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Bilder zum Test: Samsung Serie 9 900X1B A02 - Schlankes Aluminium-Subnotebook für die Chefetage

Beschreibung

Abseits der Ultrabooks produzieren Apple und Samsung schlanke Subnotebooks aus Aluminium und treiben die Geräte ebenfalls mit stromsparenden ULV-Prozessoren von Intel an. Der Unterschied zu den kommenden Geräten von Asus, Lenovo und Acer? Es gibt keinen! Auch preislich liegen die Geräte nicht weit auseinander. Ähnlich wie das 13-Zoll Samsung Serie 9 900X3A kommt auch das 900X1B in einer schwarzen Aufmachung daher. Bis auf die Displayumrahmung und das Tastaturbett ist der 11,6-Zoller frei von hochglänzenden Materialien. Die Spaltmaßen sind gering, die Verarbeitung nah an der Perfektion und das Design spricht die breite Masse der Premium-Käufer an. Die an den Seitenrändern geschwungene Optik wirkt aus der Ferne wie eine Arbeitsmappe aus der Chefetage und genau diese Kundschaft spricht die Serie 9 auch an.

Auf der Arbeitsumgebung finden ein beleuchtetes Chiclet-Keyboard und ein großflächiges Touchpad Platz. Die dazugehörigen Maustasten sind in die sensible Steuerungsfläche integriert und spielen ihre Vorteile ähnlich wie beim Macbook Air aus. Das komplette Pad kann als Maustaste in das Gehäuse eingedrückt werden. Auf Wunsch können Nutzer diese Art der Bedienung deaktivieren und auf einen Touch-Click umschalten. Neben dem Touchpad arbeitet auch die Tastatur tadellos. Der Druckpunkt ist klar und der Hub angenehm kurz. Vor allem Vielschreiber werden sich über die fast schon konkurrenzlosen Eingabemittel freuen.

Das Schrumpfen der Abmessung beinhaltet zugleich eine Abnahme bei der Anschlussvielfalt. Hinter zwei Kunststoffabdeckungen an der linken und rechten Gehäuseseite werden USB 2.0 sowie USB 3.0, Mini-HDMI und eine Schnittstellen für den beiliegenden Gigabit-LAN Adapter angeboten. Anstelle eines Multi-Kartenlesers nimmt das Samsung Serie 9 900X1B lediglich microSD-Karten auf. Eine kabellose Kommunikation kann über WLAN 802.11n und Bluetooth 3.0 erfolgen. Damit bietet dieses 11,6-Zoll Subnotebook eine ähnlich spartanische und adaptervolle Ausstattung wie das aktuelle Apple Macbook Air. Ein klarer Minuspunkt im Bereich der Anschlüsse.

Serienmäßig wird das Samsung Serie 9 900X1B mit vorinstalliertem Windows 7 Home Premium Betriebssystem ausgeliefert. Auf der 64 GB kleinen, aber durchaus schnellen SSD befindet sich außerdem eine Starter-Version der Microsoft Office 2010 Suite. Große Medien- oder Dokumentenbibliotheken sollten jedoch auf einer externen Festplatte oder einem Netzwerkspeicher ausgelagert werden, um die interne mSATA-SSD nicht vollständig zu belagern und somit ihre Langlebigkeit und Schnelligkeit zu gewährleisten. Ein einfacher Austausch der SSD ist zwar möglich, doch dafür müssen Sie tief in die Tasche greifen. mSATA-Chips sind nicht annähernd so günstig wie 2,5-Zoll Festplatten, welche derzeit eine maximale Kapazität von 1 TB erlauben.

Display:11.6"Auflösung:1366 x 768
Prozessor:Intel Core i3 2357M / 1,3 GHzGrafikkarte:Intel HD Graphics 3000
Festplatte64 GB SSDRAM:4 GB
Laufwerk:externPlattform:Microsoft Windows 7 Home Premium 64-Bit-Edition
Akkulaufzeit:6.1 Std.Gewicht:1.06 kg
B x H x T:32.85 cm x 1.59 cm x 22.7 cmFarbe:Duraluminium-Gehäuse in schwarz

Auf dem Prüfstand

Angetrieben wird das Samsung Serie 9 900X1B von einem stromsparenden Intel Core i3-2357M Prozessor, der mit zwei Kernen und einem Takt von 1,3 GHz arbeitet. Der maximale Verbrauch der CPU liegt bei 17 Watt. Zum Prozessor gehört auch die Grafikeinheit Intel HD Graphics 3000. Generell arbeiten Prozessor und Grafik mit einer geringeren Taktrate als von vollwertigen 35 Watt Kombinationen gewöhnt. Für den Office-Alltag und das Surfen im Internet reicht die Leistung dennoch aus. Auch HD-Videos auf Portalen wie YouTube oder Vimeo bringt das Intel-System auf den 11,6-Zoll großen Monitor ruckelfrei zum Laufen. Für das Spielen unterwegs oder das Rendern von hochauflösenden Videos ist das Samsung Serie 9 900X1B nicht geeignet. Der Fokus dieses Subnotebooks liegt auf dem mobilen Sektor. Und das bestätigen auch unsere Messungen im Bereich des Bildschirms und der Akkulaufzeit.

Eine Ausleuchtung von 270 Candela pro Quadratmeter im Durchschnitt ist schon fast das, was wir uns für die Arbeit im Freien wünschen. Viel wichtiger ist jedoch, dass das Samsung Serie 9 900X1B über eine entspiegelte Bildschirmoberfläche verfügt. Zwar stände dem 11,6-Zoll HD-Display (1.366 x 768 Pixel) eine Luminanz über 300 cd/m² besser, dafür werden Nutzer mit einem satten Kontrast von 500:1 bedient. Hinzu kommt die durchaus gute Akkulaufzeit von maximal 8,5 Stunden. Bei voller Bildschirmhelligkeit und aktiviertem WLAN in der Praxis reduziert sich diese auf immer noch sehr gute 5 Stunden. Ein deutlicher Vorteil gegenüber anderen Notebooks, die meist größer und mit einem kapazitätsstärkeren Akku ausgestattet sind. Dafür bieten diese aber auch eine entsprechende Leistung für den Multimedia-Bereich. Beide Anwendungsgebiete können solch kompakte Subnotebooks derzeit noch nicht bedienen.

Neben einer langen Akkulaufzeit und einem vergleichsweise guten Display konnte uns auch die Entwicklung von Temperatur und Lautstärke überzeugen. In der Praxis gibt es nur wenige Bereiche in denen wir mehr als 33 Grad Celsius messen und mit einer Lautstärke von 30 Dezibel (A) ist das Samsung Serie 9 900X1B kaum hörbar. Bei softwareseitig aktiviertem „Silent Mode“ stellt sich der Lüfter sogar zeitweilig ab oder rotiert leise bei 26 dB(A). Somit erfüllt das 11,6-Zoll Subnotebook genau die Anforderungen, die in ruhigen Umgebungen wie der Bibliothek oder dem Vorstandsmeeting benötigt werden.

Zusammenfassung

Konkurrierend mit der Apple Macbook Air Serie rundet auch Samsung die Serie 9 mit einem 11,6-Zoll Subnotebook im Formfaktor nach unten hin ab. Für einen niedrigeren Preis und den kleineren Formfaktor müssen Sie aber auch eine geringere Speicherkapazität und einen schwächeren Prozessor in Kauf nehmen. Auch das adaptervolle Anschlussportfolio sieht bei der Konkurrenz deutlich besser aus. Dafür sorgt der stromsparende Intel Core i3 Prozessor im Inneren für genügend Reserven für den Office-Anwendungsbereich und das matte Display überzeugt mit einer annehmbaren Ausleuchtung und einem guten Kontrastverhältnis. Des Weiteren kann das Samsung Serie 9 900X1B durch seine gute Tastatur und das große Multi-Touchpad Boden gut machen.

Wie sein großer 13,3-Zoll Bruder richtet sich auch das 11,6-Zoll große 900X1B in erster Linie an die betuchte Chefetage, die auf ein ansprechendes Äußeres und hochwertige Materialien wertlegen. Otto Normalverbraucher freut sich hingegen über ein kompaktes Subnotebook mit einer langen Akkulaufzeit und genügend Leistung für die Verarbeitung von Texten und Tabellen sowie das Durchstöbern von HD-Inhalten im Internet.


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Testergebnisse im Detail
Die Einzelbewertungen im Überblick
  1. Erster Eindruck 1,0 (Sehr gut)
  2. Display 2,0 (Gut)
  3. Eingabegeräte 1,0 (Sehr gut)
  4. Temperatur 2,0 (Gut)
  5. Lautsprecher 2,5 (Gut)
  6. Betriebsgeräusche 1,5 (Sehr gut)
  7. Anschlüsse 3,0 (Befriedigend)
  8. Akku und Energieverbrauch 1,5 (Sehr gut)
  9. Software und Zubehör 2,5 (Gut)
  10. Leistung 3,0 (Befriedigend)
Benchmark
Benchmarks Erzielter Messwert Bestwert aller Tests
3DMark06 2598 Pkt. Max. 27244 Pkt.
PCMark7 2426 Pkt. Max. 6666 Pkt.
PCMarkVantage 6097 Pkt. Max. 23313 Pkt.
PassMark Performance Test 7.0 752 Pkt. Max. 19706 Pkt.
PassMark Performance Test (HDD Read) 172.9 MB/s Max. 941.5 MB/s
PassMark Performance Test (HDD Write) 169.2 MB/s Max. 781 MB/s
Everest RAM Read 8558 MB/s Max. 20490 MB/s
Everest RAM Write 7508 MB/s Max. 28089 MB/s
Everest RAM Latenz 77.9 ns Min. 27.6 ns
Everest HDD Random Read 200.9 MB/s Max. 1013.7 MB/s
Everest CPU Queen 8990 Pkt. Max. 50362 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Single) 2146 Pkt. Max. 7529 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Multi) 4722 Pkt. Max. 27150 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (OpenGL) 2787 Pkt. Max. 8798 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Single) 1688 Pkt. Max. 5704 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Multi) 3875 Pkt. Max. 21307 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (OpenGL) 2641 Pkt. Max. 9005 Pkt.
Videokonvertierung 193 Sek. Min. 32 Sek.
niedriger ist besser höher ist besser
Akkulaufzeit
Auslastung Erzielter Messwert Bestwert aller Tests
Vollast 1 Std. 30 Min. Max. 5 Std. 15 Min.
Maximal 8 Std. 46 Min. Max. 23 Std. 40 Min.
Praxis 5 Std. 15 Min. Max. 13 Std. 36 Min.
Durchschnittlicher Energieverbrauch

13 Watt
Stromkosten im Jahr bei der durchschnittlichen Verwendung von 6 Stunden täglich bei 24,00 Cent pro kWh: 6 Stunden x 365 Tage x 0,013 kWh x 24,00 Cent = 6,83 EUR

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