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Bilder zum Test: Sony VAIO VPC-EJ2Z1E/B - Solider Allrounder mit dedizierter DirectX 11 Grafikkarte

Auch der Sony VAIO VPC-EJ2Z1E trägt das für die Serie typische glatte Wabenstrukturkleid. Die schwarze Farbvariante verleiht dem Relief eine elegante Note, Stylisten sollten wohl zu Weiß greifen. Egal in welcher Ausführung er kommt - der Sony ist schick. Ein matter, abgerundeter Displayrahmen, eine großzügige Chiclet-Tastatur in einem rauen Tastaturbett und eine minimalistische Gehäuseunterseite zeugen von Harmonie und Funktionalität im Design. Der 17-Zoller sieht so gut aus, dass einem die knallig rote Mikrofonbuchse, die violette Assist-Taste und der grüne Power-Button einen schon fast zu starken Kontrast bilden. Von der Pflasterstraße an Branding-Aufklebern ganz zu schweigen.

An den geringen Spaltmaßen und der insgesamt hochwertigen Verarbeitung können wir hingegen nichts aussetzen. Auf hohem Niveau meckern wir beim Nachgeben der Tastatur über den optischen Laufwerk und dem Deckel. Diese äußerlichen Kritikpunkte fallen nur bei sehr grober und praxisferner Behandlung auf. Schreibarbeiten werden von wirklich guten Eingabegeräten begrüßt. Druckpunkt und Hub der Chiclet-Tastatur sind sehr gut. Das Touchpad beherrscht die gängigen Multitouch-Gesten, ist ausreichend groß und reagiert nach unseren Wünschen sensibel. Ein zusätzlicher Ziffernblock macht das Notebook bürotauglicher.

An Anschlussmöglichkeiten hätte Sony dem Allround-Gerät ruhig eine schnelle Schnittstelle für externe Festplatten spendieren können. Das Sony VAIO VPC-EJ2Z1E besitzt zwar vier USB 2.0 Ports, aber kein USB 3.0, Firewire oder eSATA. Externe Bildschirme können über HDMI und VGA angeschlossen werden. Ein Kopfhöreranschluss und eine Mikrofonbuchse sind ebenfalls vorhanden. Neben dem obligatorischen Multikartenleser gibt es auch einen Steckplatz für Sony’s Memory Stick Duo. Die Kommunikation mit dem Internet oder externen Geräte erfolgt zudem via Gigabit-Ethernet (1000 MBit/s LAN), WLAN 802.11n und Bluetooth 3.0.

Das Softwarepaket ist mit den Sony VAIO Programmen sehr umfassend - der Support kann sich sehen lassen. Zum Einstieg in die Office-Welt liegt dem Sony VAIO VPC-EJ2Z1E eine Microsoft Office Start 2010 Version und eine 30-Tage Testversion von McAfees Internet Security Suite bei. Jegliche Software ist bereits unter dem Windows 7 Home Premium Betriebssystem vorinstalliert. Alles platziert auf einer 750 GB großen Festplatte.

Technische Daten

Display:17.3"Auflösung:1600 x 900 (WXGA++)
Prozessor:Intel Core i5 2430M / 2.4 GHzGrafikkarte:NVIDIA GeForce 410M
Festplatte750 GBRAM:6 GB
Laufwerk:k.A.Plattform:Microsoft Windows 7 Home Premium SP1 64-Bit
Akkulaufzeit:3.5 Std.Gewicht:3.1 kg
B x H x T:40.91 cm x 3.28 cm x 27.4 cmFarbe:schwarz

Auf dem Prüfstand

Der aktuelle Intel Core i5-2430M Dual-Core Prozessor besitzt einen Basistakt von 2,4 GHz und einen 3,0 GHz Turbo Boost 2.0. Gegenüber dem Einsteigermodell der Core i5-Reihe 2410M bietet er eine Mehrleistung von 10 Prozent und sorgt mit den verbauten 6 GB Arbeitsspeicher für genügend Leistung, um alle erdenklichen Office- und Multimedia-Anwendungen zu meistern. In der Theorie bietet die diskrete Nvidia Geforce 410M Grafikkarte kaum Mehrleistung gegenüber der integrierten Intel HD Graphics 3000. Gelegenheitsspieler dürfen sich aber trotzdem über die DirectX 11 Unterstützung freuen und können bei vielen Spielen in mittleren bis hohen Details ein deutlicheres Leistungsplus im Vergleich zur Prozessor-Grafik verzeichnen. Für hohe Detailstufen in anspruchsvolleren Spielen ist die Hardware jedoch nicht gedacht. Das Motto des Sony VAIO VPC-EJ2Z1E bleibt wie bei vielen Allround-Notebooks beim „Konsumieren statt Produzieren“.

Das 17,3 Zoll große Display löst mit 1.600 x 900 Pixel auf. Der Begriff „FullHD“, welcher eine Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel beschreibt, über der Sony Produktbeschreibung ist hier irreführend und gänzlich fehlerhaft platziert. Nur das Finish verdient das in diesem Sinne negative Prädikat „glänzend“. Die Leuchtstärke ist mit 182 Candela nicht Outdoor-tauglich, der Kontrast von 152:1 muss auch als schwach benannt werden. Außerdem müssen wir die geringe Blickwinkelstabilität im horizontalen und vertikalen Bereich kritisieren. Zu einem Filmabend zu zweit laden diese trotz Blu-ray Laufwerk nicht ein. Gleiches gilt für die höhenlastigen Stereo-Lautsprecher.

Unter voller Auslastung hält der Akku 46 Minuten, im Leerlauf schafft das Sony VAIO VPC-EJ2Z1E knapp 5 Stunden. Das liegt deutlich über der moderaten Angabe von 3,5 Stunden im Sony Style Store. In einem praxisnahen Szenario übersteht der 17-Zoller sogar einen Blu-ray Film mit Überlänge (2,5 – 3 Stunden). Surfen Sie im Internet verbraucht das Notebook 30 Watt, statt der 18,5 Watt im Leerlauf. Mit 23 Grad Celsius im Idle und 29 °C unter Volllast bewahrt der VPC-EJ2Z1E einen kühlen Kopf. Die Lautstärkeemission hält sich mit 32 Dezibel (A) im Leerlauf auch in Grenzen. Im praktischen Allround-Betrieb und bei der Wiedergabe eines Blu-ray Films steigt dieser Wert auf 35 dB(A) beziehungsweise 38 dB(A).

Zusammenfassung

Das Sony VAIO VPC-EJ2Z1E ist ein solide gebauter Allrounder, der bei einem Filmeabend Zuhause für eine gute Stimmung sorgen kann. Seinen Auftritt lässt er sich mit rund 800 Euro aber auch sehr gut bezahlen. Neben einer netten Optik wird der 17-Zoller von einem Blu-ray Laufwerk und einem HD+ Display aufgewertet. Dieses konnte uns im Test jedoch genauso wenig überzeugen wie die verwendeten Stereo-Lautsprecher. Für Außeneinsätze ist das Sony VAIO VPC-EJ2Z1E nur bedingt geeignet. Dafür wird mit der Kombination aus Intel Core i5 Prozessor und dedizierter Nvidia Grafikkarte für genug Leistung gesorgt. Im Office- und Multimedia-Segment fühlt sich Sony’s Allround-Notebook sichtlich wohl. Ähnlich potente Hardware finden Sie jedoch auch in der Preisklasse unter 600 Euro.


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Testergebnisse im Detail
Die Einzelbewertungen im Überblick
  1. Erster Eindruck1,5 (Sehr gut)
  2. Display4,0 (Ausreichend)
  3. Eingabegeräte1,5 (Sehr gut)
  4. Temperatur1,5 (Sehr gut)
  5. Lautsprecher3,0 (Befriedigend)
  6. Betriebsgeräusche2,5 (Gut)
  7. Anschlüsse3,0 (Befriedigend)
  8. Akku und Energieverbrauch3,5 (Befriedigend)
  9. Software und Zubehör2,0 (Gut)
  10. Leistung2,0 (Gut)
Benchmark
BenchmarksErzielter MesswertBestwert aller Tests
3DMark064631 Pkt.Max. 28871 Pkt.
3DMark11466 Pkt.Max. 15311 Pkt.
3DMarkVantage1915 Pkt.Max. 47497 Pkt.
PCMark71856 Pkt.Max. 6666 Pkt.
PCMarkVantage6576 Pkt.Max. 31224 Pkt.
PassMark Performance Test 7.01336.8 Pkt.Max. 19706 Pkt.
PassMark Performance Test (HDD Read)81.6 MB/sMax. 941.5 MB/s
PassMark Performance Test (HDD Write)70.5 MB/sMax. 781 MB/s
Everest RAM Read14550 MB/sMax. 20490 MB/s
Everest RAM Write15767 MB/sMax. 28089 MB/s
Everest RAM Latenz56.7 nsMin. 27.6 ns
Everest HDD Random Read67 MB/sMax. 1013.7 MB/s
Everest CPU Queen19282 Pkt.Max. 50362 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Single)4636 Pkt.Max. 7529 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Multi)9897 Pkt.Max. 27150 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (OpenGL)4121 Pkt.Max. 8798 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Single)3711 Pkt.Max. 5704 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Multi)8203 Pkt.Max. 21307 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (OpenGL)4101 Pkt.Max. 9005 Pkt.
Videokonvertierung90 Sek.Min. 32 Sek.
niedriger ist besserhöher ist besser
Akkulaufzeit
AuslastungErzielter MesswertBestwert aller Tests
Vollast0 Std. 46 Min.Max. 5 Std. 15 Min.
Maximal4 Std. 49 Min.Max. 24 Std. 53 Min.
Praxis2 Std. 38 Min.Max. 13 Std. 36 Min.
Durchschnittlicher Energieverbrauch

30 Watt
Stromkosten im Jahr bei der durchschnittlichen Verwendung von 6 Stunden täglich bei 24,00 Cent pro kWh: 6 Stunden x 365 Tage x 0,030 kWh x 24,00 Cent = 15,77 EUR

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