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  3. Test Samsung Serie 9 900X4C A04 - Dünnstes 15-Zoll Subnotebook mit Intel Ivy Bridge

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Bilder zum Test: Samsung Serie 9 900X4C A04 - Dünnstes 15-Zoll Subnotebook mit Intel Ivy Bridge

Mit einer Höhe von 14,9 Millimeter gehört das Samsung Serie 9 900X4C A04 zu den flachsten Subnotebooks im 15-Zoll Format. Das Gewicht ist mit 1,6 Kilogramm jedoch deutlich höher als bei bekannten, kleineren Ultrabooks. Im Vergleich zum Vorgänger aus dem Jahr 2011 setzt Samsung auf eine neue Graphit-Farbgebung und verzichtet auf glänzende Oberflächen. Die Verarbeitung wurde durch den deutlich umfangreicheren Einsatz von Aluminium und Magnesium verbessert. Zudem zeigt sich ein angenehm schmaler Bildschirmrahmen. Trotz übererreichten Ultrabook-Spezifikationen will sich die Samsung Serie 9 nicht als solches bezeichnen. Vor allem in Hinsicht auf kommende, günstige Ultrabooks für unter 700 Euro sieht Samsung in seinen neuen Geräten eine hochwertigere Produktkategorie jenseits der Ultrabooks. Die Verarbeitung, Verwindungssteifheit und die durchweg guten Eingabegeräte bestätigen diesen Ansatz. Letztere können mit einem großen Multitouchpad und einer beleuchteten Chiclet-Tastatur aufwarten. Zudem finden aktuelle Technologien wie USB 3.0, HDMI, Bluetooth 4.0 und Intel Wireless Display (WiDi) Einzug in das neue 15-Zoll Subnotebook.

Weitere, ausführliche Informationen rund um die Anschlüsse, Eingabegeräte sowie das Design können Sie unserem Testbericht des Samsung Serie 9 900X4B A01 vom 28. Mai 2012 entnehmen. Dieses Modell ist mit unserem Testgerät baugleich, der Unterschied liegt lediglich bei der Wahl des Prozessors, der Grafikeinheit und dem Solid State Drive (SSD).

Technische Daten

Display:15"Auflösung:1600 x 900
Prozessor:Intel Core i5 3317U / 1,7 GHzGrafikkarte:Intel HD Graphics 4000
Festplatte128 GB SSDRAM:8 GB
Laufwerk:externPlattform:Microsoft Windows 7 Professional 64-Bit-Edition
Akkulaufzeit:10 Std.Gewicht:1.6 kg
B x H x T:35.7 cm x 1.5 cm x 23.7 cmFarbe:schwarz

Auf dem Prüfstand

Noch in dieser Woche galt die Ausstattungsvariante mit dem älteren Intel Core i7-2637M Prozessor als Flaggschiff der neuen Samsung Serie 9. Nun werden die 15-Zoll Subnotebooks mit der aktuellen Intel Ivy Bridge Plattform bestückt. In unserem Fall arbeitet ein Intel Core i5-3317U neben dem integrierten Intel HD Graphics 4000 Grafikchip. Die neue Recheneinheit bietet eine Taktfrequenz von 1,7 bis 2,4 GHz und verwendet ebenso die Technologien Turbo Boost und Hyper Threading. Letztere ermöglicht die Simulation zwei weiterer Kerne, sodass aus einem Dual Core Prozessor eine CPU mit bis zu vier Rechenkernen werden kann. Neben diesen Funktionen sorgt vor allem die 128 GB große SSD für eine enorme Systembeschleunigung. Mit bis zu 320 MB/s in verschiedenen Szenarien werden der Systemstart und das Laden von Programmen wie Adobe Photoshop deutlich verkürzt. Mit einer aufgeräumten SSD und wenigen Programmen im Autostart kann das vorinstallierte Windows 7 Professional Betriebssystem innerhalb von 15 Sekunden hochfahren. Das Hauptaufgabengebiet des Samsung Serie 9 900X4C A04 liegt im sogenannten Office-Bereich. Programme wie Microsoft Word, Excel und PowerPoint stellen für das schlanke 15-Zoll Subnotebook ebenso kein Problem dar wie das Surfen im Internet, Abspielen von HD-Videos oder Abrufen von Mails. Durch die verstärkte Grafikeinheit des Intel Ivy Bridge Prozessors ist es sogar möglich weniger anspruchsvolle Spiele auszuführen. Mit einem Multimedia-Notebook oder gar Gaming-Notebook ist die Leistung jedoch nicht zu vergleichen. Dennoch kann sie die stromsparenden Intel Core i7 Prozessoren (17 Watt TDP) der Sandy Bridge Generation in den Schatten stellen.

Der matte 15-Zoll Bildschirm wird mit einer Auflösung von 1.600 x 900 Pixel (HD+) bestückt und bietet eine Luminanz von 360 Candela pro Quadratmeter im Durchschnitt. In Kombination mit der durchgängig matten Arbeitsumgebung ist ein Arbeiten im Freien oder in Büros mit Direktbeleuchtung kein Problem. Multimedia-Ambitionen hegt das Display mit einem Kontrastverhältnis von 125:1 nicht. Die Blickwinkelstabilität in der Horizontalen ist außerordentlich gut. Vertikal reichen bereits Abweichungen von 15 bis 20 Grad um Farbinvertierungen hervorzurufen. Der maximale Aufklappwinkel ist allerdings weit genug, um auch größeren Personen das kompromissfreie Arbeiten zu ermöglichen.

Im Leerlauf verbraucht die neue Intel Ivy Bridge Plattform geringfügig mehr Energie als die Vorgänger-Generation. Die maximale Akkulaufzeit des Samsung Serie 9 900X4C A04 ist mit 10 Stunden und 59 Minuten jedoch beachtlich. Beim Surfen im Internet, Bearbeiten von Dokumenten und gelegentlichem Abspielen von HD-Videos liegt die praktische Laufzeit bei guten 6,5 Stunden. Der Stromverbrauch pendelt zwischen 15 und 20 Watt. Ist der Silent Mode (Fn-Taste + F11) nicht aktiviert, kann die Geräuschentwicklung auf bis zu 38,5 Dezibel (A) steigen. Im Durchschnitt bleibt der Pegel jedoch bei angenehmen 30 Dezibel (A). Die Temperatur hingegen kann trotz dem Mittelwerkt von 33,6 Grad Celsius punktuell auf über 45 Grad Celsius steigen. Bei anspruchsvollen Aufgaben, wie dem Rendern von HD-Videos, sollten Sie das Gerät also auf dem Tisch betreiben. Die Handballenauflage und Tastatur gehören dabei zu den weniger kritischen Bereichen. Vor allem oberhalb der Tastatur und an der Unterseite treten die so genannten Hot Spots auf.

Zusammenfassung

Die Neuauflage der Samsung Serie 9 kommt mit der Intel Ivy Bridge Prozessor-Generation zur Perfektion. Neben einer zeitgemäßen und beachtlichen Aufmachung und Verarbeitung überzeugt das 15-Zoll Subnotebook mit einem gut ausgeleuchteten Bildschirm und perfekten Eingabegeräten. Das i-Tüpfelchen wird durch die Akkulaufzeit von bis zu 11 Stunden und die schnelle SSD gesetzt. An der Lautstärke- und Temperaturentwicklung muss Samsung allerdings noch arbeiten. Wer das Geld für ein solches Premium-Subnotebook übrig hat und auf der Suche nach einem schlanken 15-Zoller ist, der kann ohne Bedenken zuschlagen.


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Testergebnisse im Detail
Die Einzelbewertungen im Überblick
  1. Erster Eindruck1,0 (Sehr gut)
  2. Display1,5 (Sehr gut)
  3. Eingabegeräte1,0 (Sehr gut)
  4. Temperatur3,0 (Befriedigend)
  5. Lautsprecher1,5 (Sehr gut)
  6. Betriebsgeräusche2,0 (Gut)
  7. Anschlüsse2,0 (Gut)
  8. Akku und Energieverbrauch1,0 (Sehr gut)
  9. Software und Zubehör2,0 (Gut)
  10. Leistung1,5 (Sehr gut)
Benchmark
BenchmarksErzielter MesswertBestwert aller Tests
3DMark065513 Pkt.Max. 28871 Pkt.
3DMark11609 Pkt.Max. 15311 Pkt.
PCMark73749 Pkt.Max. 6666 Pkt.
PCMarkVantage8931 Pkt.Max. 31224 Pkt.
PassMark Performance Test 7.01483 Pkt.Max. 19706 Pkt.
PassMark Performance Test (HDD Read)260 MB/sMax. 941.5 MB/s
PassMark Performance Test (HDD Write)149 MB/sMax. 781 MB/s
Everest RAM Read14866 MB/sMax. 20490 MB/s
Everest RAM Write20700 MB/sMax. 28089 MB/s
Everest RAM Latenz51.6 nsMin. 27.6 ns
Everest HDD Random Read320.1 MB/sMax. 1013.7 MB/s
Everest CPU Queen9659 Pkt.Max. 50362 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Single)4438 Pkt.Max. 7529 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Multi)9200 Pkt.Max. 27150 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (OpenGL)4093 Pkt.Max. 8798 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Single)3524 Pkt.Max. 5704 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Multi)7364 Pkt.Max. 21307 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (OpenGL)4079 Pkt.Max. 9005 Pkt.
Videokonvertierung99 Sek.Min. 32 Sek.
niedriger ist besserhöher ist besser
Akkulaufzeit
AuslastungErzielter MesswertBestwert aller Tests
Vollast1 Std. 40 Min.Max. 5 Std. 15 Min.
Maximal10 Std. 59 Min.Max. 24 Std. 53 Min.
Praxis6 Std. 20 Min.Max. 13 Std. 36 Min.
Durchschnittlicher Energieverbrauch

16 Watt
Stromkosten im Jahr bei der durchschnittlichen Verwendung von 6 Stunden täglich bei 24,00 Cent pro kWh: 6 Stunden x 365 Tage x 0,016 kWh x 24,00 Cent = 8,41 EUR

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