1. Startseite
  2. Notebook Tests
  3. Test Sony VAIO SV-E1711Z1EB - Preisintensiver Entertainer

© Copyright by Sony. Abbildung kann abweichen.Fotogalerie (14)
Bilder zum Test: Sony VAIO SV-E1711Z1EB - Preisintensiver Entertainer

Sony möchte mit seinem neuen Modell vor allem anspruchsvolle Heimanwender ansprechen die auf ein gehobenes Design Wert legen und auch bereit sind, dafür etwas mehr auszugeben. Direkt nach dem Auspacken fällt der mattschwarze Displaydeckel mit verchromtem VAIO-Logo auf. Das komplette Gehäuse besteht wie beim Sony VAIO E1511X1EB hauptsächlich aus Kunststoff. Der Displayrahmen, die Lautsprecherleiste oberhalb der Tastatur sowie die Seiten mit den Anschlüssen sind dabei von einer Schicht Klavierlack überzogen die bereits nach kurzer Zeit als Staubfänger fungiert. Das Touchpad ist mit einer verchromten Leiste von der Handballenauflage abgetrennt. Verarbeitungstechnisch bewegt sich das Sony im Mittelfeld der von uns bisher getesteten Modelle. Vor allem der Displaydeckel lässt sich erschreckend leicht eindrücken und verbiegen. Tastatur, Handballenauflage und Unterseite hingegen zeigen eine gute Stabilität.

Die verbaute Isolation-Tastatur (Chiclet) kann mit einem separaten Nummernblock und einer integrierten Hintergrundbeleuchtung punkten. Diese lässt sich wahlweise über eine vorher festgelegte Taste anschalten oder ist standardmäßig An- oder Ausgeschaltet. Eine Regelung in verschiedenen Stufen ist dabei nicht möglich. Vor allem in dunklen Arbeitsumgebungen und in der Nacht bietet sie einen gewissen Luxus, speziell wenn man sich erst an das Tastatur-Layout gewöhnen muss. Dank einer verstärkten Unterbodenplatte ist der Bereich des Tastaturfeldes sehr stabil und gibt auch unter Druck kaum nach. Die Tasten bieten dabei einen harten Druckpunkt und ein etwas schwammiges Feedback.

Das Touchpad ist nach links versetzt, mittig unterhalb der Leertaste anzutreffen. Separate Maustasten fehlen, diese sind direkt in der sensitiven Fläche des Touchpads eingelassen. Durch eine verchromte Umrahmung abgegrenzt, bietet es eine matte Fläche auf der es sich angenehm navigieren lässt. Gewöhnungsbedürftig ist allerdings der große Abstand des Touchpads zur Vorderkante der Handballenauflage. Hin und wieder wischt man ungewollt mit dem Handrücken über die sensitive Fläche. Beim Ausstattungsportfolio gibt es keine Überraschungen sondern Standardkost. Drei der insgesamt vier USB Anschlüsse sind dabei auf der rechten Seite vor dem Blu-ray Laufwerk angebracht und liegen direkt nebeneinander. So ergeben sich vor allem bei größeren USB Sticks Probleme den daneben liegenden Platz zu nutzen. Filme können dank einer integrierten VGA- und HDMI-Schnittstelle auch am heimischen Fernseher angesehen werden. Um Nachbarn nicht zu stören, können an zwei 3,5 Millimetern Klinke-Anschlüssen Mikrofone, Headsets oder auch Stereo-Anlagen angebunden werden. Im einzigen USB 3.0 Anschluss lassen sich Smartphones und andere Geräte dank integrierter Charge Funktion auch aufladen, wenn das Notebook ausgeschaltet ist.Zwei Kartenlesegeräte unterhalb des Touchpads nehmen SD und Memory Sticks auf. Das Sony E17 gelangt über WLAN 802.11n oder einen Gigabit-LAN-Anschluss ins Internet und Bluetooth 4.0 ist auch mit an Bord.

Unsere Testversion ist mit einer Microsoft Windows 7 Home Premium Edition ausgestattet. Vorinstalliert wurden eine frei nutzbare Office 2010 Starter Edition, sowie eine 30-Tage Testversion von McAfees Internet Security. Über das VAIO Control Center ergeben sich zahlreiche Konfigurationsmöglichkeiten. Hier lassen sich Stromsparfunktionen, Netzwerkverbindungen und die Tastatur-Hintergrundbeleuchtung einstellen.

Technische Daten

Display:17.3"Auflösung:1920 x 1080
Prozessor:Intel Core i7 3612QM / 2.1 GHzGrafikkarte:AMD Radeon HD 7650M
Festplatte1000 GBRAM:8 GB
Laufwerk:k.A.Plattform:Microsoft Windows 7 Home Premium 64-Bit
Akkulaufzeit:3.5 Std.Gewicht:3.2 kg
B x H x T:40.87 cm x 2.71 - 3.78 cm x 27.8 cmFarbe:schwarz

Auf dem Prüfstand

Unter der schwarzen Plastikschale schlägt ein Prozessor von Intels aktueller Ivy Bridge Generation. Dabei zieht der Intel Core i7-3612QM leistungsmäßig mit dem Intel Core i7-2820QM aus der Vorgängergeneration gleich. Auf vier Kernen bietet er einen Takt von 2,1 GHz und kann dank der Intel Hyperthreading Technologie bis zu 8 Threads zeitgleich abarbeiten. Um die grafische Darstellung von Computerspielen und anspruchsvollen Programmen kümmert sich eine dedizierte AMD Radeon HD 7650M. Sie unterstützt die Programmierschnittstelle DirectX 11 und ist im mittleren Leistungssegment angesiedelt. Diese fand bereits beim Sony VAIO E1511X1EB Verwendung. Aktuelle Computerspiele sind nur eingeschränkt in einer Auflösung von 1.366 x 768 auf mittleren Details spielbar. Eher eignet sich die Karte für Filme und die Wiedergabe von HD-Material. Es gibt keine Möglichkeit auf die im Intel Prozessor integrierten Intel HD Graphics 4000 umzuschalten was sich auch negativ auf die Akkulaufzeit auswirkt. Daten werden auf einer geräumigen 1 TB Festplatte abgelegt.

Umgeben von schwarzem Klavierlack präsentiert uns Sony ein 17,3 Zoll fassendes VAIO Plus-Display mit einer energiesparenden LED-Hintergrundbeleuchtung. Versehen mit einem matten Finish bietet es eine durchschnittliche Helligkeit von 227 Candela pro Quadratmeter und ist somit auch abseits des heimischen Platzes im Freien nutzbar. Direkte Sonneneinstrahlung sollte man aber vermeiden, dafür reicht die gebotene Helligkeit nicht aus. Das maximale Kontrastverhältnis liegt mit 965:1 über dem Durchschnitt. Mit leuchtstarken Farben und einem guten Schwarzwert eignet sich das Display für seinen Multimedia-Einsatz. Die verbauten Stereo-Lautsprecher, die sich oberhalb der Tastatur verstecken, sind hingegen nicht Multimedia-tauglich. Ohne Bass und mit Verzerrungen in hohen Frequenzbereichen empfehlen sie sich nur für kurze Videoclips. Musik- und Filmliebhaber sollten externe Lautsprecher einsetzten.

Im Leerlauf (Idle) und ohne Internetverbindung ermitteln wir eine maximale Akkulaufzeit von 5 Stunden. Der Stromverbrauch beträgt dabei, wenn keine Belastung anfällt, 24,5 Watt. Bei einem Mix aus Multimedia und Surfen schrumpft die Laufzeit auf einen Praxiswert von 2 Stunden 47 Minuten zusammen und das Modell zieht dabei rund 64 Watt aus der Steckdose. Während das Modell im Windows Betrieb im Bereich der Tastatur und Handballenauflage sehr kühl bleibt, bilden sich bei fordernden Aufgaben mehrere warme Hotspots die beispielsweise auf dem Touchpad bis zu 41 Grad Celsius betragen können. Im Durchschnitt liegen die Temperaturen auf der Oberseite bei 32,7 und auf der Unterseite bei 31,6 Grad Celsius. Der integrierte Lüfter schafft die Abwärme aus dem Gehäuse und ist mit 30 Dezibel (A) auch in ruhigen Arbeitsumgebungen kaum zu hören. Sobald Last anliegt, ändert sich aber der Geräuschpegel und er pendelt sich in der Praxis bei rund 38 Dezibel (A) ein.

Zusammenfassung

Das Sony Vaio SV-E1711Z1EB bietet ein ansprechendes Lifestyle-Gehäuse mit einer guten Verarbeitung und ein Blu-ray Laufwerk. Das Display ist matt und kann eine anständige durchschnittliche Helligkeit vorweisen. Abstriche müssen bei den Stereo-Lautsprechern gemacht werden, hier hätten wir etwas mehr erwartet. Zu einem Preis ab 1043 Euro ist Sony nicht allein in der Geräte-Liga. Für 50 Euro mehr erhält man mit dem ASUS N76VZ-V2G-T1011V ein System, welches dank Nvidia Geforce GT 650M Grafikkarte auch für regelmäßige Computerspieler interessant ist. Das Gehäuse besteht dabei aus einem hochwertigen Materialmix aus Aluminium und Kunststoff ohne Hochglanzflächen und bietet damit eine bessere Verarbeitung als das Sony Gerät.


Andere Notebooks von Sony - Jetzt anzeigen

Andere Notebooks von Sony - Jetzt anzeigen

Testergebnisse im Detail
Die Einzelbewertungen im Überblick
  1. Erster Eindruck2,0 (Gut)
  2. Display3,0 (Befriedigend)
  3. Eingabegeräte2,0 (Gut)
  4. Temperatur2,0 (Gut)
  5. Lautsprecher4,0 (Ausreichend)
  6. Betriebsgeräusche3,0 (Befriedigend)
  7. Anschlüsse2,0 (Gut)
  8. Akku und Energieverbrauch4,0 (Ausreichend)
  9. Software und Zubehör2,0 (Gut)
  10. Leistung3,0 (Befriedigend)
Benchmark
BenchmarksErzielter MesswertBestwert aller Tests
3DMark067532 Pkt.Max. 28871 Pkt.
3DMark111057 Pkt.Max. 15311 Pkt.
3DMarkVantage4756 Pkt.Max. 47497 Pkt.
PCMark72464 Pkt.Max. 6666 Pkt.
PCMarkVantage9540 Pkt.Max. 31224 Pkt.
PassMark Performance Test 7.02023.8 Pkt.Max. 19706 Pkt.
PassMark Performance Test (HDD Read)106.8 MB/sMax. 941.5 MB/s
PassMark Performance Test (HDD Write)85.5 MB/sMax. 781 MB/s
Everest RAM Read17457 MB/sMax. 20490 MB/s
Everest RAM Write24911 MB/sMax. 28089 MB/s
Everest RAM Latenz37.4 nsMin. 27.6 ns
Everest HDD Random Read86.6 MB/sMax. 1013.7 MB/s
Everest CPU Queen20200 Pkt.Max. 50362 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Single)5299 Pkt.Max. 7529 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Multi)19177 Pkt.Max. 27150 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (OpenGL)8444 Pkt.Max. 8798 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Single)4195 Pkt.Max. 5704 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Multi)15593 Pkt.Max. 21307 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (OpenGL)8327 Pkt.Max. 9005 Pkt.
Videokonvertierung44 Sek.Min. 32 Sek.
niedriger ist besserhöher ist besser
Akkulaufzeit
AuslastungErzielter MesswertBestwert aller Tests
Vollast0 Std. 34 Min.Max. 5 Std. 15 Min.
Maximal5 Std. 2 Min.Max. 24 Std. 53 Min.
Praxis2 Std. 47 Min.Max. 13 Std. 36 Min.
Durchschnittlicher Energieverbrauch

64 Watt
Stromkosten im Jahr bei der durchschnittlichen Verwendung von 6 Stunden täglich bei 24,00 Cent pro kWh: 6 Stunden x 365 Tage x 0,064 kWh x 24,00 Cent = 33,64 EUR

Kommentieren
Mit dem Absenden erklären Sie Ihr Einverständnis mit den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzerklärung.