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Bilder zum Test: Toshiba Satellite C660-258 - Schlichter Allrounder ohne HDMI

Mit dem Satellite C660-258 bietet Toshiba ein 15,6-Zoll großes Allround-Notebook für unter 500 an. Designtechnisch bietet es wenig optische Hingucker. Das gesamte Chassis kleidet sich in schwarzen, matten Kunststoff und weist sowohl auf dem Deckel, als auch bei der Handballenauflage ein strukturiertes Design auf. Auf der Unterseite besticht hingegen ein mattes Schwarz. Im Gesamtbild wirkt es daher sehr schlicht und altbacken, doch die Verarbeitung ist für diese Preisklasse vorbildlich. Das 15,6- Zoll große Display ist von einer matten und strukturlosen Plastikschicht bezogen und lässt sich nur durch grobes Anpacken an den oberen Seitenrändern verbiegen. Schwerfällig agieren hingegen die verbauten Scharniere. Das Display wippt lange nach und mit nur einer Hand lässt sich das Toshiba Satellite C660-258 nicht öffnen.

Die große Tastatur im klassichen Standard-Layout mit Nummernblock bietet einen knackigen Druckpunkt, federt beim Tippen aber nach und die Tasten sorgen mit ihrem Klappern für eine weniger wertige Geräuschkulisse. Auffallend ist die sehr klein geratene Leertaste, die der Nutzer anfangs verfehlen könnte, bis er sich an das Layout gewöhnt hat. Direkt unterhalb dieser befindet sich das Multi-Touch-Trackpad, welches sich durch seine matte Beschichtung vom strukturierten Design der Handballenauflage abhebt. Die Bedienung auf diesem gestaltet sich schnell und präzise. Negativ sind uns allerdings die Touchpad-Tasten aufgefallen, die zwar einen kurzen Hub bieten, dafür aber minderwertig eingefasst sind. Die Verarbeitung der Eingabegeräte ist – gemessen am Preis – gut gelungen.

Die Auswahl an Anschlüssen hingegen ist nicht zeitgemäß. Weder USB 3.0 noch eSATA oder ein HDMI-Anschluss haben in dem 15,6-Zoll Gehäuse Platz gefunden. So muss sich der Kunde wohl oder übel mit zwei USB 2.0, einem VGA, zwei 3,5 Millimeter Klinke-Anschlüssen und einem 6-in-1 Kartenlesegerät begnügen. Der integrierte Ethernet-Anschluss bietet eine maximale Übertragungsrate von geringen 100 MBit/s. Für eine drahtlose Kommunikation steht der WLAN Standard 802.11 b/g/n zur Verfügung. Zudem ist ein DVD-Brenner vorhanden.

Neben einem Benutzerhandbuch liegt dem Gerät nur eine Kurzanleitung bei. Das vorinstallierte Windows 7 Home Premium wird mit einer Version von Microsoft Office 2010 (Starter), Google Chrome, Skype und einer Testversion von McAfee Internet Security ausgeliefert.

Technische Daten

Display:15.6"Auflösung:1366 x 768 (HD)
Prozessor:Intel Core i5 2430M / 2.4 GHzGrafikkarte:Intel HD Graphics 3000
Festplatte500 GBRAM:4 GB
Laufwerk:k.A.Plattform:Microsoft Windows 7 Home Premium 64-Bit-Edition
Akkulaufzeit:6.5 Std.Gewicht:2.54 kg
B x H x T:38.05 cm x 2.8 cm - 3.56 cm x 25.4 cmFarbe:Schwarzes Design mit unempfindlicher Oberflächenstruktur und schwarzer Tastatur

Auf dem Prüfstand

Das Toshiba Satellite C660-258 bietet eine Intel Konfiguration mit vier Gigabyte Arbeitsspeicher an. Verbaut wird ein Intel Core i5-2430M Dual-Core Prozessor, der dank Hyper-Threading Technologie bis zu vier Prozesse auf einmal abarbeiten kann und eine Taktfrequenz von 2,4 GHz aufweist. Für kurze Zeit kann diese mit Intels Turbo Boost auf bis zu 2,8 GHz angehoben werden. Die 500 GB große Hitachi-Festplatte zählt mit 55,4 MB/s im Lesen nicht zu den Schnellsten. Als Grafiklösung muss die integrierte Intel HD Graphics 3000 herhalten, welche direkt im Prozessor verbaut ist und genug Leistung für Filme, Musik und Büro-Anwendungen bietet. Wer auf hohe Auflösungen und Details in Spielen verzichtet, kann der Onboard-Lösung auch das ein oder andere, ältere Spiel zumuten. Die oberhalb der Tastatur eingelassenen Stereo-Lautsprecher erzeugen einen sehr höhenlastigen Klang ohne Tiefen. Die Gesamtlaustärke ist unterdurchschnittlich. Externe Soundlösungen in Form von Boxen oder Kopfhörern sind dringend anzuraten.

Der bisherige, gute Gesamteindruck wird vom verbauten Display gründlich abgewertet. Der 15,6-Zoll große HD-Bildschirm mit einer nativen Auflösung von 1.366 x 768 Pixel ist nicht entspiegelt und reflektiert somit die gesamte Umgebung. Mit einer durchschnittlichen Helligkeit von 203 Candela pro Quadratmeter bietet er eine eher unterdurchschnittliche Helligkeit und ist weder für den Einsatz im Freien zu gebrauchen. In Hinblick auf die Brillanz kann man bei einem Kontrastverhältnis bei maximaler Helligkeit von 144:1 nicht viel erwarten. Bereits bei kleinen horizontalen und vertikalen Neigungen kommt es zudem schnell zu Farbinvertierungen und Helligkeitsverlusten. Hier besteht eindeutig Verbesserungsbedarf in zukünftigen Modellen.

In der Praxis vergehen 3,3 Stunden (202 Minuten) bevor das Toshiba Satellite C660-258 wieder an die Steckdose muss. Die gemessene Temperaturentwicklung fällt angenehme niedrig aus. Im Idle-Betrieb übersteigen die durchschnittlichen Messungen auf der Ober- und Unterseite des 15,6-Zollers keine 27 Grad Celsius und sind damit auf einem guten Niveau. Unter Last ergeben sich an der Unterseite zwar Ausreißer in Form von punktuellen 43 Grad Celsius auf der Abdeckung des Arbeitsspeichers, aber die durchschnittlichen Temperaturen liegen bei 31°C. Auch die Lautstärkenentwicklung bewegt sich in einem akzeptablen Rahmen. Im Leerlauf und bei Office-Anwendungen dreht der Lüfter mit durchschnittlich 35 Dezibel (A), hat aber die schlechte Angewohnheit alle 1-2 Minuten auf 33,1 dB(A) hörbar aufzudrehen, um im Anschluss wieder abzufallen. Bei ruhigen Umgebungen kann dies durchaus als störend bezeichnet werden. In der Praxis pendelt sich die Lautstärke bei 38 Dezibel (A) ein. Ein überdurchschnittlicher, aber durch die tieffrequenten Lüfter weniger auffallender, Wert.

Zusammenfassung

Das Toshiba Satellite C660-258 bietet eine Intel Konfiguration mit vier Gigabyte Arbeitsspeicher an. Verbaut wird ein Intel Core i5-2430M Dual-Core Prozessor, der dank Hyper-Threading Technologie bis zu vier Prozesse auf einmal abarbeiten kann und eine Taktfrequenz von 2,4 GHz aufweist. Für kurze Zeit kann diese mit Intels Turbo Boost auf bis zu 2,8 GHz angehoben werden. Die 500 GB große Hitachi-Festplatte zählt mit 55,4 MB/s im Lesen nicht zu den Schnellsten. Als Grafiklösung muss die integrierte Intel HD Graphics 3000 herhalten, welche direkt im Prozessor verbaut ist und genug Leistung für Filme, Musik und Büro-Anwendungen bietet. Wer auf hohe Auflösungen und Details in Spielen verzichtet, kann der Onboard-Lösung auch das ein oder andere, ältere Spiel zumuten. Die oberhalb der Tastatur eingelassenen Stereo-Lautsprecher erzeugen einen sehr höhenlastigen Klang ohne Tiefen. Die Gesamtlaustärke ist unterdurchschnittlich. Externe Soundlösungen in Form von Boxen oder Kopfhörern sind dringend anzuraten.

Der bisherige, gute Gesamteindruck wird vom verbauten Display gründlich abgewertet. Der 15,6-Zoll große HD-Bildschirm mit einer nativen Auflösung von 1.366 x 768 Pixel ist nicht entspiegelt und reflektiert somit die gesamte Umgebung. Mit einer durchschnittlichen Helligkeit von 203 Candela pro Quadratmeter bietet er eine eher unterdurchschnittliche Helligkeit und ist weder für den Einsatz im Freien zu gebrauchen. In Hinblick auf die Brillanz kann man bei einem Kontrastverhältnis bei maximaler Helligkeit von 144:1 nicht viel erwarten. Bereits bei kleinen horizontalen und vertikalen Neigungen kommt es zudem schnell zu Farbinvertierungen und Helligkeitsverlusten. Hier besteht eindeutig Verbesserungsbedarf in zukünftigen Modellen.

In der Praxis vergehen 3,3 Stunden (202 Minuten) bevor das Toshiba Satellite C660-258 wieder an die Steckdose muss. Die gemessene Temperaturentwicklung fällt angenehme niedrig aus. Im Idle-Betrieb übersteigen die durchschnittlichen Messungen auf der Ober- und Unterseite des 15,6-Zollers keine 27 Grad Celsius und sind damit auf einem guten Niveau. Unter Last ergeben sich an der Unterseite zwar Ausreißer in Form von punktuellen 43 Grad Celsius auf der Abdeckung des Arbeitsspeichers, aber die durchschnittlichen Temperaturen liegen bei 31°C. Auch die Lautstärkenentwicklung bewegt sich in einem akzeptablen Rahmen. Im Leerlauf und bei Office-Anwendungen dreht der Lüfter mit durchschnittlich 31,4 Dezibel (A), hat aber die schlechte Angewohnheit alle 1-2 Minuten auf 33,1 dB(A) hörbar aufzudrehen, um im Anschluss wieder abzufallen. Bei ruhigen Umgebungen kann dies durchaus als störend bezeichnet werden. In der Praxis pendelt sich die Lautstärke bei 39 Dezibel (A) ein. Ein überdurchschnittlicher, aber durch die tieffrequenten Lüfter weniger auffallender, Wert.


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Testergebnisse im Detail
Die Einzelbewertungen im Überblick
  1. Erster Eindruck2,5 (Gut)
  2. Display3,0 (Befriedigend)
  3. Eingabegeräte2,5 (Gut)
  4. Temperatur2,0 (Gut)
  5. Lautsprecher4,0 (Ausreichend)
  6. Betriebsgeräusche3,0 (Befriedigend)
  7. Anschlüsse3,0 (Befriedigend)
  8. Akku und Energieverbrauch3,0 (Befriedigend)
  9. Software und Zubehör3,0 (Befriedigend)
  10. Leistung1,5 (Sehr gut)
Benchmark
BenchmarksErzielter MesswertBestwert aller Tests
3DMark063649 Pkt.Max. 28871 Pkt.
3DMarkVantage1586 Pkt.Max. 47497 Pkt.
PCMark72095 Pkt.Max. 6666 Pkt.
PCMarkVantage6315 Pkt.Max. 31224 Pkt.
PassMark Performance Test 7.01070 Pkt.Max. 19706 Pkt.
PassMark Performance Test (HDD Read)56.7 MB/sMax. 941.5 MB/s
PassMark Performance Test (HDD Write)57.6 MB/sMax. 781 MB/s
Everest RAM Read10049 MB/sMax. 20490 MB/s
Everest RAM Write9999 MB/sMax. 28089 MB/s
Everest RAM Latenz55.4 nsMin. 27.6 ns
Everest HDD Random Read65.9 MB/sMax. 1013.7 MB/s
Everest CPU Queen19362 Pkt.Max. 50362 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Single)4326 Pkt.Max. 7529 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Multi)9707 Pkt.Max. 27150 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (OpenGL)4668 Pkt.Max. 8798 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Single)3652 Pkt.Max. 5704 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Multi)8183 Pkt.Max. 21307 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (OpenGL)4629 Pkt.Max. 9005 Pkt.
Videokonvertierung91 Sek.Min. 32 Sek.
niedriger ist besserhöher ist besser
Akkulaufzeit
AuslastungErzielter MesswertBestwert aller Tests
Vollast0 Std. 53 Min.Max. 5 Std. 15 Min.
Maximal5 Std. 52 Min.Max. 24 Std. 53 Min.
Praxis3 Std. 22 Min.Max. 13 Std. 36 Min.
Durchschnittlicher Energieverbrauch

22 Watt
Stromkosten im Jahr bei der durchschnittlichen Verwendung von 6 Stunden täglich bei 24,00 Cent pro kWh: 6 Stunden x 365 Tage x 0,022 kWh x 24,00 Cent = 11,56 EUR

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