verbaut, kann diese niedrige Bauhöhe auch mit vollwertigen Anschlüssen funktionieren. Die Basiseinheit wurde durch eine Wabenstruktur verstärkt und bietet damit eine gute Stabilität im Bereich der Tastatur und Handballenauflage.

Die Arbeitsfläche zeigt sich strukturiert und aufgeräumt. Die eingelassene Tastatur bietet freistehende Tasten die in einer kleinen Vertiefung angebracht sind. Sie offerieren den Fingern durch ihre matte Oberfläche einen guten Halt. Der Tastenhub ist kurz und das Feedback knackig. Auch bei schnellem Tippen entsteht kein billig wirkendes Klappern. Eine eingelassene Hintergrundbeleuchtung erleichtert das Arbeiten in dunkler Umgebung und bei Nacht. Das Touchpad positioniert sich leicht nach links versetzt unterhalb der Leertaste und bietet eine leicht angeraute stahlgraue Oberfläche. Es unterstütz die gängigen Fingergesten zum Scrollen sowie Zoomen. Die Touchpad-Tasten sind voneinander getrennt und mit einer spiegelnden Chromschicht überzogen. Knapp oberhalb der Touchfläche ist ein Knopf eingelassen, welcher das Pad schnell ein- und wieder ausschaltet.

Das Angebot und die Verteilung der Anschlüsse gleichen dem Vorgänger Satellite Z830. Die meisten befinden sich auf der Rückseite. In den Standfüßen eingelassen sind der VGA- und Netzwerkanschluss. Dazwischen befinden sich zwei USB 2.0- und ein Ethernet Anschluss. Die Audiobuchsen, sowie ein Multikartenleser und eine USB 3.0 Schnittstelle sind hingegen an den Seitenrändern angebracht. Das Toshiba Satellite Z930-119 erreicht uns mit einem vorinstallierten Windows 7 Home Premium (64 Bit) Betriebssystem. Dokumente und Tabellen lassen sich mit der Office 2010 Starter Edition auslesen und bearbeiten. Zum Brennen und Verwalten von Multimedia-Dateien kann eine Nero 10 Essentials Version genutzt werden. Über eine Eco Utility können vom Hersteller festgesetzte Energiesparoptionen aktiviert werden.

Auf dem Prüfstand

Es hat sich einiges getan, seit wir den Vorgänger Anfang des Jahres im Test hatten. Diesmal arbeitet ein stromsparender Intel Prozessor der Ivy Bridge Generation inklusive integrierter Intel HD Graphics 4000 Grafikeinheit im dünnen Gehäuse. Dabei bietet der Intel Core i5-3317U vor allem für Ultrabooks eine hohe Leistung bei niedrigem Stromverbrauch. Die beiden Prozessorkerne takten je nach Auslastung mit 1,7 bis 2,6 GHz. In Zusammenarbeit mit 4 GB Arbeitsspeicher kommt das Modell bei Büroaufgaben oder der Wiedergabe von HD-Videomaterial kaum in Schwitzen. Aufgrund einer fehlenden dedizierten Grafikkarte fallen allerdings aktuelle Computerspiele komplett weg. Auch unter hoher Auslastung kommt es zu keinem thermischen Throttling, welches die Systemleistung mindern könnte. Die 256 GB fassende SSD aus dem Hause Toshiba erzielt ordentliche Übertragungsraten und ermöglicht einen schnellen Systemstart, sowie ein flottes Aufrufen von Programmen und Ordnern.

Toshiba besinnt sich auf alte Tugenden und setzt auch bei dem Satellite Z930 auf ein Display mit mattem Finish. Dies überrascht kaum, da der Hersteller das Ultrabook auch für den Business-Bereich interessant halten möchte. Das 13,3 Zoll Panel bietet dabei eine Auflösung von 1.366 x 768 Pixel, sowie eine durchschnittliche Helligkeit von 262 Candela pro Quadratmeter. Dies ermöglicht einen ungestörten Betrieb unterwegs. Der Kontrastwert fällt mit 143:1 allerdings wieder sehr mager aus. Zudem sind die vertikalen und horizontalen Betrachtungswinkel knapp bemessen. Nur wenn man direkt vor dem Modell sitzt vermeidet man Farbinvertierungen. An der Front, unterhalb der Handballenauflage befinden sie die beiden verbauten Lautsprecher. Diese liefern, gemessen an ihrer Größe und dem schmalen Gehäuse, ein ansprechendes Klangbild mit Fokus auf den Mitten, aber ohne Tiefen oder Bässe. Sie reichen für Videoclips durchaus aus, für Filme oder Musik raten wir aber doch zur Verwendung von hochwertigen Kopfhörern oder externen Lautsprechern.

Beim Stromverbrauch zeigt sich das Satellite dank des stromsparenden Prozessors genügsam. Im Leerlauf messen wir einen moderaten Verbrauch von nur fünf Watt. Bei voller Displayhelligkeit messen wir rund 10,7 Watt. Die maximale Leistungsaufnahme liegt unter höchster Auslastung bei konstant 38 Watt. Keine Schwächen zeigen sich bei der Temperaturentwicklung. Wichtige Bereiche wie die Handballenauflage, sowie die Tastatur bleiben stets kühl. Im Durchschnitt liegt die Temperatur auf der Oberseite bei 29,1 und auf der Unterseite bei 28,6 Grad Celsius.

Toshiba hat sich einen der größten Kritikpunkte beim Z830 angenommen, den surrenden Lüfter. Dieser stand niemals still, auch wenn keine Last anlag, und erzeugte einen konstanten Lärmpegel. Das sorgte für viel Kritik von Seiten der Kundschaft. Im Windows Betrieb arbeitet der Lüfter je nach Auslastung gar nicht und ist somit nicht aus dem Arbeitsumfeld herauszuhören. In der Praxis, beim Betrachten von Videos messen wir eine Lautstärkeentwicklung von 37 Dezibel (A). Unterwegs, abseits der Steckdose liefert der fest verbaute Akku eine Laufzeit von 4 Stunden 43 Minuten.

Zusammenfassung

Mit dem Satellite Z930-119 hat Toshiba einen gelungenen Nachfolger des Satellite Z830 abgeliefert. Die Systemleistung wurde durch aktuelle Ivy Bridge Prozessoren und die schnelle 256 GB SSD deutlich erhöht. Das Problem mit dem surrenden Lüfter wurde aus der Welt geschafft und auch die niedrige Temperaturentwicklung kann sich sehen lassen. Bei einem Preis von 1.200 Euro ist es allerdings alles andere als ein Schnäppchen, zumal wieder ein kontrastarmes TN-Panel verbaut wurde. Zum gleichen Preis erhält man bereits ein ASUS Zenbook Prime UX31A mit einem matten Full HD IPS-Panel und einer wertigeren Verarbeitung aus einem Aluminium-Unibody-Gehäuse, welches eindeutig ein stimmigeres Gesamtpacket darstellt.

Autor: , Freitag 12. Oktober 2012

Testergebnisse im Detail

Die Einzelbewertungen im Überblick
Erster Eindruck 2,0 (Gut)  Display 2,5 (Gut)
Eingabegeräte 3,0 (Befriedigend)  Temperatur 2,0 (Gut)
Lautsprecher 3,0 (Befriedigend)  Betriebsgeräusche 3,0 (Befriedigend)
Anschlüsse 2,5 (Gut)  Akku und Energieverbrauch 2,0 (Gut)
Software und Zubehör 2,0 (Gut)  
Leistung 2,0 (Gut)
Benchmark
Benchmarks
Erzielter Messwert
Bestwert aller Tests
3DMark06
 
5401 Pkt.
Max. 27244 Pkt.
3DMark11
 
611 Pkt.
Max. 10225 Pkt.
3DMarkVantage
 
3041 Pkt.
Max. 39290 Pkt.
PCMarkVantage
 
11570 Pkt.
Max. 23313 Pkt.
PassMark Performance Test 7.0
 
1465.2 Pkt.
Max. 19706 Pkt.
PassMark Performance Test (HDD Read)
 
312.2 MB/s
Max. 941.5 MB/s
PassMark Performance Test (HDD Write)
 
207.4 MB/s
Max. 781 MB/s
Everest RAM Read
 
14592 MB/s
Max. 20490 MB/s
Everest RAM Write
 
18980 MB/s
Max. 28089 MB/s
Everest RAM Latenz
 
55.2 ns
Min. 27.6 ns
Everest HDD Random Read
 
269.9 MB/s
Max. 1013.7 MB/s
Everest CPU Queen
 
9661 Pkt.
Max. 50362 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Single)
 
4253 Pkt.
Max. 22123 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Multi)
 
8933 Pkt.
Max. 25166 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (OpenGL)
 
4042 Pkt.
Max. 10854 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Single)
 
3455 Pkt.
Max. 35890 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Multi)
 
7356 Pkt.
Max. 20564 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (OpenGL)
 
3994 Pkt.
Max. 17165 Pkt.
Videokonvertierung
 
124 Sek.
Min. 32 Sek.
höher ist besser niedriger ist besser
Akkulaufzeit
Auslastung
Erzielter Messwert
Bestwert aller Tests
Vollast
 
1 Std. 22 Min.
Max. 5 Std. 15 Min.
Maximal
 
8 Std. 4 Min.
Max. 15 Std. 0 Min.
Praxis
 
4 Std. 43 Min.
Max. 7 Std. 51 Min.
Durchschnittlicher Energieverbrauch
13 Watt
Stromkosten im Jahr bei der durchschnittlichen Verwendung von 6 Stunden täglich bei 24,00 Cent pro kWh: 6 Stunden x 365 Tage x 0,013 kWh x 24,00 Cent = 6,83 EUR
Test-Siegel als Druckversion: Test-Siegel
Lichtdichte in cd/m²
  1. 258
  2. 252
  3. 266
  4. 266
  5. 251
  6. 273
  7. 267
  8. 254
  9. 270
Temperatur in °C
Oberseite
  1. 29.1
  2. 32.8
  3. 31.3
  4. 28.9
  5. 31.9
  6. 29.8
  7. 25.4
  8. 26.7
  9. 26.2
Unterseite
  1. 25.7
  2. 26.5
  3. 26.1
  4. 26.3
  5. 31.1
  6. 28.4
  7. 28.7
  8. 35.2
  9. 29.5
Lautstärke in dB(A)
Durchschnitt 28 dB(A)
Hochleistung 44 dB(A)
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