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Bilder zum Test: Sony VAIO VPC-Z21Q9E/B - Lautstarker Büro-Flachmann

Als Flaggschiff der Business-Notebooks reiht sich auch die Neuauflage der Sony Vaio Z-Serie ein. Das flache und leichte Notebook soll unterwegs mit einer langen Akkulaufzeit und im stationären Betrieb mit einer guten Leistung punkten. Dafür sorgt das beiliegende Power Media Dock, welches neben zusätzlichen Anschlussmöglichkeiten auch eine dedizierte Grafiklösung von AMD bietet.

Angefangen beim 13,1-Zoll Notebook an sich, ist das Gehäuse schlicht schwarz und matt. Am unteren Displayrand verstärkt eine Aluminium-Leiste die Stabilität des Geräts. Beim Aufklappen des Deckels kommt es dazu, dass dieser sich unter die Basis-Einheit schieb und das Gehäuse leicht anhebt. Die ergonomisch vorteilhafte Anhebung sorgt jedoch für einen lockeren Stand auf dem Tisch oder Schoß.

Die Verarbeitung schwächelt. Während die Handballenauflage sehr stabil auftritt, kommt es bei der Tastatur bereits bei leichtem Druck zum Nachgeben. Knack- und Knarzgeräusche inklusive. Der dünne Deckel sorgt zusätzlich für einen filigranen Charakter. Ein grober Umgang könnte dem Business-Notebook – eventuell zu schnell – schaden.

Obwohl wir einen kurzen Hub bei Chicklet-Tastaturen bevorzugen, ist allein durch die verringerte Größe der beleuchteten Tasten eine Eingewöhnungsphase erforderlich. Das Feedback ist für unseren Geschmack zu undeutlich. Beim Touchpad hingegen können wir – außer bei der glänzenden Oberfläche – kaum Kritik üben. Ähnlich wie bei Apples Macbook Modellen kann die gesamte sensitive Fläche als Taste genutzt werden. Außerdem ist das Pad mit allen gängigen Multitouch-Gesten ausgestattet.

Das Notebook bietet neben HDMI und VGA nur zwei USB-Schnittstellen – eine mit dem 3.0 Standard, die andere mit einer Sleep-and-Charge Funktionalität. Letztere kann zum Aufladen von Smartphones und MP3-Playern genutzt werden, auch während das Notebook ausgeschaltet ist. An der Front des Sony Vaio VPC-Z21Q9E/B befindet sich außerdem ein Kartenleser für SD- und MagicStick-Medien. Die Kommunikation erfolgt via Gigabit-LAN, WLAN 802.11n und Bluetooth 3.0. Über einen Schacht an der hinteren Unterseite kann außerdem eine SIM-Karte in den 13,1-Zoller eingesetzt werden. Diese ermöglich eine Verbindung über das Mobilfunknetz (3G / UMTS). Somit ist der Nutzer auch unterwegs unabhängig von WLAN Hot-Spots.

Im stationären Betrieb kann die neue Sony Vaio Z-Serie mit der beigelegten Docking-Station betrieben werden. Diese wird über den Netzanschluss und den umliegenden modifizierten USB 3.0 Port angeschlossen. Ist das Power Media Dock aktiv, könnt ihr effektiv ein USB Gerät mehr anschließen, das integrierte DVD-Laufwerk nutzen und ihr profitiert von der AMD Radeon HD 6650M Grafikkarte.

Technische Daten

Display:13.1"Auflösung:1600 x 900 ( WSXGA )
Prozessor:Intel Core i7 2620M / 2.7 GHzGrafikkarte:Intel HD Graphics 3000
Festplatte128 GB SSDRAM:8 GB
Laufwerk:optional - externPlattform:Microsoft Windows 7 Professional SP1 64-Bit
Akkulaufzeit:7 Std.Gewicht:1.175 kg
B x H x T:33.0 cm x 1.665 cm x 21.0 cmFarbe:Carbon Black

Auf dem Prüfstand

Die kompakte und durchweg schmale Bauweise des Sony VPC-Z21Q9E/B lässt gewöhnlich auf ein stromsparendes ULV-System schließen. Doch Sony verwendet einen vollwertigen Intel Core i7-2620M Zweikern-Prozessor. Hinzu kommen acht Gigabyte DDR3-Arbeitsspeicher und eine 128 GB SSD. Der Unterschied zu einer herkömmlichen Festplatten-Lösung liegt bei schnelleren Lese-, Schreib- und Zugriffsgeschwindigkeiten. In unserem Fall liest die SSD mit 425 MB/s, wobei HDD-Systeme kaum über 100 MB/s erreichen.

Die von uns durchgeführten Benchmarks spiegeln die enorme Leistung des Intel-Prozessors wieder. Eigentlich findet man eine solche CPU in größeren Multimedia-Systemen. In Verbindung mit der externen Docking-Station und der damit einkehrenden AMD Radeon HD 6650M kann sich der 13,1-Zoller in eines dieser verwandeln. Gut zu wissen: Auch das interne Display wird von der dedizierten Grafikkarte beschleunigt. Somit ist der Nutzer nicht gezwungen auf einen externen Bildschirm auszuweichen.

Bei einer Auflösung von 1.600 x 900 Pixel ist außerdem genug Platz für Multimedia-Anwendungen im Bereich Film- oder Fotobearbeitung. Für einige Nutzer kann der Bildschirminhalt jedoch zu klein sein. Hier kann mit der Skalierungsfunktion von Windows 7 gegengesteuert werden. Ansonsten kann sich das matte Display sehen lassen. Mit einer durchschnittlichen Leuchtstärke von 268,2 Candela pro Quadratmeter und einem Maximalkontrast von 800:1 kommen Outdoor- und Filmfans auf ihre Kosten. Denn der Sonne hat das Panel genügend entgegenzusetzen, während der geringe Schwarzwert dunkle Filmsequenzen in Szene setzt.

Die internen Boxen spielen jedoch nicht im Multimedia-Bereich mit. Sie treten stark mittenlastig auf, während Höhen und Bässe verschlungen werden. Für den lockeren MP3- oder Radio-Betrieb im Büro reicht die Qualität jedoch aus.

In der Praxis kann das Sony Vaio VPC-Z21Q9E/B fast 4,5 Stunden von der Steckdose ferngehalten werden. Wer alle Energiesparoptionen nutzt, kann diese Zeit auf 6,5 Stunden erhöhen. Doch solltet ihr das System gut auslasten, kann es zu einer starke Hitze- und Lautstärkenentwicklung kommen. Geht der Lüfter in den Maximalbetrieb, werden schnell über 55 Dezibel (A) erreicht. Bei den Temperaturen sieht es mit 44 Grad Celsius (°C) auch nicht besser aus.

Zusammenfassung

Kompakt und schlank. Das äußere sowie das innere Paket des Sony Vaio VPC-Z21Q9E/B machen einen guten Eindruck auf Fotos und Datenblättern. In der Praxis zeigt sich ein leistungsstarker Prozessor und ein guter, multimedialer Betrieb in Verbindung mit dem Power Media Dock. Aus einem leichten 13,1-Zoll Notebook wird somit eine durchaus konkurrenzfähige Multimedia-Station. Das Display ist gut ausgeleuchtet und fühlt sich auch an sonnigen Plätzen wohl. Eine Akkulaufzeit von bis zu 6,5 Stunden bestätigt den Outdoor-Vorteil.

Die Schattenseiten zeigen sich bei der Tastatur, den wenigen Anschlüssen und dem überzogenen Preis. Letzteren kann nicht einmal mehr die verbaute 128 GB SSD verursachen, die nebenbei eine sehr gute Arbeit verrichtet. Das Sony Vaio VPC-Z21Q9E/B ist eine interessante Subnotebook-Lösung, die zu einem geringeren Preis sicher eine breite Masse interessieren könnte.


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Testergebnisse im Detail
Die Einzelbewertungen im Überblick
  1. Erster Eindruck1,5 (Sehr gut)
  2. Display1,5 (Sehr gut)
  3. Eingabegeräte3,0 (Befriedigend)
  4. Temperatur3,5 (Befriedigend)
  5. Lautsprecher3,0 (Befriedigend)
  6. Betriebsgeräusche4,5 (Ausreichend)
  7. Anschlüsse2,0 (Gut)
  8. Akku und Energieverbrauch2,0 (Gut)
  9. Software und Zubehör1,5 (Sehr gut)
  10. Leistung1,5 (Sehr gut)
Benchmark
BenchmarksErzielter MesswertBestwert aller Tests
3DMark068640 Pkt.Max. 28871 Pkt.
PCMarkVantage10143 Pkt.Max. 31224 Pkt.
Everest RAM Read15965 MB/sMax. 20490 MB/s
Everest RAM Write17733 MB/sMax. 28089 MB/s
Everest RAM Latenz55.4 nsMin. 27.6 ns
Everest HDD Random Read424.2 MB/sMax. 1013.7 MB/s
Everest CPU Queen22055 Pkt.Max. 50362 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Single)5201 Pkt.Max. 7529 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Multi)11626 Pkt.Max. 27150 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (OpenGL)2974 Pkt.Max. 8798 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Single)4347 Pkt.Max. 5704 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Multi)9507 Pkt.Max. 21307 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (OpenGL)2923 Pkt.Max. 9005 Pkt.
Videokonvertierung77 Sek.Min. 32 Sek.
niedriger ist besserhöher ist besser
Akkulaufzeit
AuslastungErzielter MesswertBestwert aller Tests
Vollast1 Std. 5 Min.Max. 5 Std. 15 Min.
Maximal8 Std. 15 Min.Max. 24 Std. 53 Min.
Praxis4 Std. 25 Min.Max. 13 Std. 36 Min.
Durchschnittlicher Energieverbrauch

23 Watt
Stromkosten im Jahr bei der durchschnittlichen Verwendung von 6 Stunden täglich bei 24,00 Cent pro kWh: 6 Stunden x 365 Tage x 0,023 kWh x 24,00 Cent = 12,09 EUR

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