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Bilder zum Test: Schenker Notebooks XIRIOS D501 - Klassische Business-Lösung aus Deutschland

Das Schenker Notebooks XIRIOS D501 setzt in Sachen Design auf Understatement. Bis auf den XIRIOS-Schriftzug auf dem Deckel des Business-Notebooks kann sich nur der glänzende Bildschirmrahmen von den sonst dezent gehaltenen, schwarzen Kunststoffoberflächen abheben. Interessenten mit einer gewissen Technik-Affinität profitieren von schnell zugänglicher Hardware, um im Nachhinein wichtige Komponenten wie die Festplatte oder den Arbeitsspeicher auszutauschen. Die Verarbeitung des 15,6-Zoll Notebooks kann sich sehen lassen. Handballenauflage und Basis-Einheit lassen selbst bei grober Behandlung kaum Verwindungen zu. Eine bessere Verstärkung hätten wir uns für das Tastaturbett gewünscht, was über dem integrierten DVD-Brenner bei hartem Tastenanschlag nachfedert. Gleiches gilt für den Deckel, der zwar durch straff angezogene Scharniere auch bei ungemütlichen Bahn- oder Autofahrten in Form bleibt, jedoch im geschlossenen Zustand nicht als Ablage genutzt werden sollte.

Über die Qualität der Eingabegeräte kann hingegen nur auf sehr hohem Niveau gemeckert werden. Die verwendete Chiclet-Tastatur inklusive numerischem Tastenfeld überzeugt mit einem kurzen Hub und einem klaren Druckpunkt. Eine Hintergrundbeleuchtung hätte dem Keyboard jedoch gut gestanden. Das Touchpad ist im Vergleich zu den Premium-Lösungen aus aktuellen Ultrabooks eher altbacken, funktioniert aber nach unseren Vorstellungen sehr präzise. Der leicht links positionierte Mausersatz verfügt zudem über die Erkennung bekannter Mehrfinger-Gesten und bietet zusätzlich eine Scroll-Leiste.

Wenn Sie das Schenker Notebooks XIRIOS D501 ohne Docking-Station bestellen, wird Ihnen der Zugriff auf vier USB-Schnittstellen gewährt. Zwei davon können mit dem aktuellen 3.0-Standard umgehen und einer tritt in Kombination mit einem eSATA-Port auf. Externe Monitore, Fernseher oder Beamer können digital via HDMI oder analog per VGA angeschlossen werden. Als Business-Features werden ein Docking-Anschluss, ein Express Card Slot und ein Fingerabdruck-Leser integriert. Die Kommunikation mit dem Internet oder lokalen Netzwerken erfolgt in der Standard-Konfiguration mit Hilfe eines WLAN 802.11n Moduls inklusive Bluetooth und dem kabelgebundenen Gigabit Ethernet.

Die optional erhältliche Docking-Station (129 Euro) erweitert das Anschluss- und Ausstattungs-Portfolio um ein Vielfaches. Unser Dock ist mit einer 750 GB großen Seagate Momentus Festplatte ausgestattet, die ähnlich wie eine externe HDD erkannt wird, sobald das Gerät mit der Station verbunden ist. Diese ist vor allem für die vorinstallierte Backup Software interessant, um wichtige Daten zu sichern. Außerdem bietet uns die Zubehör-Lösung sieben weitere USB 2.0 Anschlüsse, ein Gigabit Ethernet LAN und eine serielle Schnittstelle. Bildschirmerweiterungen erfolgen entweder über HDMI, DisplayPort, VGA oder die beiden DVI-Ports. Das Einsetzen des Notebooks in die Docking-Station stellt durch simple Pfeilaufdrucke kein Hindernis dar und geht einfach von der Hand. Das Design allerdings wirkt wie ein Klotz aus den 90er Jahren.

Unsere Testkonfiguration des Schenker Notebooks XIRIOS D501 wird mit dem Windows 7 Home Premium Betriebssystem in der 64 Bit Version ausgeliefert. Nach dem Built-to-Order Prinzip können aber auch anderen Versionen oder gar das Notebook ohne Betriebssystem bestellt werden. Zusätzlich dazu befinden sich DVDs mit allen notwendigen Treibern im Lieferumfang.

Technische Daten

Display:15,6"Auflösung:1600 x 900 (HD+)
Prozessor:Intel Core i5 2430M / 2.4 GHzGrafikkarte:Intel HD Graphics 3000
Festplatte750 GBRAM:8 GB
Laufwerk:k.A.Plattform:Microsoft Windows 7 Home Premium 64-Bit
Akkulaufzeit:4.5 Std.Gewicht:2.5 kg
B x H x T:37.4 cm x 3.79 cm x 25.6 cmFarbe:schwarz

Auf dem Prüfstand

Wie von Schenker Notebooks gewohnt, setzt auch das XIRIOS D501 auf einen Intel-Prozessor. Hier in Form des Intel Core i5-2430M. Der Hersteller bietet diese CPU aktuell nicht mehr an und verbaut stattdessen den geringfügig stärkeren Intel Core i5-2450M ohne einen Aufpreis zu verlangen. Dieser taktet mit einer Frequenz von 2,5 bis 3,1 GHz. Des Weiteren verfügt unsere Konfiguration über einen acht Gigabyte großen Arbeitsspeicher und eine 750 GB Seagate Momentus Festplatte, die mit 7.200 Umdrehungen pro Minuten einen guten Datendurchsatz von 110 MB/s (Lesen & Schreiben) erreicht. Die verwendete Hardware spricht für einen Einsatz im Office-Umfeld. Das Schenker Notebooks XIRIOS D501 fühlt sich also beim Surfen im Internet, Abrufen von Emails und im Umgang mit Büro-Anwendungen wie Microsoft Word oder Excel am wohlsten. Dem Prozessor sind jedoch auch rechenintensive Rendering-Prozesse zuzutrauen. Den multimedialen Flaschenhals bildet nur die integrierte Intel HD Graphics 3000. Mit dieser Grafiklösung können zwar HD-Medien abgespielt werden, bei der Produktion von Filmen oder dem Spielen von aktuellen Gaming-Titeln geht diese jedoch in die Knie. Für diese Anwendungs-Szenarien hat der Hersteller jedoch die Kategorien XMG (Gaming) und XIRIOS W (Workstation) im Programm.

Für Business-Kunden optimiert liefert Schenker das XIRIOS D501 mit einem entspiegelten HD+ Display (1.600 x 900 Pixel) aus. Eine höhere Auflösung kann bei der Online-Konfiguration derzeit nicht ausgewählt werden. Die durchschnittliche Ausleuchtung von 211 Candela pro Quadratmeter ist in Kombination mit dem matten Display zwar in Büroräumen gut aufgehoben, für den Außeneinsatz jedoch immer noch zu schlecht aufgestellt. Dafür zeigt der 15,6-Zoller mit einem satten Kontrast von 676:1 den Consumer- und Business-Konkurrenten die Zähne. Die Blickwinkelstabilität zeigt sich für ein TN-Panel klassisch. Im horizontalen Bereich kann eine Abweichung von 75 Grad ohne Probleme vollzogen werden, während in der Vertikalen bereits bei geringer Höhenveränderung Helligkeitsverluste und Farbinvertierungen auftreten.

In der Praxis zieht sich das Schenker Notebooks XIRIOS D501 knapp 23 Watt aus der Steckdose. Unter voller Auslastung steigt der Wert auf bis zu 85,5 Watt an, der dann mit Hilfe einer CPU-Taktreduzierung auf unter 65 Watt (Netzteil Maximum) gedrosselt wird. Praxisnah ist dieses Szenario jedoch nicht. Im Durchschnitt liefert der mitgelieferte Akku eine Laufzeit von 2,5 Stunden. Die Lautstärke ist mit 43 Dezibel (A) bereits beim Surfen im Internet überdurchschnittlich laut und hochfrequent. Immerhin klaren die Temperaturen von unter 30 Grad Celsius auf Ober- und Unterseite das bereits getrübte Bild der Emissionen auf.

Zusammenfassung

Schenker Notebooks versucht mit den klassischen Business-Notebooks in Form des XIRIOS D501 treu zu bleiben. Die Optik des 15,6-Zoll Notebooks und der Docking-Station wirkt zwar altbacken, erfüllt aber voll und ganz seinen Zweck. Die Intel-Hardware ist zeitgemäß und auch die Leistung wird den Geschäftsmann von heute überzeugen. Im Vergleich zu anderen Business-Geräten, wie zum Beispiel dem Precision-Portfolio von Dell, ist die Performance jedoch nur befriedigend. Beim Bildschirm müssen Mobilitäts-Enthusiasten jedoch Abstriche hinnehmen. Eine matte Beschichtung minimiert zwar Spiegelungen, die Helligkeits-Stärke reicht jedoch nur bedingt für den Außeneinsatz aus. Das Schenker XIRIOS D501 ist einzeln oder in Verbindung mit der dazugehörigen Docking-Station erhältlich.


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Testergebnisse im Detail
Die Einzelbewertungen im Überblick
  1. Erster Eindruck3,0 (Befriedigend)
  2. Display3,0 (Befriedigend)
  3. Eingabegeräte2,0 (Gut)
  4. Temperatur2,0 (Gut)
  5. Lautsprecher3,0 (Befriedigend)
  6. Betriebsgeräusche4,0 (Ausreichend)
  7. Anschlüsse1,0 (Sehr gut)
  8. Akku und Energieverbrauch4,0 (Ausreichend)
  9. Software und Zubehör3,0 (Befriedigend)
  10. Leistung3,0 (Befriedigend)
Benchmark
BenchmarksErzielter MesswertBestwert aller Tests
3DMark064647 Pkt.Max. 28871 Pkt.
PCMarkVantage2093 Pkt.Max. 31224 Pkt.
PassMark Performance Test 7.01521 Pkt.Max. 19706 Pkt.
PassMark Performance Test (HDD Read)111.2 MB/sMax. 941.5 MB/s
PassMark Performance Test (HDD Write)110.4 MB/sMax. 781 MB/s
Everest RAM Read15481 MB/sMax. 20490 MB/s
Everest RAM Write15982 MB/sMax. 28089 MB/s
Everest RAM Latenz56.8 nsMin. 27.6 ns
Everest HDD Random Read90 MB/sMax. 1013.7 MB/s
Everest CPU Queen19292 Pkt.Max. 50362 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Single)4700 Pkt.Max. 7529 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Multi)9889 Pkt.Max. 27150 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (OpenGL)5835 Pkt.Max. 8798 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Single)3816 Pkt.Max. 5704 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Multi)8377 Pkt.Max. 21307 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (OpenGL)5799 Pkt.Max. 9005 Pkt.
Videokonvertierung89 Sek.Min. 32 Sek.
niedriger ist besserhöher ist besser
Akkulaufzeit
AuslastungErzielter MesswertBestwert aller Tests
Vollast0 Std. 47 Min.Max. 5 Std. 15 Min.
Maximal4 Std. 1 Min.Max. 24 Std. 53 Min.
Praxis2 Std. 24 Min.Max. 13 Std. 36 Min.
Durchschnittlicher Energieverbrauch

23 Watt
Stromkosten im Jahr bei der durchschnittlichen Verwendung von 6 Stunden täglich bei 24,00 Cent pro kWh: 6 Stunden x 365 Tage x 0,023 kWh x 24,00 Cent = 12,09 EUR

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