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  3. Test Toshiba Satellite Pro C650-1D0 - Business auf die andere Art

Erster Eindruck vom Toshiba Satellite Pro C650-1D0

Das recht unscheinbar wirkende Toshiba Satellite Pro C650-1D0 kommt in einem matt-schwarzen Plastikgewand mit angerauter Oberfläche zum Endkunden. Fingerabdrücke sucht man ebenso vergeblich wie Ecken und Kanten: Das Toshiba Satellite Pro C650-1D0 hat ein recht rundliches Design. Ein erster Test der Wertigkeit spricht nicht für das Notebook: Der Gehäusedeckel gibt auf Druck viel zu stark nach. Das Gerät wurde so konstruiert, dass sich das DVD-Laufwerk auf der rechten Seite und sämtliche Anschlüsse links befinden. Ergänzend finden sich die Status LED an der Vorderseite des Notebooks, leicht linksbündig angebracht.

Das Notebook ist mit seinen 2,4 kg nur durchschnittlich schwer und dürfte beim Tragen auch bei längerer Zeit für keine Rückenschmerzen sorgen. Öffnen lässt sich das Notebook ganz leicht – eine Display-Sicherung gibt es nicht. Dafür besteht das Toshiba Satellite Pro C650-1D0 unseren Wackeltest: Der Bildschirm bleibt zugeklappt. Der Deckel lässt sich ca. 150°C aufklappen und bietet damit ausreichend Spielraum. Die Scharniere halten den Bildschirm so fest, dass es kaum Spielraum zum Wackeln gibt.

Die schwarze Tastatur des Notebooks beinhaltet ein Ziffernpad. Das Touchpad ist etwas links von der Mitte angebracht. Unterhalb des Displays sind Aussparungen für die Lautsprecher, der Power-Knopf befindet sich ganz unscheinbar dazwischen.

Technische Daten und Ausstattung

Der verwendete Prozessor ist nun schon etwas mehr als ein Jahr alt. Es handelt sich um einen Intel Core 2 Duo T6570, dessen zwei Kerne mit jeweils 2,1 GHz takten. Für die Bildausgabe sorgt ein ebenfalls nicht ganz frischer, aber fürs Office ausreichender Grafikprozessor vom Typ Intel GMA X4500HD. Den Speicher muss sich der Chip allerdings mit dem Arbeitsspeicher teilen, welcher insgesamt 4 GB groß ist. Die Festplattenkapazität mit 500 GB ist ordentlich, das DVD-Laufwerk liest und schreibt auch Dual Layer Rohlinge.

Anschlüsse

Das Toshiba Satellite Pro C650-1D0 besitzt lediglich zwei USB Anschlüsse. Weiterhin vorhanden sind ein VGA Anschluss für Beamer und Monitore sowie ein LAN-Anschluss. Moderne Ports wie HDMI und eSATA sucht man vergebens. Auch eine Webcam ist nicht vorhanden.

Software und Zubehör

Ob man bei einem Business-Notebook wohl auch eine vollwertige Bürosoftware mitgeliefert bekommt? Fehlanzeige. Auch beim Toshiba Satellite Pro C650-1D0 nur die 60 Tage Testversion von Microsoft Office. Nero spendiert hingegen die Start Smart Essentials Suite, mit der die meisten wichtigen Brennvorgänge durchgeführt werden können. Für die Sicherheit sorgt die Security Suite von McAfee, die als befristete Vollversion mitgeliefert wird. Um die Sicherheit der Daten zu gewährleisten, können sowohl Neros BackItUp als auch Toshibas Recovery Media Creator genutzt werden.

Weitere Features, die bei einem Business-Notebook eigentlich selbstverständlich sein sollten, fehlen. Ein Fingerprint-Reader samt Software fehlt ebenso wie die Möglichkeit, sich über die – nicht vorhandene – Webcam beim Betriebssystem anzumelden. Zudem wäre die Professional Version von Windows 7 beim Toshiba Satellite Pro C650-1D0 wohl angemessener.

Display

Das Display ist nicht völlig matt, reflektiert allerdings nicht so stark wie andere Bildschirme und ist dadurch begrenzt noch bei Gegenlicht ablesbar. Der Betrachtungswinkel beträgt zu den Seiten hin beinahe 180°C. Das kann nützlich sein, im Zug allerdings neugierige Blicke anziehen. Auch nach oben hin ist der Betrachtungswinkel gut, allerdings waschen mit zunehmendem Winkel auch die Farben aus. Die Reaktionszeit des Panels ist ordentlich; beim Verschieben von Fenstern entstehen keine Schatten.

Die Helligkeit ist mit durchschnittlich 205 cd/m² ganz in Ordnung. Die Ausleuchtung ist relativ gleichmäßig.

Eingabegeräte

Die schwarze Tastatur des Toshiba Satellite Pro C650-1D0 kommt ohne Rahmung aus. Leider lässt sich das Tastenfeld stark eindrücken, was nicht nur das zügige Tippen erschwert, sondern auch an der Fertigungsqualität des Notebooks zweifeln lässt. Da wirkt auch der ordentliche Druckpunkt nur wenig tröstlich. Besser finden wir das Multitouch Touchpad, dessen glatte Oberfläche zügige Bedienung verspricht. Auch die zwei zugehörigen Knöpfe haben einen guten Druckpunkt.

Temperatur

Gut gekühlt sind die Innereien des Toshiba Satellite Pro C650-1D0. Die Temperatur des Prozessors entwickelt sich von 50°C im Idle Betrieb, über 52 °C in der Praxis bis hin zu 64°C unter Last. Die Festplatte bleibt auch unter Last mit 36°C recht kühl.

Betriebsgeräusche

Wenig verwunderlich ist angesichts der Konzeption des Toshiba Satellite Pro C650-1D0 als Business-Notebook, dass die Leistung hinter derer moderner Multimedia-Notebooks zurückbleibt.

Während der Prozessor im Single CPU Modus verglichen mit aktuellen Prozessoren der unteren Preisregionen wie dem Intel Core i3 noch ganz gut schlägt, so zieht er spätestens beim Einsatz aller Kerne den Kürzeren. Erkennen lässt sich das gut an den Punktzahlen im CineBench Test. Mit 2452 Punkten steht das Toshiba Satellite Pro C650-1D0 im Single CPU Modus gut da, die 4496 Punkte im Multi-CPU Modus bleiben dann jedoch deutlich hinter der Performance des Core i3 zurück – Grund hierfür ist neben der veralteten Architektur auch das Fehlen der HyperThreading Technik.

Ähnliches zeigt sich bei der Grafik. Zwar wird Business Usern eine schnelle Grafikkarte in den seltensten Fällen wichtig sein, doch hat der alte Intel GMA X4500HD Chip gegen den neuen, ebenfalls extrem günstigen Intel GMA HD keine Chance. So schafft das Toshiba Satellite Pro C650-1D0 im 3D Mark 2006 Benchmark nicht mal die 1000-Punkte Marke; 3D Mark Vantage konnte nicht ausgeführt werden. Und auch unter OpenGL bleibt das Notebook mit 1047 Punkten hinter Werten aktueller Grafikchips weit zurück.

Der Arbeitsspeicher liefert ordentliche Werte ab. Die Leserate liegt bei 5600 MB/s, die Schreibrate bei 4196 MB/s. Gut war auch die Latenz von nur 84,5 ns. Die Festplatte wird bei zufällig generierten Zugriffen mit 61,2 MB/s ausgelesen – ordentlich.

Leistung

Wenig verwunderlich ist angesichts der Konzeption des Toshiba Satellite Pro C650-1D0 als Business-Notebook, dass die Leistung hinter derer moderner Multimedia-Notebooks zurückbleibt.

Während der Prozessor im Single CPU Modus verglichen mit aktuellen Prozessoren der unteren Preisregionen wie dem Intel Core i3 noch ganz gut schlägt, so zieht er spätestens beim Einsatz aller Kerne den Kürzeren. Erkennen lässt sich das gut an den Punktzahlen im CineBench Test. Mit 2452 Punkten steht das Toshiba Satellite Pro C650-1D0 im Single CPU Modus gut da, die 4496 Punkte im Multi-CPU Modus bleiben dann jedoch deutlich hinter der Performance des Core i3 zurück – Grund hierfür ist neben der veralteten Architektur auch das Fehlen der HyperThreading Technik.

Ähnliches zeigt sich bei der Grafik. Zwar wird Business Usern eine schnelle Grafikkarte in den seltensten Fällen wichtig sein, doch hat der alte Intel GMA X4500HD Chip gegen den neuen, ebenfalls extrem günstigen Intel GMA HD keine Chance. So schafft das Toshiba Satellite Pro C650-1D0 im 3D Mark 2006 Benchmark nicht mal die 1000-Punkte Marke; 3D Mark Vantage konnte nicht ausgeführt werden. Und auch unter OpenGL bleibt das Notebook mit 1047 Punkten hinter Werten aktueller Grafikchips weit zurück.

Der Arbeitsspeicher liefert ordentliche Werte ab. Die Leserate liegt bei 5600 MB/s, die Schreibrate bei 4196 MB/s. Gut war auch die Latenz von nur 84,5 ns. Die Festplatte wird bei zufällig generierten Zugriffen mit 61,2 MB/s ausgelesen – ordentlich.

Akku und Energieverbrauch

Wenig verwunderlich ist angesichts der Konzeption des Toshiba Satellite Pro C650-1D0 als Business-Notebook, dass die Leistung hinter derer moderner Multimedia-Notebooks zurückbleibt.

Während der Prozessor im Single CPU Modus verglichen mit aktuellen Prozessoren der unteren Preisregionen wie dem Intel Core i3 noch ganz gut schlägt, so zieht er spätestens beim Einsatz aller Kerne den Kürzeren. Erkennen lässt sich das gut an den Punktzahlen im CineBench Test. Mit 2452 Punkten steht das Toshiba Satellite Pro C650-1D0 im Single CPU Modus gut da, die 4496 Punkte im Multi-CPU Modus bleiben dann jedoch deutlich hinter der Performance des Core i3 zurück – Grund hierfür ist neben der veralteten Architektur auch das Fehlen der HyperThreading Technik.

Ähnliches zeigt sich bei der Grafik. Zwar wird Business Usern eine schnelle Grafikkarte in den seltensten Fällen wichtig sein, doch hat der alte Intel GMA X4500HD Chip gegen den neuen, ebenfalls extrem günstigen Intel GMA HD keine Chance. So schafft das Toshiba Satellite Pro C650-1D0 im 3D Mark 2006 Benchmark nicht mal die 1000-Punkte Marke; 3D Mark Vantage konnte nicht ausgeführt werden. Und auch unter OpenGL bleibt das Notebook mit 1047 Punkten hinter Werten aktueller Grafikchips weit zurück.

Der Arbeitsspeicher liefert ordentliche Werte ab. Die Leserate liegt bei 5600 MB/s, die Schreibrate bei 4196 MB/s. Gut war auch die Latenz von nur 84,5 ns. Die Festplatte wird bei zufällig generierten Zugriffen mit 61,2 MB/s ausgelesen – ordentlich.

Praxis

Schade ist auch das Fehlen eines HDMI-Anschlusses. Für Präsentationen und den Anschluss externer Monitore kann ausschließlich der qualitativ nicht mehr konkurrenzfähige VGA-Port genutzt werden. Immerhin: Besitzen Sie einen großen Fernseher, können Sie Filme auch in FullHD Auflösung genießen. Dafür sorgt der Grafikchip mit eingebautem HD-Decoder. Auch die Arbeitsgeschwindigkeit des Notebooks ist durchaus in Ordnung.

Die Lautsprecher klingen eben wie typische Notebook-Lautsprecher. Höhen und Mitten sind weitestgehend in Ordnung, Bässe sind nicht zu hören. Die maximale Lautstärke ist völlig ausreichend. Die niedrige vertikale Auflösung von 768 Zeilen macht häufiges Scrollen in Webseiten notwendig. Durch den breiten Bildschirm können Sie jedoch bequem zwei Word-Dokumente nebeneinanderlegen, ohne mit der Lupe Buchstabe für Buchstabe einzeln entziffern zu müssen: sehr gut.

Auffällig mag sein, dass das Toshiba Satellite Pro C650-1D0 keine Zusatztasten mit bestimmten Funktionen besitzt. Einstellungen wie Lautstärke, WLAN und Helligkeit nehmen Sie über die etablierten FN-Tasten vor.

Zusammenfassung

Etwas verwundert ist man angesichts der Ausstattung über die Bezeichnung „Business-Notebook“. Viele Anwendungsmöglichkeiten die im alltäglichen Office-Betrieb im 21. Jahrhundert selbstverständlich sein sollten, bietet das Toshiba Satellite Pro C650-1D0 nicht. Büro-Software? Fehlanzeige. Video-Konferenzen mit dem Team? Fehlanzeige. Schutzmechanismen wie FingerPrint? Fehlanzeige. Darüber hinaus kommt bei diesem Notebook Technik zum Einsatz, die vergangenes Jahr aktuell war – Sie erhalten heute viel bessere Technik für viel weniger Geld. Auch die Fertigungsqualität lässt zu wünschen übrig. Das Satellite Pro C650-1D0 kann zwar im Bereich Betriebsgeräusch, Temperaturentwicklung und Akku-Laufzeit punkten, angesichts der Defizite sollte sich der potenzielle Käufer jedoch fragen, ob er anderswo nicht besser aufgehoben ist.

Testergebnisse im Detail
Die Einzelbewertungen im Überblick
  1. Erster Eindruck2,5 (Gut)
  2. Ausstattung2,8 (Befriedigend)
  3. Display2,7 (Befriedigend)
  4. Eingabegeräte2,5 (Gut)
  5. Temperatur1,5 (Sehr gut)
  6. Betriebsgeräusche1,1 (Sehr gut)
  7. Anschlüsse4,2 (Ausreichend)
  8. Akku und Energieverbrauch2,0 (Gut)
  9. Software und Zubehör2,5 (Gut)
  10. Leistung3,3 (Befriedigend)
  11. Praxis3,2 (Befriedigend)
Benchmark
BenchmarksErzielter MesswertBestwert aller Tests
3DMark06973 Pkt.Max. 28871 Pkt.
PCMarkVantage3587 Pkt.Max. 31224 Pkt.
Everest RAM Read5599 MB/sMax. 20490 MB/s
Everest RAM Write4196 MB/sMax. 28089 MB/s
Everest RAM Latenz84.5 nsMin. 27.6 ns
Everest HDD Random Read61.2 MB/sMax. 1013.7 MB/s
Everest CPU Queen8856 Pkt.Max. 50362 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Single)2452 Pkt.Max. 7529 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Multi)4496 Pkt.Max. 27150 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (OpenGL)1047 Pkt.Max. 8798 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Single)2217 Pkt.Max. 5704 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Multi)4099 Pkt.Max. 21307 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (OpenGL)915 Pkt.Max. 9005 Pkt.
Videokonvertierung510 Sek.Min. 32 Sek.
niedriger ist besserhöher ist besser
Akkulaufzeit
AuslastungErzielter MesswertBestwert aller Tests
Vollast1 Std. 25 Min.Max. 5 Std. 15 Min.
Maximal6 Std. 10 Min.Max. 24 Std. 53 Min.
Praxis3 Std. 22 Min.Max. 13 Std. 36 Min.
Durchschnittlicher Energieverbrauch

25 Watt
Stromkosten im Jahr bei der durchschnittlichen Verwendung von 6 Stunden täglich bei 24,00 Cent pro kWh: 6 Stunden x 365 Tage x 0,025 kWh x 24,00 Cent = 13,14 EUR