1. Startseite
  2. Notebook Tests
  3. Test Sony VAIO SV-Z1311Z9E - Ultimative Leistung im Karbon-Subnotebook

© Copyright by Sony. Abbildung kann abweichen.Fotogalerie (14)
Bilder zum Test: Sony VAIO SV-Z1311Z9E - Ultimative Leistung im Karbon-Subnotebook

Der Sony Vaio Z1311Z9EX ist schon ein starkes Stück Technik. Im flachen, leichten und handlichen Karbongehäuse stecken ein FullHD-Display, ein SSD-Raid 0 Verbund und ein vollwertiger Intel Core i7-3612QM Vierkernprozessor. Der 13,1-Zoller kann, betrachtet man nur das Gehäuse mit 17 Millimeter Bauhöhe, durchaus als Ultrabook durchgehen. Der vollwertige Quadcore-Prozessor verbraucht jedoch doppelt so viel Energie wie ein ULV-Prozessor, den es für das Ultrabook-Label braucht. Dafür verdoppelt der Vierkerner aber auch die Prozessorleistung des schicken Subnotebooks. Der stabile Displaydeckel aus gebürstetem Aluminium, mattschwarze Oberflächen und das Touchpad mit Wabenstruktur vermitteln Eleganz und Wertigkeit. Die Verarbeitung ist sehr gut und durchdacht. Die Spaltmaße sind gering, der Displaydeckel verwindungsfest und das Karbongehäuse ist trotz des geringen Gewichtes von 1,2 Kilogramm sehr stabil. Der Akku lässt sich mit einer Münze für die acht Schrauben bequem wechseln. Klappt man das Notebook auf, so schiebt sich der Displaydeckel ab einem Winkel von 90 Grad unter die Basiseinheit und hebt die Tastatur für verbesserte Ergonomie am hinteren Ende an.

Die Chiclet-Tastatur kann aufgrund der geringen Bauhöhe nur einen sehr kurzen Hub vorweisen, gepaart mit einem schwammigen Druckpunkt fehlt es an Feedback für Vielschreiber. Dafür arbeitet sie geräuscharm und besitzt eine mehrstufige Hintergrundbeleuchtung. Rechts oberhalb der Tastatur finden sich drei Sondertasten in einem Touch-Panel für Vaio-Care, den Internetbrowser und eine frei wählbare Funktion. Wir legen uns das Vaio Control Center auf diese Taste um die Einstellungen unseres Notebooks schnell und unkompliziert ändern zu können. Das Multi-Touchpad sieht mit seiner Wabenstruktur nicht nur ansprechend aus sondern bietet auch gute Gleiteigenschaften. Die Mausersatztasten arbeiten ebenfalls sehr leise. Sämtliche Gesten wurden präzise erkannt und umgesetzt. Zwischen den Maustasten sitzt der Fingerabdruckscanner welcher bei Bedarf die herkömmliche Anmeldung mittels Passwort ersetzt.

Hinsichtlich der Ausstattung geizt Sony nicht und verpasst dem Subnotebook das Portfolio eines 15-Zollers. Am Notebook selber finden sich zwei USB 3.0 Ports, ein VGA sowie ein HDMI Anschluss für externe Displays und der Gigabit-LAN Anschluss. An der Front finden zwei Kartenleser für SD- und Sonys Memory Stick Formate Platz, es gibt einen Kopfhöreranschluss und eine 1,3 Megapixel Webkamera für Videotelefonie. Drahtlos kommuniziert der Vaio nicht nur über WLAN b/g/n und Bluetooth 4.0, an der Rückseite sitzt ein Simkartenslot der bei Bestückung den Zugang zu schnellem mobilen Breitbandinternet über LTE oder UMTS ermöglicht. Mit dem bereits erwähnten Fingerabdruckscanner, einem TPM Modul und Intel-Anti-Theft Technologie sind auch die für den Businessbereich üblichen Sicherheitsfeatures mit an Bord. An der Gehäuseunterseite findet sich ein Dockingport der einen Zusatzakku für bis zu 14 Stunden Laufzeit oder einen Port-Replikator aufnimmt. Unserem Testgerät lag zudem ein Power Media Dock bei das über den Netzstecker und einen USB 3.0 Port angeschlossen wird. Das Dock bietet nicht nur zwei weitere USB Ports (1x2.0, 1x3.0), VGA, HDMI und LAN sondern integriert auch einen Blu-ray Brenner und die Mittelklasse-Grafikkarte AMD Radeon HD 7670M.

Auf unserem Testgerät ist Windows 7 Professional vorinstalliert, Sony erlaubt die freie Auswahl der Windows 7 Version. Mit dem Vaio Care Programm für den Support sowie dem Vaio Control Center finden sich zwei umfassende Werkzeuge für das unkomplizierte Arbeiten mit dem Subnotebook. Der Werkszustand lässt sich von einer versteckten 16 GB Recovery Partition einfach wiederherstellen.

Technische Daten

Display:13,1"Auflösung:1920 x 1080
Prozessor:Intel Core i7 3612QM / 2,1 GHzGrafikkarte:AMD Radeon HD 7670M
Festplatte256 GB SSDRAM:8 GB
Laufwerk:BD-RE (-RE DL) (Blu-ray-Brenner), externPlattform:Microsoft Windows 7 Professional SP1 64-Bit
Akkulaufzeit:7 Std.Gewicht:1.19 kg
B x H x T:33 cm x 1.67 cm x 21 cmFarbe:Carbon

Auf dem Prüfstand

Sonys 13,1-Zoller hat es in sich. Mit einem Intel Core i7-3612QM, 8 GB Arbeitsspeicher und einem SSD-Raid 0 Verbund bewältigt das Subnotebook auch rechenintensive Aufgaben wie HD-Videoschnitt ohne Probleme. Die vier Prozessorkerne mit bis zu 3,1 GHz Takt und die integrierte Intel HD Graphics 4000 haben eine maximale Verlustleistung von 35 Watt – eventuell ist das zu viel für den Formfaktor. Warum klären wir ein paar Zeilen weiter unten. Die sparsamere Intel Grafik kann bei Anschluss des Power Media Docks durch eine leistungsstärkere AMD Radeon HD 7670M ersetzt werden. Diese Mittelklassegrafikkarte erlaubt auch aufwendigere Multimedia-Anwendungen und schafft in den meisten modernen 3D-Spielen mittlere bis hohe Detailstufen. Für Büroanwendungen wie Tabellenkalkulationen und Textverarbeitungen reicht auch die Leistung der Prozessorgrafik von Intel locker aus. Einen besonderen Beitrag zur gewaltigen Systemgeschwindigkeit trägt das 256 GB große SSD-Raid bei. Da Lese- und Schreibaufgaben auf zwei schnelle Solid State Drives aufgeteilt werden, kann die Leistung des gegenüber herkömmlichen Festplatten sowieso schnelleren Flashspeichers nahezu verdoppelt werden. Wir messen Datenraten von 941,5 MB/s für Lese- und 592,8 MB/s für Schreibvorgänge. Datenträger welche auf Magnetscheiben schreiben, bleiben meist unter 100 MB/s.

Ein klein wenig Kritik müssen wir am Vaio Premium Display üben.Die FullHD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel auf 13,1 Zoll Diagonale und das maximale Kontrastverhältnis von 605:1 sind zwar vorbildlich, bei knapp 200 Candela pro Quadratmeter Helligkeit können jedoch trotz matter Beschichtung Probleme bei Außeneinsätzen aufkommen. Angesichts der überdurchschnittlichen 3000 Euro-Preisklasse hätten wir uns auch eine überdurchschnittliche Helligkeit gewünscht. An hellen Tagen hat das Display im Freien schon arg um die Lesbarkeit des Bildschirminhaltes zu kämpfen. Auch die Lautsprecher sind wohl der Platzsparpolitik zum Opfer gefallen, die geringe maximale Lautstärke und das höhenbetonte Klangbild wirken nicht allzu einladend für ausdauernden Musikgenuss oder einen Spielfilm.

Ein größeres Manko des Subnotebooks finden wir in einem Problemkonglomerat aus Stromverbrauch und Temperaturen. Ohne Power Media Dock zeigt sich das Sony Vaio Z13 sehr sparsam und verbraucht nur 11 Watt im Leerlauf. Surft man über WLAN sind es in etwa 15 Watt, 3D-Anwendungen fordern 52,3 Watt und unter Volllast braucht es 65,9 Watt. Das Power Media Dock zieht zusätzlich zwischen 30 und 55 Watt aus der Steckdose, so dass es zu einem maximalen Verbrauch von 118 Watt des Gesamtsystems kommen kann. Die Kühllösung im flachen Subnotebook erweist sich als überfordert. Ohne Belastung bleibt der Lüfter mit 33 Dezibel (A) noch relativ leise, in der Praxis sind auch 35 Dezibel (A) akzeptabel. Unter hoher Belastung aber dreht die Kühlung auf bis zu 57 Dezibel (A) hoch – das ist eindeutig zu laut und trotzdem noch zu wenig. Eine gemittelte Oberflächentemperatur von 37,7 Grad Celsius verbietet den Einsatz auf dem Schoß. Nutzt man die Rechenpower des Subnotebooks so erhitzen sich einzelne Bereiche in Lüfternähe auf bis zu 57 Grad Celsius. Die höchstmögliche Belastung mittels Prime und Furmark hat unser Testgerät sogar zerstört. Normalerweise sollte eine Notabschaltung die Komponenten vor einem Hitzetod bewahren. Wir vermuten, dass einfach zu viel Energie im Notebook geflossen ist, anschalten können wir es jedenfalls nicht mehr. Wir müssen allerdings erklären, dass die von uns erzwungene maximale Belastung kein alltägliches Szenario darstellt und auch bei anderen Notebooks mitunter zu viel für den Akku oder elektrische Bauteile darstellt. Beim ersten Akkutest hielt die Batterie noch 49 Minuten volle Belastung durch, im Leerlauf ermitteln wir eine maximale Laufzeit von 8 Stunden und 5 Minuten. In der Praxis sind je nach Anforderungen 4,5 Stunden Laufzeit ein guter Wert. Zumal dieser über Zusatz- oder Wechselakkus noch beträchtlich gesteigert werden kann.

Zusammenfassung

Hinsichtlich der Leistung ist das Sony Vaio Z1311Z9EX Subnotebook mit dem Quadcore und SSD-Raid absolute Spitzenklasse. Das Karbongehäuse könnte kaum leichter und mobiler sein und ist zudem sehr schick. Die umfangreiche Ausstattung lässt mit dem LTE-Modul und vor allem dem Power Media Dock mit Grafikkarte und Blu-ray Brenner kaum Wünsche offen. Das Display könnte heller sein, bietet dank der FullHD-Auflösung und der matten Beschichtung aber auch an schattigen Plätzen im Freien einen großzügigen Arbeitsraum. Auch die Akkulaufzeit ist für den mobilen Einsatz kein Hindernis. Die Lautsprecher liefern einen mageren Klang ab und die Kühlung ist unter Last sehr laut und nicht leistungsfähig genug. Das unser Testgerät durch Überlastung nicht mehr anspringt, betrachten wir als absolute Ausnahme. Wer die ultimative Leistung in einem handlichen Format sucht, ist bei der Vaio Z13 Serie gut aufgehoben und in Problemfällen bietet Sony einen herausragenden Support.


Andere Notebooks von Sony - Jetzt anzeigen

Andere Notebooks von Sony - Jetzt anzeigen

Testergebnisse im Detail
Die Einzelbewertungen im Überblick
  1. Erster Eindruck1,5 (Sehr gut)
  2. Display3,0 (Befriedigend)
  3. Eingabegeräte3,0 (Befriedigend)
  4. Temperatur3,5 (Befriedigend)
  5. Lautsprecher3,5 (Befriedigend)
  6. Betriebsgeräusche3,5 (Befriedigend)
  7. Anschlüsse1,5 (Sehr gut)
  8. Akku und Energieverbrauch2,0 (Gut)
  9. Software und Zubehör1,5 (Sehr gut)
  10. Leistung1,0 (Sehr gut)
Benchmark
BenchmarksErzielter MesswertBestwert aller Tests
3DMark068375 Pkt.Max. 28871 Pkt.
3DMark111355 Pkt.Max. 15311 Pkt.
3DMarkVantage5298 Pkt.Max. 47497 Pkt.
PCMark74245 Pkt.Max. 6666 Pkt.
PCMarkVantage17968 Pkt.Max. 31224 Pkt.
PassMark Performance Test 7.02167.9 Pkt.Max. 19706 Pkt.
PassMark Performance Test (HDD Read)941.5 MB/sMax. 941.5 MB/s
PassMark Performance Test (HDD Write)592.8 MB/sMax. 781 MB/s
Everest RAM Read17000 MB/sMax. 20490 MB/s
Everest RAM Write24495 MB/sMax. 28089 MB/s
Everest RAM Latenz38.8 nsMin. 27.6 ns
Everest HDD Random Read953.9 MB/sMax. 1013.7 MB/s
Everest CPU Queen20161 Pkt.Max. 50362 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Single)5190 Pkt.Max. 7529 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Multi)18809 Pkt.Max. 27150 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (OpenGL)3532 Pkt.Max. 8798 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Single)4134 Pkt.Max. 5704 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Multi)15862 Pkt.Max. 21307 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (OpenGL)3533 Pkt.Max. 9005 Pkt.
Videokonvertierung44 Sek.Min. 32 Sek.
niedriger ist besserhöher ist besser
Akkulaufzeit
AuslastungErzielter MesswertBestwert aller Tests
Vollast0 Std. 49 Min.Max. 5 Std. 15 Min.
Maximal8 Std. 5 Min.Max. 24 Std. 53 Min.
Praxis4 Std. 27 Min.Max. 13 Std. 36 Min.
Durchschnittlicher Energieverbrauch

41 Watt
Stromkosten im Jahr bei der durchschnittlichen Verwendung von 6 Stunden täglich bei 24,00 Cent pro kWh: 6 Stunden x 365 Tage x 0,041 kWh x 24,00 Cent = 21,55 EUR

Kommentieren
Mit dem Absenden erklären Sie Ihr Einverständnis mit den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzerklärung.