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Bilder zum Test: Sony VAIO VPC-EJ3D1E/W - Kostspieliges Mini-Upgrade

Das Sony VAIO VPC-EJ3D1E erreichte uns in der weißen Farbvariante und wirkt durch den Kontrast zur schwarzen Gehäuseunterseite noch ein wenig interessanter. In der glänzenden Wabenstruktur auf dem Displaydeckel und der Handballenauflage spielen die Lichtreflexionen. Dort wo Zurückhaltung angebracht ist, wird das Design auch schlichter. Sehr schick und praktisch ist zum Beispiel das matte Finish auf dem abgerundeten Displayrahmen. Die Oberfläche verhindert störende Lichtreflexe und minimiert auch das Absetzen von Fingerabdrücken. Nicht nur die Tasten der Chiclet-Tastatur bieten durch eine angeraute Struktur eine tolle Haptik, auch das Tastaturbett steht ihnen in nichts nach. Sonys VAIO E-Serie vermittelt uns Eleganz und Wertigkeit. Die Verarbeitung kann diesen Eindruck größtenteils bestätigen. Die Spaltmaße sind kaum auszumachen und gleichmäßig. Der Displaydeckel ist vergleichsweise verwindungssteif und das Gehäuse lässt sich kaum eindrücken. Eine Ausnahme stellt die kritische Region um das Blu-ray Laufwerk dar. Der Gehäuserand gibt unter Druck nach und das optische Laufwerk schließt bei unserem Testgerät nicht ganz ab. Wir gehen davon aus, dass Sony für einen kosmetischen Makel kulanter Weise ein Austauschgerät liefert. Ansonsten ist die Wertigkeit gegeben und die Verarbeitung tadellos.

Gut gelungen sind die Eingabegeräte. Die mattierte Tastatur im Chiclet-Design zeichnet sich durch einen kurzen Hub, deutlichen Druckpunkt und geräuscharme Auslösung aus. Die Oberfläche des nach links versetzten Multitouchpad ist leicht angeraut. Der Mausersatz reagiert prompt und empfindlich, für die Gestensteuerung wartet Sony mit umfangreichen Konfigurationsmöglichkeiten auf.

Bezüglich der Anschlussvielfalt müssen wir ein wenig meckern. An insgesamt vier USB 2.0 Ports, einem HDMI- und einem VGA-Ausgang sowie den Audiobuchsen findet zwar jede Menge Peripherie Platz – einen schnellen Festplattenanschluss per USB 3.0, eSATA oder Firewire hätten wir von einem Premiumprodukt jedoch erwartet. In Sachen Kommunikation zeigt sich der Sony VAIO VPC-EJ3 mit einem Gigabit LAN-Port, WLAN 802.11 b/g/n und Bluetooth 3.0 Unterstützung flexibel. Zwei integrierte Kartenleser für SD- und MemoryStick-Formate komplettieren das Bild.

Softwareseitig bietet Sony ein etwas besser abgestimmtes Bild als die Konkurrenz, die dafür oft preiswerter ist. Auf dem 64-Bit Windows 7 Home Premium Betriebssystem ist neben der Microsoft Office 2010 Starter Version, McAfees 30-Tage Probe-Virenscanner auch die umfangreiche VAIO Software installiert. Das VAIO Care Programm für den Support und die Systempfleg sowie das Control Center für die Einstellungen am Notebook können mit ihrer Benutzerfreundlichkeit überzeugen.

Technische Daten

Display:17.3"Auflösung:1600 x 900 (HD+)
Prozessor:Intel Core i5 2450M / 2.5 GHzGrafikkarte:NVIDIA GeForce 410M
Festplatte750 GBRAM:8 GB
Laufwerk:k.A.Plattform:Microsoft Windows 7 Home Premium SP1 64-Bit
Akkulaufzeit:3.5 Std.Gewicht:3.1 kg
B x H x T:40.91 cm x 3.28 cm x 27.4 cmFarbe:weiß

Auf dem Prüfstand

Die Sony VAIO VPC-EJ3 Serie trägt in der Maximalausstattung einen Intel Core i5-2450M Dual-Core Prozessor, welcher mit 2,5 GHz Basis- und 3,1 GHz Turbotakt die an ihn gestellten Anforderung im Multimedia-Bereich bewältigt. Online nicht konfigurierbar, bei uns aber vorhanden, ist auch die Bestückung mit 8 GB Arbeitsspeicher üppig. Für Emails, Internet-Surfen, die Blu-ray Wiedergabe oder auch Bildbearbeitung bringt Sonys EJ3 genug Leistung mit. Die Nvidia Geforce 410M Grafikkarte hätte eine Aufstockung verdient, sticht sie mit ihrer vergleichsweise geringen Leistung als Einsteigerkarte aus den Komponenten heraus. Für wirklich fordernde Aufgaben im Grafikbereich, wie beispielsweise 3D-Spiele, ist sie nur unwesentlich besser geeignet als die integrierte Intel HD Graphics 3000. Moderne Spiele werden je nach Anforderungsprofil nur in niedrigen bis mittleren Detailstufen flüssig dargestellt. Trotz der dedizierten Grafikkarte ordnet sich das Sony VAIO VPC-EJ3D1E eher bei den Allround- anstelle der Multimedia-Notebooks ein. Die verbaute Festplatte bietet mit 750 GB auch sperrigen Dateien und Medien Platz, die Lese- und Schreibraten um die 70 MB/s sorgen aber nicht für einen Geschwindigkeitsrekord unter den herkömmlichen Festplatten.

Das spiegelnde 17,3 Zoll Display arbeitet mit der HD+ Auflösung von 1.600 x 900 und stellt einen angemessenen Arbeitsraum zur Verfügung. Die durchschnittliche Leuchtdichte von 186 Candela pro Quadratmeter eignet sich nicht den Einsatz im Freien. Dafür sorgt das Glare Finish subjektiv für klarere und intensivere Farben, der Kontrast von 202:1 ist nur Durchschnitt. Akrobatik vor dem Bildschirm sollte vermieden werden, die Blickwinkelstabilität ist relativ gering und schnell treten Helligkeitsverluste auf. Die Stereolautsprecher lassen Mitten und Bässe vermissen, besitzen aber eine kraftvolle maximale Lautstärke ohne kratzigen Klang.

Der verbaute Lithium-Ionen Akku kommt in unserem Test auf eine maximale Laufzeit von 4 Stunden und 47 Minuten, bei ausgewogener Nutzung kann mit 2,5 bis 3 Stunden gerechnet werden. Im Leerlauf verbraucht der Sony VAIO VPC-EJ3D1E 17,2 Watt und die Kühllösung säuselt mit 32 Dezibel (A) vergleichsweise leise vor sich hin. Unter praktischen Anwendungsszenarien steigert sich die Lautstärkeemission auf immer noch akzeptable 35 bis 38 Dezibel (A). Der Verbrauch liegt dabei um die 35 Watt und unter maximaler Auslastung bei 80 Watt.

Zusammenfassung

Sony lässt sich die optische Wertigkeit, die Blu-ray Unterstützung und das HD+ Display gut bezahlen. Aus dem unteren Mittelfeld kann die VAIO E-Serie dank des vergleichsweise dunklen Bildschirms, der kurzen Akkulaufzeit und einer langsamen Festplatte nicht aufsteigen. Wer großen Wert auf guten Support und Design legt, kann bei dem Allrounder Sony VAIO VPC-EJ3D1E zugreifen. Wer nicht ganz so tief in die Tasche greifen möchte, findet in dem Asus K73SV-TY319V eine günstigere Alternative mit bedeutend stärkeren Komponenten und geringen Abstrichen bei Arbeitsspeicher und Festplattenkapazität.


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Testergebnisse im Detail
Die Einzelbewertungen im Überblick
  1. Erster Eindruck1,5 (Sehr gut)
  2. Display4,0 (Ausreichend)
  3. Eingabegeräte1,5 (Sehr gut)
  4. Temperatur2,0 (Gut)
  5. Lautsprecher3,0 (Befriedigend)
  6. Betriebsgeräusche2,5 (Gut)
  7. Anschlüsse3,0 (Befriedigend)
  8. Akku und Energieverbrauch3,5 (Befriedigend)
  9. Software und Zubehör2,0 (Gut)
  10. Leistung2,0 (Gut)
Benchmark
BenchmarksErzielter MesswertBestwert aller Tests
3DMark064650 Pkt.Max. 28871 Pkt.
3DMark11473 Pkt.Max. 15311 Pkt.
PCMarkVantage1848 Pkt.Max. 31224 Pkt.
PassMark Performance Test 7.01311.5 Pkt.Max. 19706 Pkt.
PassMark Performance Test (HDD Read)74.6 MB/sMax. 941.5 MB/s
PassMark Performance Test (HDD Write)65.6 MB/sMax. 781 MB/s
Everest RAM Read15655 MB/sMax. 20490 MB/s
Everest RAM Write16496 MB/sMax. 28089 MB/s
Everest RAM Latenz56.1 nsMin. 27.6 ns
Everest HDD Random Read72.1 MB/sMax. 1013.7 MB/s
Everest CPU Queen19950 Pkt.Max. 50362 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Single)4835 Pkt.Max. 7529 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Multi)10198 Pkt.Max. 27150 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (OpenGL)3461 Pkt.Max. 8798 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Single)3875 Pkt.Max. 5704 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Multi)8517 Pkt.Max. 21307 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (OpenGL)4146 Pkt.Max. 9005 Pkt.
Videokonvertierung81 Sek.Min. 32 Sek.
niedriger ist besserhöher ist besser
Akkulaufzeit
AuslastungErzielter MesswertBestwert aller Tests
Vollast0 Std. 48 Min.Max. 5 Std. 15 Min.
Maximal4 Std. 47 Min.Max. 24 Std. 53 Min.
Praxis2 Std. 47 Min.Max. 13 Std. 36 Min.
Durchschnittlicher Energieverbrauch

35 Watt
Stromkosten im Jahr bei der durchschnittlichen Verwendung von 6 Stunden täglich bei 24,00 Cent pro kWh: 6 Stunden x 365 Tage x 0,035 kWh x 24,00 Cent = 18,40 EUR

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