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  3. Test: HP Omen 17-w240ng Gaming Laptop mit GeForce GTX 1070

Mit Intel Kaby Lake kommt frischer Wind ins HP Omen.

HP Omen 17-w240ng (Bild 1 von 5)Bildquelle: HP
Fotogalerie (5)
Frisch ans Werk: Mit neuen Komponenten und mehr Leistung stehen die HP Omen 17 Notebooks in der 2017er Version bereit.

Bereits im letzten Jahr durften sich die HP Omen Modelle als waschechte Gaming-Notebooks bezeichnen. Grund dafür war das signifikante Upgrade von den Mittelklasse-Grafikkarten Nvidia GeForce GTX 960M und GTX 965M auf die deutlich leistungsstärkere GTX 10 Reihe. Optisch haben sich an den für Spieler optimierten Laptops allerdings keine Neuheiten eingefunden. Hewlett-Packard bleibt dem vergleichsweise schlichten Karbon-Look treu, der durch seine markanten Scharniere und der roten Tastatur-Beleuchtung sowohl Zocker, als auch Otto Normalverbraucher ansprechen dürfte. Trotz Kunststoff-Oberflächen zeigt das von uns getestete HP Omen 17-w240ng eine solide Verarbeitung, die nur im Bereich des Displays (Deckel) leichte Verwindungen aufweist. Da das knapp 32 Millimeter hohe und 3,35 kg schwere Notebook wohl eher stationär auf dem heimischen Schreibtisch verwendet wird, können wir dieses Manko akzeptieren.

Im Juni 2016 - wie auch heute - können sich die Eingabegeräte des HP Omen 17 sehen lassen. Ein angenehmer Hub trifft auf einen guten Druckpunkt. Vielschreiber und Gamer werden in diesem Bereich zufrieden sein. Allerdings bleiben die im letzten Jahr kritisierten Schwächen erhalten. Dazu zählen die nur einstufige, allein rote Beleuchtung und die einzeilige Enter-Taste. Für einen Preis von aktuell 2.299 Euro im hiesigen HP Store hätten wir hier mehr Personalisierungs-Möglichkeiten und eine bessere Optimierung des deutschen Keyboard-Layouts erwartet.

HP Omen 17-w240ng (Bild 4 von 5)Bildquelle: HP

Unverändert, aber immer noch zeitgemäß, zeigen sich die Anschlüsse des 17,3 Zoll Notebooks. Externe Monitore, Fernseher oder Beamer können digital über HDMI und Mini DisplayPort angesteuert werden. Die drei verbauten USB-Ports unterstützen zudem den schnelleren 3.1 Standard (Gen1, USB-A) und Audio-Ports sowie ein SD-Kartenleser sind wieder mit an Bord. Kabelgebunden geht es über Gigabit-Ethernet (LAN) ins Netz, während ein WLAN-ac Modul samt Bluetooth 4.2 für die Wireless-Verbindungen zur Verfügung steht. Ein vierter USB Anschluss oder gar der neue USB-C Steckplatz samt Thunderbolt 3 Support hätten einem solchen High-End-Modell allerdings ebenfalls gut gestanden. Unterm Strich sind wir mit der Schnittstellen-Bestückung jedoch zufrieden.

HP schafft den Sprung ins High-End Gaming.

Das von uns im Test untersuchte Spitzenmodell HP Omen 17-w240ng setzt nicht nur auf die bekannte Nvidia GeForce GTX 1070 Grafikkarte mit satter Leistung und 8 GB Grafikspeicher, sondern auch auf die neue Kaby Lake Architektur in Form des Intel Core i7-7700HQ. Der Quad Core Prozessor der so genannten 7. Generation arbeitet mit einer Taktrate von 2,8 bis 3,8 GHz und erreicht im Vergleich zum Vorgänger die übliche Leistungssteigerung von 5-15 Prozent. Unterstützt wird das Gespann aus Grafikkarte (GPU) und Prozessor (CPU) von 16 GB DDR4-2400 Arbeitsspeicher, einer 1 TB Festplatte und einer 512 GB SSD im M.2 Format. Letztere beschleunigt den Laptop deutlich und zeigt Lese-Raten von bis zu 2.000 MB/s. Beschrieben wird das Solid State Drive allerdings nur mit durchschnittlichen 350 MB/s. Bekannte Benchmarks des Notebooks findet ihr im unteren Bereich dieses Testberichts.


Während die günstigen Varianten des HP Omen 17 auf einen FullHD-Bildschirm mit 1.920 x 1.080 Pixel setzen, zeigt sich unser Gaming-Bolide mit einem 4K UHD Display und der daraus resultierenden Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixel. Es handelt sich dabei um eine matte Variante, die zusätzlich mit der Nvidia G-Sync Technik ausgestattet ist. Diese ermöglicht ein flüssiges Spielen, ohne so genanntes Tearing oder Lag-Probleme. Die Leistung des Spiele-Notebooks reicht dabei sogar, um in dieser hohen Auflösung aktuelle Titel wie Resident Evil 7, Dishonored 2, Battlefield 1 oder Titanfall 2 ohne Probleme auszuführen. Für ultimative Grafik-Einstellung solltet ihr jedoch das FullHD-Format bevorzugen und das Display im Spiel entsprechend herunterskalieren.

Die Helligkeit des Displays hat sich weder positiv, noch negativ entwickelt. Noch immer treffen wir auf eine Helligkeit von 300 cd/m² und einen Kontrast von 700:1. Die IPS-Technik ermöglicht dabei weiterhin eine gute Blickwinkelstabilität und die entspiegelte Oberfläche minimiert Umgebungsreflektionen, zum Beispiel im Außenbereich oder in hell erleuchteten Räumen. Ebenso können wir mit der unauffälligen Wärmeentwicklung (ca. 32 Grad Celsius) leben. Die Lautstärke beim Spielen oder in fordernden Multimedia-Anwendungen ist jedoch genauso aufdringlich wie im letzten Jahr. Hier könnte HP allerdings mit zukünftigen BIOS und Firmware Updates nachhelfen, um die Lüfter-Steuerung zu optimieren. Die Akkulaufzeit des HP Omen 17-w240ng liegt je nach Leistungs-Forderung zwischen 2 Stunden und 7,5 Stunden auf einer Skala von Volllast, über Gaming, bis hin zum Leerlauf (Idle). Das Spielen im Akkubetrieb können wir dabei nicht empfehlen, da die Leistung signifikant gedrosselt wird.

HP Omen 17-w240ng (Bild 5 von 5)Bildquelle: HP
Die spannende Frage: Lohnt sich der Kauf des neue HP Omen Laptops?

Fazit

Hätten wir im Sommer 2015 noch von einem Kauf des HP Omen 17 abgeraten, spricht nun alles für das leistungsstarken 17,3 Zoll Spiele-Notebook. Der neue Intel Core i7 Prozessor in Kombination mit der Nvidia GeForce GTX 1070 und einer schnellen SSD kann sich wirklich sehen lassen. Auch das hochauflösende 4K UHD Display samt Nvidia G-Sync Technik zeigt, dass HP seiner Omen-Serie einen gewissen Gaming-Feinschliff verpasst hat. Endlich spricht nicht nur das Äußere den ambitionierten Zocker an, sondern auch sämtliche Komponenten. Selbst das Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt im Vergleich zur ebenso starken Konkurrenz.

Bis auf ein, zwei Schnitzer in Hinsicht auf die Eingabegeräte und die Verarbeitung können wir das HP Omen 17-w240ng jederzeit weiterempfehlen. Und wer mit einem 4K UHD Display nicht warm wird, der kann problemlos zur kleineren FullHD-Variante mit 128 GB SSD greifen und bei einem Preis von aktuell 1.799 Euro sogar noch 500 Euro sparen. In jedem Fall werden die meisten Gamer mit den neuen HP Omen Konfigurationen durchweg zufrieden sein.

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von HP.de | Händlerangabe: 23.05.17 04:43

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Testergebnisse im Detail
Die Einzelbewertungen im Überblick
  1. Erster Eindruck2,0 (Gut)
  2. Display2,0 (Gut)
  3. Eingabegeräte2,0 (Gut)
  4. Temperatur2,0 (Gut)
  5. Lautsprecher2,0 (Gut)
  6. Betriebsgeräusche2,5 (Gut)
  7. Anschlüsse2,0 (Gut)
  8. Akku und Energieverbrauch2,5 (Gut)
  9. Software und Zubehör2,0 (Gut)
  10. Leistung1,5 (Sehr gut)
Benchmark
BenchmarksErzielter MesswertBestwert aller Tests
3DMark Ice Storm Extreme118393 Pkt.Max. 196311 Pkt.
3DMark Cloud Gate27130 Pkt.Max. 29123 Pkt.
3DMark Sky Diver29110 Pkt.Max. 29747 Pkt.
3DMark Fire Strike12863 Pkt.Max. 13743 Pkt.
3DMark Fire Strike Extreme7296 Pkt.Max. 8285 Pkt.
3DMark Time Spy5080 Pkt.Max. 5789 Pkt.
3DMark Fire Strike Ultra3845 Pkt.Max. 4537 Pkt.
CrystalDiskMark 3.0 (HDD Read)2200 MB/sMax. 2325 MB/s
CrystalDiskMark 3.0 (HDD Write)350 MB/sMax. 1872 MB/s
Cinebench R15 64 Bit (Single)158 Pkt.Max. 158 Pkt.
Cinebench R15 64 Bit (Multi)738 Pkt.Max. 738 Pkt.
Cinebench R15 64 Bit (OpenGL)120.64 fpsMax. 120.64 fps
Geekbench 3 (Single)4027 Pkt.Max. 4027 Pkt.
Geekbench 3 (Multi)14534 Pkt.Max. 14534 Pkt.
Geekbench 4 (Single)4681 Pkt.Max. 4681 Pkt.
Geekbench 4 (Multi)14207 Pkt.Max. 14207 Pkt.
GFXBench Manhatten Onscreen63.4 fpsMax. 119.52 fps
GFXBench Manhatten Offscreen360.2 fpsMax. 432.6 fps
GFXBench T-Rex Onscreen104.2 fpsMax. 119.82 fps
GFXBench T-Rex Offscreen928.5 fpsMax. 1448 fps
niedriger ist besserhöher ist besser
Akkulaufzeit
AuslastungErzielter MesswertBestwert aller Tests
Vollast2 Std. 0 Min.Max. 5 Std. 15 Min.
Maximal7 Std. 30 Min.Max. 24 Std. 53 Min.
Praxis4 Std. 45 Min.Max. 13 Std. 36 Min.
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