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Bilder zum Test: Samsung Serie 7 Gamer 700G7A S02 - Gelungene Rückkehr ins Gaming-Segment

Futuristisch kommt er daher, das Samsung Serie 7 Gamer 700G7A. Der Startbutton lässt nicht nur das Display leuchten und die Lüfter rotieren, er initiiert gleich ein Cockpit. Tastatur, Touchpad und Status LEDs liefern schicke Lichteffekte, die von Anfang an beeindrucken. Synchron mit der Audiowiedergabe flackern rote Kreise neben den Lautsprechern. Ein blaues Bullauge in der Mitte des Statuspanels signalisiert den aktiven Turbomodus und eine rote Hintergrundbeleuchtung weist den Gamer auf die WASD-Tasten im sonst blau hinterlegten Keyboard hin.

Das qualitativ anspruchsvolle Kunststoffgehäuse erkennt man aufgrund der gebeizten Optik im Innern nicht gleich als solches. Geringe Spaltbreiten und die Robustheit bei Chassis und Displaydeckel komplettieren den Eindruck einer ordentlichen Verarbeitung. Der Widerstand der Scharniere ist sehr gut dimensioniert, der Displaydeckel lässt sich aufklappen ohne die Basis-Einheit des Gaming-Notebooks anzuheben. Alle Ecken und Kanten sind abgerundet und es herrscht trotz vielfältiger Oberflächen und Formen ein ausgewogenes Verhältnis. Das überrascht: Bei genauerem Hinsehen erkennt der Gamer ein ganzes Ökosystem im Design. Der dünne Displaydeckel hat eine plane Klavierlackoberfläche, die man lieber nur zart berührt um keine Abdrücke zu hinterlassen. Mittig leuchtet das weiße Samsung Emblem. Der Displayrahmen innen spiegelt zwar auch, wird durch ein Punktmuster aber etwas gehemmt. Dasselbe Punktmuster markiert als Rechteck die Lautsprecher im Statuspanel. Dieses wiederum hat eine Glasplattenoptik. Zentral in diesem Panel wird der Spieler auf den eingeschalteten Gaming-Modus mit dem Schriftzug „Turbo“ hingewiesen.

Während Vielschreiber einen kurzen Tastenhub und eine Chiclet-Tastatur bevorzugen, setzen Spieler auf einen längeren Tastenweg. Samsung erreicht mit dem Serie 7 Gamer nur letztere Fraktion. Bestätigt wird das von den hervorgehobenen WASD-Tasten. Die bei unserem Testgerät auffallende Wölbung der Tastatur zur linken Seite hin ist von Samsung sicher nicht gewünscht. Ob sich dies auf die gesamte Serie ausweitet ist bisher nicht bekannt. Und obwohl Spieler gern zu einer externen Maus greifen, werden sie auch das breite Multi-Touchpad in ihr Herz schließen können. Die Haptik überzeugt und Mehrfinger-Gesten werden präzise umgesetzt.

Auch die Anschlussvielfalt kann sich sehen lassen. Zu dem obligatorischen VGA können Monitore auch via HDMI und DisplayPort angeschlossen werden. Unter den vier USB-Schnittstellen finden wir zwei, welche den schnellen USB 3.0 Standard unterstützen. Ein eSATA-Anschluss fehlt, dafür sind die Festplatten mit einer Gesamtkapazität von 1,5 TB ausreichend groß. Die Dolby Home Theater zertifizierten 2.1 Lautsprecher liefern einen klaren Sound und die Lautstärke ist für einen 17-Zoller angemessen. Allerdings bietet der Samsung Gamer trotz Subwoofer wenig Bass. Zu den kabellosen Verbindung des Samsung Serie 7 Gamer 700G7A gehörten WLAN 802.11n und Bluetooth 3.0. Das Gigabit-LAN kann zur kabelgebundenen Kommunikation genutzt werden.

Mit den Cyberlink Programmen, einer Samsung Recovery Solution und Windows 7 Home Premium lässt die Software-Ausstattung nichts vermissen. Ganz im Gegenteil, wirklich beeindruckt waren wir von der Funktionsvielfalt und dem Design bei den Nebensächlichkeiten im Betrieb. Schaltet man den Drehregler vom bereits beschriebenen Gaming Modus auf „Ausbalanciert“, wechseln der Desktophintergrund und die Farbe der Tastaturbeleuchtung. Im „Library“ (Bibliothek) und im „Eco“ Modus dimmt die Beleuchtung des Keyboards komplett herunter. Über die Kombination „FN + F1“ erreicht man ein Easy Settings Menu, welches alle wesentlichen Energiespareinstellungen und Funktionen übersichtlich zusammenfasst. Zu allem Überfluss sitzt in der linken oberen Desktopecke ein animiertes Widget das ein Menu für die Konfiguration aller visuellen Effekte und Beleuchtungen öffnet. Auf eine adaptive Helligkeitseinstellung, welche Samsung auch bei der Serie 9 oder dem Chronos-Notebook der Serie 7 bietet, verzichtet Samsung in diesem 17-Zoller.

Technische Daten

Display:17.3"Auflösung:1920 x 1080
Prozessor:Intel Core i7 2630QM / 2,0 GHzGrafikkarte:AMD Radeon HD 6970M
1. Festplatte:
2. Festplatte:
750 GB Hybrid -+ 8 GB SSD
750 GB Hybrid -+ 8 GB SSD
RAM:16 GB
Laufwerk:DVD±RW (±R DL) (DVD-Brenner), BD-ROM (Blu-ray-Laufwerk)Plattform:Microsoft Windows 7 Home Premium SP1 64-Bit
Akkulaufzeit:3.5 Std.Gewicht:3.5 kg
B x H x T:40.9 cm x 4.99 cm x 27.66 cmFarbe:Edles Hochglanzschwarz mit anthrazitfarbener Handlauflage im Aluminium Design schwarz

Auf dem Prüfstand

Der Intel Core i7-2630QM taktet mit 2,9 GHz im Turbo-Modus und bietet im Gespann mit der AMD Radeon HD 6970M eine sehr gute Performance. Ein Großteil aller aktuellen Titel können mit sehr hohen Grafikeinstellungen und aktivierten Kantenglättungs-Optionen wiedergegeben werden. Lediglich bei ressourcenhungrigen Spielen wie Battlefield 3 oder Metro 2033 geht die Hardware bei maximal möglichen Features in die Knie. Das ist jedoch kein gravierendes Manko, mit 2 GB Videospeicher und monströsen 16 GB Arbeitsspeicher ist der Samsung Serie 7 Gamer im Sinne der Namensgebung durchaus spieletauglich und meistert viele, aktuelle Titel mit hohen Grafikeinstellungen.

Das Full HD Display spiegelt zwar, bietet aber mit durchschnittlichen 337 Candela eine gute Helligkeit und mit 956:1 einen überragenden Kontrast. Für den Außeneinsatz ist es wegen der glänzenden Oberfläche ungeeignet. Dem heimischen Blu-ray Kinovergnügen oder einer Gaming-Session steht aber nichts im Wege. Der Akku liefert bis zu 3 Stunden Energie und hält unter Last eine knappe Stunde. Durch einen 8 GB großen Express Cache wacht das Samsung Serie 7 Gamer 700G7A schnell aus dem Schlafmodus auf. Zudem ermöglicht dieser, auf das Mainboard gelötete Speicher, schnellere Bootgeschwindigkeiten des Betriebssystems.

Mit rund 28 Grad Celsius im Idle-Betrieb, wie auch unter Last macht Samsungs Kühllösung ihren Job ausgesprochen gut. Eine maximale Lautstärke von 47 Dezibel (A) im Gaming Betrieb ist zu verkraften, im Leerlauf hört man den Samsung Serie 7 Gamer 700G7A kaum.

Ein paar Kinderkrankheiten konnten wir in unseren Tests allerdings ausmachen. Es gab an vielen Stellen unbegründete Blue-Screens. Da kann Samsung noch ein wenig optimieren. Unter extremen Bedingungen verweigert der Gamer schlicht und einfach die Arbeit. Wir haben Prozessor und Grafikkarte mittels Prime95 und FurMark der allerhöchsten Belastung ausgesetzt. Die geforderten 194 Watt sind zu viel für den Akku. Zieht man den Netzstecker, schaltet sich das Notebook trotz akzeptabler Temperaturen einfach ab. Auf die Praxis und den Spielebetrieb hat das allerdings keine Auswirkungen.

Zusammenfassung

Mit dem Serie 7 Gamer 700G7A ist Samsungs Wiedereinstieg in den Gaming-Bereich gelungen. Die Koreaner überraschen vor allem in punkto Funktionalität und Design. Um das „Cockpit“ zu bedienen brauchen Sie keinen Pilotenschein. Die Software ist einfach gestaltet und der Gamer belastet trotz vielfältigem Äußeren nicht die Geschmacksnerven. Im High-End Bereich angesiedelt, geht der Samsung Gamer an den richtigen Stellen Kompromisse ein. Ein paar Frames weniger, dafür bedeutend kühler, leiser und ausdauernder als die Konkurrenz im selben Preissegment. Und das ohne das flüssige Spielen unter sehr hohen Grafikeinstellungen zu vernachlässigen.


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Testergebnisse im Detail
Die Einzelbewertungen im Überblick
  1. Erster Eindruck1,0 (Sehr gut)
  2. Display1,5 (Sehr gut)
  3. Eingabegeräte1,5 (Sehr gut)
  4. Temperatur1,0 (Sehr gut)
  5. Lautsprecher2,0 (Gut)
  6. Betriebsgeräusche2,0 (Gut)
  7. Anschlüsse1,5 (Sehr gut)
  8. Akku und Energieverbrauch3,0 (Befriedigend)
  9. Software und Zubehör2,0 (Gut)
  10. Leistung1,5 (Sehr gut)
Benchmark
BenchmarksErzielter MesswertBestwert aller Tests
3DMark0617088 Pkt.Max. 28871 Pkt.
3DMark113187 Pkt.Max. 15311 Pkt.
3DMarkVantage12602 Pkt.Max. 47497 Pkt.
PCMark72981 Pkt.Max. 6666 Pkt.
PCMarkVantage9001 Pkt.Max. 31224 Pkt.
PassMark Performance Test 7.01945 Pkt.Max. 19706 Pkt.
PassMark Performance Test (HDD Read)82.1 MB/sMax. 941.5 MB/s
PassMark Performance Test (HDD Write)70.3 MB/sMax. 781 MB/s
Everest RAM Read14816 MB/sMax. 20490 MB/s
Everest RAM Write14824 MB/sMax. 28089 MB/s
Everest RAM Latenz61.5 nsMin. 27.6 ns
Everest HDD Random Read91.4 MB/sMax. 1013.7 MB/s
Everest CPU Queen32161 Pkt.Max. 50362 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Single)4419 Pkt.Max. 7529 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (Multi)17008 Pkt.Max. 27150 Pkt.
Cinebench R10 64 Bit (OpenGL)8077 Pkt.Max. 8798 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Single)3573 Pkt.Max. 5704 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (Multi)14169 Pkt.Max. 21307 Pkt.
Cinebench R10 32 Bit (OpenGL)7881 Pkt.Max. 9005 Pkt.
Videokonvertierung52 Sek.Min. 32 Sek.
niedriger ist besserhöher ist besser
Akkulaufzeit
AuslastungErzielter MesswertBestwert aller Tests
Vollast0 Std. 52 Min.Max. 5 Std. 15 Min.
Maximal2 Std. 56 Min.Max. 24 Std. 53 Min.
Praxis1 Std. 30 Min.Max. 13 Std. 36 Min.
Durchschnittlicher Energieverbrauch

104 Watt
Stromkosten im Jahr bei der durchschnittlichen Verwendung von 6 Stunden täglich bei 24,00 Cent pro kWh: 6 Stunden x 365 Tage x 0,104 kWh x 24,00 Cent = 54,66 EUR

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