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Bilder zum Test: Sony VAIO SV-T1511M1E - Fingerübung mit Windows 8

Beschreibung

Nach einer langen Ruhepause trat auch Sony Mitte 2012 den Kampf um die Ultrabook-Herrschaft an. Anfang Februar 2013 stellte das Unternehmen dann die neuen Geräte des Frühjahrs-Line-Up vor, die wieder vor allem designverliebte Kunden ansprechen werden. Schon im zusammengeklappten Zustand präsentiert sich das Sony VAIO SVT1511M1ES -Modell äußerst edel. Der hintere Displayabschluss ist mit einer Leiste aus verchromtem Kunststoff versehen. Es besteht zu einem großen Teil aus gebürstetem Aluminium und hinterlässt einen hochwertigen Eindruck. Die Spaltmaße sind gleichmäßig aber Displaydeckel und Tastaturfeld lassen sich bereits mit wenig Kraftaufwand stark eindrücken.

Im Bereich der Eingabegeräte setzt Sony auf eine beleuchtete Chiclet-Tastatur und ein Multi-Touchpad. Der Druckpunkt der Tasten ist schwammig aber nach einer kurzen Eingewöhnungsphase stellt sich ein flottes Arbeitstempo ein. Die Hintergrundbeleuchtung lässt sich nicht individuell regeln. Das leicht nach links versetzte und mittig unter der Leertaste platzierte Touchpad bietet auf seiner mattierten Oberfläche gute Gleiteigenschaften. Die gesamte Fläche kann zum Klicken verwendet werden und alle Multitouchgesten wurden im Zuge des Tests problemlos erkannt und umgesetzt.

Hinsichtlich der Ausstattung gibt es wenig zu klagen, Sony bringt im Ultrabook alles Wesentliche unter. Am linken Gehäuserand sitzen ein USB 3.0 Port, 3,5 Millimeter Klinke-Port, Gigabit-LAN sowie VGA- und HDMI- Anschlüsse in vollwertiger Ausführung. Die beiden Kartenleser unterhalb der Handballenauflage nehmen SD- und Pro Duo Karten auf. Die rechte Seite wird von dem optischen DVD-RW-Laufwerk dominiert. Daneben befinden sich zwei USB 2.0 Ports. Die Anordnung der Anschlüsse kann zu Problemen führen. Die beiden USB 2.0 Anbindungen liegen so nah beisammen, dass es beim Einsatz eines USB- oder UMTS-Sticks dazu führt, dass der nebenliegende Port nicht genutzt werden kann.

Auf unserem Testgerät findet sich ein vollwertiges Windows 8 64 Bit Betriebssystem. Hinzu kommt eine einmonatige Testversion von Office 265Home Premium und das Sony eigene VAIO Care Center. Über das Vaio Care Center lassen sich im Falle einer Systemstörung Wiederherstellungsmedien erstellen. Das Support-Programm Vaio Care vereinfacht unerfahrenen Nutzern die Systempflege und hilft bei der Fehlerbehebung.

Display:15.5"Auflösung:1920 x 1080
Prozessor:Intel Core i5 3337U / 1.8 GHzGrafikkarte:Intel HD Graphics 4000
Festplatte500 GB Hybrid -+ 24 GB SSDRAM:4 GB
Laufwerk:DVD±RW (±R DL) (DVD-Brenner)Plattform:Microsoft Windows 8 64-Bit-Edition
Akkulaufzeit:6 Std.Gewicht:2.35 kg
B x H x T:37.9 cm x 2.28 cm x 25.5 cmFarbe:silber silber

Auf dem Prüfstand

Sony bestückt das SVT1511M1ES mit einem flotten Intel Core i5-3337U Prozessor und 4 GB Arbeitsspeicher. Wie bei vielen Ultrabooks üblich verzichtet der Hersteller auf den Einsatz einer separaten Grafikkarte und greift auf die stromsparende Intel HD Graphics 4000 Grafikeinheit zurück. Mit 1,8 GHz Basis- und bis zu 2,7 GHz Turbotakt kann der Prozessor Aufgaben im Bereich der Büroanwendungen, Emails, Internet und Multimediawiedergabe flott bewältigen. Für moderne 3D-Spiele ist die integrierte Prozessorgrafik allerdings zu schwach. Die 500 GB Festplatte bietet einen 24 GB fassenden SSD Cache, der sich um einen schnellen Betriebssystemstart und das Aufrufen von oft genutzten Programmen kümmert. Dies erhöht das Arbeitstempo deutlich.

Blickfang des neuen Modells ist sicherlich das 15,6 Zoll große TFT-Display. Es bietet einen Multi-Touchscreen und eine native FullHD Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel. Wegen der glänzenden Beschichtung ist es nur begrenzt für den Außeneinsatz gewappnet. Das maximale Kontrastverhältnis von 195:1 fällt schwach aus. Die Bedienung mit den Fingern erfolgt zügig und präzise und die durchschnittliche Helligkeit liegt bei 266 Candela pro Quadratmeter. Punkten kann das Gerät bei den verbauten Lautsprechern. Sie bieten eine hohe Gesamtlautstärke und neigen erst bei voller Lautstärke zu einem leichten Untersteuern. Für Filme sind sie auf jeden Fall zu gebrauchen.

Abseits der Steckdose muss das Ultrabook mit seinem 3.760 mAh starken Akku auskommen. Im Leerlauf, bei deaktivierter Internetanbindung und abgedunkeltem Display messen wir 6 Stunden und 20 Minuten. In der Praxis reduziert sich dieser Wert auf nur noch 3 Stunden und 47 Minuten. Am Netzteil angeschlossen liegt der durchschnittliche Stromverbrauch im Leerlauf bei rund 14,9 Watt. Beim Surfen im Internet steigt er auf 20,8 Watt an. Die Temperaturen an der Ober- und Unterseite bleiben mit durchschnittlich 28,2 und 25,7 Grad Celsius auf einem hervorragenden Niveau. Selbst bei langer Belastung werden kritische Fläche wie der Bereich der Lüfter-Auslässe und die Tastatur nur handwarm.

Zusammenfassung

Sony macht beim Vaio SVT1511M1ES vieles richtig und spendiert dem Ultrabook ein hochwertiges Gehäuse mit einer hohen Verarbeitungsqualität. Das Anschlussangebot ist gut und es sind keine Adapter nötig. Die Tastatur bietet einen etwas schwammigen Druckpunkt, kann aber durch einen hohen Schreibkomfort und die integrierte Hintergrundbeleuchtung überzeugen. Der Prozessor entwickelt in Verbindung mit dem Hybrid Festplattensystem ein flottes Arbeitstempo. Sony scheint die Hausaufgaben gemacht zu haben, denn auch das Display bietet eine gehobene Helligkeit von 266 Candela pro Quadratmeter und reagiert zügig auf jede Eingabe. Die gebotene Akkulaufzeit ist durchschnittlich. Durch den recht günstigen Preis von rund 899 Euro für unser Testgerät befindet sich Sony in einer guten Position und bietet mit dem SVT1511M1ES ein attraktives Komplettpaket an.


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Testergebnisse im Detail
Die Einzelbewertungen im Überblick
  1. Erster Eindruck 2,0 (Gut)
  2. Display 2,0 (Gut)
  3. Eingabegeräte 1,5 (Sehr gut)
  4. Temperatur 2,0 (Gut)
  5. Lautsprecher 2,0 (Gut)
  6. Betriebsgeräusche 2,0 (Gut)
  7. Anschlüsse 2,5 (Gut)
  8. Akku und Energieverbrauch 2,5 (Gut)
  9. Software und Zubehör 2,0 (Gut)
  10. Leistung 1,5 (Sehr gut)
Benchmark
Benchmarks Erzielter Messwert Bestwert aller Tests
3DMark06 5052 Pkt. Max. 28871 Pkt.
3DMark11 612 Pkt. Max. 12363 Pkt.
3DMarkVantage 3112 Pkt. Max. 47497 Pkt.
PCMark7 3421 Pkt. Max. 6666 Pkt.
PassMark Performance Test 7.0 1399.2 Pkt. Max. 19706 Pkt.
PassMark Performance Test (HDD Read) 96.6 MB/s Max. 941.5 MB/s
PassMark Performance Test (HDD Write) 92.2 MB/s Max. 781 MB/s
Everest RAM Read 15212 MB/s Max. 20490 MB/s
Everest RAM Write 21254 MB/s Max. 28089 MB/s
Everest RAM Latenz 43.8 ns Min. 27.6 ns
Everest HDD Random Read 79.8 MB/s Max. 1013.7 MB/s
Everest CPU Queen 10066 Pkt. Max. 50362 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Single) 4305 Pkt. Max. 7529 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Multi) 8057 Pkt. Max. 27150 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (OpenGL) 5453 Pkt. Max. 8798 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Single) 3321 Pkt. Max. 5704 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Multi) 6751 Pkt. Max. 21307 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (OpenGL) 4989 Pkt. Max. 9005 Pkt.
Videokonvertierung 98 Sek. Min. 32 Sek.
niedriger ist besser höher ist besser
Akkulaufzeit
Auslastung Erzielter Messwert Bestwert aller Tests
Vollast 1 Std. 14 Min. Max. 5 Std. 15 Min.
Maximal 6 Std. 20 Min. Max. 23 Std. 40 Min.
Praxis 3 Std. 47 Min. Max. 13 Std. 36 Min.
Durchschnittlicher Energieverbrauch

33 Watt
Stromkosten im Jahr bei der durchschnittlichen Verwendung von 6 Stunden täglich bei 24,00 Cent pro kWh: 6 Stunden x 365 Tage x 0,033 kWh x 24,00 Cent = 17,34 EUR

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