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Bilder zum Test: Sony VAIO SV-E1512W1EB - Mäßiger Multimedia-Begleiter setzt auf Design

Beschreibung

Das Sony Vaio E1512W1EB kommt in einem mattschwarzen Kunststoffchassis zum Kunden. Die abgerundeten Ecken und Übergänge sollen einem gefalteten Handtuch nachempfunden sein und lassen das Gerät im Profil sehr flach erscheinen. Das neue „Wrap“ Design, welches erstmals im Sommer Line-up zum Einsatz kam, weiß optisch zu gefallen. Auf dem Displaydeckel ist ein verchromtes Vaio Symbol eingelassen und dient als Eye-Catcher. Während Ober- und Unterseite matt ausgekleidet sind, sind Lautsprecherleiste und der Displayrahmen mit einer glänzenden Schicht Klavierlack überzogen. Hier sammelt sich der Staub und jeder Fingerabdruck verewigt sich. Die Unterseite zeigt sich aufgeräumt und gewährt das einfache Austauschen des Akkus. Zwei Wartungsklappen dienen dazu Festplatte sowie Arbeitsspeicher zu tauschen oder aufzurüsten. Die Verarbeitung ist insgesamt sehr gut, die Spaltmaße sind einheitlich gering und die Basiseinheit sehr stabil. Einzig der Displaydeckel lässt sich durch wenig Kraftaufwand stark eindrücken.

Die verbaute Isolation-Tastatur (Chiclet) verfügt über einen separaten Nummernblock und kann mit einer integrierten Hintergrundbeleuchtung punkten. Wer oft abends am Gerät sitzt oder viel unterwegs ist, wird diese nach kurzer Zeit nicht mehr missen wollen. Die normal großen Tasten besitzen einen mittellangen Hub und einen etwas schwammigen Druckpunkt. Keine der Tasten gibt ein unangenehmes Klackern von sich und auch längere Texte lassen sich damit ohne Probleme bewältigen. Das Multi Touchpad ist weit nach links verschoben und unter der Leertaste positioniert worden. Es ist leicht in die Handballenauflage eingelassen und durch eine verchromte Zierleiste optisch von der Auflage abgetrennt. Eine matte Oberfläche bietet gute Gleiteigenschaften und alle Mehrfingergesten werden vom Windows 8 Betriebssystem prompt erkannt und umgesetzt.

Sony stattet das Vaio E1512W1EB mit dem Nötigsten aus, was man von einem Multimedia-Notebook erwarten kann. Kritik müssen wir hier an der Verteilung der Anschlüsse üben. Alle drei verfügbaren USB 2.0 Anschlüsse sind an der rechten Gehäuseseite unterhalb des Blu-ray Laufwerk angebracht. Bei größeren USB- und UMTS-Sticks kann es schnell zu eng werden und bei einer kabelgebundenen Maus entsteht ein großes Kabelwirrwarr. Der vierte USB-Anschluss auf der linken Gehäuseseite bietet den schnellen USB 3.0 Standard und die sogenannte Sleep & Charge Funktion. Dieser ermöglicht das Aufladen von iPods, MP3-Playern oder Smartphones über den USB-Anschluss, auch wenn das Notebook ausgeschaltet ist. Sollte das 15,6 Zoll Display nicht groß genug sein, können Bildschirminhalte über einen VGA- oder HDMI-Ausgang auf einen externen Bildschirm übertragen werden. Die drahtlose Kommunikation erfolgt über WLAN-N und Bluetooth 4.0. Die integrierte Webkamera löst mit 1,3 Megapixel auf. An der Gehäusefront sitzen unter der Handballenauflage zwei Kartenleser. Einer kümmert sich um SD-Karten, der andere ist für das Sony hauseigene MemoryStick Format gedacht. Auf der linken Gehäuseseite befindet sich der Gigabit-LAN Port und zwei 3,5 Millimeter Klinke-Audiobuchsen für Mikrofone und Kopfhörer.

Auf unserem Testgerät ist Windows 8 64-Bit vorinstalliert. Im Lieferumfang befindet sich eine Kurzanleitung für Windows 8, ein Handbuch für Wiederherstellungen und Fehlerbehebungen, sowie für Sicherheitsrichtlinien. Ein Datenträger zur Systemwiederherstellung muss sich jeder Käufer selbst erstellen und brennen. Sony packt noch einige Programme auf das vorinstallierte System. So erhalten Kunden eine 30-Tage Probeversion von McAfees Internet Security, Skype und eine Verknüpfung zu eBay. Das VAIO Care Programm für den Support und die Systempflege sowie das Control Center für die Einstellungen am Notebook sind bereits seit mehreren Generationen auf den Geräten vorinstalliert und können mit ihrer Benutzerfreundlichkeit überzeugen.

Display:15.5"Auflösung:1366 x 768
Prozessor:Intel Core i5 3210M / 2,5 GHzGrafikkarte:AMD Radeon HD 7650M
Festplatte1000 GBRAM:8 GB
Laufwerk:DVD±RW (±R DL) (DVD-Brenner), BD-ROM (Blu-ray-Laufwerk)Plattform:Microsoft Windows 8 64-Bit-Edition
Akkulaufzeit:4.5 Std.Gewicht:2.7 kg
B x H x T:37.19 cm x 3.51 cm x 25.35 cmFarbe:schwarz

Auf dem Prüfstand

Ein Intel Core i5-3210M Zweikernprozessor mit 2,5 bis 3,1 GHz (Turbo) Takt, 8 GB Arbeitsspeicher und eine AMD Radeon HD 7650M verhelfen unserem Testmodell zu einer ansprechenden Systemleistung. Die Komponenten zielen ganz klar auf den Multimedia-Bereich als Aufgabengebiet ab. Darunter fallen somit Filme, Musik, Serien oder auch Bilder. Büroanwendungen, Email, Surfen und die Bearbeitung von Bildern bewältigt das Gerät mühelos. Eine große 1 TB Festplatte bietet viel Speicherplatz. Die Grafikkarte positioniert sich in der unteren Mittelklasse und eignet sich auch dazu, aktuelle Spiele in niedrigen bis mittleren Details abzuspielen.

Recht unspektakulär präsentiert sich der verbaute Bildschirm. Das 15,5 Zoll große Display bietet eine glänzende Beschichtung und eine native Auflösung von 1.366 x 768 Pixel. Die Farben wirken kräftig, aber schon in hellen Innenräumen hat der Bildschirm aufgrund der spiegelnden Beschichtung um die Lesbarkeit der Inhalte zu kämpfen. Das zum Einsatz kommende TN-Panel kann durch eine geringe Leistungsaufnahme punkten, aber bringt auch einige Nachteile mit sich. So ergeben sich bereits ab Neigungen von 20 Grad in der Vertikalen und Horizontalen Helligkeitsverluste und Farbabweichungen. Das maximale Kontrastverhältnis liegt bei 201:1. Mit einem durchschnittlichen Helligkeitsverhältnis von 205 Candela pro Quadratmeter bietet es aber eine angenehme Helligkeit.

Auch das Soundsystem kann mit einem höhenlastigen Klangbild nicht überzeugen. Bass ist nicht vorhanden und bei hoher Lautstärke ergeben sich deutliche Verzerrungen. Für den Genuss von Filmen und Multimedia raten wir daher dazu, das Notebook um ein separates Soundsystem zu ergänzen.

Im Leerlauf (Idle) bei deaktivierter Internetverbindung hält das Multimedia-Notebook 4 Stunden und 30 Minuten abseits der Steckdose durch. Dabei zieht es sich rund 16,2 Watt aus der Leitung. Durch die entstehende Abwärme der Komponenten erwärmt sich das Gehäuse auf der Ober- und Unterseite auf durchschnittlich 26,8 Grad Celsius. Kein Bereich wird übermäßig warm. Vorbildlich: Handballenauflage und Tasturfeld bleiben stets kühl. Bei normalen Office-Arbeiten und Filmen ergibt sich eine Akkulaufzeit von rund 2 Stunden und 41 Minuten bei einem Energieverbrauch von 29,1 Watt. Bei voller Auslastung ziehen die Komponenten knapp 71,3 Watt durch die Stromleitung. Das Lüftungssystem befördert die Abwärme zuverlässig aus dem Gehäuse und sorgt für einen niedrigen Grundpegel von 32,4 Dezibel (A). Damit ist es zwar in leisen Umgebungen hörbar, aber nicht wirklich störend.

Zusammenfassung

Das Sony Vaio E1512W1EB präsentiert sich als gut verarbeitetes Multimedia-Notebook mit einigen Schwächen. Während die Verarbeitung und die Eingabegeräte auf einem hohen Niveau sind, kann der schwache Sound der Stereo-Lautsprecher nicht überzeugen. Der vergleichsweise dunkle Bildschirm und die kurze Akkulaufzeit fallen ebenfalls ins Gewicht. Insgesamt fehlt dem Sony ein Alleinstellungsmerkmal, damit es aus dem Tross der Konkurrenz herausstechen könnte. In der von uns getesteten Variante kostet es knapp 780 Euro. Viel Geld, wenn man die Angebote der Konkurrenz betrachtet. Für knapp 760 Euro erhält man bereits ein Dell Inspiron 15R SE mit schnellem Intel Core i7-3632QM, 8 GB Arbeitsspeicher, einer AMD Radeon HD 7730M und einem entspiegeltem Display mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel. Nur auf ein Blu-ray Laufwerk muss in diesem Fall verzichtet werden.


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Testergebnisse im Detail
Die Einzelbewertungen im Überblick
  1. Erster Eindruck 2,0 (Gut)
  2. Display 3,5 (Befriedigend)
  3. Eingabegeräte 2,0 (Gut)
  4. Temperatur 2,0 (Gut)
  5. Lautsprecher 4,0 (Ausreichend)
  6. Betriebsgeräusche 3,0 (Befriedigend)
  7. Anschlüsse 2,5 (Gut)
  8. Akku und Energieverbrauch 3,5 (Befriedigend)
  9. Software und Zubehör 2,0 (Gut)
  10. Leistung 2,5 (Gut)
Benchmark
Benchmarks Erzielter Messwert Bestwert aller Tests
3DMark06 8098 Pkt. Max. 27244 Pkt.
3DMark11 1052 Pkt. Max. 12363 Pkt.
3DMarkVantage 4461 Pkt. Max. 47497 Pkt.
PCMark7 2397 Pkt. Max. 6666 Pkt.
PassMark Performance Test 7.0 1782.5 Pkt. Max. 19706 Pkt.
PassMark Performance Test (HDD Read) 100.3 MB/s Max. 941.5 MB/s
PassMark Performance Test (HDD Write) 102.7 MB/s Max. 781 MB/s
Everest RAM Read 16628 MB/s Max. 20490 MB/s
Everest RAM Write 24246 MB/s Max. 28089 MB/s
Everest RAM Latenz 426 ns Min. 27.6 ns
Everest HDD Random Read 81.6 MB/s Max. 1013.7 MB/s
Everest CPU Queen 11691 Pkt. Max. 50362 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Single) 5416 Pkt. Max. 7529 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Multi) 11154 Pkt. Max. 27150 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (OpenGL) 7884 Pkt. Max. 8798 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Single) 4275 Pkt. Max. 5704 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Multi) 9032 Pkt. Max. 21307 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (OpenGL) 7967 Pkt. Max. 9005 Pkt.
Videokonvertierung 79 Sek. Min. 32 Sek.
niedriger ist besser höher ist besser
Akkulaufzeit
Auslastung Erzielter Messwert Bestwert aller Tests
Vollast 0 Std. 52 Min. Max. 5 Std. 15 Min.
Maximal 4 Std. 30 Min. Max. 23 Std. 40 Min.
Praxis 2 Std. 41 Min. Max. 13 Std. 36 Min.
Durchschnittlicher Energieverbrauch

29 Watt
Stromkosten im Jahr bei der durchschnittlichen Verwendung von 6 Stunden täglich bei 24,00 Cent pro kWh: 6 Stunden x 365 Tage x 0,029 kWh x 24,00 Cent = 15,24 EUR

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