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  3. Test Sony VAIO VPC-SB3L9E/R - Feuriger Allrounder mit typischen Ausleuchtungs-Problemen

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Bilder zum Test: Sony VAIO VPC-SB3L9E/R - Feuriger Allrounder mit typischen Ausleuchtungs-Problemen

Die VAIO SB-Reihe soll laut Sony einen vernünftigen Spagat zwischen Leistung und Preis bieten. Diese siedelt sich preislich zwischen der teuren VAIO Z- und der günstigeren SA-Serie an. Schon beim Auspacken vermittelt das Gerät einen sehr wertigen Eindruck. Das gesamte Gehäuse ist mit einer Magnesium-Schicht überzogen und an der Ober- und Unterseite im dezenten Schwarz gehalten. Beim Aufklappen sticht einem sofort die dominante, rote Farbgebung ins Auge, die sowohl den Displayrahmen, als auch die Handballenauflage und die Flächen zwischen der Chiclet-Tastatur vereinnahmt. An der insgesamt hochwertigen Verarbeitung des 13-Zöllers haben wir nichts auszusetzen. Gleiches gilt für die schreibfreundliche, hintergrundbeleuchtete Tastatur im Chiclet-Design. Bewusst wurde darauf verzichtet einen separaten Nummernblock zu verbauen, um den einzelnen Tasten genug Platz zu geben. Diese zeigen sich mit einem angenehm kurzen Hub und einem klaren Druckpunkt. Das Multitouch-Pad hebt sich mit einer helleren Rotfärbung leicht vom Rest des Gehäuses ab und reagiert tadellos auf unsere Eingaben. Gängige Mehrfinger-Gesten inklusive.

Bei der Anschlussvielfalt hat man sich nicht gerade weit aus dem Fenster gelehnt. Gängige Standards in Form eines HDMI- und VGA-Anschlusses sind ebenso vorhanden wie der Zugang zu einer Netzwerkdose, die eine Übertragungsrate von maximal 1000 MBit/s liefert. Hinzu kommt der serienmäßige Docking-Anschluss an der Unterseite des Sony VAIO VPC-SB3L9E. Für externe Speicherkarten stehen zwei Einschübe zur Verfügung, welche SD-Medien sowie Memory Sticks erkennen. Unter den drei USB-Anschlüssen findet sich ein Port mit schnellem 3.0-Standard wieder. Kabellos kann über Bluetooth 3.0 und WLAN 802.11n kommuniziert werden. Letzteres kann mit einem frontal positionierten Hardware-Schalter de- und aktiviert werden. Ein ähnlicher Schalter kommt bei der Grafiklösung zum Einsatz. Der Nutzer kann selbst zwischen der integrierten Intel HD Graphics 3000 und der dedizierte AMD Radeon HD 6470M umschalten. Eine automatische Lösung, wie wir sie von der Nvidia Optimus Technologie kennen, wird nicht verwendet.

Das beiliegende Softwarepaket ist mit den vorinstallierten Programmen sehr umfassend. Vor allem das VAIO Care Center kann sich sehen lassen. Klassisch und weniger digital befinden sich die Handbücher jedoch in analoger Form in der Verpackung des 13,3-Zollers. Serienmäßig wird die SB-Serie mit vorinstalliertem Windows 7 Home Premium ausgeliefert. In unserem Fall auf einer 500 GB großen SATA-Festplatte, welche mit 5.400 Umdrehungen mit maximal 63 MB/s Daten austauscht.

Technische Daten

Display:13.3"Auflösung:1366 x 768 ( WXGA )
Prozessor:Intel Core i3 2330M / 2.2 GHzGrafikkarte:AMD Radeon HD 6470M
Festplatte500 GBRAM:4 GB
Laufwerk:DVD±RW (±R DL)Plattform:Microsoft Windows 7 Home Premium SP1 64-Bit
Akkulaufzeit:7 Std.Gewicht:1.75 kg
B x H x T:33.1 cm x 2.39 cm x 22.45 cmFarbe:rot

Auf dem Prüfstand

Das uns vorliegende Sony VAIO VPC-SB3L9E kann als Allround-Notebook bezeichnet werden und beherbergt für 800 Euro einen Intel Core i3-2330M Prozessor, der mit 2,2 GHz taktet und zwei Kerne physikalische besitzt. Die Core i3 CPUs verfügen zwar nicht über die Turbo Boost 2.0 Funktion, die den Takt je nach Auslastung dynamisch anhebt, dafür ist aber das Hyper-Threading Feature mit an Bord. Mit den verbauten 4 GB Arbeitsspeicher steht genug Leistung für alle erdenklichen Office- und Multimedia-Anwendungen zur Verfügung. Die verbaute AMD Radeon HD 6470M ist im Einsteiger-Segment angesiedelt und bietet genug 3D-Leistung, um aktuelle Spiele in einer moderaten Auflösung und geringen Details spielen zu können. Selbst Call of Duty: Modern Warfare 3 läuft bei entsprechende Abstrichen im Detailgrad flüssig. Von High-End-Gaming kann jedoch nicht die Rede sein.

Der bisherige gute Gesamteindruck wird von dem verbauten Display überschattet. Das 13,3-Zoll große, matte Panel löst mit 1.366 x 768 Bildpunkten auf und ist damit weitab von einer FullHD-Auflösung. Die gebotene Leuchtstärke ist zudem auf niedrigem Niveau und reicht mit durchschnittlich 167 Candela pro Quadratmeter nur für Einsätze innerhalb der eigenen vier Wände, sofern der Raum nicht lichtdurchflutet ist. Der negative Trend schlägt sich auch in einem vernichtenden Kontrastverhältnis von 159:1 nieder und setzt sich bei der schlechten Blickwinkelstabilität im horizontalen und vertikalen Bereich fort. Und das obwohl die Akkulaufzeit den Mobilitäts-Faktor steigert.

Unter Verwendung der AMD Radeon HD 6470M Grafikkarte bei voller Auslastung ist der fest integrierte Akku nach 59 Minuten leer. Mit Hilfe der Intel HD Graphics 3000 kann die Laufzeit im Idle auf bis zu 6,5 Stunden ansteigen. Je nach Anwendungsszenario werden in der Praxis somit durchschnittlich 3,5 bis 4 Stunden erreicht. Bei reiner Internet- und Office-Nutzung zeigt sich das Sony VAIO VPC-SB3L9E von seiner sparsamen Seite mit einem durchschnittlichen Verbrauch von gerade einmal 14 Watt und behält dabei einen kühlen Kopf. Die Temperaturen halten sich mit durchschnittlich 30-35 Grad Celsius an der Ober- und Unterseite im Rahmen. Bei normaler Auslastung messen wir eine Lautstärke von weniger auffälligen 38 Dezibel (A). Unter praxisfernen Volllast-Bedingungen kann der 13,3-Zoller mit bis zu 54 dB(A) jedoch ziemlich laut werden.

Zusammenfassung

Das Sony VAIO VPC-SB3L9E kann sich als gut verarbeitetes Allround-Gerät durchaus sehen lassen. Trotz einem farbenfrohen Gehäuse bringt der 13,3-Zoller allerdings auch ein paar Schwächen mit, die bei einem Preis von 800 Euro nicht akzeptiert werden können. Das leuchtschwache Display zieht den sonst auf Mobilität getrimmten Allrounder nach unten. Dabei lädt die vergleichsweise lange Akkulaufzeit zu ausgiebigen Outdoor-Sitzungen ein. Im Gegenzug zum schlechten Display überzeugt uns die Leistung der SB-Serie. Der Intel Core i3 Prozessor und die dedizierte AMD Grafikkarte reichen für aktuelle Office- und Multimedia-Anwendungen aus und die Eingabegeräte laden zum Vielschreiben ein.

Preiswertere Alternativen sind rar, aber vorhanden. Sollten Sie auf der Suche nach einem günstigeren 13,3-Zoller sein, empfehlen wir eher den Griff zum ASUS P31SD-RO075X, welches einen stärkere Core i5 Prozessor und eine Nvidia Geforce GT 520M verwendet. Gegenüber dem Sony VAIO VPC-SB3L9E können hier noch einmal 100 Euro gespart werden. Ein besser ausgeleuchtet Display kann aber auch in diesem Paket nicht erwartet werden.

Wenn Sie Ihren Geldbeutel nicht allzu weit öffnen wollen, müssen Sie Abstriche im Bereich der Display-Ausleuchtung hinnehmen. Um den Büro-Alltag effektiv nach draußen zu verlagern müssen derzeit mehr als 1.000 Euro investiert werden.


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Testergebnisse im Detail
Die Einzelbewertungen im Überblick
  1. Erster Eindruck1,0 (Sehr gut)
  2. Display4,0 (Ausreichend)
  3. Eingabegeräte1,5 (Sehr gut)
  4. Temperatur2,0 (Gut)
  5. Lautsprecher3,0 (Befriedigend)
  6. Betriebsgeräusche3,0 (Befriedigend)
  7. Anschlüsse1,5 (Sehr gut)
  8. Akku und Energieverbrauch2,5 (Gut)
  9. Software und Zubehör3,0 (Befriedigend)
  10. Leistung2,0 (Gut)
Benchmark
BenchmarksErzielter MesswertBestwert aller Tests
3DMark064944 Pkt.Max. 28871 Pkt.
3DMark11625 Pkt.Max. 15311 Pkt.
3DMarkVantage2105 Pkt.Max. 47497 Pkt.
PCMark71626 Pkt.Max. 6666 Pkt.
PCMarkVantage5288 Pkt.Max. 31224 Pkt.
PassMark Performance Test 7.01087 Pkt.Max. 19706 Pkt.
PassMark Performance Test (HDD Read)57.5 MB/sMax. 941.5 MB/s
PassMark Performance Test (HDD Write)63.5 MB/sMax. 781 MB/s
Everest RAM Read9738 MB/sMax. 20490 MB/s
Everest RAM Write10227 MB/sMax. 28089 MB/s
Everest RAM Latenz61.6 nsMin. 27.6 ns
Everest HDD Random Read56.3 MB/sMax. 1013.7 MB/s
Everest CPU Queen15199 Pkt.Max. 50362 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Single)3558 Pkt.Max. 7529 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Multi)7784 Pkt.Max. 27150 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (OpenGL)5467 Pkt.Max. 8798 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Single)2877 Pkt.Max. 5704 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Multi)6476 Pkt.Max. 21307 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (OpenGL)5394 Pkt.Max. 9005 Pkt.
Videokonvertierung116 Sek.Min. 32 Sek.
niedriger ist besserhöher ist besser
Akkulaufzeit
AuslastungErzielter MesswertBestwert aller Tests
Vollast0 Std. 59 Min.Max. 5 Std. 15 Min.
Maximal6 Std. 34 Min.Max. 24 Std. 53 Min.
Praxis3 Std. 59 Min.Max. 13 Std. 36 Min.
Durchschnittlicher Energieverbrauch

22 Watt
Stromkosten im Jahr bei der durchschnittlichen Verwendung von 6 Stunden täglich bei 24,00 Cent pro kWh: 6 Stunden x 365 Tage x 0,022 kWh x 24,00 Cent = 11,56 EUR

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