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  3. Test Sony VAIO VPC-EF2S1E/BI - Multimedia für Fortgeschrittene im schwarzen „Gewand“

Erster Eindruck vom Sony VAIO VPC-EF2S1E/BI

Obwohl mal zur Abwechslung kein Metall beim Gehäuse im Spiel ist, macht das Sony VAIO VPC-EF2S1E in seinem matt-schwarzen Kunststoff-„Gewand“ einen durchaus stabilen und robusten Eindruck. Das silberne Vaio-Logo auf dem Deckel hebt sich gut ab. Aufgrund dieses überaus klassischen Designs kann der 17,3-Zöller in nahezu jedem Raum und jedem Einrichtungsstil aufgestellt werden, ohne irgendwie störend zu wirken. Auf der Innenseite geht es dann eher schwarz-glänzend zu. Die moderne Chiclet-Tastatur samt Nummernblock schließt die Design-Brücke von Klassisch ins Moderne. Auf der Lautsprecherleiste fällt die „Assist“-Funktionstaste kaum auf. Der darüber liegende Powerschalter sticht nicht wirklich ins Auge. Die Designer haben hier wohltuende Zurückhaltung geübt. Der Hochglanz-Bildschirm von 17,3 Zoll fällt dem Tester allerdings auf, da hier die Reflexionen der Deckenleuchte bereits vor Anschalten des Geräts störend ins Auge fallen. Die meisten Schnittstellen bzw. Anschlüsse sind an den Seiten angebracht, so dass vorne rechts nur die Einschübe für SD-Cards oder Sonys Memory-Sticks, der WLAN-Schalter und links die Buchsen für Kopfhörer und Mikrofon übersichtlich angeordnet sind.

Dass dem Sony eine Transportverriegelung für den Bildschirmdeckel fehlt, ist verschmerzbar, da sich dieser nicht ohne Zutun des Nutzers öffnet. Die abgeschrägten Kanten und abgerundeten Eckensind weitere Design-Vorteile, da bei geraden Kanten und spitzen Ecken die Stoßgefahr und daraus resultierend das Beschädigungsrisiko deutlich größer ist.

Wie immer fährt das Betriebssystem Windows-7 Home Premium in der 64-Bit-Version recht schnell hoch. Ohne Netzstromgerät ist das Display allerdings schon auf den ersten Blick sehr dunkel. Mit angeschlossenem Netzstromadapter ist das Display gut ausgeleuchtet und die Farbdarstellung klar und echt, ohne wie schon bei anderen Notebooks erlebt grell zu wirken.

Auch das Touchpad spricht direkt an und es gibt keine Reaktionsverzögerung bei der Cursor-Bewegung auf dem Bildschirm. Bis auf die schwache Display-Beleuchtung im Akku-Betrieb ist der erste Eindruck also gut.

Technische Daten und Ausstattung

Ausgestattet ist das Sony Multimedia-Notebook mit dem mobilen Drei-Kern-Prozessor Phenom II X3 P820 von AMD, der seit Mai 2010 auf dem Markt ist. Seine drei Rechenkerne bieten eine hohe, mobile Rechenleistung. Jeder dieser Kerne verfügt über einen eigenen mit 512 KB deutlich limitierten L2-Cache. Der AMD Phenom II X3 P820 besitzt einen eigenen Speichercontroller, wodurch der Umweg über die Northbridge wegfällt. Der zweikanalige Speichercontroller hat einen effektiven Takt von 3,6 GHz; unterstützt wird maximal DDR3-1066 (Arbeitsspeicher). Die maximale Leistungsaufnahme des im 45 nm Verfahren hergestellten AMD Phenom II X3 P820 liegt bei 25 Watt. Mit seinen drei Kernen ermöglicht der Prozessor ausgiebiges Multi-Tasking, ohne dass die Systemleistung einbrechen könnte. In Verbindung mit einer flotten Grafikkarte können auch neuere 3D-Spiele flüssig wiedergegeben werden. An die Grenzen stößt der Prozessor nur, wenn der Nutzer hauptsächlich mit der Konvertierung hochaufgelöster Videos oder der De- und Codierung ganzer Laufwerke beschäftigt ist.

Die ATI Mobility Radeon HD 5650 zählt eher zu den Mittelklasse-Grafikkarten im Notebook-Segment. Sie reicht für viele ältere Spiele mit mittleren bis hohen und für aktuelle Spiele bei niedrigen bis mittleren Details aus. Somit ist sie für Gelegenheitsspieler geeignet. Die ATI Mobility Radeon unterstützt den Unified Video Decoder 2.0, der statt des Prozessors dann Videos – auch in hoher Auflösung (HD) – entschlüsselt. Mit dieser aktuellen ATI-Grafikkarte kann man natürlich auch DirectX 11 nutzen. Ebenfalls wird OpenGL bis Version 3.2 unterstützt. Ihre höchste Leistungsaufnahme ist 15 Watt, was deutlich zu langen Akku-Laufzeiten beiträgt. Für Multimedia-Notebooks ist sie also geeignet, wenn darauf nicht vorwiegend aktuelle Spiele „gezockt“ werden. Als Speicher wird stets mit 800 MHz getakteter GDDR3-RAM verwendet, der über ein 128 Bit breites Speicherinterface an den Prozessor angebunden ist. Die maximale Bandbreite liegt bei 25,6 GB pro Sekunde.

Mit den 4 GB DDR3 Arbeitsspeicher läuft das Sony VAIO recht flüssig. Alle gängigen Anwendungen starten ohne Probleme. Wie bei Windows 7 üblich, werden kabellose Internetzugänge (WLAN) direkt erkannt und angezeigt. Nach Eingabe des Netzwerkschlüssels ist man sofort und ohne großen Konfigurationsaufwand verbunden und sogleich werden die berühmt berüchtigten Windows Updates abgerufen und per Mausklick direkt oder unmittelbar beim Herunterfahren des Systems installiert.

Die Festplatte ist mit 500 GB Speichervolumen mehr als ausreichend, um sämtliche Fotoalben, Musikfavoriten oder auch kleine Privatvideos zu speichern. Für zusätzliche Anwendungen, die nicht schon vorinstalliert sind, ist immer noch genug Platz.

Anschlüsse

Da die Unterkante des Bildschirms über die Rückseite klappt und zudem der Akku – etwas gewöhnungsbedürftig – dort eingesetzt wird, gibt es hier keine Anschlüsse. An der Vorderseite gibt es rechts zwei verschiedene Kartenleser: einen für Sonys eigene 4-Bit-Memory-Sticks PRO (nur Duo) und daneben einen SD-Karten. Dann folgt der WLAN-Schalter, in dem eine blaue LED die Aktivierung anzeigt. Auf der linken Seite folgen noch einige LEDs sowie Kopfhörer- und Mikrofon-Eingang. Das Ganze wirkt aufgeräumt und ist übersichtlich angeordnet und nach Meinung des Testers für die Vorderseite genau richtig.

An der rechten Seite ist die Anschlussmöglichkeit für den Stromadapter. Dann folgen die Luftschlitze des Kühlers, die LAN- bzw. Ethernet-Schnittstelle, der VGA-Anschluss für einen externen Monitor oder Beamer, die HDMI-Schnittstelle und ein USB-2.0-Anschluss.

Links sind von hinten nach vorne der Einschub für das Kensington-Schloss, das man sich zusätzlich kaufen muss, der DVD-Multibrenner sowie drei USB-2.0-Schnittstellen eingebaut.

Für heutige Zeiten genügt das im Grunde. Ein richtiger 6-in-1-Cardreader würde allerdings die Ausstattung abrunden. Die letzte Stufe zum Highend- oder Premium-Multimedia-Bereich würde das Sony VAIO VPC-EF2S1E sicherlich aufsteigen, hätte der Hersteller eine TV-Karte für den Empfang des digitalen Antennenfernsehens eingebaut samt im Lieferumfang enthaltener Zimmerantenne. Dann wäre dieses Multimedia-Notebook ein Alleskönner.

Software und Zubehör

Schon bei einigen Notebook-Tests ist uns der schlechte Trend aufgefallen, dass die Hersteller selten Recovery- oder Windows-OEM-DVDs beilegen. Selbst eine Treiber-CD fehlt beim Sony VAIO VPC-EF2S1E. Auch die restliche Software ist vorinstalliert. Man wird von Sony Care-Center zwar beim Erststart auch gleich aufgefordert, eine Wiederherstellungs-DVD zu brennen, was ja auch ganz sinnvoll ist, aber die Beilage einer Recovery-DVD hätte den Nutzer doch etwas sicherer gestimmt.

An der vorinstallierten Software ist allerdings nichts zu bemängeln. Für Sicherheit sorgt die McAfee Internet Security-Suite als 60-Tage-Testversion. Bis zur Ablauffrist hat man auch genug Zeit, sich zu überlegen, ob man für dieses Sicherheitspaket bezahlen möchte, oder sich doch nach einer kostenfreien Alternative umsehen möchte. Ebenfalls 60 Tage kann man die aktuelle MS Office Starter-Edition nutzen. Eine Testversion ist auch von Norton Online Backup geladen. Sony hat auch eigene Tools wie das Vaio Gate als generelles Support-Tableau, Sony Music Station, Vaio Media Plus und Media Gallery, Vaio Care und als Bild- und Video-Programm PMP Vaio Edition ansonsten gibt es noch weitere Unterstützungstools wie Vaio Transfert Support, Vaio Update und Vaio Smart-Network. Als Internetbrowser ist übrigens Google Chrome zusätzlich zum Internet Explorer 8 von Microsoft. Auch den Adobe Reader 9 für das Betrachten und Verwalten von PDF-Dokumenten braucht man sich nicht extra aus dem Internet herunterzuladen.

Da die Starter-Edition das kleinste MS Office-Paket ist und das Nutzungsrecht bereits nach 60 Tagen abläuft, sollte man sich rechtzeitig um entweder eine kostenintensive Verlängerung bemühen oder auf die bekannte kostenlose Open Office-Suite setzen, die wesentlich mehr Funktionalitätbietet.

Alles in allem ist die vorinstallierte Software-Zusammenstellung recht ordentlich. Es kann nur die fehlende DVD-Beigabe bemängelt werden, was man bei diesem Preis eigentlich erwarten darf. So gibt es dafür auch Punktabzüge.

Display

Bei diesem Notebook hat der Hersteller wohl bei den Displayeinstellungen etwas zu sehr auf Energiesparsamkeit geachtet. Das 17,3 Zoll Display ist im Akku-Betrieb um rund 50 Prozent dunkler als bei Anschluss des Netzstromadapters. Das fiel direkt beim ersten Start auf.
Bei Netzbetrieb ist das Display aus Sicht eines Nutzers recht gut und gleichmäßig ausgeleuchtet. Es lässt sich übrigens bis zu 160 Grad öffnen, was an der tiefen Scharnieranordnung an der Rückseite der Basiseinheit liegt.

Von den Seiten betrachtet weist der Hochglanz-Bildschirm keine Schwächen auf. Die Farben sind auch von links oder rechts noch gut zu erkennen und es gibt wenig Schleier. Blickt man allerdings von der oberen Kante auf den Bildschirm gibt es zur Tastatur hin immer stärkere, grünliche Farbverschleierungen.

Aufgrund des Hochglanzes stören die Reflexionen des Umgebungslichts auch bei angeschaltetem Notebook sehr.
Bei den Labormessungen der Helligkeit stießen wir auf relativ wenig Differenzen der Werte. Den höchsten Wert haben wir mit 163 cd/m² im zentralen Mittelfeld gemessen. Der niedrigste Wert lag mit 151 cd/m² direkt darunter.

Eingabegeräte

Bei Sony sind Chiclet-Tastaturen schon längere Zeit üblich. Die großen Einzeltasten sind flach und haben genügend Abstand, so dass selbst der Wenig-Schreiber mit Zwei-Finger-Suchsystem sich selten vertippen wird. Die geschlossenen Zwischenräume minimieren deutlich die unschöne Anlagerung von Staub und Schmutzpartikeln.

Alle Tasten – auch die des separaten Nummernblocks – haben genau den richtigen Anschlag: nicht zu fest und nicht zu weich. Gerade bei Berechnungen – etwa dem Windows-eigenen Rechner – ist dieser Nummernblock hilfreich. Trotzdem ist er keineswegs selbstverständlich.

Auch das Touchpad reagiert schnell auf jeden Fingertipp und hat kaum Verzögerungen aufzuweisen.Die Zwei-Finger-Gestensteuerung hilft dabei, bestimmte Funktionen mühsam über Tastenkombinationen aktivieren zu müssen.

Temperatur

Die Temperaturwerte in der Praxis überzeugen: Im Praxisbetrieb wird das Notebook an keiner Stelle heißer als 34,1 Grad. Der Lüfter leistet also gute Arbeit. Die niedrigste Temperatur haben wirmit 27,2 Grad an der linken Oberseite gemessen. Allerdings haben wir an der Oberseite wesentlich häufiger Gradzahlen über 31 Grad gemessen als an der Unterseite, was bislang gegen die Norm ist.

Betriebsgeräusche

Der Lüfter arbeitet ordentlich, aber auch nicht zu laut. Durchschnittlich haben wir eine Lautstärke von 31 Dezibel in der Praxis ermittelt. Bei Volllast – also bei die Hardware fordernden Multimedia-Anwendungen oder Games – wird mit 39 Dezibel gekühlt.

Mit überraschend hoher Lautstärke von 42 Dezibel braust der Lüfter beim Datenzugriff auf das DVD-Laufwerk auf, was etwa bei Installation von Programmen geschieht.

Leistung

Dass man mit dem AMD Triple-Core-Prozessor und der ATI Mobility Radeon HD 5650 Grafikkarte nicht gerade ein Highend-Gamer-Notebook vor sich hat überrascht nicht. Allerdings dürfen sowohl der Prozessor als auch die Grafikkarte mindestens zum oberen Mittelfeld gezählt werden. Der Arbeitsspeicher mit 4 GB ist auch nicht zu verachten. So ist es dann auch kein Wunder, dass die Werte im Leistungstest recht gut sind.

Ordentliche 9312 Punkte messen wir bei Everest CPU Queen Benchmark. In der 64 Bit Version des CineBench Multi Benchmarks renderte die CPU das Bild so, dass eine Punktzahl von 5071 zustande kam.
Der Arbeitsspeicher hat eine Lesegeschwindigkeit gemäß Everest von 6514 MB/s und eine Schreibgeschwindigkeit von 5919 MB/s. Die Latenz ist mit 71,9 ns recht gut für Notebooks.

Auch der Wert des 3DMark 06 mit 6431 Punkten zeigt, dass man von der Grafikkarte HD 5650 keine Wunder erwarten darf. Dieses und die weiteren Ergebnisse weisen darauf hin, dass ATI-Grafikkarte gerade noch viele aktuelle Spiele schultern kann, aber bei neueren, anspruchsvolleren Games möglicherweise ins Trudeln gerät. Dann muss man notwendigerweise bei grafisch aufwendigen Spielen auf die Full HD-Auflösung des Bildschirms verzichten müssen.
Allerdings ist das Multimedia-Notebook – wie schon berichtet – ein Vielkönner und für den Privatnutzer gut und vielseitig einsetzbar. Für Gamer empfiehlt sich per se eine völlig andere Hardware-Ausstattung. Als Multimedia-Notebook kann das Sony VAIO VPC-EF2S1E also in der oberen Mittelklasse einsortiert werden – mit guten Nutzungswerten.

Akku und Energieverbrauch

Mal ganz abgesehen davon, dass sich der Akku relativ umständlich im Gerät arretieren lässt, kann man angesichts der Laufzeiten auf den Gedanken kommen, dass er nur schmückendes Beiwerk ist. Die Notebook-Batterie des Sony VAIO VPC-EF2S1E läuft unter Volllast – also bei Filmwiedergabe - gerade mal 53 Minuten. Selbst kurze Spielfilme dauern länger.

Zugegeben ein 17,3-Zöller ist mit 3,3 Kilo nicht gerade für den Einsatz unterwegs optimal, aber selbst im normalen Praxisbetrieb hält er mit Akku nur 2 Stunden und 18 Minuten durch. Selbst ohne Auslastung sind 3 Stunden und 2 Minuten deutlich zu wenig. Als heutige Norm laufen Notebook-Akkus im Durchschnitt rund 6 Stunden. Das darf auch von einem Multimedia-Notebook dieser Größe erwartet werden. Erfreulich ist allerdings der trotzdem niedrige Stromverbrauch von 25 Watt. Das schont immerhin den Geldbeutel des Nutzers.

Praxis

Dass das Sony VAIO VPC-EF2S1E/BI zur oberen Mittelklasse gehört, wurde nicht nur durch die harten Leistungstests deutlich. Es ist für Multimedia-Anwendungen von Bild- bis Videobearbeitung für den privaten Bereich gut gerüstet. Auch Filme kann man genießen, da der Lüfter hier nicht zu laut wird. CPU und Arbeitsspeicher bieten für hemmungsloses Multitasking völlig ausreichendeRessourcen. Bei einem 17,3 Zoll Bildschirm kann man Filme optimal genießen. Auch bei Internetseiten braucht der Nutzer deutlich seltener nach unten zu scrollen und auf dem Desktop haben Massen von Verknüpfungen Platz.

Fast alle Funktionen müssen über„FN“-Tastenkombinationen gesteuert werden. Eingefleischte Notebook-Benutzer haben damit kein Problem, wer erstmals sich ein Notebook zulegt, wird sich daran gewöhnen müssen. Natürlich kann so auch die kabellose Internetverbindung abgeschaltet werden. Allerdings ist der WLAN-Schalter da an der Vorderseite hier eine wesentlich komfortablere Alternative. Die Netzwerk-Konnektivität mit oder ohne Kabel baut sich schnell und problemlos auf.Das liegt auch an der Hardware, aber auch das neue Windows hat hier deutliche Verbesserungen zu bieten.

Der Sound ist übrigens – unterstützt durch die virtuelle Dolby Home Sound-Technik – recht gut. Es fehlt zwar ein Subwoofer, aber das ist bei einem ansonsten gut ausgerüstetem Notebook zu verschmerzen.

Zusammenfassung

Das Sony VAIO VPC-EF2S1E/BI ist ein Multimedia-Notebook durch und durch. Sony eigene Programme an Bord unterstützen zudem bei der Datenverwaltung, Sicherheit und Multimedia-Anwendung. Die recht einheitliche Display-Beleuchtung hilft bei einer guten Farbdarstellung. Allerdings können die Reflexionen des Umgebungslichts auf dem Hochglanz-Display stören. Wer mit dem Notebook eben nicht nur Games spielen will, sondern auch gerne mal die eigenen Familien fotos oder -filme bearbeiten möchte, kann mit diesem Notebook durchaus gute Erfolge erzielen.

Bemängelt werden muss, dass auch dieser Hersteller dem schlechten Trend folgt, und keine extra Treiber-CD und Recovery-DVDs beigelegt hat. Auch für die Erstellung der Wiederherstellungs-DVD muss der Nutzer zunächst mal einen Silberling selbst kaufen. Dass der Akku eher schmückendes Beiwerk ist, ist bei einem 17,3-Zöller, der eh nicht für den mobilen Einsatz gedacht ist, noch gerade so im Toleranzbereich. Alles in allem ist dieses Notebook ein Multimedia-Vielkönner und für den heimischen Einsatz ein guter Allrounder.

Testergebnisse im Detail
Die Einzelbewertungen im Überblick
  1. Erster Eindruck2,0 (Gut)
  2. Ausstattung2,0 (Gut)
  3. Display2,4 (Gut)
  4. Eingabegeräte1,8 (Gut)
  5. Temperatur2,1 (Gut)
  6. Betriebsgeräusche2,7 (Befriedigend)
  7. Anschlüsse2,2 (Gut)
  8. Akku und Energieverbrauch4,2 (Ausreichend)
  9. Software und Zubehör2,8 (Befriedigend)
  10. Leistung2,0 (Gut)
  11. Praxis2,0 (Gut)
Benchmark
BenchmarksErzielter MesswertBestwert aller Tests
3DMark066431 Pkt.Max. 28871 Pkt.
PCMarkVantage3959 Pkt.Max. 31224 Pkt.
Everest RAM Read6514 MB/sMax. 20490 MB/s
Everest RAM Write5919 MB/sMax. 28089 MB/s
Everest RAM Latenz71.9 nsMin. 27.6 ns
Everest HDD Random Read59.7 MB/sMax. 1013.7 MB/s
Everest CPU Queen9312 Pkt.Max. 50362 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Single)1611 Pkt.Max. 7529 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Multi)5071 Pkt.Max. 27150 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (OpenGL)3415 Pkt.Max. 8798 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Single)1266 Pkt.Max. 5704 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Multi)4055 Pkt.Max. 21307 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (OpenGL)3224 Pkt.Max. 9005 Pkt.
Videokonvertierung555 Sek.Min. 32 Sek.
niedriger ist besserhöher ist besser
Akkulaufzeit
AuslastungErzielter MesswertBestwert aller Tests
Vollast0 Std. 52 Min.Max. 5 Std. 15 Min.
Maximal3 Std. 2 Min.Max. 24 Std. 53 Min.
Praxis2 Std. 18 Min.Max. 13 Std. 36 Min.
Durchschnittlicher Energieverbrauch

25 Watt
Stromkosten im Jahr bei der durchschnittlichen Verwendung von 6 Stunden täglich bei 24,00 Cent pro kWh: 6 Stunden x 365 Tage x 0,025 kWh x 24,00 Cent = 13,14 EUR